Liebe Nutzerinnen und Nutzer dieses Forums,
den Aufmerksamen unter euch wird aufgefallen sein, dass ich in den letzten vier bis fünf Jahren nicht so viel gepostet habe. Dafür gab es einen guten Grund – ich habe an einem Buch gearbeitet, wofür intensive akribische Archivforschung nötig war. Thema dieses Buches ist das Schutzraumnetz „Innere Stadt“, das wie die meisten von euch wissen, ein weit verzweigtes Wegesystem durch tiefe alte Keller und Verbindungsstollen im Untergrund des ersten Wiener Gemeindebezirks darstellt.
Den Inhalten des Buches liegen etwa vier Jahre Archivforschung und der Besuch von mehr als 520 Kellern der Wiener Innenstadt zugrunde. Es ist mir nicht nur gelungen, festzustellen, auf wen die Anlage des Schutzraumnetzes zurückzuführen ist, welche Entscheidungen in Berlin getroffen wurden, wie sich die Bauarbeiten im Laufe der Monate entwickelten, welche Personen an Planung und Durchführung beteiligt waren und wie nach Kriegsende damit umgegangen wurde, sondern auch welche Zwangsarbeiter*innen für den Bau dieser Luftschutzanlage herangezogen wurden, in welchen Lagern sie untergebracht waren und im Falle von über 400 Zwangsarbeiter*innen auch wie sie hießen, woher sie kamen und generell wie die städtische Zwangsarbeit organisiert war.
Das Buch wirft außerdem einen Blick auf die Verflechtung von Wiener Gemeindeverwaltung, Organisation Todt, Deutscher Arbeitsfront und NSDAP, die allesamt eine mehr oder weniger große Rolle im Bauprojekt und/oder der Organisation der Zwangsarbeit spielten.
Das Buch wird am 31. Oktober 2025 im Studienverlag erscheinen – Titel: 323 Stollen. Bauliche Relikte nationalsozialistischer Zwangsarbeit unter Wiens City.
Band 1 – Bauprojekt – 480 Seiten: https://www.studienverlag.at/produk...ozialistischer-zwangsarbeit-unter-wiens-city/
Band 2 – Zwangsarbeit – 400 Seiten: 323 Stollen. Bauliche Relikte nationalsozialistischer Zwangsarbeit unter Wiens City - StudienVerlag
Dieses Buch enthält ausschließlich bisher unveröffentlichte Informationen aus zahlreichen in- und ausländischen Archiven und Bibliotheken. Die Inhalte der Kapitel werden durch mehr als 460 Abbildungen – historische und aktuelle Fotos aus Kellern sowie Scans von Archivalien – veranschaulicht.
Da die Aktenbestände der für die Administration der Zwangsarbeit zuständigen Abteilung der Gemeindeverwaltung (wahrscheinlich) nicht mehr existieren, ist die städtische Zwangsarbeit in der Literatur bisher nur oberflächlich gestreift worden. Durch akribische Forschung in zahlreichen anderen Aktenbeständen ist es gelungen, sowohl einen genauen Blick auf dieses Thema zu werfen als auch in drei Lager, die mit dem Projekt in Verbindung standen. Die Namen zahlreicher Lagerführer, deren Stellvertreter*innen, Unterlagerführer*innen, Kanzleikräfte, Dolmetscher*innen, Barackenwarte, Krankenschwestern, Magazineure und sogar eines Lagerarztes führen die Leser*innen nicht nur in die Welt der theoretischen Infos, sondern zeigen auch am Beispiel vieler handelnder Personen die Abläufe innerhalb der städtischen Zwangsarbeitslager.
Es kann bereits vorbestellt werden und ich wünsche euch schon jetzt eine spannende Lektüre! Diese Informationen könnt ihr bitte gerne an interessierte Personen weiterleiten.
P.S.: Wer der Meinung ist, der Preis wäre nicht gerechtfertigt, tut damit nur seine Ahnungslosigkeit kund und möge seine Meinung gerne für sich behalten. Kein Interesse. Lasst euch einen Band zu Weihnachten, den anderen zu Ostern schenken, fertig.
den Aufmerksamen unter euch wird aufgefallen sein, dass ich in den letzten vier bis fünf Jahren nicht so viel gepostet habe. Dafür gab es einen guten Grund – ich habe an einem Buch gearbeitet, wofür intensive akribische Archivforschung nötig war. Thema dieses Buches ist das Schutzraumnetz „Innere Stadt“, das wie die meisten von euch wissen, ein weit verzweigtes Wegesystem durch tiefe alte Keller und Verbindungsstollen im Untergrund des ersten Wiener Gemeindebezirks darstellt.
Den Inhalten des Buches liegen etwa vier Jahre Archivforschung und der Besuch von mehr als 520 Kellern der Wiener Innenstadt zugrunde. Es ist mir nicht nur gelungen, festzustellen, auf wen die Anlage des Schutzraumnetzes zurückzuführen ist, welche Entscheidungen in Berlin getroffen wurden, wie sich die Bauarbeiten im Laufe der Monate entwickelten, welche Personen an Planung und Durchführung beteiligt waren und wie nach Kriegsende damit umgegangen wurde, sondern auch welche Zwangsarbeiter*innen für den Bau dieser Luftschutzanlage herangezogen wurden, in welchen Lagern sie untergebracht waren und im Falle von über 400 Zwangsarbeiter*innen auch wie sie hießen, woher sie kamen und generell wie die städtische Zwangsarbeit organisiert war.
Das Buch wirft außerdem einen Blick auf die Verflechtung von Wiener Gemeindeverwaltung, Organisation Todt, Deutscher Arbeitsfront und NSDAP, die allesamt eine mehr oder weniger große Rolle im Bauprojekt und/oder der Organisation der Zwangsarbeit spielten.
Das Buch wird am 31. Oktober 2025 im Studienverlag erscheinen – Titel: 323 Stollen. Bauliche Relikte nationalsozialistischer Zwangsarbeit unter Wiens City.
Band 1 – Bauprojekt – 480 Seiten: https://www.studienverlag.at/produk...ozialistischer-zwangsarbeit-unter-wiens-city/
Band 2 – Zwangsarbeit – 400 Seiten: 323 Stollen. Bauliche Relikte nationalsozialistischer Zwangsarbeit unter Wiens City - StudienVerlag
Dieses Buch enthält ausschließlich bisher unveröffentlichte Informationen aus zahlreichen in- und ausländischen Archiven und Bibliotheken. Die Inhalte der Kapitel werden durch mehr als 460 Abbildungen – historische und aktuelle Fotos aus Kellern sowie Scans von Archivalien – veranschaulicht.
Da die Aktenbestände der für die Administration der Zwangsarbeit zuständigen Abteilung der Gemeindeverwaltung (wahrscheinlich) nicht mehr existieren, ist die städtische Zwangsarbeit in der Literatur bisher nur oberflächlich gestreift worden. Durch akribische Forschung in zahlreichen anderen Aktenbeständen ist es gelungen, sowohl einen genauen Blick auf dieses Thema zu werfen als auch in drei Lager, die mit dem Projekt in Verbindung standen. Die Namen zahlreicher Lagerführer, deren Stellvertreter*innen, Unterlagerführer*innen, Kanzleikräfte, Dolmetscher*innen, Barackenwarte, Krankenschwestern, Magazineure und sogar eines Lagerarztes führen die Leser*innen nicht nur in die Welt der theoretischen Infos, sondern zeigen auch am Beispiel vieler handelnder Personen die Abläufe innerhalb der städtischen Zwangsarbeitslager.
Es kann bereits vorbestellt werden und ich wünsche euch schon jetzt eine spannende Lektüre! Diese Informationen könnt ihr bitte gerne an interessierte Personen weiterleiten.
P.S.: Wer der Meinung ist, der Preis wäre nicht gerechtfertigt, tut damit nur seine Ahnungslosigkeit kund und möge seine Meinung gerne für sich behalten. Kein Interesse. Lasst euch einen Band zu Weihnachten, den anderen zu Ostern schenken, fertig.

