339. Fotorätsel

#2
Eine Frage per PN erhalten:
"Sind das die Pegelstände/Jahr des Neusiedlersees zur Zeit der Austrocknung?"

Antwort:
Nein, sind keine Pegelstände und hat auch nichts mit dem Neusiedlersee zu tun.
Wobei, Wasser spielt in der Geschichte des Gedenksteins eine wichtige Rolle.
 
#6
Steht das Monument in der Nähe des Zusammenflusses zweier Flüsse, der größere in west-östlicher, der kleinere in nord-südlicher Richtung, am Beginn eines längeren Dammes mit charakteristischem Namen?
 
#7
Ja, der Stein steht bei der 1. Wiener Hochquellwasserleitung - genauere Angaben sind aber erforderlich
Nein, kein Hochwasserpegelstände der Donau
Ja, steht in der Nähe am Zusammenfluss zweier Flüsse - der kleinere in west-östlicher, der größere in nord-südlicher Richtung - Damm ist keiner vorhanden.
 
#8
„Dieser Gedenkstein steht einsam in Österreich.“….
Hinternaßwald ist für mich Einsamkeit pur. Ich tippe als Standort den Zusammenfluss von Naßbach und Schwarza bei der Sängerin. Die Jahreszahlen stehen vielleicht für Planungs-, Bauphase und Eröffnung.
 
#9
Volltreffer - Gratuliere! :):):):)

Ja, der Stein steht dort.

Der Grund für dessen Errichtung sind aber keine Planungs-, Bauphase oder Eröffnungsjahre.
Überhaupt hat er keinen direkten Bezug zur ersten Wiener Hochquellwasserleitung.
Aber Wasser ist die Grundlage seiner Existenz.

Warum wurde er errichtet?
 
#10
Dieser Stein steht nicht am Zusammenfluss von Naßbach und Schwarza und der ehemalige Gasthof dort, hieß nicht Sängerin, sondern Singerin!

Wenn man unbedingt als Ortsangabe einen Zusammenfluss zweier Bäche annehmen will, dann den Zusammenfluss des Prein- und Naßbaches. Der Stein steht natürlich nicht direkt am Zusammenfluss dieser beiden Bäche, sondern oben am Hang und ist von unten nur durch einen etwa 10 bis 15minütigen Fußanstieg über den Petzisteig zu erreichen.

So wie ich das mitbekommen habe, bedeuten die Jahreszahlen auf dem Stein den jährlichen Besuch der Gesellschaft der Naßwalder, welcher in der Eingravierung in diesen Gedenkstein seinen Niederschlag fand.

Erst bestand die Gesellschaft aus wenigen Mitgliedern, aber im Laufe der Zeit ist sie bis auf 800 angewachsen. Hier war ein Treffpunkt, wo noch echtes Wiener Bürgertum waltete, schlicht, heiter, vergnügt, dabei aber immer an die Ärmeren denkend. Neben dem geselligen Zwecke und einer jährlichen Fahrt in den Naßwald, wo in einem Gedenkstein die Jahreszahlen jährlich eingemeißelt wurden, hatte dieser Naßwaldverein ohne alle konfessionellen Unterschiede den Zeck zu helfen und auch jährlich einen Weihnachsbaum für arme Kinder bereitzustellen.

Die "Naßwalder" wußten aber auch zu feiern!

Näheres über den Stein erfährt man wohl nur in der entsprechenden Literatur, denn im Netz ist darüber nichts zu finden. Zumindest ich habe im Netz nichts über den Denkmalstein gefunden.
 
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