"Airpower" 2013, 2016, 2019 und 2022 - Flh. Zeltweg

josef

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#41
Airpower22 ist abflugbereit
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Am Freitag und Samstag geht in Zeltweg die Airpower22 über die Bühne. Dabei bietet die größte Flugshow Europas nicht nur zahlreiche Premieren und Highlights – die regionalen Wertschöpfung soll rund neun Millionen Euro betragen.
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Es werde eine gute Mischung aus Bodendisplay und internationalem Kunstflug und Zivilluftfahrt, dazu eine Ausstellung aus den Bereichen Forschung und Luftfahrtindustrie geben, hieß es bei der abschließenden Programmpräsentation am Mittwoch. Die Airpower22, die unter dem Motto „Über den Wolken“ steht, präsentiert an beiden Tagen je acht Stunden Programm, 35 Flugvorführungen, 200 Zivil- und Militärluftfahrzeuge aus 20 Nationen sind im Einsatz.

Acht Stunden Programm pro Tag
Laut dem Display Director der Airpower22, Thomas Ploder, werde es ein Solodisplay des Eurofighter geben, weiters kommt das traditionelle Abfangmanöver der Airpower: Zwei Abfangjäger stellen eine C-130 Hercules über dem Flugplatz und zwingen sie zur Landung, gefolgt von einem Luftnahkampf-Display der beiden Jets. Dazu gibt es Flugvorführungen der Saab Gripen und von F-16, weiters einen Verbandsflug von DA-40 und vier PC-7 des Bundesheeres.

Einige Fotos von der letzten Airpower 2019:
APA/PETER KOLB
Bilder von der letzten Airpower 2019: Eine Douglas DC-6B der Flying Bulls

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Ein Mi-24 Hind Helikopter der Tschechischen Luftwaffe

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Die Italienische Staffel der Frecce Tricolor

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Die Patrouille Suisse mit ihren F-5E Tiger der Schweizer Luftwaffe

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Eine Suchoi SU-22 Fitter der Polnischen Luftwaffe

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Ein Eurofighter des Bundesheeres

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Ein Eurofighter des Bundesheeres

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019: Zwei Eurofighter des Bundesheeres und eine Douglas DC6B der Flying Bulls

APA/ERWIN SCHERIAU
Bilder von der letzten Airpower 2019

Internationale Publikumsmagnete wie die Kunstflugstaffeln Frecce Tricolori, Patrouille Suisse und die kroatischen Krila Oluje sorgen für den Spaßfaktor bei der Flugshow. Laut Ploder werden alle Epochen der Luftfahrt vertreten sein: eine Fokker A1 von 1914, eine Beech-18 von 1937, eine Pilatus P-2 aus dem Jahr 1945 und ein Veteran des Bundesheeres, ein Saab 35 Draken – die letzte flugfähige Maschine dieses Typs, die von Schweden betrieben wird.

Weltpremiere einer fliegenden Sinfonie
Eine Welturaufführung wartet ebenfalls bei der Airpower22: Neun Hubschrauber des Typs Alouette III, ein Eurofighter, drei PC-6 Propellermaschinen sowie der neue Hubschrauber des Bundesheeres, die Leonardo AW-169, werden ein Flugdisplay zu einer eigens von Tristan Schulze komponierten Sinfonie fliegen. Schulze ist Chefdirigent der Wiener Konzertvereinigung, das Werk heißt „Vibes in the Sky“.

„Den Beruf des Soldaten präsentieren“
Mit ein Ziel der Airpower22 ist es, die Leistungsfähigkeit des Bundesheeres darzustellen, aber nicht nur – sagt Gesamtleiter Wolfgang Prieler: „Wir nutzen das hier auch, um den Beruf des Soldaten vor allem bei den Luftstreitkräften – Piloten, Techniker, Flugsicherer, Meteorologen, Radarleitoffiziere – zu präsentieren, und wir wollen einfach die Jugend animieren, sich wieder für Technik zu interessieren und zu den Luftstreitkräften zu kommen.“

Rund neun Millionen Euro regionale Wertschöpfung
Rund 50 Gastronomiebetriebe aus der Region werden die Besucher versorgen, die regionale Wertschöpfung soll rund neun Millionen Euro betragen, sagt Michael Hendel, Leiter des Airpower-Projektbüros: „Diese teilt sich vor allem auf die Beherbergungsbetriebe auf, auf die Wirte, auf die Gastronomiebetriebe, aber natürlich auch auf die regionalen Zulieferer.“

Öffentlich anreisen
Die Veranstalter erwarten an den beiden Airpower-Tagen rund 300.000 Zuschauer, und sie bitten nachdrücklich darum, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Veranstaltungsgelände auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser zu kommen: 70 Buslinien aus ganz Österreich werden mit 339 Zustiegsstellen geführt. Prieler zufolge soll man auch das Fahrrad nutzen, wenn man aus der Umgebung kommt: Es gebe im Sinne einer Veranstaltung mit möglichst reduzierten CO2-Ausstoß heuer weniger Parkplätze...
31.08.2022, red, steiermark.ORF.at

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Airpower22 ist abflugbereit
 

Geist

Worte im Dunkel
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#42
Auch der Kurier schreibt etwas dazu:

Bei der "Airpower" schauen erstmals auch zwei US-Bomber vorbei

Der Aufbau für die Luftfahrtschau in Zeltweg ist fast abgeschlossen, die Veranstaltung startet am Freitag bei trockenem Wetter.

von Elisabeth Holzer

Die Vor-Premiere fiel "der Waschmaschine" zum Opfer, wie es ein Offizier formulierte. Wegen des Regens wurde aus dem geplanten Skytexting - einem von einem Piloten mit seinem Flugzeug quasi in den Himmel geschriebenen Gruß - am Mittwoch nichts, die derartige Begrüßung der Zuschauer der zehnten "Airpower" dürfte aber nicht ins Wasser fallen: Sowohl am Freitag, 2. September, als auch am Samstag, 3. September, prognostizieren die Meteorologen für Zeltweg trockenes Wetter mit Sonnenschein.

Im Lauf des Mittwochs wurden die Planungen der Luftfahrtschau abgeschlossen, auch der Aufbau am Fliegerhorst Hinterstoisser ist großteils fertig. Am Donnerstag wird die Bezirkshauptmannschaft Murtal die Massenveranstaltung mit bis zu 150.000 erlaubten Besuchern pro Tag noch prüfen und das "Go" geben. Täglich sind acht Stunden Programm zu sehen, 35 Flugvorführungen von militärischen Einheiten wie zivilen Kunstflugstaffeln. 200 Luftfahrzeuge sind dabei, viele auch am Boden ausgestellt, ein Viertel der Flugzeuge und Hubschrauber stammt vom Bundesheer, erläutert Brigadier Wolfgang Prieler. Manche ausländische Maschine fliegt bereits mit Biotreibstoff, das sei auch für Österreich "ein großes Thema. Aber wie schnell das bei uns geht, kann ich heute noch nicht sagen."

Das Programm in der Luft ist dicht wie minutiös geplant: Eurofighter-Piloten fliegen einzeln oder in simulierten Abfangjagden, die Kunstflugstaffeln wie die Frecce Tricolori (Italien), die Patrouille Suisse (Schweiz) oder die Krila Oluje (Kroatien) werden wohl auch diesmal wieder zu Publikumsmagneten mutieren. Zur Uraufführung von "Vibes in the Sky", einer eigens komponierten Sinfonie, werden neun Alouette III-Hubschrauber, ein Eurofighter, drei Pilatus PC-6 Flugzeuge sowie der neue Heereshelikopter AW 169 in der Luft tanzen. Die Flying Bulls zeigen mit dem "Red Bull Acrobatic Triple" eine Kunstflug-Weltpremiere: Flugzeuge und Hubschrauber machen gemeinsame Sache mit Fallschirmspringern und Springern in Wingsuits.

Chinas "Chubby Girl" ist schon da

Premierenauftritte bei einer "Airpower" haben auch zwei US-Langstreckenbomber, die Piloten der B-52 machen laut Display Director Oberstleutnant Thomas Ploder auf dem Weg von der Aviano Airbase in Italien nach Ramstein in Deutschland einen "tiefen Überflug" ber Zeltweg. Offen ist allerdings noch, an welchem der beiden Veranstaltungstage. "Wir mssen da selbst bis zum letzten Moment warten", begründet Ploder. Bereits vor Ort ist aber eine Xian Y-20, ein chinesischer Militärtransporter. Das "Chubby Girl" genannte Flugzeug - galant übersetzt rundliches Mädchen - ist Teil der Ausstellung am Boden.


Chinas "Chubby Girl"
© Bild: Bundesheer

Die Veranstalter hoffen auf bis zu 300.000 Besucher an beiden Tagen, damit wäre der Rekord aus 2016 erreicht. Zug- und Busverbindungen wurden verdichtet, Tickets gibt es ab zehn Euro (Bahn) bzw. 23 Euro (Bus).

Weniger Parkplätze

Heuer gibt es aber weniger Parkplätze: 18.000 Stellflächen sind in der Nähe des Fliegerhorstes reserviert, das ist die Hälfte des bisher üblichen Kontingents. Während der Eintritt zur Schau frei ist, kostet ein Pkw-Parkplatz pro Tag 20 Euro (ab drei Insassen 15 Euro). Die Karten dafür können bei Ö-Ticket online gekauft werden, direkt in Zeltweg auch, wenn noch Plätze frei sind.

Da die Zufahrtsmöglichkeiten begrenzt sind, ist laut ÖAMTC auch bei weniger Parkplätzen mit Verzögerungen auf S36 oder B317 zu rechnen. Zudem trifft die „Airpower“ mit dem Reiseverkehr zusammen, im Osten Österreichs und drei deutschen Bundesländern enden die Sommerferien.
Quelle: Bei der "Airpower" schauen erstmals auch zwei US-Bomber vorbei
 

josef

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#43
Zwei Tage Volksfeststimmung bei der Airpower22
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Rund 275.000 Besucher haben am Freitag und Samstag bei der Airpower22 in Zeltweg für Volksfeststimmung gesorgt. Am Samstag schaute auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen – Oberbefehlshaber des Heeres – quasi auf „Truppeninspektion“ vorbei.
Online seit heute, 16.58 Uhr
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Der Chef der Luftstreitkräfte, Gerfried Promberger, sprach in einer ersten Bilanz von einem unglaublichen Besucherandrang: „Am Samstag sind rund 150.000 Besucher gekommen, am Freitag waren es 125.000, gesamt also rund 275.000 Zuschauer“ – mehr dazu in Großer Andrang am ersten Tag der Airpower.

Einer von ihnen war Alexander Van der Bellen: In Empfang genommen wurde der Bundespräsident nach der Landung mit einem Blackhawk-Helikopter unter anderem von einer Damenriege: „Hausherrin“ und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landtagspräsidentin Manuela Khom und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Fotostrecke
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Impressionen von der Airpower22: Großer Andrang auch am Samstag

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Impressionen von der Airpower22

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Impressionen von der Airpower22: Überflug US-Bomber B-52

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Impressionen von der Airpower22: Überflug US-Bomber B-52

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Impressionen von der Airpower22: Eine C-130 des Bundesheeres

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Impressionen von der Airpower22: Ein möglicher Nachfolger der Hercules, deren Nutzungsdauer 2030 endet, die Casa C295 des Airbus-Konzerns.

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Impressionen von der Airpower22: Die italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori

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Impressionen von der Airpower22

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Impressionen von der Airpower22: 2 Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte

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Impressionen von der Airpower22: F-5 der Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe

APA/ERWIN SCHERIAUImpressionen von der Airpower22:
Eine Herkules C130 der österreichischen Luftstreitkräfte

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Impressionen von der Airpower22: Ein Eurofighter Typhoon der österreichischen Luftstreitkräfte

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Impressionen von der Airpower22: PC-6 Porter Flächenflugzeuge mit einem Wasserabwurf

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Impressionen von der Airpower22: Ein Saab Gripen der ungarischen Luftwaffe

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Impressionen von der Airpower22: Ein Leonardo AW-169 Hubschrauber der italienischen Luftwaffe - Nachfolger für die ALOUETTE III des ÖBH

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Impressionen von der Airpower22: Ein Aloutte III Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres

ORF
Impressionen von der Airpower22: Eine Übersicht des Veranstaltungsgeländes

Rund 200 Fluggeräte aus 20 Nationen, davon rund 50 des Bundesheeres lieferten an beiden Tagen eine je achtstündige Show.

Eine B-52 kam spät, aber doch
Das Programm war weitgehend identisch, eines der Highlights am Samstag strapazierte aber die Geduld der Besucher: die angekündigte B-52 „Stratofortress“ der US-Luftwaffe. Erst hieß es, zwei B-52 würden den Fliegerhorst Hinterstoisser überfliegen, doch waren Tag und Stunde nicht klar. Dann war der Überflug für 15.00 Uhr angekündigt, gegen 14.50 Uhr trieb sich dann nur eine der achtstrahligen Maschinen im Luftraum über der Steiermark – hoch oben, kaum jemand bemerkte sie.

Dann flog sie um 15.02 Uhr von Osten her über das Aichfeld nach Westen, enorm schnell, aber nicht tief über Grund wie angekündigt. „Den Amis schreibt in der Luft eben keiner was vor“, kommentierte ein Zuschauer den ersten Überflug einer B-52 bei einer Airshow in Österreich.

An Wertschöpfung sollen laut den Veranstaltern rund neun Millionen Euro in der Region geblieben sein: „Jeder Wirt hatte ein Lächeln im Gesicht“, so ein leitender Bundesheeroffizier.

Drexler: „Ein sehr großes Volksfest“
Dementsprechend zog auch Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) eine positive Zwischenbilanz: „Es ist unvorstellbar, wie viele Menschen wieder hierher gekommen sind, das ist eigentlich ein sehr großes Volksfest, könnte man sagen, und die Zwischenbilanz ist sehr positiv, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Luftfahrtindustrie ein ganz wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist.“

Veranstalter mit Nachhaltigkeitskonzept zufrieden
Ein laut Veranstaltern umfassendes Umweltkonzept sollte durch kurze Transportwege, klimafreundliche Anreise und viel Regionalität bei der Verpflegung für ein nachhaltigeres Event als bei vergangenen Gelegenheiten sorgen. Befragte Experten bewerteten die gesetzten Maßnahmen teils positiv, teils aber auch als unzureichend – mehr dazu in Airpower22: Tanner sieht „Impuls für die Region“.

Projektleiter Wolfgang Prieler war jedenfalls „froh und glücklich mit diesem Resultat nach einem Jahr Planung und Arbeit“. In Summe seien rund 6.500 Mitarbeiter im Einsatz, davon rund 4.500 Soldaten. Der Milizanteil an diesen betrage 1.356 Köpfe, der Frauenanteil unter den Uniformierten lag bei 658. Das Sanitätspersonal zählte nach Köpfen 352. Zur Abwicklung für Lagern, Kochen und Administration wurden 215 Container aufgebaut, ebenso wie 1.500 Feldbetten und fünf Großküchen. In diesen wurden 7,5 Tonnen Fleisch, eine halbe Tonne Fisch verkocht sowie 3,6 Tonnen Salat, vier Tonnen Obst und rund 45.000 Liter Mineralwasser ausgegeben.

Prieler zufolge ging das Anreisekonzept mit reduzierten Parkplätzen, aber mehr Zügen und Bussen auf bzw. wurde gut angenommen. Es werde jedenfalls ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt und veröffentlicht. Einen Nachsatz konnte sich ein sichtlich erleichterter Prieler nicht verkneifen: „Ich bin begeistert von diesem Publikum.“

Publikum sorgte für „Gänsehautstimmung“
Hans Huemer von den Flying Bulls sagte zum Abschluss: „Uns begeistert die Volksfeststimmung, da haben wir selbst Gänsehautstimmung.“ Die Airpower sei für die Flying Bulls der absolute Höhepunkte der vielen Flugveranstaltungen, die man im Jahr absolviere.
03.09.2022, red, steiermark.ORF.at/Agenturen

Zwei Tage Volksfeststimmung bei der Airpower22
 
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