Alte Mühlen

Zitat #131
1945 Die Republik Österreich wird durch Enteignung des Hans Polsterer Eigentümerin des Familienbesitzes.
1955 Am 18. August 1955 kauft Hans Polsterer sein Eigentum von der Republik Österreich zurück ( was als Sühneabgabe bezeichnet wurde) Umstellung auf Wechselstrom. Anschaffung eines 80 Kw Generators Marke ELIN
Hans Polsterer war SS Obersturmführer und Blutordensträger und vor dem Anschluss 18 Monaten im Gefängnis bzw. Aufenthaltslagern.
Quelle
 
Mühlen am Sulzbach im Norden von Türnitz:
Ein Besuch dieser Gegend, konnte ich nicht nur einen Hauch vom Winter erleben sondern auch interessante Sehenswürdigkeiten, bei einer Wanderung auf den Eisenstein.

Im Kulturatlas ließt man:
Im Norden von Türnitz kommt in einem Tal der Sulzbach vom Berg herunter. Die Kraft des Wassers wurde zum Antrieb vieler Mühlen verwendet. Die Schafluckmühle, 1832 erbaut, war bis 1955 als Hausmühle in Betrieb. Heute dient sie zur Stromerzeugung für den Bauern. Auch ist in ihr ein kleines k.u.k. Museum eingerichtet. Ca. 30 Exponate, Fahnenund Dokumente, teils aus dem Besitz der Familie Habsburg-Lothringen, werden gezeigt.

Gegenüber der unteren Mühle steht die Hauskapelle der Schafluck von 1865.
Eine Inschrift berichtet:
Als Dankbarkeit über die Rettung ihres Sohnes haben sich Michael und Gertrud Schrittwiese im Jahre 1865 versprochen, diese Kapelle zu errichten. Das Kind hatte versehentlich einen Rübenhobel-Zahn verschluckt. Auf dem Weg zum Arzte, dem Erstickungstode nahe, spuckte es diesen, wie durch ein Wunder, an dieser stelle aus und war gerettet.
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Das Museum hatte leider geschlossen
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typ180

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"Herzig-Mühle"

Hast du geschichtlich auch was dazu? Danke für die Bilder!
LG - Gerhard Typ180
 
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josef

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Strutz-Mühle bei Wies in der südlichen Weststeiermark:

Die Strutz-Mühle

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Es ist eine einzigartige Mühle, die am rauschenden Schwarzbach klappert: die Strutz-Mühle. Vom „Mühlen-Peter“ Peter Fürbass aus teils originalen Teilen selbst gebaut und restauriert, lädt die romantische Schaumühle zu einer Reise durch die Zeit.

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Wunderschöne Wander- und Themenwege, eine faszinierende Wasserwelt – und mittendrin ein Ort, „wie es früher einmal war“: In Wielfresen bei Wies, an den westlichen Ausläufern der Koralpe, liegt die Strutz-Mühle – ein wahres Juwel, verborgen im Tal der weißen Sulm.

Das Lebenswerk des „Mühlen-Peters“
„Es ist mein Lebenswerk“, erzählt ihr Gründer Peter Fürbass. Sieben Jahre lang hat der Senior-Gastwirt und gelernte Zimmermann − von vielen herzlich „Mühlen-Peter“ genannt – die zweigängige Schaumühle selbst gebaut, mit viel Hingabe und Leidenschaft – und mit viel Liebe fürs Detail. In tausenden Arbeitsstunden hat er originale Mühlenteile und alte Gebäude vor allem im Koralmgebiet abgetragen, aufwendig restauriert und daraus am Ufer des Schwarzbachs „seine“ Mühle errichtet. „24 Mühlen standen früher im Gebiet der Weißen Sulm. Heute gibt es nur noch die Strutz-Mühle.“, erklärt er weiter. Er habe sie in Erinnerung an seinen Vater gebaut. „Auch meine Familie hatte eine Mühle. Als Kind war es meine Lieblingsbeschäftigung, dort zu sein.“

Fotostrecke mit 9 Bildern
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Die Strutz-Mühle ist ein kostbares Kleinod mit einer mehr als 150-jährigen Geschichte. Seit 2006 ist das Kulturgut auch für Besucherinnen und Besucher täglich geöffnet. Als „Müller“ führt Peter Fürbass seine Gäste persönlich durch sein Lebenswerk und zeigt, wie bis vor rund 60 Jahren Getreide zu Mehl vermahlen wurde.

Eine charmante Zeitreise
Es ist eine charmante Zeitreise in das frühere Müller-Handwerk – an allen Ecken und Enden der funktionstüchtigen Mühle spürt man das liebevolle Schaffen des Hausherrn: Das drei Meter hohe Mühlrad, eine mehr als 100 Jahre alte Mini-Getreidewinde, ein traditioneller Schleifstein und die heimelige Backstube begleiten vom Getreide bis zum Brotlaib. Antike Werkzeuge zieren die Wände, die Mehlkästen, die historischen Möbel – fast alles ist aus Holz gefertigt und erinnert an längst vergangene Zeiten.



Das Herz der Mühle ist das originale Mühlengetriebe aus dem Jahr 1854, wie der „Mühlen-Peter“ stolz erzählt, und auch das behagliche „Müller-Stüberl“ im ersten Stock lässt das damalige Leben erahnen. Über dem Bett hängt eine Glocke, die über ein Seil mit dem Mühlrad verbunden ist: War es wieder Zeit zum Aufschütten des Getreides, wurde der Müller durch ein Klingeln geweckt.

Die Anreise

mit dem Auto: A2-Ausfahrt Lieboch, auf der B76 Richtung Wies. Beim Kreisverkehr Wies die erste Ausfahrt Richtung Eibiswald, danach rechts weiter Richtung Wernersdorf, bei Mühle-Hinweistafel links abbiegen.mit den Öffis: Mit den ÖBB nach Wies-Eibiswald, von dort dann etwa eine Stunde zu Fuß weiter über Wernersdorf zur Mühle oder mit dem Gästetaxi (Taxi Edegger 0664/2502479 oder 0664/3100025)

Verweilen und Energietanken
Doch sind es nicht nur dieser Ausflug in die Vergangenheit und die liebenswürdige Gastfreundlichkeit von Peter Fürbass, die diesen Besuch so besonders machen: Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Mühle, das leise Plätschern des Schwarzbachs, die herrliche Landschaft des Tals laden Groß und Klein zum Energietanken und Verweilen ein.

Auch für das leibliche Wohl wird hier mit einer schmackhaften „Mühlen-Jause“ bestens gesorgt. Wer Fisch bevorzugt, der kann sich bei der Mühle sein Essen sogar selbst angeln und zubereiten: Die Tagesfischerkarten für die Gewässer in der Umgebung mit Bachsaiblingen oder Bachforellen können im Alpengasthof Strutz erworben werden.

So ist es auch die Kraft des Wassers, die einen hier beständig umgibt: Ein eigens angelegter Kneippweg, das erfrischende „Katharina Brunnerl“ und das Mühlrad selbst werden vom klaren Schwarzbach gespeist – der gleich danach in die Weiße Sulm mündet. Über 29 Kilometer schlängelt sich dieser Fluss durch die Weiten der Weststeiermark, und bald nach dem Ursprung der Weißen Sulm, etwa zehn Kilometer von der Strutz-Mühle entfernt, tost ein 150 Meter langer Wasserfall über Felstreppen hinab – ein sehenswertes Naturschauspiel!

ORF/Schöttl
Wer die Strutz-Mühle besucht, der kann sich gut und gerne auch ein paar Tage Zeit nehmen, hat das Gebiet doch einiges zu bieten. Eingebettet in einen Buchen-Fichtenwald, findet sich in der Nähe auch das einzige Eklogit-Gestein der Steiermark: Eine spektakuläre und gewaltige Felsformation, die man über ein natürliches Steintor erreicht. Und nicht zu vergessen: Die romantische Strutz-Mühle befindet sich im Süden des steirischen Schilcherlands – eine Region, die nicht nur für ihren Wein, sondern vor allem auch für ihre wunderbare Landschaft, Kultur und Kulinarik bekannt ist
Die Strutz-Mühle
 
ehem. Mühle in Hollabrunn (Aumühle) Teil1:
laut Auskunft eines Anrainers wurde das Mühlengebäude 1739 erbaut und über einen Graben mit Wasser vom Runzenbach angetrieben. Ab 1808 soll der letzte Besitzer dieses Anwesens Josef Weislein gewesen sein. Mehr konnte ich leider nicht recherchieren, für weitere hilfreiche Informationen wäre ich sehr dankbar.

ein kleiner Einblick zur Aumühle:
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