Annaberg in NÖ. bzw. in der Steiermark (mehrmalige Nennung bei "Wichert" unter Decknamen "Butt")

#21
Glück Auf!

Ich habe nun im Buch "Bergbau in Niederösterreich" nachgeschaut:

einen großen Gipsbergbau für Annaberg im WK2 kann ich da nicht herauslesen ("1807 wurde der Betrieb endgültig eingestellt"). Es ging aber offensichtlich weiter:

"1939/40 Blei- und Zinkerzschurfbau des Hans Tuschl aus Wien am Hocheck. Heute noch sind alte Knappenhäuser erhalten."

Es handelte sich dabei wohl um das selbe Revier, aber Gips war kein Thema mehr. Weiters findet sich im Buch eine Lageskizze zu den Mundlöchern im Bereich Hocheck-Galmeikogel-Erzgraben.


Ein weiteres Revier gab es übrigens am Schwarzenberg bei Türnitz - Au, Ag und Pb. Letzter Eintrag 1873. Ebenfalls Lageplan im Buch.


LG,
Markus
 

josef

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#22
Vermute da eine weitere Gipsgrube in der Nähe von Annaberg => beziehe mich auf den schon früher gebrachten Hinweis Nähe Bhf. Annaberg bei Reith.
Für eine U-Verlagerung am ehesten geeignet halte ich jedoch ein Gipswerk in der Nähe des Bahnhofes Annaberg bei Reith, 6 km vom eigentlichen Ort entfernt.
Quelle dazu ist ein Gleisplan im Buch von H.Felsinger "Die Mariazellerbahn", Verlag Pospischil, Wien 1979, 2. Auflage Seite 154:
Bf Annaberg, Gleisplan von 1922 mit Hinweis: Bau der Gleisanlagen für Gipsverladung 1922, 1936 Abtragung der Gleisanlagen f. G... Am Bahngelände ist auch die Endstelle einer Materialseilbahn eingezeichnet.
Da könnten bei einer Einstellung 1936 zur Kriegszeit noch "Hohlräume" vorhanden gewesen sein...? Ich Muss am Abend nochmals genauer nachsehen, wenn die Materialseilbahn zum Gipsbergbau gehörte, so ging diese (soweit der Gleisplan stimmt) ins Tal des Angerbaches, wo die Straße nach Erlaufboden runterführt...

lg
josef
 
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WA1971

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#23
josef hat geschrieben:
Vermute da eine weitere Gipsgrube in der Nähe von Annaberg => beziehe mich auf den schon früher gebrachten Hinweis Nähe Bhf. Annaberg bei Reith. Da könnten bei einer Einstellung 1936 zur Kriegszeit noch "Hohlräume" vorhanden gewesen sein...? Ich Muss am Abend nochmals genauer nachsehen, wenn die Materialseilbahn zum Gipsbergbau gehörte, so ging diese (soweit der Gleisplan stimmt) ins Tal des Angerbaches, wo die Straße nach Erlaufboden runterführt...
Genau. Der Bergbau war in bzw. bei Erlaufboden, genau Örtlichkeit und Abbauweise (Tag-/Untertagbau) leider auch mir nicht bekannt.
 
B

Bonkerratte

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#24
tja

In Traisen hinter ser Voest befindet sich ebenfalls ein stollen im Berg.
Soweit ich weiß war der sogar mal zum kauf freigegeben.
Jez ist er aber verschlossen. :wuetend


mfg
 

josef

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#27
Gipsbergau Raum Annaberg

@WA1971 schrieb:
Genau. Der Bergbau war in bzw. bei Erlaufboden, genau Örtlichkeit und Abbauweise (Tag-/Untertagbau) leider auch mir nicht bekannt
Fand nun tatsächlich im "Mariazellerbahnbuch" von Felsinger einen kurzen Hinweis auf einen Gipsbergbau in (bei ?) Erlaufboden mit Seilbahnverbindung zum Bhf. Annaberg!

Betreffend geplanter oder tatsächlicher U-Verlagerung "Butt" tippe ich deswegen auf die Gipsgrube, da beim Abbau große unterirdische Räume entstanden. Siehe Verlagerungen Semmering/Adlitzgraben, Hinterbrühl/Seegrotte, Heiligenkreuz/Preinsfeld, Puchberg/Bruck => nicht ausgeführt... usw. . Bei den eher historischen Erzgruben in und um Annaberg glaube ich kaum an großräumige U-Räume bzw. geeignete Stollenquerschnitte für die Aufnahme von Produktionsabläufen! Weiters spielte sicher die Nähe zu einer Bahnlinie zwecks einigermaßen rationeller Transportabwicklung eine Rolle. Die Erzstollen liegen alle in eher abgelegenen, schwer erreichbaren Höhenlagen...

Soweit meine derzeitigen, vorläufigen Vermutungen...
 

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#28
@Josef,

d.h. wenn ich die Graphik richtig interpretiere war der Gipsbergbau 1936 beendet und in der Graphik von 1970 scheint auch keine Seilbahn mehr zu existieren.

Ich muesste mal wieder hier vor Ort sein, um die Sache in Ruhe erkunden zu koennen.
 
#30
@Josef,

was mich mehr beschaeftigt ist die Seilbahn selbst, - die so wie ich aus bisherigen Eintraegen schliesse zum Transport benutzt wird.

Um zum Erlaufboden zu gelangen muss man von dort durch ein engeres und kurviges Tal, und ob sich dieses Tal als ideale Topologie - sowie ich diese in Erinnerung habe - fuer eine Seilbahn darstellt, wuerde ich als fraglich hinstellen wollen.... Aber wie gesagt, ich bin nicht vor Ort.

Daneben geht meines Wissens ohnehin eine Strasse ab, gleich hinter dem Bahnhof Annaberg-Reith selbst, diese Strasse fuehrt auch zum Erlaufboden.

Warum die Seilbahn? wenn die Strasse auch als Transportweg dienen kann....
 
W

WA1971

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#31
Peter hat geschrieben:
@Josef,

was mich mehr beschaeftigt ist die Seilbahn selbst, - die so wie ich aus bisherigen Eintraegen schliesse zum Transport benutzt wird.

Um zum Erlaufboden zu gelangen muss man von dort durch ein engeres und kurviges Tal, und ob sich dieses Tal als ideale Topologie - sowie ich diese in Erinnerung habe - fuer eine Seilbahn darstellt, wuerde ich als fraglich hinstellen wollen.... Aber wie gesagt, ich bin nicht vor Ort.

Daneben geht meines Wissens ohnehin eine Strasse ab, gleich hinter dem Bahnhof Annaberg-Reith selbst, diese Strasse fuehrt auch zum Erlaufboden.

Warum die Seilbahn? wenn die Strasse auch als Transportweg dienen kann....
1. Die Seilbahn bestand von 1921 bis 1934, längstens bis 1936. Eine Straße, möglicherweise auch nur einen Fahr- bzw. Karrenweg von Reith nach Erlaufboden gab es damals zwar schon, aber für den Transport größerer Mengen von Gips zur Bahnverladung über eine Strecke von 3 bis 4 Kilometern war mit der damaligen Technik eine Seilbahn wahrscheinlich auf jeden Fall wirtschaftlicher als eine kleine Lastwagenflotte (oder gar ein Straßen[aus]bau). Die Straße von damals - so sie überhaupt für Lastwagen befahrbar war - dürfte übrigens deutlich steiler gewesen sein als die heutige, da einige Kurven zu fehlen scheinen und die Trasse im oberen Teil näher beim Angerbach verlaufen ist.

2. In den Jahren 1909 bis 1923 wurden die Wasserkraftwerke Wienerbruck (Stierwaschboden) und Erlaufboden vom Land Niederösterreich erbaut, vorrangig für die Stromversorgung der Mariazellerbahn, wobei das Kraftwerk Erlaufboden erst nach dem 1. WK fertiggestellt werden konnte. Der Bau einer fahrbaren Straße bzw. einer Materialseilbahn von Reith ins Erlauftal könnte mit diesem Bauvorhaben im Zusammenhang stehen. Auf dem einzigen mir bekannten Foto, das etwas von der Seilbahn zeigt (aus dem schon zitierten Buch von Felsinger über die Mariazellerbahn, Seite 198) sieht man Holzbauten, was sehr nach einer nicht auf (längere) Dauer konzipierten Anlage schmeckt (Typ: Bau- oder Holzbringungsseilbahn).

3. Durch eine Karte aus einem Artaria-Touristenführer (= Wanderführer) von 1930 konnte ich jetzt den Standort des Bergwerks feststellen: Im Angerbachtal, südlich des Angerbaches = Nordflanke des Großen Kollers, etwa 700 Meter von der Mündung des Angerbaches in die Erlauf bachaufwärts. In der Karte ist übrigens zwar das Bergwerk aber keine Materialseilbahn eingetragen.
 
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WA1971

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#32
Annaberg - Annabergtunnel

Soundy hat geschrieben:
In Annaberg gab es lt. www.geheimprojekte.at eine U-Fabrik, Deckname "Butt", da weiß ich aber nichts dazu.
Soundy
Und auf der selben Website kommt "Butt" noch einmal vor, nämlich als U-Verlagerung in den Annabergtunnel bei St. Michael in der Obersteiermark.
Nun, dort gibt es tatsächlich einen seit ca. 1940 überflüssigen kurzen, eingleisigen Bahntunnel (Ersatz durch parallelen zweigleisigen Tunnel im Zuge des durch die Reichsbahn ausgeführten zweigleisigen Ausbaus Leoben Hbf - St. Michael). Ob der alte oder neue Tunnel "Annabergtunnel" heißt, kann ich aber nicht sicher bestätigen.
Aber es ist ein heißer Tipp.
 

josef

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#33
im Wichert, Seite 117 lautet der dürftige Hinweis:

Butt - Annaberg Niederdonau - Objekt Nr. lt. Liste 173
Ebenfalls im Wichert, Seite 30 - Verzeichnis Eisenbahntunnels:

Name und Ort: 51.) Annabergtunnel/Leoben bei St.Michael (XVIII)-Butt-
Verfügbare Fläche: 840 qm
Sicher mysteriös, aber nicht ungewöhnlich! Der Tunnel bei St.Michael (Steiermark) dürfte nur bereitgestellt worden sein, aber ohne weitere Nutzung, da weder Firma noch Produkt wie bei anderen Tunnelobjekten angeführt ist! Wichert schreibt im Buch auch, dass einige Decknamen mehrfach vergeben wurden usw., normalerweise trifft "Butt" => Fischname für vorhandene Bergbaustollen zu, die Decknamen von Eisenbahntunnels waren normalerweise Vogelnamen, aber natürlich gibt/gab es da auch wieder Ausnahmen...!

lg
josef
 
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WA1971

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#34
einige Annaberge

josef hat geschrieben:
Wichert schreibt im Buch auch, dass einige Decknamen mehrfach vergeben wurden usw., normalerweise trifft "Butt" => Fischname für vorhandene Bergbaustollen zu, die Decknamen von Eisenbahntunnels waren normalerweise Vogelnamen, aber natürlich gibt/gab es da auch wieder Ausnahmen...!
Zur weiteren Verwirrung bauen sie in der Steiermark durch einen Berg oberhalb Leobens, der auch in den Karten so heißt, gerade einen weiteren Annabergstollen für die Wasserversorgung des Stahlwerks Donawitz:

http://www.kleinezeitung.at/regionen/steiermark/leoben/562689/index.do

Und der Wikipedia-Autor, der diesen Artikel geschrieben hat, bestätigt die Namensgebung besagten Eisenbahntunnels:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolfsbahn
 

josef

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#35
@WA1971:

Wir haben folgende Fakten:

1. Stollen von Altbergbauen in und um Annaberg in Niederösterreich, wobei lt. Wichert eindeutig in den (dürftigen) Unterlagen zu "Butt" Niederdonau angeführt ist. Damit ist fürst Erste einmal eine Verwechslung mit "Annaberg im Erzgebirge" (Sachsen) ausgeschlossen. Der Deckname "Butt" spricht für Stollen aus Altbergbau => Fischnamen.

2. Einen Anfang der 40iger Jahre stillgelegten Eisenbahntunnel durch den "Annaberg" bei St. Michael in der Steiermark. Dieser wird unter "zur Verfügung stehenden Tunnels" mit 840 m² angeführt. Auch bei diesem Objekt ist der Deckname "Butt" angegeben... Wobei dieser Deckname eigentlich gegen einen Bahntunnel spricht, da diese (wieder mit Ausnahmen) mit Vogelnamen bezeichnet wurden => siehe

Amsel I : Wien Breitenseer Tunnel
Amsel II: Wien, Kleiner Türkenschanztunnel
Drossel: Wien, Großer Türkenschanztunnel (alle 3 Vorortelinie)
Zaunkönig: Landeck/Tirol, (Projekt Reschenbahn) usw. ...



Habe mich ein wenig über den Annabertunnel schlau gemacht:
Dieser wurde mit der Verbindungsstrecke Leoben-St.Michael der "Kronprinz Rudolf-Bahn" (KRB) 1868 als eingleisige Tunnelröhre eröffnet. Mit Zulegung eines 2. Gleises durch die DRB 1939-1942 auf diesem Streckenabschnitt wurde auch ein neuer, zweigleisiger Tunnel durch den Annaberg gebaut und der alte eingleisige Tunnel stillgelegt. Genau auf diesen alten, stillgelegten Tunnel beziehen sich die Angaben im Wichert. Ob es jedoch jemals zu einer tatsächlichen Betriebsverlagerung dorthin gekommen ist, bezweifle ich wegen der fehlenden weiteren Angaben über Firma, Produkte usw., das gleiche gilt aber auch für Annaberg in NÖ., für diesen Standort gibt es auch keine weiteren Angaben...

Nachzulesen, auch mit Beschreibung der zwischenzeitlich parallel zur Bestandslinie neugebauten Strecke durch den Galgenberg (Tunnellänge 5.460 m), ist dies bei

D.Rauter, H.Rainer "Ein Verkehrsweg erschließt die Alpen, Band 2, - Die Nebenbahnen der k.k.priv.KronprinzcRudolf-Bahn", ISBN 3-900-289-36-0!

Zum alten Annabergtunnel heißt es dort auf Seite 139: Der alte 1942 außer Betrieb gesetzte Tunnel war lange Jahre als Abstellfläche genutzt, heute dient er als Kabelschacht für die Neubautrasse.

Hier noch ein Foto aus 1868, worauf die relative Kürze des Tunnels zu erkennen ist:
 

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testo00

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#37
Chronik des Bergbaues Annaberg:

Der Vererzung von Annaberg wurde 1751 von einem Gastwirt entdeckt, dessen Proben
von „k.k. Probiramt in Wien" als reich an Silber befunden wurden. Bereits 1752 wurde mit
den Aufschließungsarbeiten begonnen, und zwar durch Anschlagen des St. Theresien-
Stollens im St. Anna-Grubenfeld am Südosthang des Hochecks (Abb. 6). 1753 wurde am
Osthang des Hochecks die St. Joachims-Grube durch Anschlagen des gleichnamigen
Stollens angefahren. Bis zur ersten Prägung eines Ausbeutetalers (1758) wurden etwa
1.600 kg Feinsilber gewonnen. Trotz einer anschließenden Abnahme der Silberausbeute -
die Verschuldung stieg deshalb enorm an - wurde 1760 eine Schmelzhütte im Lassingbachtal
errichtet. Bis dahin waren die Erze zur Verhüttung nach Zarnovice in Ungarn gebracht
worden. Mit der Errichtung der „Annaberger Hütte" kam es auch zur Verarbeitung von
Erzen aus fremden Gruben. Neben Bleiglanz von Bleiberg/ Kärnten und später auch vom
Schwarzenberg, von der Frein und wahrscheinlich von der Brandmauer wurde z. B. auch
Schladminger Berggold verhüttet. Ab 1762 kam es durch Produktionssteigerung wieder zu
einer ergiebigen Silberausbeute, die 1765 zur Prägung eines zweiten Ausbeutetalers führte
(Feinsilberproduktion in der Zeit von 1762 bis 1765 ca. 365 kg). Neben der Silbererzförderung
wurden auch erhebliche Mengen Zinkerz ausgebracht, was 1765 zur Errichtung eines
Messingwerkes in der Schmelz führte. Das benötigte Kupfer wurde aus Spitz an der Donau
und aus Ungarn herangeführt. Ebenfalls 1765 wurde am Galmeikogel ein neues Bleiglanz -
und Zinkvorkommen entdeckt (St. Joannis - Nepomuceni-Fundgrube), das vorerst die
Rentabilität der Messingfabrik sicherte. 1767 kam es zur letzten Gewinnausschüttung des
Bergbaues,der von da an passiv arbeitete. In den Jahren von 1768 bis 1783 wurden nur etwa
280 kg Feinsilber aus den Annaberger Erzen gewonnen. Auch die Zinkerzförderung verlor
wieder an Bedeutung, sodaß 1780 die Messingfabrik in ein „Kupferauszainwerk"
umgewandelt wurde. 1805 oder 1814 wurde der Bergbau endgültig eingestellt, und 1821 kam
es zur Versteigerung der Werkskomplexe und wahrscheinlich zur Schließung des
bestandenen k.k. Hüttenamtes zu Annaberg.
 
T

testo00

Guest
#38
Zu Deckname "BUTT"

Das Grubenfeld der Annaberger Vererzung wies drei Abbauschwerpunkte auf. Das erste,
größte und ergiebigste Revier lag XXXXXXXXXXX
und wurde St. Anna-
Fundgrube genannt. Das zweite Revier lag mit der St. Joachims-Fundgrube am
XXXXXXXXX, Am XXXXXXXX lag das dritte Revier, die St.
Joannis (Nepomuceni)-Fundgrube


Die Stollen-Anlage kam auf eine Gesamtlänge von ca. 3000m dazu kamen
400m Schächte und Gesenken

Daher glaube ich kaum Das Deckname:BUTT in diesen Stollenanlagen errichtet wurde, Ich habe historische Grubenkarten (1760) und Aktuelle, in denen kein grösserer raum eingezeichnet war.


mfg
 
T

testo00

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#40
Deckname Butt Annaberg

Hallo
Auf Geheimprojekte.at fand ich den eintrag bei Schauplätze Niederösterreich
über mögliche Fertigungsstellen bei Annaberg,
Ich habe mir vor Kurzen diese lokalität angesehen, mit besonderen Augenmerk auf das Hocheck, wo ich auch noch einige der Stollen befahren habe.
Ich muss sagen das eine unterbringung der Fertigungsanlagen in einer Stollen nahezu ausgeschlossen ist, alleine schon aus Platzmangel. Mehrere gänge die durch gesenke verbunden sind,
kein Gang war Breiter als 1 1/2 M und höher als 2m

Ausserdem gehen von einem Befahrungsbericht aus dem Jahr 1982 nicht die geringsten Hinweise hervor das eine Produktionfirma im 2.Weltkrieg hier tätig war.

mfg
Ronald

Hallo Ronald,
habe zwecks besserer Themenübersicht den Beitrag mit dem bestehenden "Annaberg-Thread" zusammengeführt
03.06.09 josef
 
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