Aussichtswarten, Aussichtstürme, Aussichtsplattformen, Aussichtskanzeln...

Aussichtwarte Guglzipf "Franz Bichler Warte" am Berndorfer Hausberg:
Heute führte mich das schöne Wetter in das Triestingtal und auf den Hausberg von Berndorf um eine angenehme aber doch anstrengende Wanderung mit meinem Hündchen in luftige Höhen zu unternehmen! Der Aufstieg mit 140 Stufen nach der Wanderung, war noch das Highlight des Tagen, ich wurde mit einer tollen Aussicht belont!

1902 wurde auf dem Berg die erste Aussichtswarte aus Holz erbaut und es wurden mehrere Steige auf den Gipfel angelegt. 1908 wurde dann die Waldhütte am Guglzipf gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der Turm abgetragen werden. Die Gemeinde kaufte 1982 die damals baufällige Waldhütte, die in der Folge vom Verein „Waldhütte Guglzipf-Berndorf“ saniert wurde und so als Ausflugsziel erhalten blieb. 1990/91 wurde die 34 Meter hohe Jubiläumswarte errichtet und am 31. August 1991 eröffnet, schließlich 2006 zu Ehren des langjährigen Obmanns des Vereins „Waldhütte Guglzipf-Berndorf“ in Franz-Bichler-Warte umbenannt. Der Aussichtsturm stand bis 2016 unter Denkmalschutz.

Die Waldhütte liegt westlich des Gipfels direkt über der Stadt und bietet einen umfassenden Blick auf diese und das gesamte Berndorfer Becken. Vom Aussichtsturm, der hoch über die Föhren ragt und aus dem Triestingtal östlich von Berndorf wie auch von der ganzen Stadt aus gut zu sehen ist, reicht die Aussicht naturgemäß weiter: Neben dem Berndorfer und Grillenberger Becken mit den umgebenden Bergen Hohe Mandling und Waxeneck sind im Osten das Leithagebierge und die Hundsheimer Berge, im Süden die Hohe Wand und im Westen Kieneck, Hocheck und Peilstein sowie im Norden der Wienerwald mit dem Hohen Lindkogel zu sehen.
Quelle: Guglzipf Wiki
Zusätzliche Hinweise unter: http://www.guglzipf.at

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Blick nach unten bei Aufstieg
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Bei der Wanderung entdeckte ich Fundamentreste der ehemaligen Seilbahn, die vom ehem. Braunkohlebergwerk Grillenberg über den Guglzipf mit der Berndorfer Metallwarenfabrik verbunden war. Die Kohle wurde direkt vom Bergwerk zu den Feuerungsstellen der Fabrik befördert.
Ausführliche Ausführungen zu diesem Thema unter: Ehem. Kohlebergbau Grillenberg

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Weiglwarte auf dem Sandl zwischen Weißenkirchen und Dürnstein:
Die wundervolle Warte aus dem jahre 1901, führte mich in die Wachau um wieder tolle Aussichten der Umgebung zu bestaunen! Über die Zufahrtsstrasse L7085 (Dürnsteiner Waldhütten), gibt es östlich beim Sandlbauer einen Aufstieg und westlich von einer Forststrasse einen 2. Aufstieg. Meine Wenigkeit wählte den Anspruchsvolleren westlichen Aufstieg auf 723m, beginnend einer Forststrasse. Auf diesen Wanderweg erblickt man atemberaubende Eindrücke von Felsformationen, die man in Erinnerung behält! Während des Aufstieges erblickte ich eine Tafel mit dem Hinweis: Schlüssel zur Warte beim Sandlbauer für 1.- pro Person! Somit verlängerte sich meine Wanderung über den Sandl zum Sandlbauer, östlich der Warte und wieder zurück mit dem Schlüssel zur Warte;):)!

Die Weiglwarte ist eine 1901 errichtete und 15,6 Meter hohe Aussichtswarte auf dem 723m hohen Sandl bei Dürnstein. Die Warte wurde nach Augustin Weigl, dem Vater des Tourismus in der Wachau, benannt.
Die Sektion Rossatz des Österreichischen Alpenklubs, die sich am 12. Februar 1881 gründete, errichtete gleich im Frühjahr desselben Jahres den „Sandl-Turm“, eine ungefähr zehn Meter hohe hölzerne Aussichtswarte, die gedeckt war und daher gleichzeitig die Funktion eines Schutzhauses übernahm.
Als sich 1892 die ÖAK-Sektion auflöste, wurde der Aussichtsturm ins Eigentum des Österreichischen Tourismusklubs übertragen. Die Warte war so baufällig, dass man sich entschloss, einen sechzehn Meter hohen Steinbau zu errichten.
Am 8. September 1901 konnte die von Baumeister Josef Utz errichtete Warte in Anwesenheit von mehr als zweitausend Festgästen feierlich eröffnet werden. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren des 1. Vorstandes der ÖTK-Sektion Krems-Stein. Die Errichtung des steinernen Turmes kostete 8600 Kronen.
Nach dem Ersten Weltkrieg dauerte es bis zum Jahre 1925, bis eine restlose Wiederherstellung gelang. In den 1970er Jahren diente die Warte als Amateurfunkstation bzw. als Messstation der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Im Übrigen dient sie als Trägerin eines Kataster-Triangulierungspunktes 1. Ordnung des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen.
Wegen Schäden an der Plattform musste die Warte 1990 gesperrt werden und konnte nach erfolgter Generalrenovierung, bei der die gesamte Plattform abgetragen und neu errichtet wurde, am 22. März 1993 feierlich wiedereröffnet werden. Seit diesem Zeitpunkt ist die Warte wegen des optimalen Standortes auch Funkstation der Energieversorgung Niederösterreich(EVN).
Quellen: Weiglwarte Wiki

Einige Einblicke vom westliche Aufstieg zur Warte mit seinen Felsformationen!
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Weiglwarte auf dem Sandl zwischen Weißenkirchen und Dürnstein Teil3:
Die restlichen Bilder der Warte und auch einige Aussichtsblicke!

Blick südöstlich zur Donau nahe Dürnstein!
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Blick weiter östlich Mautern, Krems!
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Blick in westlicher Richtung!
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josef

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Gfieder-Warte Ternitz - größte Adventkerze Niederösterreichs

Ternitz: 19 Meter hohe Adventkerze leuchtet
Die Aussichtswarte am Plateau des Gfieder-Berges in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) ist zur größten Adventkerze Niederösterreichs umgestaltet worden. Auf dem 16 Meter hohen Gestell leuchtet eine drei Meter hohe „Flamme“.

Der Österreichische Touristenklub ist Eigentümer der Warte und baute das Wahrzeichen der Stadt Ternitz (Bezirk Neunkirchen) heuer zu einer Adventkerze um. Die Flamme selbst ist zirka drei Meter hoch und auf der etwa 16 Meter hohen Warte befestigt.


ÖTK - Ternitz

In der Adventzeit leuchtet die Spitze der Warte mittels LED–Lampen als „größte Adventkerze in Niederösterreich“, wie es in einer Aussendung heißt. Über 70 Stufen erreicht man die „Flamme“ der Kerze. Von dort erstreckt sich die Aussicht über das Semmering-Rax-Schneeberg-Gebiet bis zur Pannonischen Tiefebene. Die Warte ist der Mittelpunkt des oberen Schwarzatals und der Stadt.
Publiziert am 26.11.2018






Alle Fotos ÖTK - Ternitz
Die Flamme selbst ist zirka drei Meter hoch und auf einer zirka 16 Meter hohen "Kerze" - Warte - aufgesetzt.

Ternitz: 19 Meter hohe Adventkerze leuchtet
 

josef

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Als Ergänzung zu den Beiträgen über die "Leopold Figl Warte" 2 Lubi mit dem alten Aussichtsturm am Tulbinger-Kogel im NW des Wienerwaldes:

Blick nach N in die Ebene des östlichen Tullnerfeldes. Neben dem Aussichtsturm stand damals noch ein Vermessungsturm. Beide Türme waren eine Holzkonstruktion:
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...und noch ein Überblick mit dem Gasthof, heute "Hotel Tulbingerkogel" im Vordergrund:
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Bildquelle: Rechtsfreie Fotos aus dem ÖNB-Projekt Österreichische Nationalbibliothek Crowdsourcing
 
S

Senator74

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An den Pyramidenkogel in Kärnten hat das Enkelkind meiner Frau unangenehme Erinnerungen. Die Rutschpartie im Inneren des Turmes ging zu rasant vonstatten. (Zitat: "Die schlimmsten 22 Sekunden meines Lebens!") Ganze 13 ist das Mäderl...:cool:;)
 
Paulinenwarte Türkenschanzpark im 18. Wiener Gemeindebezirk:
Der Türkenschanzpark liegt auf einer historischen Stätte. Hier lag 1683 im Zuge der Zweiten Wiener Türkenbelagerung eine Schanze der Türken.
Dennoch gibt der Name des Gebietes Rätsel auf, da bereits in einer topographischen Darstellung aus dem Jahre 1649 das Gebiet als „Türkenschanz“ vermerkt wurde. Vermutlich geht die Benennung auf die Erste Wiener Türkenbelagerung zurück, Schilderungen oder Hinweise dafür gibt es aber keine.
Größe: rund 150.000 Quadratmeter. Der mitten im Park gelegene 23 Meter hohe Aussichtsturm ist ein Sichtziegelbau.
Der Türkenschanzpark wurde als englischer Landschaftspark angelegt. Viele exotische Pflanzen wurden damals gepflanzt, einen Großteil davon hatte Fürstin Pauline Metternich gespendet. Als Zeichen des Dankes erhielt die Aussichtswarte im Jahr 1909 den Namen "Paulinenwarte". Die Warte diente auch als kleiner Wasserspeicher.
ein kleiner Auszug aus Mein Bezirk.at (Türkenschanzpark Währing)

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Bunker Ratte

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Wilhelm Kisser Jubiläumswarte Asperhofen:
Auszug aus Wiki: Im Mai 2001 wurde von der Berg- und Naturwacht Asperhofen und von der Marktgemeinde Asperhofen auf der Anhöhe (254 m Seehöhe) des Landesgartens Asperhofen eine Aussichtswarte anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Berg- und Naturwacht Asperhofen errichtet. Die 15 Meter hohe hölzerne Aussichtswarte wurde nach dem im September 2004 verstorbenen Wilhelm Kisser benannt. Er prägte die Marktgemeinde unter anderem als Volksschuldirektor und Gemeinderat sowie durch sein Mitwirken bei der Freiwilligen Feuerwehr und am Landesgarten Asperhofen.

einige Eindrücke der Warte:
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Bunker Ratte

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Wilhelm Kisser Jubiläumswarte Asperhofen Teil3:
leider sind die Aussichten etwas vernebelt!

Richtung Westen in die Gegend von Würmla:
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Richtung Norden in die Gegend des Tullnerfeldes:
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Richtung Osten verbirgt sich der Wienerwald:
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Richtung Süden in den Raum Neulengbach und dem dahinterliegenden Alpenvorland:
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adasblacky

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Am Wochenende war die Paulinenwarte geöffnet:

Am 30. September 1888 eröffnete Kaiser Franz Joseph I. den Türkenschanzpark in der Gemeinde Währing, die bis 1891 ein Vorort von Wien war. Die Zeremonie fand vor dem zentral im Park auf einem Hügel errichteten Aussichtsturm statt. Die Schaffung des Parks war auf eine Initiative des Architekten Heinrich von Ferstel zurückgegangen, der 1872 / 1873 in unmittelbarer Nachbarschaft das Cottageviertel begründet hatte. Architekt und Baumeister der Warte war Anton Krones sen. (1848–1912).
Der Aussichtsturm ist ein Sichtziegelbau im Stil der Villen, die damals vom Wiener Cottage-Verein errichtet wurden. Man hatte von der Aussichtsplattform des Turms einen weiten Blick auf Wien, der 100 Jahre später durch die angepflanzten Bäume stark eingeschränkt war.
Der Turm hatte ursprünglich eine Doppelfunktion: Er war nicht nur Aussichtspunkt mit prachtvoller Fernsicht, sondern auch Wasserspeicher. Im unteren Teil des Turms befindet sich bis heute ein Blechtank, der von einem in der Nähe gelegenen Brunnen gespeist wurde. Das Wasser wurde vom Turm über ein nicht mehr bekanntes Leitungssystem im Park verteilt.[1]
Der Türkenschanzpark ist als englischer Landschaftspark gestaltet, mit Wiesen, Hecken, Teichen und Steingärten. Viele exotische Pflanzen waren ursprünglich gepflanzt; einen Großteil hatte Fürstin Pauline Metternich gespendet. Als Zeichen des Dankes erhielt die Aussichtswarte 1909 den Namen „Paulinenturm“.[2]
Der Turm war für Besucher seit Mitte der 1970er-Jahre gesperrt und die Holzbalustrade begann zu verfallen. Im Herbst 2009 begann die Stadtverwaltung mit der Sanierung. Ab Mai 2010 hätte die Paulinenwarte wieder begehbar sein sollen, die Renovierung dauerte jedoch noch bis in den Sommer. Seit 7. August 2010 ist die Warte für das Publikum wieder zugänglich.[3] Aktuell (2018) ist sie fallweise an Wochenenden in den Sommermonaten geöffnet.[2] Für den Aufstieg werden 60 Cent verlangt; die Betreuung übernahmen die Naturfreunde Währing und das Wiener Stadtgartenamt (Magistratsabteilung 42). Die Sanierung hat 673.000 Euro gekostet, die von der Stadtverwaltung und aus dem Bezirksbudget aufgebracht wurden.[4]
Paulinenwarte – Wikipedia

ein paar Fotos davon:
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Lichtspiele oben ;-)
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lg Blacky
 

josef

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ANNINGER VERLIERT WARTE
Aus für "Jubiläumswarte"

1563356763434.png 1563356874042.png

Abriss ist unumgänglichEnde Mai wurde die 25 m hohe, 121 Jahre alte Aussichtswarte am Anninger wegen grober bautechnischer Schäden an der Metallkonstruktion aus Sicherheitsgründen gesperrt. Das nun vorliegende statische und stahl-bautechnische Gutachten macht deutlich: ein Abriss ist unumgänglich.

Die vom „Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877“ 1898 zu Ehren der 50-jährigen Regentschaft von Kaiser Franz Joseph errichtete Jubiläumswarte ist Geschichte. Das hat ein Gutachten ergeben. Unter der Lackschicht der Tragprofile verbirgt sich ein schon weit vorangeschrittener Verrostungsgrad.

Betroffen sind auch alle anderen konstruktiven Bauelemente (Geländer, Stiegenauflager, Konsole für Lichtgitterroste).
Zusätzlich erschwerend ist, dass das Material nicht zu schweißen ist.

Um die Warte statisch auf Kurs zu bringen, müsste gebohrt, geschraubt und genietet und zusätzliche Versteifungsbauteile angebracht werden. Dadurch erhöht sich allerdings das Gewicht des Aussichtsturmes. Alles in allem ist der Kostenaufwand für die notwendige Generalsanierung - Schätzungen gegen von 200.000 Euro aus - für den Verein nicht zu bewältigten.
"Das sind Summen und Aufwendungen, die von uns keinesfalls gestemmt werden können", bedauert Obmann Leo Lindebner. Auch vor dem Hintergrund periodisch entstehender Kosten sieht sich der Vorstand gezwungen, das Objekt abtragen zu lassen.

Das Zugangsportal und das Betonblockfundament sollen belassen, eine Tafel, die die Kaiser Franz Joseph Jubiläumswarte erinnern, angebracht werden.
Eine neue Warte steht aus finanziellen Gründen nicht zur Debatte, merkt Lindebner an.

NÖN-Ausgabe Mödling, Christoph Dworak. Erstellt am 17. Juli 2019
Aus für "Jubiläumswarte" - Abriss ist unumgänglich
 

josef

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Elisabethwarte bei Kürnberg-Weistrach im NÖ. Mostviertel

Die 18,5 m hohe gemauerte Elisabethwarte befindet sich auf dem 750 m hohen Plattenberg im Gemeindegebiet von Weistrach, die Zufahrtsstraße erfolgt über den Nachbarort Kürnberg.

Man überschaut den Voralpenbogen von Ost nach West mit den Erhebungen rund um Lilienfeld bis zum Traunstein im Salzkammergut. So erkennt man dazwischen den Ötscher, die Gesäuseberge mit Lugauer und Tamischbachturm und einen Teil des Toten Gebirges mit dem Großen Priel...

1. - 4. Die Warte am Plattenberg
5. - 8. Ausblick auf den Voralpenbogen von Ost über Süd nach West. Den Ausblick nach Norden versperren Baumwipfel...
(Aufnahmen v. 04.09.2019)
 

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Sebastian__

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