Beinhäuser oder Karner

Bunker Ratte

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#41
"Gotischer Karner Friedersbach" Bezirk Zwettl im Waldviertel:
Der Karner am Friedhof wurde um 1350 errichtet. Es handelt sich um einen gotischen Rundbau mit Halbkreisapsis und einem spitzen, gemauerten Kegeldach, das mit einem Kranz dreieckiger Zinnen besetzt ist. In der Apsis befinden sich zwei schmale gotische Spitzbogenfenster in Trichterlaibung. Der Bau ist durch ein Rechteckportal mit beschlagenem Eisentor zugänglich. Der Innenraum hat ein Halbkugelgewölbe.
Seit 1959 dient der Karner als Kriegergedenkkapelle!
Quelle: Pfarrkirche Friedersbach (Wiki)

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#43
Ergänzungen zum Karner in Hadersdorf am Kamp:
Ein paar Fotos aus vergangenen Tagen zum Karner in Hadersdorf - Ergänzend zu den Vorschreibern ist hier besonders erwähnenswert, das der Karner früher ein Teil des alten Pfarrhofes war (siehe Fotos).
Interessant ebenfalls das Votivbild von 1680, wo der Kirchturm auf der falschen Seite war -> der wurde tatsächlich später abgerissen und auf der anderen Seite der Kirche wieder aufgebaut, damit er richtig ausgerichtet war.
Ein Foto hab ich auch noch von der angesprochenen Renovierung & ein paar alte Ansichtskarten - also der Karner im Wandel der Zeit ;-)
Viel Spaß beim durchklicken

01_Markt Hadersdorf Votivbild 1680.jpg Hadersdorf Postkarte Graffitohaus Karner Kirche Rathaus_01.jpg LKPL 1 Karner 1939_011.jpg LKPL 1 Karner_004.jpg LKPL 1 Karner_006.jpg LKPL 1 Karner_007b.jpg LKPL 1 Karner_008a.jpg LKPL 1 Karner_008b.jpg PostKarten_Mehrfachansicht 1200DPI_0100.jpg Renovierung.jpg
 
#44
Dreikönigskapelle - Karner in Tulln an der Donau:
In der Mitte des 13. Jh. wurde der Karner neben der Pfarrkirche hl. Stephan errichtet. Die Dreikönigskapelle gilt als einer der schönsten Karner seiner Art in ganz Österreich und als einer der größten Karner in Mitteleuropa.

Unter Kunsthistorikern gilt der zweigeschossige, spätromanische Bau mit seinem typischen trichterförmigen Säulenportal als ein Vorzeige-Exemplar.

Der Grundriß des Karners ist 11-eckig. In einer Nische auf der Südwestseite steht die so genannte Stifterfigur. Im Untergeschoss befindet sich das ehem. Beinhaus. Der Raum ist noch immer mit meterhohen Beinresten gefüllt. Durch das aus Greifensteiner Schleifstein geschlagene Trichterportal mit dem über 700 Jahre alten Kapellentor gelangt man im Obergeschoss in die Dreikönigskapelle, die mit einem im 19. Jh. erneuerten, romanischen Freskenzyklus geschmückt ist.
Quelle: Info aus Kulturatlas


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