Bergbau Windisch Bleiberg und Partisanen

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Tschitsche

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#1
Wer hat infos über Windisch Bleiberg liegt bei Ferlach richtung loiblpass oder Karten oder ähnliches und hat lust auf spurensuche zu gehen

Bin dankbar über jede Hinweis
Gruß Tschitsche:confused:
 
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josef

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#2
Hallo Christian,

bei geheimprojekte.at ist nachstehendes über Windisch Bleiberg bekannt:

Bergbau 1905 engestellt, 1938 - 1943 wieder Schurftätigkeit durch die BBU (=> "Bleiberger Bergwerksunion", damaliger Hauptaktionär waren die "Preussische Bergwerks- und Hütten AG")

Während der Besatzungszeit waren in den Stollen ein Waffen- und Munitionsdepot der britischen Armee.

In den 60iger Jahren am Schwarzmarkt aufgetauchte britische Waffen führten zur Entdeckung eines geheimen Lagers in den Stollen von W.Bleiberg, welches teilweise ausgplündert vorgefunden wurde. Daraufhin gaben die britischen Behörden insgesamt 33 Standorte solcher Depots in deren ehemaliger Besatzungszone (Steiermark und Kärnten) bekannt. Die Waffen waren zur Ausrüstung von Fallschirmjäger-Kommandoeinheiten im Falle einer Eskalation mit den Warschauer-Pakt-Truppen gedacht. Staatspolizei und Bundesheer räumten diese Lager. Dies geschah Jahre vor der Entdeckung und Räumung der durch die US-Truppen angelegten ähnlichen Lager im Westen Österreichs...

Betreffend Partisanentätigkeit im Kärntner Raum ist das Doppelheft 39/40 der MHS "Der Partisanenkampf in Kärnten im Zweiten Weltkrieg" von Josef Rausch, ISBN 3-215-04084-0 zu empfehlen. Zu beziehen ist das 108 Seiten starke Heft über den Buchhandel oder im Heeresgeschichtlichen Museum Wien.

lg
josef
 
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teurnia

Guest
#4
Erzbergbau in Windisch Bleiberg

Hallo,

eben stieß ich im Inhaltsverzeichnis der Carinthia I aus 1992 auf den Artikel

"Geschichtliches zum Blei- und Zinkerzbau in Windisch Bleiberg, S. 237-251" von Josef Markowitz.

Untertitel: Persönliche Erinnerungen an die letzten Schurfarbeiten während der kriegsjahre 1938 bis 1943.

Die 15 Seiten enthalten neben exakten Zahlen auch viele Fotos, eine Übersichtskarte von Windisch Bleiberg und einen Aufriß der Stollengänge.

Die Ausgaben der Carinthia gibt es in den meisten Gemeinden und Schulen und natürlich im Landesmuseum - zum Ausleihen und Kopieren.


Liebe Grüße
teurnia
 
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