Bergung von Bomben und sonstigen Kriegsrelikten

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Scharfe Granate in Gmunden entdeckt
Mehr als 70 Jahre lang dürfte eine deutsche Granate unmittelbar neben dem Gmundner Rathausplatz im Traunsee gelegen sein. Durch Zufall wurde das Kriegsrelikt nun entdeckt. Die Granate war noch scharf.
Die deutsche Acht-Zentimeter-Werfergranate dürfte schon während des Krieges im Traunsee versenkt worden sein. Sie war bereits stark überwachsen, als sie zufällig von Tauchern des Einsatzkommandos Cobra in zwei Meter Wassertiefe entdeckt wurde.


Polizei

Relikt lag nur 15 Meter vom Rathausplatz entfernt
Doch die Lage war gefährlich. Es waren nur 15 Meter bis zum Gmundner Rathausplatz. Die Polizei sperrte daraufhin den Fundort weiträumig ab und kontaktierte die Sprengstoffexperten des Bundesheers. Gemeinsam wurde die Granate schließlich geborgen und abtransportiert. Laut Auskunft aus dem Militärkommando Oberösterreich war der Fund durchaus brisant, denn die Granate war noch scharf.

Publiziert am 19.12.2017
http://ooe.orf.at/news/stories/2884785/
 

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Burgenland - Kleinhöflein: Panzerfaust gefunden
Am Montag ist am Vormittag eine Panzerfaust gefunden worden. Das Kriegsmaterial wurde von einem Mann bei einem Spaziergang gefunden.

in 45-jähriger Mann fand die Panzerfaust im Gemeindegebiet von Kleinhöflein (Eisenstadt Umgebung). Bei dem Kriegsrelikt handelt es sich um einen unscharfen Panzerfaustkopf 60 ohne Zünder. Der Entminungsdienst sorgte für die Abholung des Kriegsreliktes.


Landespolizeidirektion Burgenland
Diese Panzerfaust wurde gefunden

Links:
Publiziert am 15.01.2018
http://burgenland.orf.at/news/stories/2889548/
 

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Wien 22.,

Fliegerbombe, Stabrandbomben und sonst. Munition in der Seestadt gefunden
In der Seestadt Aspern hat es am Montag mehrere Funde von Kriegsrelikten gegeben. Entdeckt wurden Stabbrandbomben, Granaten und eine Fliegerbombe. Laut Polizei bestand nur geringe Gefährdung der Bevölkerung.
Zunächst wurden am Montagvormittag auf einem Feld im Bereich der Johann-Kutschera-Gasse von einer Munitionsbergungsfirma vier Stabbrandbomben, eine Hand- und eine Sprenggranate entdeckt. Am gleichen Ort sind dann am Nachmittag auch eine 50 Kilogramm schwere deutsche Fliegerbombe sowie eine russische Werfergranate gefunden worden.

Die entdeckten Kriegsmaterialien wurden vom Entminungsdienst des Bundesheeeres abtransportiert. Laut Polizei bestand nur eine geringe Gefährdung der Öffentlichkeit, da es bei dem offenen Feld keine unmittelbare Bebauung gibt.

Schüttbehälter mit Bomben gefunden
Bereits am 31. Jänner wurden auf dem Feld in der Johann-Kutschera-Gasse ein britischer Schüttbehälter mit 80 Stabbrandbomben und eine russische, nicht scharfe Fliegerbombe entdeckt. Auch diese Funde waren laut Polizei nicht gefährlich und wurden vom Entminungsdienst abtransportiert.

Wie viele Fliegerbomben in Wien noch im Boden liegen, ist laut Experten unklar. In Liesing mussten im September rund 400 Personen nach dem Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe in Sicherheit gebracht werden. Rund um den Fundort bei der Rößlergasse und der Putzendopplergasse wurde ein Sperrbereich von rund 250 Metern festgelegt - mehr dazu in 400 Evakuierungen wegen Fliegerbombe (wien.ORF.at; 22.9.2017).

Publiziert am 20.02.2018
http://wien.orf.at/news/stories/2896462/
 

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Scharfe Fliegerbombe mitten in Graz freigelegt
Bei Grabungsarbeiten auf einer Baustelle mitten in Graz ist am Freitag eine noch scharfe Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt worden. Der Gefahrenbereich in der Nähe des Lendplatzes wurde weiträumig abgesperrt.

Die 250 Kilogramm schwere Bombe wurde gegen 8.50 Uhr bei Grabungsarbeiten in der Wiener Straße freigelegt. Die Bombe amerikanischen Fabrikats wurde im Zweiten Weltkrieg abgeworfen und war damals nicht explodiert. Der Blindgänger ist laut Polizei nach wie vor scharf.
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Evakuierungen im Umkreis von 100 Metern
In einem Umkreis von etwa 100 Metern zum Fundort wurden Häuser evakuiert. Polizeibeamte gingen von Tür zu Tür und forderten die Bewohner auf, ihre Räumlichkeiten aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Beamte des Entminungsdienstes sind dabei, die Fliegerbombe zu entschärfen.

Von dem Einsatz ist auch der öffentliche Verkehr in Graz betroffen: So werden derzeit die Buslinien 40, 53 und 67 umgeleitet.

Publiziert am 23.03.2018 http://steiermark.orf.at/news/stories/2902831/




Von dem Einsatz ist auch der öffentliche Verkehr in Graz betroffen: So werden derzeit die Buslinien 40, 53 und 67 umgeleitet.

Publiziert am 23.03.2018
 

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Update:
Fliegerbombe mitten in Graz entschärft
Bei Grabungsarbeiten auf einer Baustelle mitten in Graz ist am Freitag eine noch scharfe Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt ... der Blindgänger war laut Polizei nach wie vor scharf.

Evakuierungen im Umkreis von 100 Metern
In einem Umkreis von etwa 100 Metern zum Fundort wurden Häuser evakuiert. Polizeibeamte gingen von Tür zu Tür und forderten die Bewohner auf, ihre Räumlichkeiten aus Sicherheitsgründen zu verlassen. In einem zweiten Radius von etwa 400 Metern wurden die Anrainer mittels Lautsprecherdurchsagen ersucht, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Fliegerbombe mit zwei Zündern
Beamte des Entminungsdienstes konnten die Fliegerbombe mittlerweile entschärfen, die Absperrungen der Polizei wurden wieder aufgehoben.
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Bei der Fliegerbombe handelte es sich um ein Relikt mit zwei einfachen Aufschlagzündern, so Gerhard Schweiger vom Militärkommando Steiermark: „Es ist davon auszugehen, dass noch Gefahr bestand, dass beide Zünder noch intakt waren. Wir haben aber große Erfahrungen damit, solche Bomben zu entschärfen.“ Die entschärfte Bombe wird jetzt laut Militärkommando auf ein militärisches Übungsgelände in Niederösterreich gebracht und am Truppenübungsplatz Allentsteig kontrolliert gesprengt.

„Standardkaliber“
Für den Sicherheitsmanager der Stadt Graz, Wolfgang Hübel, ist diese Art der Bombe ein „Standardkaliber“: „Überraschend ist, dass sie hier in diesem Gebiet gefunden wurde, weil hier auf den Luftbildern aus dem Zweiten Weltkrieg, die wir ausgewertet haben, nicht unmittelbar eine Gefahr zu erkennen ist. Der Kataster weist hier keine Gefährdung aus, das ist auch klar, weil wir davon abhängig sind, welche Luftbilder gemacht worden sind. Wenn etwas nicht fotografiert worden ist, kann es auch nicht im Kataster sein.“ Der Bombenkataster der Stadt Graz weist derzeit 290 konkrete Verdachtspunkte auf.

Link:
Publiziert am 23.03.2018 http://steiermark.orf.at/news/stories/2902831/
 

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Graz - weiterer Kriegsreliktfund: Stopp für Murkraftwerksbau
Eine Fliegerbombe ist am Mittwoch bei Bauarbeiten für das Grazer Murkraftwerk entdeckt worden. Laut Energie Steiermark ist das Areal gesperrt, die Bauarbeiten wurden unterbrochen.

Kurze Zeit nach der letzten Entschärfung einer Bombe - mehr dazu in Fliegerbombe mitten in Graz entschärft (23.3.2018) - ist nun erneut ein Kriegsrelikt in Graz entdeckt worden:
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Die Fundstelle der Waffe liegt auf der Baustelle für das Grazer Murkraftwerk in der Nähe des Gasrohrsteges, wo die gesamte Gasversorgung zusammenläuft. Das macht die Arbeit der Entminungsexperten noch gefährlicher. Man gehe daher mit erhöhter Sensibilität vor, so Energie Steiermark-Sprecher Urs Harnik-Lauris.

Areal gesperrt
Das rund 100 Kilogramm schwere Kriegsrelikt war von Arbeitern bei Grabungen kurz vor 10.00 Uhr entdeckt worden, wobei laut Polizei vorerst nicht klar gewesen sei, ob es eine Bombe ist, da sie „etwas atypisch“ aussehe. Laut Energie Steiermark ist das Areal um das Murkraftwerk in einem Umkreis von rund 200 Metern gesperrt, die Bauarbeiten wurden unterbrochen.

Publiziert am 28.03.2018
http://steiermark.orf.at/news/stories/2903735/
 

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2 eigenartige Hinweise zu Bombenfund in Graz-Puntigam:

- Polizeibericht -> italienische Fliegerbombe
- "wobei laut Polizei vorerst nicht klar gewesen sei, ob es eine Bombe ist, da sie „etwas atypisch“ aussehe"...

Wie kam eine "italienische Fliegerbombe" nach Graz? Nehme an, nicht durch Angriffe der RAF oder USAF!
Verwendete die "Jugoslawische Luftwaffe" beim Angriff auf Graz am 6. und 7. April 1941 italienische Bomben?

Oder wurde Graz bereits im 1. Weltkrieg von italienischen Flugzeugen bombardiert?
 

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Update:
Fliegerbombe bei Murkraftwerksbau entschärft
Bei Bauarbeiten für das Grazer Murkraftwerk ist am Mittwoch eine Fliegerbombe entdeckt worden. Mittlerweile konnte das Kriegsrelikt entschärft werden, die Bauarbeiten können wieder fortgesetzt werden.

Bauarbeiten können weitergehen
Um kurz nach 13.00 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben, das rund 50 Kilogramm schwere Kriegsrelikt konnte entschärft werden. Sämtliche Straßensperren wurden aufgehoben. Die Bauarbeiten können wieder fortgesetzt werden. Laut Energie Steiermark war das Areal um das Murkraftwerk in einem Umkreis von rund 200 Metern gesperrt.


LPD
Die mittlerweile entschärfte Fliegerbombe

Laut Polizei war nach dem Fund vorerst nicht klar gewesen, ob es eine Bombe ist, da sie „etwas atypisch“ aussah. Die Bombe wird zu einem späteren Zeitpunkt in Niederösterreich am Truppenübungsplatz des Bundesheeres in Allentsteig kontrolliert gesprengt.

Publiziert am 28.03.2018
http://steiermark.orf.at/news/stories/2903735/
 

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Steiermark:
Landwirt entdeckte bei Feldarbeiten US-Bombe
Ein Landwirt in Hausmannstätten im Bezirk Graz-Umgebung hat am Montag bei Feldstreifarbeiten ein Fliegerbombe US-amerikanischer Herkunft gefunden. Die Bombe wurde fachgerecht entschärft, abtransportiert und entsorgt.

Bei dem Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg handelte es sich um ein zehn Kilogramm schwere Splitterbombe des Typs Frag 20. Der Landwirt hatte sein Feld mit einem Holzbrett hinter dem Traktor glattgestreift, an dem die Bombe hängengeblieben war. Der Mann verständigte die Polizei, diese wiederum den Entminungsdienst des Innenministeriums.

„Mann war recht gelassen“
Die Splitterbombe wurde durch Beamte des Entminungsdienstes fachgerecht entschärft, abtransportiert und entsorgt. „Der Mann war recht gelassen, er hat schon die dritte dieser kleinen Bomben in seinem Feld gefunden“, sagte ein Polizist.

Bei der Frag 20 handelt es sich um eine rund neun Kilogramm schwere Bombe, die bei der Detonation der TNT-Ladung tausende Splitter mit hoher Geschwindigkeit streut. Sie wurde zumeist zum Beschädigen und Zerstören von Fahrzeugen bzw. am Boden abgestellten Flugzeugen verwendet.


Publiziert am 09.04.2018
http://steiermark.orf.at/news/stories/2905978/
 

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Kirchdorf in Tirol: 250 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft
In Kirchdorf in Tirol (Bezirk Kitzbühel) ist Freitagfrüh bei Bauarbeiten eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden worden. Gegen Mittag wurde das Kriegsrelikt entschärft.
Die Fliegerbombe war bei Bauarbeiten im Bereich Schlosserfeld gefunden worden. Bevor der Entminungsdienst, der aus Linz nach Kirchdorf anreisen musste, die Bombe entschärfen konnte, mussten mehrere Häuser im Bereich Wengerstraße evakuiert werden.


ZOOM-Tirol
Zwei Männer vom Entminungsdienst mit der Fliegerbombe

Im Umkreis von 200 Meter durfte sich außer den Mitarbeitern des Entschärfungsdienstes niemand aufhalten.
Publiziert am 20.04.2018
http://tirol.orf.at/news/stories/2908079/
 

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Tüpl Allentsteig: 18 Tonnen Kriegsmaterial gesprengt

18 Tonnen Kriegsmaterial werden diese Woche vom Entminungsdienst (EMD) des Bundesheeres in Allentsteig (Bezirk Zwettl) gesprengt. Sichergestellt wurden die Granaten, Panzerfäuste und Fliegerbomben in ganz Österreich.
Am Mittwoch um 13.15 Uhr kurbelte der Sprengmeister in einem Bunker, 540 Meter vom Sprengplatz Riegers entfernt, an der Zündmaschine, baute damit die erforderliche Spannung auf und löste mehrere Detonationen aus. Zuerst wurde eine 500 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe mit 220 Kilo TNT aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt, anschließend flogen drei Trichter mit je einer Tonne Handgranaten in die Luft. Journalisten, sprengstoffkundige Polizisten und Verteidigungsminister Mario Kunasek beobachteten die Detonationen vom sicheren Bunker aus.


APA/Robert Jäger
Vom Bunker aus konnte die Explosion beobachtet werden

Trümmerteile 1.000 Meter weit geschleudert
Zahlreiche Trümmer wurden in die Luft geschleudert und kamen in einem Umkreis von bis zu 1.000 Metern zu liegen. Am Detonationsort blieben bis zu fünf Meter tiefe Löcher, die Druckwelle war noch im Bunker deutlich spürbar. Die freiliegende Bombe wurde „ohne weitere Manipulationen im Originalzustand“ gesprengt, erläuterte Wolfgang Korner, Leiter des EMD. Für die drei Tonnen Kriegsrelikte, die vergraben wurden, wurden je 100 Kilogramm Zusatzsprengstoff benötigt, damit „das ordentlich durchzündet“. Das Eingraben sorgt für „eine gewisse Schalldämpfung“, erklärte Korner.

Seit Jänner 183 Kriegsrelikte gefunden
Bereits seit 1945 wird in Allentsteig Kriegsmaterial vernichtet, die Tiere haben sich laut den Experten mittlerweile daran gewöhnt. So komme es beispielsweise vor, dass schon wenige Minuten nach der Detonation wieder Hasen am Sprengplatz hoppeln, sagte Werner Tobisch, stellvertretender Leiter des EMD. Ungefähr 30 Tonnen werden jährlich vernichtet. Zweimal im Jahr wird in Allentsteig gesprengt - „das ist die sicherste Methode“, erläuterte Tobisch.

Kriegsrelikte werden häufig bei Bauarbeiten gefunden, doch auch Seen und Flüsse sowie Waldgebiete, Städte und alpines Gelände zählen zu den Einsatzräumen des Entminungsdienstes. Auch kommt es vor, „dass einen Meter neben einem Wanderweg mitten in Wien eine Handgranate gefunden wird“, sagte Tobisch. „Es können überall Granaten und Blindgänger auftauchen“, betonte der Experte. Allein seit 1. Jänner wurden 183 Funde von Kriegsrelikten gemeldet - 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges. Seit 1945 existiert der Entminungsdienst (EMD), seit 1. Jänner 2013 gehört er zum Verteidigungsministerium. Seit der Eingliederung wurden 5.555 Funde gemeldet.


APA/Robert Jäger
Entschärfer vor einer Sprengung von drei Tonnen Kriegsmaterial

Sprengungen zum Teil gleich am Fundort
Munition, die handhabunsicher ist, wird von den Experten direkt am Fundort vernichtet. 31 Mal musste der Entminungsdienst im Vorjahr Kriegsrelikte an Ort und Stelle sprengen. Munition, die transport- und lagerfähig ist, wird in einem Lager im südlichen Niederösterreich zwischendeponiert, bevor sie in Allentsteig gesprengt wird. 1.067 Fund- und Wahrnehmungsmeldungen gab es allein im Vorjahr, Kriegsmaterial im Gesamtgewicht von 30 Tonnen wurde vernichtet. Die Bergung von aufgefundenen Kriegsrelikten erfolgt kostenlos.

Wie viel Kriegsmaterial noch in Österreich vorhanden ist, „lässt sich nicht seriös sagen“, meinte Tobisch. Ein Ende des Einsatzes des Entminungsdienstes sei jedenfalls nicht absehbar, sagte Korner. Er sei jedenfalls immer „glücklich, wenn es vorbei, die Sprengung ohne Probleme erfolgt ist“.

Publiziert am 25.04.2018
http://noe.orf.at/news/stories/2909283/
 

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Burgenland: Bauer fand auf Acker scharfe Granate
In Kittsee ist ein Landwirt am Montag bei Arbeiten auf einem Acker auf eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Das Kriegsrelikt war noch intakt und wurde vom Entminungsdienst an Ort und Stelle gesprengt.
Der 44-Jährige bestellte am Montagmorgen sein Feld und legte dabei die Panzergranate frei. Er verständigte die Polizei. Laut Entminungsdienst handelte es sich um eine 8,8 cm deutsche Panzergranate mit intaktem und komplexem Zündsatz. Sie wurde noch am Fundort gesprengt.


LPD Burgenland
Die Panzergranate hatte einen intakten Zündsatz

Dieser Vorfall zeige, welche Gefahr von Schieß- und Sprengmitteln ausgehen könne, so die Polizei. Sie warnt die Entdecker ausdrücklich davor, solche Kriegsrelikte anzugreifen und zu befördern, sondern rät dazu, immer die Polizei zu verständigen.

Publiziert am 30.04.2018
http://burgenland.orf.at/news/stories/2910160/
 

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Tirol: Bombe und Blindgänger entschärft
Gleich zwei Mal musste am Dienstag in Tirol der Entminungsdienst ans Werk. In Ranggen wurde eine große Fliegerbombe freigelegt. Im Zahmen Kaiser bei Ebbs entdeckte ein Wanderer einen Blindgänger.

zeitungsfoto.at
In dieser Schottergrube in Ranggen wurde die Bombe freigelegt.

Bei Grabungsarbeiten in Ranggen (Bezirk Innsbruck-Land) ist am Dienstag ein 250 Kilogramm schwerer amerikanischer Fliegerbombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Spezialisten des Entminungsdienstes des Bundesheeres errichteten laut Polizei einen Sperrkreis von 500 Metern und entschärften die Bombe.


zeitungsfoto.at
Der Entminungsdienst konnte den Zünder sicher entfernen.

Ebenfalls am Dienstag meldete sich ein Wanderer bei der Polizei Kufstein, ein Kriegsrelikt im Bereich der vorderen Steingrube im Zahmen Kaiser bei Ebbs (Bezirk Kufstein) gefunden zu haben. Die Beamten des Entminungsdienstes konnten schließlich einen Blindgänger einer Sprenggranate lokalisieren. Für die Sprengung der Granate mussten die umliegenden Wanderwege gesperrt und abgesichert werden.

Publiziert am 08.05.2018
http://tirol.orf.at/news/stories/2911685/
 

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Burgenland: Stabbrandbomben bei Oggau gefunden

Landwirt fand bei Oggau Stabbrandbomben
Ein 47-jähriger Landwirt hat am Freitagvormittag bei Feldarbeiten in der Nähe des Ortsgebietes von Oggau (Bezirk Eisenstadt Umgebung) sechs amerikanische Stabbrandbomben gefunden.
Die etwa 35 Zentimeter langen Kriegsrelikte waren teilweise noch funktionsfähig, berichtete die Polizei in einer Aussendung. Der Auffindungsort wurde vorübergehend abgesichert und die Stabbrandbomben vom Entminungsdienst abgeholt.

LPD Burgenland
Link:
Publiziert am 01.06.2018
Landwirt fand bei Oggau Stabbrandbomben
 

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Graz - Fliegerbombe beim Murkraftwerk entdeckt
Bei den Bauarbeiten am Grazer Murkraftwerk wurde am Montag eine Fliegerbombe aufgefunden. Da die Bombe über keinen Zünder verfügte, konnte sie gefahrlos abtransportiert werden.
Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe wurde im Zuge von Baggerarbeiten beim Murkraftwerk freigelegt. Der Gefahrenbereich wurde abgesperrt und ein Spezialisten-Team angefordert. Bei der Überprüfung der Fliegerbombe wurde festgestellt, dass der Aufschlagzünder fehlte. Somit konnte die Fliegerbombe vom Entminungsdienst gefahrlos abtransportiert werden.

Zweiter Bombenfund in wenigen Monaten
Aufgrund des abgeschiedenen Auffindungsortes kam es laut Polizei zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens. Lediglich die Angergasse (Sackgasse) und der Radweg an der Murpromenade waren während des Einsatzes gesperrt.

Es ist nicht der erste Bombenfund bei der Murkraftwerk-Baustelle. Im März musste eine Fliegerbombe vor dem Abtransport entschärft werden - mehr dazu in Fliegerbombe bei Murkraftwerksbau entschärft.

Publiziert am19.06.2018
Fliegerbombe beim Murkraftwerk entdeckt
 

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Burgenland: Granatenfunde von Nord bis Süd
Gleich drei Panzergranaten aus dem Zweiten Weltkrieg sind in den vergangenen Tagen in den Bezirken Eisenstadt-Umgebung, Oberpullendorf und Oberwart entdeckt worden. Die Granaten wurden jeweils vom Entminungsdienst entsorgt.
Am Dienstag meldete eine 65-jährige alte Frau in der Polizeiinspektion Großpetersdorf (Bezirk Oberwart) den Fund einer Granate. Bei Baggerarbeiten im Ortsgebiet von Kohfidisch wurde im Erdreich eine 32 Zentimeter lange Mörsergranate entdeckt. Der Fundort wurde abgesichert und die Granate vom Entminungsdienst abgeholt.


LPD Burgenland
Mörsergranate in Kohfidisch

Russische Panzergranate am Leithagebirge
Am Montag wurde eine 7,5 Zentimeter große russische Panzergranate im Waldgebiet des Leithagebirges im Gemeindegebiet von Schützen am Gebirge vom dortigen Revierförster gefunden. Die Polizei sicherte den Fundort ab und alarmierte den Entminungsdienst, der die Granate abholte und entsorgte.


Landespolizeidirektion Burgenland
Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg

Panzergranate in Deutschkreutz
Bereits am Wochenende entdeckte ein Pensionist bei Gartenarbeiten im Gemeindegebiet von Deutschkreutz ebenfalls eine Panzergranate. Auch dieses Kriegsrelikt wurde vom Entminungsdienst abgeholt, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag.

Publiziert am26.06.2018
Granatenfunde von Nord bis Süd
 

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Erkundung des Erdreichs: Fliegerbombe in Salzburg-Aigen?
Im Salzburger Stadtteil Aigen wird heute geklärt, ob in der Nähe eines Kindergartens eine scharfe Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mehrere Meter tief im Boden steckt. Wenn ja, muss sie entschärft werden.
Bei Arbeiten auf einer privaten Baustelle stieß ein Bautrupp auf das brisante Erbe des 20. Jahrhunderts. Wie gefährlich der Blindgänger tatsächlich ist, sollen Experten am Mittwochvormittag klären.


ORF
Bombenverdacht in Salzburg-Aigen
Unter Aufsicht des Entminungsdienstes wird die Fundstelle vorsichtig freigelegt, bis das Kriegsrelikt frei liegt und eingeschätzt werden kann. Wenn es erforderlich ist, soll der Blindgänger am Nachmittag entschärft werden.

Arbeiten schon am Vormittag
Der Kindergarten in der Nachbarschaft der Baustelle wird zu Mittag geräumt. Eventuell müssen auch Anrainer ihre Häuser für die Dauer der Bombenbergung oder Entschärfung verlassen.

Publiziert am 04.07.2018
Erkundung des Erdreichs: Fliegerbombe in Aigen?
 

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Salzburg-Aigen: Entwarnung nach Bomben-Alarm
Entwarnung konnten Entminungsexperten der Polizei Mittwochnachmittag nach einem Bombenalarm in der Stadt Salzburg geben: Statt einer befürchteten Fliegerbombe wurden nur Bombensplitter gefunden.
Unter Aufsicht des Entminungsdienstes wurde die Bombenverdachtsstelle an der Kreuzung Furtwänglerpromenade-Gänsbrunnstraße vorsichtig freigelegt. Die Arbeiter haben dabei schließlich keinen Sprengstoff, dafür aber eine größere Menge Metallsplitter gefunden, die tatsächlich von einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Von dieser Bombe gehe aber keine Gefahr mehr aus, sagt Polizeisprecher Hans Wolfgruber.

In der Nähe des Fundortes habe sich im Zweiten Weltkrieg auch eine Fliegerabwehrstellung befunden, die Ziel der damaligen Luftangriffe gewesen sein könnte, erinnern sich einige Anrainer. Experten sondieren das Gelände noch nach möglichen weiteren Fliegerbomben.


ORF/A.Heyer

Entminer haben harmlose Metallsplitter gefunden


ORF/A.Heye

Der Kindergarten innerhalb des möglichen 450-Meter-Sperrkreises um die Baustelle musste offenbar geräumt werden. Inzwischen wurden die Bewohner der Häuser rund um die Fundstelle von der Polizei verständigt, dass keine Explosionsgefahr besteht.

Publiziert am 04.07.2018
Aigen: Entwarnung nach Bomben-Alarm
 

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Kärnten: Bombenalarm in Hermagor ausgelöst
In der Nähe des Bahnhofes in Hermagor ist am Freitag bei Grabungsarbeiten ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Erst wurde vermutet, dass es sich um eine Fliegerbombe handelt. Am Nachmittag gab es Entwarnung.
Gegen 13.00 Uhr stieß ein Bagger auf das verdächtige Stück im Ostteil des Bahnhofes Hermagor. Sofort wurde die nArbeit gestoppt und die Polizei verständigt. Ein Sprengstoffexperte konnte nicht ausschließen, dass es sich um eine Fliegerbombe handelte. Daher wurde der Bereich rund um die Fundstelle von der Behörde abgesperrt. Der Entminungsdienst aus Graz wurde angefordert.


ORF
Dieser Druckbehälter löste den Bombenalarm aus

Behälter baugleich mit Fliegerbombe
Die Experten trafen mit dem Hubschrauber gegen 15.00 Uhr ein und sahen sich das unbekannte Objekt genauer an. Heinz Pansi, der Bezirkshauptmann von Hermagor sagte, dass das Objekt so fest in der Erde steckte, dass es mit einem Bagger freigelegt werden musste. „Dann haben die Beamten des Entminungsdienstes festgestellt, dass es sich um einen Druckausgleichsbehälter der ÖBB handelte, der auch schon Jahrzehnte dort gelegen hat. Das Interessante ist, dass dieser Behälter baugleich mit einer 250 Kilogramm-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg ist.“


ORF
Der Entminungsdienst aus Graz wird vom Hubschrauber nach Hermagor gebracht

Wofür der Druckausgleichsbehälter verwendet wurde, können auch die ÖBB nicht sagen. Kurz nach 16.00 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Evakuierungen waren nicht notwendig.

Publiziert am 06.07.2018
Bombenalarm in Hermagor ausgelöst
 

dermike

Active Member
Toll, eine Alouette 3, auch "Kartoffel" genannt.
Dass es diese Hubschrauber überhaupt noch im aktiven Dienst gibt.
Hat ausreichend gute Leistung, nur ein etwas hässliches Aussehen.
Kann mit einer normalen Werkzeugkiste gewartet werden.
Blattspurlauf kann mit der Blattfahne gemacht werden und zum Abfetten des Rotorkopfes braucht man eine Fettpresse wie bei einem Trekker.
Alles einfach und gut.

Grüße

dermike
 
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