Bergung von Bomben und sonstigen Kriegsrelikten

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Steirer fand englische Handgranate beim Aufräumen in Garage


Die Handgranate war, wie sich herausstellte, nicht mehr funktionsfähig. Nichtsdestotrotz wird sie nun vernichtet.

Der Entschärfungsdienst hat am Samstag wegen eines Handgranatenfundes in Leoben anrücken müssen. Wie die Polizei berichtete, fanden ein 37-Jähriger und seine 59-jährige Mutter das Kriegsmaterial beim Aufräumen in einer Garage. Die Handgranate englischer Herkunft war, wie sich herausstellte, nicht mehr funktionsfähig. Nichtsdestotrotz wird sie nun vernichtet.
Nachdem der Steirer den Waffenfund - es handelt sich um eine Handgranate "Modell-Mills 36" - bei der Polizei gemeldet hatte, wurde die Straße gesperrt. Wer die Handgranate in der Garage deponiert hatte, war zunächst noch Gegenstand von Ermittlungen.
Quelle: Steirer fand englische Handgranate beim Aufräumen in Garage
 

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Stillfried
Russische Granate wurde gefunden


Bei Grabungen stießen Arbeiter auf Katjuscha.
Entminungsdienst musste anrücken.


Es handelte sich um eine Katjuscha, die von den deutschen Besatzungsmächten Stalinorgel genannt wurde. | NOEN

Erneut wurde ein gefährliches Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Im Gebiet von Stillfried führte die Firma Munitionsbergung Bartosch vergangene Wochen gezielte Grabungen durch. Dabei wurde eine russische Werfer-Rakete des Typs M-13 gefunden. Es handelt sich um eine sogenannte Katjuscha (Stalinorgel).


In Stillfried stieß ein Arbeiter bei gezielten Grabungen auf einen Blindgänger. | Munitionsbergung Bartosch

Das Kriegsrelikt wurde in einer Tiefe von etwa 1,40 Metern entdeckt. Ein Mitarbeiter musste diesen Bereich sichern. Die Polizei wurde verständigt, die anderen Arbeiten wurden zwischenzeitlich eingestellt. Auch der Entminungsdienst musste anrücken, entschärfte den aufgefundenen Blindgänger vor Ort und transportierte ihn ab.
Firmen-Inhaber Herbert Bartosch mahnt indes zur Vorsicht: „Das Gebiet befindet sich in einer ehemals von Kriegshandlungen betroffenen Zone. Der Fund weiterer Relikte kann daher vorerst nicht ausgeschlossen werden.

Russische Granate wurde gefunden
 

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Granatenfunde im Nordburgenland
In Kittsee und Purbach wurde am Donnerstag Kriegsmaterial aufgefunden und vom Entminungsdienst geborgen. Es ist dabei zu keinen Zwischenfällen gekommen.

Am Donnerstagvormittag wurde in einer Schottergrube in Kittsee von Mitarbeitern der dort ansässigen Firma eine zwölf Zentimeter Wurfgranate entdeckt. Die Granate wurde vom Entminungsdienst besichtigt und abtransportiert.

Eine Forstmitarbeiterin fand im Waldgebiet von Purchbach ebenfalls altes Kriegsmaterial. Hierbei handelte es sich um eine 10,5 Zentimeter große Sprenggranate. Auch in diesem Fall konnte diese vom Entminungsdienst gesichert und abtransportiert werden. In beiden Fällen kam es zu keinen Zwischenfällen.

Publiziert am22.02.2019
Granatenfunde im Nordburgenland
 
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