Bunkerreste Klosterneuburg

#4
Hallo Maulwurf

Deine Bilder zeigen die Reste des Meßbunkers. Weitäufig würde ich nicht sagen. Es gab nur den Meßbunker und den ca. 100m weiter Richtung Buchberg links neben der Straße.
Allerdings war es eine zweifach Batterie.

lg

Cerberus9
 
#5
Kleine Ergänzung:

Ab Sommer 43 war die 5./288 am Haschhof. Ende Sommer/Anfang Herbst kam die 1./533 dazu. Die 5./288 wurde Anfang 45 verlegt und durch die 1./532 ersetzt. Daher kommt es immer zur irrigen Meinung es handete sich um eine 3-fach Batterie.

Von den Geschützstellungen ist nicht mehr vorhanden. Man kann aber noch Spuren in der Landschaft (links und rechts des Weges erkennen wo die Baracken standen. Die Laufgräben stammen von gegen Ende des Krieges sind abseits der eigentlichen Stellung. Auch von der Scheinwerferstellung am Buchberg ist nichts mehr zu sehen. Die Flakstellung war mit dem Freyagerät am benachbarten Freiberg verbunden.


Cerberus9
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#6
Kleine Ergänzung:

Ab Sommer 43 war die 5./288 am Haschhof. Ende Sommer/Anfang Herbst kam die 1./533 dazu. Die 5./288 wurde Anfang 45 verlegt und durch die 1./532 ersetzt. Daher kommt es immer zur irrigen Meinung es handete sich um eine 3-fach Batterie.
Hallo Gerald,
:danke für die Ergänzungen und den Hinweis, ist dann im Heft 14 der MHS von Holzmann "Der Einsatz der Flak-Batterien im Wiener Raum 1940-45" auf der Karte Anhang VII (Stand 11.1944) falsch dargestellt! Da sind bei der I. Untergruppe Wilhelminenberg Haschhof als Dreifachbatterie, Knödelhütte als Doppelbatterie und der Rest als Einzelbatterien eingezeichnet.

lg
josef
 
#7
Trotz der kleinen Fehler ist Holzmann immer noch das Beste was es zu diesem Thema gibt und die Urquelle alle anderen Publikationen. Auch bei Banny sind viele Fehler (die er aber kennt, z.B. Bilder falsch beschriftet.)

Bitte nicht falsch verstehen ich möchte hier nichts und niemanden schlecht machen, diese Fehler sind teilw. "in der Hitze des Gefechts" entstanden.

Knödelhütte war eine Doppelbatterie: 3/807 und Mitte ´44 kam noch die 2./532 dazu.


lg

Cerberus9
 
#9
Weiß jemand näheres über besagte Anlage? bzw eine Quelle aus der man weitere Informationen bekommen könnte?
Dieser "Bunker" ist nämlich sehr leicht für mich zu erreichen und ich würde gerne wissen was das genau war und wo sich Gebäude oder Bunker, was auch immer, befunden haben damit ich weiß wonach ich suchen muss.

Hier noch ein paar Bilder, leider ist das ganze schon sehr verwachsen

http://www.unterirdisch-forum.de/forum/album.php?albumid=289
 
R

ratte2011

Guest
#10
vorsicht leute 1914 wurde der buchberg auch ausgebaut.brückenkopf wien. gruppe buchberg mit barackenlager,batteriestellung,infanterie.
 
#11
Pip Boy

Die Betonreste im 1. Beitrag sind vom Meßstand der Flakbatterie. Beim 2. noch intakten bunkerähnlichem Gebäude gehen die Aussagen der Zeitzeugen auseinander. Weiters findest du noch eine Fundamentplatte einer Geschützstellung. Interessanterweise für eine 10.5cm. Sonst ist nichts mehr vorhanden. Die Baracken standen entlang des Weges. Im Buch von Banny findest du Bilder der Stellung.

lg

Cerberus9
:smilie_xmas_207:
 

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#12
Der Meßbunker wurde ja schon ausreichend fotografisch dokumentiert hier, deshalb möchte ich nur die von Cerberus erwähnte Fundamentplatte und den kleinen Unterstand in der Nähe zeigen. Zuerst mal die Fundamentplatte:
 

Anhänge

#14
Bombentrichter

Geht man vom Wasserhochbehälter Buchberg (Meynertgasse) den langen Weg ca 100 Meter bergan, so finden sich linkerhand im Gebüsch, nicht weit vom Weg, noch die Überreste eines Bombentrichters, in dem wir als Kinder noch gespielt haben. Der ganze Berg atmet Zeitgeschichte. In der Nähe der Hochwiese, wo noch die Reste der Laufgräben zu erkennen sind, haben wir im Wald ein verrottetes Armeezelt gefunden, ein paar Stangen waren sogar noch zu gebrauchen.

lg Buchberg
 
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