#41
Gibt es da einen Grund, warum man so weit westlich vor St. Poelten begonnen hat zu planen?

Ich meine, der heutige Strassenverlauf erscheint mehr weitaus plausibler.
 

josef

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#42
Gibt es da einen Grund, warum man so weit westlich vor St. Poelten begonnen hat zu planen?
Grund kenne ich nicht! Hoffe aber, dass einmal Zeit bleibt, "mehr Archivluft zu atmen..."

Die Angaben zur geplanten Verknüpfung mit der RAB Wien-Linz stammen von der ARGE-Heimatforschubng Henndorf, die sich mit der Geschichte des ehemaligen Fliegerhorstes Markersdorf befasst. Dort war südlich des Flugfeldes, bei der Autobahnbrücke Henndorf, eine Anschlussstelle mit besagter Straßenverbindung nach Krems geplant.

lg
josef
 
#43
Naja, der Grund wird wohl der gewesen sein, dass damals alles nach Westen, also Deutschland, ausgerichtet war, nicht nach Wien, das ja auch nur eine Gauhauptstadt wie jede andere war. :gruebel
 
#44
@Boeheimkirchen.

Ich war heute im Raum Boeheimkirchen auf der A1 unterwegs.

Wenn man das umliegende Gebiet genau betrachtet, kann ich mir gut vorstellen, dass man damals dort die Wien-Umfahrung beginnen lassen wollte, als man eine geeignete Trasse suchte.

Nach Norden, sowie nach Sueden sind im Raum Boeheimkirchen wenige Berge bzw. Huegel als Hindernis zu erkennen.
 
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WA1971

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#45
Brückentorso von Krummnußbaum

josef hat geschrieben:
Streckenführungsvarianten der RAB (München – Salzburg) - Linz – Wien:

H. Weihsmann schreibt in „Bauen unterm Hakenkreuz – Architektur des Untergangs“ ISBN 3-85371-113-8 auf Seite 143:

…sollte eine andere Strecke nach Wien führen, wobei sich die Autobahn bei Melk in einen südlichen und in einen nördlichen Ast teilen sollte. Die eine Strecke war nördlich der Donau über Pöchlarn und Melk (neue Autobrücke über die Donau) nach Krems vorgesehen, die andere – südlich von Böheimkirchen – sollte bei Alland über Heiligenkreuz und Sittendorf nach Mödling geführt und beim „Kleeblatt“ Vösendorf mit der Hauptstrecke Wien – Graz verbunden werden.

Die Ruinen der Widerlager für eine Brücke über die Westbahn bei Krummnußbaum zeugen davon, dass zumindest mit einem Bauwerk dieses Projektes begonnen wurde… Die Breite der Betonkonstruktion zur Auflage des Brückentragwerkes lässt darauf schließen, dass es sich bei diesem „nördlichen Ast“ um keine vollwertige Autobahn mit 2 Fahrspuren je Richtung, sondern um eine „normale“ Straße (Schnellstraße ?) mit je einer Richtungsfahrbahn gehandelt hätte.
Die Trasse hätte westlich Erlauf von der Westautobahn ca. 5 km Richtung N nach Krummnußbaum (3 km westlich Pöchlarn) geführt, dort mit der als Torso vorhandenen Brücke die Westbahn übersetzt und kurz danach wäre die Donaubrücke nach Marbach gefolgt. Der weitere Verlauf nördlich der Donau nach Krems dürfte mit der 1954 – 58 neu gebauten Wachaustraße (B3) ident gewesen sein, da eine parallele Streckenführung zur Donau weiter nördlich über topografisch ungünstiges Gelände geführt hätte.
Da ich kürzlich in der Gegend war, und mir diese Bauruine schon vor längerer Zeit vom Zug aus aufgefallen ist, habe ich mir die Umgebung etwas angeschaut.
Wie bei vielen Bauwerken aus der Zeit des 3. Reichs fällt auf, dass es scheinbar aus dem Zusammenhang gerissen mitten in die Welt gesetzt worden ist.
Der planerische Zusammenhang ist mit schleierhaft. Die Gegend von Pöchlarn hätte sich für einen Anschluss des nördlichen Donauufers und der Wachau an das Autobahnnetz doch viel eher angeboten. Was für einen Sinn hätte es gemacht, eine Schnellstraße um teures Geld und mit großen Steigungen über das dünn besiedelte Plateau zwischen Ybbs und Pöchlarn (etwa in der Linie Plaika - Krummnußbaum) zu einer Donaubrücke zu führen, wenn die Autobahn bei Pöchlarn fast die Donau berührt? Das Fehlen jeden späteren Straßenbauprojekts in dieser Relation spricht Bände, während der vor einigen Jahren erfolgte Bau einer Donaubrücke in Pöchlarn den Sinn dieser Variante bestätigt.
Könnte es sein, dass die Ruine doch von einem viel kleineren Projekt stammt, etwa einer Überführung der (heutigen) Landesstraße Krummnußbaum - Kolm (B1) über die Westbahn?
Südlich von Krummnußbaum bei der Siedlung Annastift kreuzt übrigens eine eigenartige Straße die Landesstraße und die Trasse des möglichen Schnellstraßentorsos. Sie führt in Ost-West-Richtung oberhalb der Donau, und obwohl es sich bestenfalls um eine lokale Siedlungsstraße bzw. einen Güterweg handelt, besteht die Straßenoberfläche aus massiven Betonfeldern, teilweise schon überwachsen und zerbrochen, sodass teilweise nur mehr eine Hälfte befahrbar ist. In der Bundesamtskarte ist sie als "Straße 3. Ordnung" ersichtlich; sie ist deutlich breiter als ein Güterweg. Die mysteriöse Straße endet im Westen bei einem Marterl ("Bildeiche") bzw. führt von dort als Schotterstraße weiter durch den Wald. Dort befindet sich eine Versuchspflanzung der Bundesforste mit einigen ebenerdigen Gebäuden. Im Osten endet die Betondecke ca. hundert Meter nach der Kreuzung im Bereich von Siedlungshäusern, bald danach endet auch die Straße. Der Straßendecke nach würde sich sagen: Baujahr 1940 bis 1960. Braucht eine Baumschule wirklich eine so großzügige Zufahrt?
 

josef

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#46
Raum Krummnußbaum

@WA1971:
Der planerische Zusammenhang ist mit schleierhaft. Die Gegend von Pöchlarn hätte sich für einen Anschluss des nördlichen Donauufers und der Wachau an das Autobahnnetz doch viel eher angeboten. Was für einen Sinn hätte es gemacht, eine Schnellstraße um teures Geld und mit großen Steigungen über das dünn besiedelte Plateau zwischen Ybbs und Pöchlarn (etwa in der Linie Plaika - Krummnußbaum) zu einer Donaubrücke zu führen, wenn die Autobahn bei Pöchlarn fast die Donau berührt?
Aus heutiger Sicht vollkommen richtig... ! Der Grund für den geplanten Standort der Donaubrücke war die Anbindung eines projektierten, aber nie fertiggestellten Wifo-Tanklagers an die RAB bzw. des Gebietes nördlich der Donau. Ein Relikt aus dieser Zeit ist die bereits genannte Betonstraße bei Annastift. Im Wald westlich des Bundesforste-Geländes sollten Tanks entstehen, mit dem Bau wurde aber wegen der fortschreitenden Kriegsereignisse nicht mehr begonnen. Auf der Fläche des ÖBF-"Lärchensamengartens" befand sich ein Baulager...

Werde dazu einen eigenen Bericht über das Wifo-Tanklager usw. erstellen, Fotos zum Torso des Brückenlagers siehe Bericht #20!

lg
josef
 
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WA1971

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#47
Reste vom "ersten Versuch" des Katschbergtunnels

Markus hat geschrieben:
Hallo,

ich habe meinen Urlaub genutzt um auch nach den RAB-Tunnels durch Katschberg und Tauern (Mosermandl-Massiv) zu suchen:

Tauerntunnel: es wurden ca. 1938 Vermessungsarbeiten durchgeführt und die genaue Trasse festgelegt. Ein Baubeginn auf Lungauer Seite hat aber nicht stattgefunden. Die Pongauer Seite konnte ich wegen des Schnees :huch nicht wirklich untersuchen.

Katschbergtunnel: hier gab es tatsächlich von beiden Seiten schon Probebohrungen. Auf Kärntner Seite ist davon noch eine Senke im Hang erhalten, auf Lungauer Seite ist eine beachtliche Schneise in die Felswand zu sehen, der Probestollen wurde allerdings vor einigen Jahren verschlossen.

Markus
@Katschbergtunnel: Ich wäre sehr an einer näheren Beschreibung der Plätze interessiert, an denen die Baustellen lagen. Ich habe selbst an Hand dieser Karte http://www.wabweb.net/verkehr/vkimages/a10rab.jpg auf beiden Seiten des Katschbergs gesucht, hätte mir aber nicht zugetraut, die Örtlichkeiten zu bezeichnen.
 
#48
Hallo,

ich beginne mit der einfacheren Stelle - Schellgaaden:

fahre im Murtal direkt in die Ortschaft Schellgaaden. Beim alten Knappenhaus (sieht wie ein alter Bauernhof aus) geht hinterbei ein Weg in Richtung des kleinen Pulverturms (blauer Pfeil). Vom Pulverturm aus sind es noch ca. 50-100m taleinwärts, dann stehst Du vor besagter Schneise in den Fels (roter Pfeil). Gut zu erkennen am kleinen Bach, der an der einstigen Tunnelbaustelle entspringt.

Die kärntner Baustelle ist ohne genauem Plan/Foto kaum zu finden => siehe Foto 2. Die ex-Baustelle liegt zwischen Gries und Oberdorf, nicht weit, etwas oberhalb der Strasse. Ich habe damals einen Anrainer gefragt und hatte Glück - sein Schwiegervater hatte auf der damaligen Baustelle gearbeitet.

LG,
Markus
 

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WA1971

Guest
#50
Markus hat geschrieben:
Hallo,

ich beginne mit der einfacheren Stelle - Schellgaaden:

fahre im Murtal direkt in die Ortschaft Schellgaaden. Beim alten Knappenhaus (sieht wie ein alter Bauernhof aus) geht hinterbei ein Weg in Richtung des kleinen Pulverturms (blauer Pfeil). Vom Pulverturm aus sind es noch ca. 50-100m taleinwärts, dann stehst Du vor besagter Schneise in den Fels (roter Pfeil). Gut zu erkennen am kleinen Bach, der an der einstigen Tunnelbaustelle entspringt.

Die kärntner Baustelle ist ohne genauem Plan/Foto kaum zu finden => siehe Foto 2. Die ex-Baustelle liegt zwischen Gries und Oberdorf, nicht weit, etwas oberhalb der Strasse. Ich habe damals einen Anrainer gefragt und hatte Glück - sein Schwiegervater hatte auf der damaligen Baustelle gearbeitet.

LG,
Markus
Vielen Dank für die Beschreibung! :superOK Ich war also an den richtigen Plätzen, ohne aber jeweils die genaue Stelle identifizieren zu können.
 
#51
Tauerntunnel

Entgegen meiner ursprünglichen Ansicht, dürfte auch der Tauerntunnel begonnen worden sein. Ein entsprechender Eintrag findet sich im "Wichert".

Auf der lungauer Seite gab es sicher keine Bauarbeiten (Zeugenaussage), also bleibt nur die andere Seite, die ich wegen zu viel Schnee im Winter nicht erreichen konnte.

LG,
Markus
 
#54
Hinisichtlich Autobahnen in Oesterreich habe ich noch Fragen.
Oftmals befinden sich in Oesterreich Autobahnkreuze bzw. Abfahrten wo man den Eindruck hatte, dass dort einmal etwas geplant wurde, allerdings nie realsiert.

Folgende Dinge:

1) A2 Seebenstein, dort gibt es einen richtig schoenen Autobahnknoten mit Anschluss an die S6, ebenfalls Richtung Osten, nur muedet diese Strasse dann in einer Bundesstrasse. Moeglw. Richtung Sopron??

2) A8 Ried, ebenfalls eine gross geplante Autobahnabfahrt, ein Stueck eine Schnellstrasse, und dann wieder auf die Bundesstrasse Moeglw. Richtung Braunau? und dann Richtung Muenchen??

3) A10 Spittal an der Drau, Riesiger Autobahnknoten, nach Osten Richtung Seeboden, nach Westen an die Bundesstrasse 100 Moeglw. Richtung Lienz??(Ost-Tirol)



Bei all denn 3 genannten Punkten hat man den Eindruck, dass hier viel mehr geplant worden war als jemals realisiert wurde.

Weis jemand dazu naeheres.
 
#55
Peter hat geschrieben:
Hinisichtlich Autobahnen in Oesterreich habe ich noch Fragen.
Oftmals befinden sich in Oesterreich Autobahnkreuze bzw. Abfahrten wo man den Eindruck hatte, dass dort einmal etwas geplant wurde, allerdings nie realsiert.

Folgende Dinge:

1) A2 Seebenstein, dort gibt es einen richtig schoenen Autobahnknoten mit Anschluss an die S6, ebenfalls Richtung Osten, nur muedet diese Strasse dann in einer Bundesstrasse. Moeglw. Richtung Sopron??

2) A8 Ried, ebenfalls eine gross geplante Autobahnabfahrt, ein Stueck eine Schnellstrasse, und dann wieder auf die Bundesstrasse Moeglw. Richtung Braunau? und dann Richtung Muenchen??

3) A10 Spittal an der Drau, Riesiger Autobahnknoten, nach Osten Richtung Seeboden, nach Westen an die Bundesstrasse 100 Moeglw. Richtung Lienz??(Ost-Tirol)



Bei all denn 3 genannten Punkten hat man den Eindruck, dass hier viel mehr geplant worden war als jemals realisiert wurde.

Weis jemand dazu naeheres.
Zumindest beim Knoten Ried kann ich dir helfen:

http://members.a1.net/wabweb/austria/alt_s.htm
http://www.wabweb.net/verkehr/bilder/kurios/s9relikte.html
 
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WA1971

Guest
#56
Unvollendete RAB-Trasse am Westufer des Attersees

Quelle:
http://members.a1.net/wabweb/history/rab_a.htm

Danach gab es zwei Trassenabschnitte der Reichsautobahn Salzburg - Vösendorf bei Wien (heutige A1 und A21), die bei Fortsetzung des Baus in den 1950er- bzw. 1970er-Jahren anders trassiert wurden.

1. Zwischen den Anschlusstellen Alland und Heiligenkreuz auf der A 21, wegen der optischen Beeinträchtigung des Stiftes Heiligenkreuz durch den geplanten Talübergang Sattelbach, siehe http://unterirdisch-forum.de/forum/showthread.php?t=5137

2. Zwischen Innerschwand/Aschau und der Anschlussstelle St. Georgen im Attergau. Hier sollte die Autobahn nach ursprünglicher Planung über Nussdorf oberhalb des Attersees verlaufen. Laut der zitierten Website wurde diese Trasse aus "geologischen Gründen" aufgegeben.
Kennt jemand die Gegend näher oder weiß etwas darüber, ob außer den fotografisch dokumentierten Bauwerken bei Aschau noch weitere Bauten ausgeführt worden (und vielleicht noch zu besichtigen) sind?


Habe das Thema mit dem Basis-Thread über RAB in Österreich zusammengeführt!

03.12.07 josef
 
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Jonathan Adler

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#57
Peter hat geschrieben:
3) A10 Spittal an der Drau, Riesiger Autobahnknoten, nach Osten Richtung Seeboden, nach Westen an die Bundesstrasse 100 Moeglw. Richtung Lienz??(Ost-Tirol)
Hallo,

schön, dass es dieses Forum gibt - ich beschäftige mich mit der Materie auch schon einige Zeit. Der westliche Ast des angesprochenen Autobahnknoten in Kärnten ist zumindestens in manchen Autobahnkarten der 70er und 80er sogar als "S40" eingezeichnet. Was dort geplant war ist auch in der Top-Site "Verkehrsnotizen" ersichtlich, eine Ost-West Verbindung von der Tauernautobahn zur Brennerautobahn

http://members.a1.net/wabweb/international/alemagna.htm

http://members.a1.net/wabweb/images/alema3.jpg

Da in Österreich dieses Projekt ab Mitte der 70er-Jahre nicht mehr durchsetzbar war, begnügte man sich in Italien damit, nur den Südabschnitt bis Toblach im Pustertal zu bauen. Damit wäre es jedoch notwendig gewesen, die Querverbindung (E66) von der Brennerautobahn in Südtirol bei Brixen/Franzensfeste bis zur Tauernautobahn in Kärnten bei Spittal/Drau zumindest zu einer kreuzungsfreien Fernstraße auszubauen.


Zum Knoten Seebenstein kann ich nichts beitragen, eine Verlängerung der S6 zur S31 war wohl nicht geplant. Was an diesem Knoten noch verwundert ist eine Kennzeichnung in der Farbgebung der Europastraße (Grün/Weiß) mit dem Kürzel "TEM". Die gleiche Kennzeichnung gibt es auf der A2 soweit ich bisher eruieren konnte nur bei der Auffahrt Bad St. Leonhard - Kärnten.

Weiß jemand, was es damit auf sich hat?

Grüße

Martin
 

josef

Administrator
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#58
Ergänzung zum Projekt St.Pölten-Krems

Projekt St.Pölten - Krems
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, gab es neben den Hauptrouten der damaligen Reichsautobahn einige weitere Projekte, so auch eine Verbindung aus dem Raum St. Pölten (von RAB Linz – Wien) zur damals als Gauhauptstadt von Niederdonau vorgesehenen Stadt Krems. Auf einem Teilstück nördlich St. Pölten, zwischen Klein Hain und Rottersdorf wurde mit dem Bau begonnen (Karte => GRÜN)! Bis zur Durchführung von großflächigen Grundstückskommassierungen ca. 1969-1970 war der Unterbau der begonnenen Autobahntrasse noch zu erkennen, auch ein paar kleine Brückenbauwerke über Nebenstraßen und Feldwege waren fertiggestellt. Vom Gelände her wies dieser Abschnitt die geringsten Schwierigkeiten auf. Die mit massiven Granitblöcken verkleideten Brückenbauwerke wurden von Pionieren des ÖBH gesprengt, heute ist davon nichts mehr zu erkennen.
Als Ergänzung zum Beitrag #40:
Nach Veröffentlichung dieses Beitrages im Mai 2007 bekam ich einige Mail-Anfragen aus den Bezirken St.Pölten und Krems...

Habe nun in einem tabellarischen Tätigkeitsbericht des damaligen Heeres Pionierbataillons 1 (HPiB1) aus der "Birago-Kaserne" in Melk folgenden kurzen Eintrag mit Datum der Sprengungen gefunden:

1968 23.01. - 07.03 Brückensprengungen Hain
Quelle: Dr.G.Floßmann, Hptm B.Keller; 50 Jahre Pioniere in Melk; Melk 2006; Seite 228

Diese Zeitangaben helfen sicher bei weiteren Archiv-Sucharbeiten...

lg
josef
 
#60
Habe da vieleicht einen interessanten Link gefunde."Beginn des Autobahnbaus in Österreich 1938-42"

Beginn des Autobahnbaus in Österreich 1938-42

LG Harry:lesen:

Verlinkung korrekt gesetzt. - otto - 05.11.08 20:09h
Hallo Harry,
danke dass Du meinen Hinweis wieder aufgegriffen hast.

Für mich ist auf dieser Seite interessant, dass - zumindest auf den Kartenausschnitten aus OÖ - die Bezeichnungen der Brückenbauwerke auch heute noch offiziell verwendet werden.

lg, koka
 
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