Elektrisch betriebene "Autonomous Aerial Vehicle"

josef

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#22
Bundesforste testen Schwerlastdrohne
Die Bundesforste testen derzeit in Zell am See (Pinzgau) Schwerlastdrohnen für die Waldarbeit. 200 Baumsetzlinge hat das Fluggerät problemlos in 1.700 Meter Seehöhe transportiert und kann so helfen, Aufforstungen einfacher und effizienter durchzuführen.
Die Drohnen seien eine große Chance für die Forstwirtschaft, die Arbeiten schneller aber auch sicherer zu erledigen, betont Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager. Die zwei Mal zwei Meter große Lastendrohne hat bei ihrem Jungfernflug 15 Kilogramm Lärchen- und Fichtensetzlinge über 300 Höhenmeter in ein steiles, entlegenes Schutzwaldgebiet transportiert. Die Drohne hat den Test problemlos gemeistert und könnte sogar bis zu 80 Kilogramm oder 1.000 Setzlinge bewegen. Allein im Jahr 2018 haben die Bundesforste rund zwei Millionen junge Lärchen, Weißtannen, Fichten und Bergahorne in ihren Wäldern gepflanzt.

Bundesforste / IONICA / Studio Kopfsache
Zwei mal zwei Meter große Schwerlastdrohne

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Schwerlastdrohne im Testeinsatz in Zell am See


Bundesforste / IONICA / Studio Kopfsache
Bis zu 80 Kilogramm Last kann diese Drohne transportieren


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Schwerlastdrohne über dem Wald hoch über Zell am See


Bundesforste / IONICA / Studio Kopfsache
Drohne setzt Lastennetz mit Fichtensetzlingen ab

Forstarbeiter von Transporthilfe begeistert
Bisher müssen meist Forstfacharbeiter die Jungpflanzen auf dem Rücken durch das unwegsame und gefährliche Gelände tragen oder es müssen teure Transporthubschrauber angefordert werden. Ferngesteuerte Drohnen gelten daher als zukunftsweisende Alternative. Die elektrisch betriebenen Lastendrohnen seien vergleichsweise leise und abgasfrei unterwegs und haben Potenzial, zu einem umweltschonenden und klimafreundlichen Transportmittel im Steilgelände zu werden. Weil sich die Mitarbeiter durch ihren Einsatz gefährliche Wege ersparen würden, könnte auch das Unfallrisiko bei Forstarbeiten sinken, betont Freidhager. Der Testeinsatz der Schwerlastdrohne fand in Kooperation mit der Zeller Fachmesse IONICA und den Naturfreunden statt.

Links:
Landwirtschaft: Bundesforste testen Schwerlastdrohne
 

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#23
Kärntnern Flugtaxis droht das Scheitern

In Pörtschach hätte Mitte September eine Passagierdrohne abheben sollen. Der Termin wurde abgesagt. Genehmigungen fehlten.
Mitte September hätte in Pörtschach eine Passagierdrohne abheben sollen, der groß angekündigte Termin wurde kurzfristig abgesagt - angeblich aus Termingründen. Nun droht der vom Land Kärnten im Juni präsentierten Kooperation für autonome Flugtaxis das Scheitern. Wie sich herausstellte, waren weder für das Fluggerät noch für den Flug selbst Genehmigungen vorhanden, schreibt die Kleine Zeitung.
"Es wurden vom Betreiber keine Bescheide beantragt", sagte der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) am Dienstag zur APA. Deshalb habe er den Termin abgesagt, verwaltungsrechtliche, allenfalls auch strafrechtliche Konsequenzen seien nicht abschätzbar gewesen. Das Projekt "Suraaa" lässt in Pörtschach während der Sommermonate auch einen autonom fahrenden Bus verkehren - allerdings aus rechtlichen Gründen mit einem menschlichen "Operator" an Bord.



Der Fördervertrag des Landes Kärnten zu "Suraaa" läuft bis Ende des Jahres. Sollte der Endbericht keine hoffnungsvolle Perspektive enthalten, wird er wohl nicht verlängert werden, sagte Schuschnig. Er sieht zwar noch Möglichkeiten, wie die Drohne der chinesischen Firma eHang - ohne Passagiere zu einem "Erprobungsflug" - doch noch abheben könnte. Bis die Behördenverfahren dazu abgeschlossen sind, wird es aber wohl noch dauern.

Das Projekt bekam vom Land Kärnten rund 800.000 Euro an Förderung für 22 Monate Laufzeit. Neben dem Bus und der Drohne wurden daraus auch noch ein Büro in Pörtschach angemietet, in dem Vernetzungstreffen für Start-ups stattfanden.
Quelle: Kärntnern Flugtaxis droht das Scheitern
 

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#24
Autonome Drohne hob erstmals mit Passagieren ab
Ein selbstfliegender Hubschrauber hat die weltweit erste kommerzielle Reise mit Passagieren in China unternommen – mit Video

Dass die Passagierdrohne ohne Piloten fliegen kann, wurde bereits bewiesen. Bei einem zehnminütigen Flug in China waren nun das erste Mal auch Menschen an Bord.
Foto: APA/AFP/JOE KLAMAR

Der chinesische Technologiekonzern Ehang hat Anfang vergangener Woche ein neues Kapitel im autonomen Flug geschrieben. Das erste Mal hob das Fluggerät 216 eVTOL mit Passagieren zu einer Tour über den Fischerkai in Yantal, China, ab. Der Flugzeughersteller hat in den letzten Jahren schon öfter bewiesen, dass die 216 ohne Piloten fliegen kann. Dies ist jedoch das erste Mal, dass ein Hersteller vom Prototyp zum kommerziellen Lufttourismus übergeht und das Potenzial des Fahrzeugs als Lufttaxi mit Passagieren an Bord zeigt.

"Die positive Unterstützung und das positive Feedback haben unsere Entschlossenheit gestärkt, den Menschen diesen neuen Mobilitätsstil näherzubringen", sagte CEO Hu Huazhi nach den Flügen.

EHang

Die Yantal-Besichtigungstour war der Höhepunkt einer zweijährigen Welttournee, bei der die 216 mehr als 2.000 Flüge in 21 Städten und sechs Ländern durchgeführt hat.

Flugtaxidienst
Die 216 ist ein zweisitziges Flugzeug mit 16 Propellern, die von 16 Elektromotoren angetrieben und von einer 17-Kilowatt-Batterie angetrieben werden. Laut veröffentlichten Berichten fliegt das Flugzeug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 95 Kilometer pro Stunde und einer Reichweite von ungefähr 32 Kilometer, abhängig von der Nutzlast. Während es sich selbstständig fliegt, kann sein Betrieb entweder von den Passagieren an Bord oder von einer zentralen Kontrollstation überwacht werden. Das Flugzeug verfügt außerdem über Back-up-Systeme, um die Flugsicherheit zu gewährleisten.

Das in China ansässige Unternehmen Ehang, das an der Nasdaq notiert ist, war schneller auf dem Markt als andere Wettbewerber in diesem Sektor. Es gab kürzlich bekannt, dass es eine Partnerschaft mit der LN Holdings in Shenzen, China, eingehen wird, um einen Lufttaxi-Service zum und vom LN Garden Hotel anzubieten.

Das Unternehmen hat den Flugtaxidienst als einen potenziellen Markt ins Visier genommen, geht aber auch davon aus, dass der 216 eine Rolle bei der Zustellung auf kurze Distanz, bei der Reaktion auf Notfälle und in der Logistik spielen wird. Das Unternehmen plant, die Produktion des 216 noch in diesem Jahr in Österreich aufzunehmen. Ehang sagte nicht, ob man plant, mehr Flüge über die Yantal Waterfront anzubieten. "Ich habe zum ersten Mal eine solche Vogelperspektive erlebt", sagte einer der Teilnehmer nach dem zehnminütigen Flug. "Ich kann es kaum erwarten, eine weitere Reise zu unternehmen."
(red, 26.7.2020)
Autonome Drohne hob erstmals mit Passagieren ab - derStandard.at
 

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#25
Flugtaxis in Nordrhein-Westfalen geplant

lughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf kooperieren mit Start-up Lilium

8. September 2020, 13:37


Der Lilium-Gleiter bei einem Testflug.
Foto: Lillium

In Nordrhein-Westfalen könnten die Städte künftig per Flugtaxi miteinander verbunden werden. Die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf sowie das Luftfahrt-Start-up Lilium prüfen das Vorhaben auf Basis von Absichtserklärungen, wie das Verkehrsministerium in Düsseldorf am Dienstag mitteilte.

Flüge in vier Städte geplant
Demnach sollen beispielsweise Aachen, Bielefeld, Münster und Siegen im Elektrojet mit einem Piloten und vier Passagieren elektrisch und emissionsfrei erreichbar sein.


Nach Angaben von Lilium läuft aktuell ein Genehmigungsverfahren bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit. "Wir sind zuversichtlich, dass wir in mehreren Regionen bis 2025 als neuer Verkehrsträger etabliert sein werden", erklärte Lilium-Mitgründer Daniel Wiegand. (APA, 08.09.2020)

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Lilium
Quelle: Flugtaxis in Nordrhein-Westfalen geplant - derStandard.at
 

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#26
Flugtaxi-Entwickler Lilium plant mit Flughafen München Bayern-Netzwerk

Das Flugtaxi soll zukünftig Nürnberg mit München verbinden aber auch in den USA sind Verbindungen geplant


Die Flugtaxi-Firma Lillium will ab 2025 Flughäfen verbinden.
Foto: Lillium

Der bayerische Flugtaxi-Entwickler Lilium setzt auf Süddeutschland. Die Flughäfen München wie auch Nürnberg würden zu Knotenpunkten für den Betrieb, kündigte das an der Verschmelzung mit dem US-Börsenmantel (Spac) Qell Acquisition arbeitende Unternehmen am Montag an. Dabei handelt es sich allerdings noch um Zukunftsmusik: Der elektrische Senkrechtstarter von Lilium durchläuft derzeit den Zertifizierungsprozess.

Betrieb

Bis 2025 will die Firma in einigen Städten und Regionen einen Airline-Service in Betrieb genommen haben. Dazu gehören neben Süddeutschland auch Nordrhein-Westfalen und Florida. Ziel ist es, in wenigen Jahren vollelektrische Verbindungen anzubieten, mit denen mehrere Passagiere gebündelt zwischen den verschiedenen Standorten transportiert werden können – laut Lilium auf einem Preisniveau vergleichbar mit herkömmlichen Verkehrsmitteln. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafen Münchens, Jost Lammert, sagte, die Verbesserung der Anbindungsqualität des Flughafens gehöre nach der Corona-Krise zu den "wichtigsten Zukunftsaufgaben".

Bei dem Ende März angekündigten Spac-Deal wird die mit Volocopter aus Deutschland und Joby aus den USA konkurrierende Firma mit rund 3,3 Milliarden Dollar bewertet. Lilium entwickelt seit fünf Jahren mit inzwischen rund 400 Ingenieuren einen hubschrauberähnlichen Senkrechtstarter, der über einen Elektroantrieb verfügt. Neu ist, dass die Münchner neben ihrem Fünf-Sitzer auch an einer Maschine mit sieben Sitzen arbeiten, die laut Lilium mit einer Reichweite von mehr als 250 Kilometern wirtschaftlich am rentabelsten ist und als erstes Modell in die Serienfertigung gehen soll. (Reuters, 19.04.2021)
Quelle: Flugtaxi-Entwickler Lilium plant mit Flughafen München Bayern-Netzwerk
 
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