Erdbeben

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Senator74

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#81
bekanntlich

konzentrieren sich die Beben in Österreich auf die Thermenlinie von Wien in Richtung Semmering und Mürz- und Murtal.
Ironischerweise: Ausnahmen bestätigen die Regel.
 

josef

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#82
Tirol: Leichtes Erdbeben im Stubaital

Leichtes Erdbeben im Stubaital

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Mittwochvormittag im Stubaital ereignet. Die Erdstöße im Gemeindegebiet von Fulpmes erreichten eine Magnitude von 2,6 nach Richter, meldete der Österreichische Erdbebendienst der ZAMG.

Das Beben, das sich um 8.27 Uhr ereignete, wurde von einigen Personen im Epizentrum schwach verspürt, auch im Inntal sei es vereinzelt wahrgenommen worden. Schäden an Gebäuden seien bei dieser Stärke nicht zu erwarten, hieß es.

Bitte um Meldung
Der Österreichische Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage http://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell/erdbeben auszufüllen oder eine schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38 in 1190 Wien zu schicken.
http://tirol.orf.at/news/stories/2801281/
 

josef

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#83
Neuerliches Beben in Mittelitalien war auch in Teilen Österreichs zu spüren

Erdbeben in Italien auch in Tirol spürbar

Sonntagfrüh ist Mittelitalien erneut von einem schweren Erdbeben mit der Magnitude 6,1 erschüttert worden. Die Erschütterungen wurden auch in Tirol wahrgenommen, wie zahlreiche Anrufer dem ORF Tirol bestätigten.

Das Epizentrum des Erdbebens lag sechs Kilometer nördlich von Norcia in der Region Umbrien. Im Epizentralbereich ist laut Erdbebendienst der ZAMG bei dieser Stärke mit sehr schweren Gebäudeschäden zu rechnen.

Meldungen aus ganz Österreich
Ersten Meldungen aus der Bevölkerung zufolge wurden die Erschütterungen österreichweit und damit auch in weiten Teilen Tirols deutlich bis stark verspürt. Die Rückmeldungen stammen aus dem Inntal, aus Lienz dem Grazer Becken sowie bis hin nach Salzburg und ins Salzkammergut.

Es wurde vor allem aus höheren Stockwerken über ein langsames Schwanken und das Schwingen hängender Gegenstände berichtet. Eine Frau aus Innsbruck beispielsweise schilderte, dass sie noch im Bett liegend rasendes Herzklopfen bekommen hätte. der Luster im Zimmer habe arg geschwankt. Ihrem subjektiven Gefühl nach, wäre dieses Erdeben deutlich stärker spürbar gewesen, als jenes vor einigen Tagen.
http://tirol.orf.at/news/stories/2805926/
 

josef

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#84
Leichtes Beben im Nordburgenland

Erdbeben im Nordburgenland

Im Nordburgenland hat sich in der Nacht auf Montag ein leichtes Erdbeben ereignet. Der Erdstoß, der um 1.55 Uhr registriert wurde, wies nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eine Magnitude von 2,6 auf.

Das Epizentrum lag etwa vier Kilometer südwestlich von Neusiedl am See. Das Beben wurde von einigen Personen im Epizentrum deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden seien bei dieser Stärke laut ZAMG nicht zu erwarten. Die Bevölkerung wird ersucht, ihre Wahrnehmungen mittels Formular auf der Homepage der ZAMG mitzuteilen.
http://burgenland.orf.at/news/stories/2808720/
 

josef

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#85
2016: Die meisten gefühlten Erdbeben ereigneten sich in Tirol

Die meisten Erdbeben gabs in Tirol

Das Jahr 2016 ist ein erdbebenstarkes gewesen. 70 Erdbeben haben die Österreicher spürbar wahrgenommen, die meisten gefühlten Erdbeben ereigneten sich in Tirol. Einige von ihnen waren relativ stark, so der Erdbebendienst der ZAMG.

In Summe registrierte der Österreichische Erdbebendienst der ZAMG heuer 1.250 instrumentell gemessene Erdbeben in der Alpenrepublik. 61 wurden auch von der Bevölkerung verspürt. 24 gefühlte Erdbeben fanden in Tirol statt.

Erdbeben im Jänner - Epizentrum Fulpmes
Ein kräftiges Erdbeben der Magnitude 3,0 wurde am 15. Jänner um 21.43 Uhr von zahlreichen Personen im Tiroler Inntal, im Stubaital und im Wipptal verspürt. Das Epizentrum lag nördlich von Fulpmes. Es gingen etwa 1.400 Meldungen über das Online-Wahrnehmungsformular ein, davon stammten etwa 600 aus Innsbruck. In Einzelfällen wurde von umgefallenen Gegenständen berichtet. Die Intensität erreichte vier bis fünf Grad auf der zwölfstufigen Europäischen Makroseismischen Skala (EMS-98) bestimmt.

Im Raum Seefeld - Zirl wurden am 22. Juli zwischen 12.20 und 14.06 Uhr sechs Erdbeben von der Bevölkerung wahrgenommen. Das stärkste ereignete sich um 13.58 Uhr, hatte eine Magnitude von 3,2 und wurde mit einer Intensität von vier Grad auf der EMS-98 deutlich verspürt. Die übrigen Beben wurden etwas schwächer wahrgenommen.

Drei Tage später, am 25. Juli, folgte um 14.05 Uhr das kräftigste Beben dieser Serie. Bei einer Magnitude von 3,5 wurde eine Intensität von vier bis fünf Grad erreicht. Die Erschütterungen waren zum Teil erschreckend. Es wurde von umgefallenen Gegenständen berichtet. Zwei Minuten später folgte ein schwaches Nachbeben mit einer Magnitude von 2,3.

Erdbebenlinie geht durch Tirol
Besonders gefährdet in Tirol ist das gesamte Inntal, das auf einer Erdbebenlinie liegt. Es gibt aber auch Bereiche im Wipptal oder Richtung Arlberg, die ebenfalls eine hohe Erdbebentätigkeit zeigen, so Seismologe Helmut Hausmann von der ZAMG, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Außerdem wurden heuer auch vier der zum Teil verheerenden Erdbeben aus der Region Mittelitalien registriert. Die Zahl der spürbaren Beben schwanke von Jahr zu Jahr. Denn tektonisch ruhige Phasen wechselten sich von Zeit zu Zeit mit aktiveren Perioden ab, so Hausmann.
http://tirol.orf.at/news/stories/2817449/

Eine von zehn Erdbeben-Messtellen in Tirol:
 

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#86
Erdbeben bei Hall in Tirol

Erdbeben bei Hall in Tirol

ZAMG registrierte eine Magnitude von 2,7.

Nördlich von Hall in Tirol hat sich am Donnerstag um 18.21 Uhr ein Erdbeben ereignet, das nach Angaben des Erdbebendienstes der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) eine Magnitude von 2,7 aufwies. Laut Berichten aus dem Raum Hall und Innsbruck sei ein Zittern zu spüren gewesen und Gläser hätten geklirrt, hieß es in einer Aussendung des Erdbebendienstes.

Der Erdbebendienst ersuchte die Bevölkerung in der Region, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage http://www.zamg.ac.at/bebenmeldung auszufüllen oder schriftliche Meldungen an den Österreichischen Erdbebendienst, Hohe Warte 38, 1190 Wien zu senden.

In Tirol hat es erst am Montag ein Erdbeben gegeben. Die Erdstöße nordwestlich von Telfs erreichten eine Magnitude von 1,7.
Quelle: https://kurier.at/chronik/oesterreich/erdbeben-bei-hall-in-tirol/240.701.694
 

josef

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#87
Leichtes Beben in der Obersteiermark

Leichtes Erdbeben in der Obersteiermark
In der Obersteiermark hat es am Donnerstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Zwar konnte das Beben mit der Stärke 3,1 stellenweise wahrgenommen werden - Schäden an Gebäuden sind aber keine zu erwarten.

Das Erdbeben ereignete sich am Donnerstag um 9.41 Uhr nordöstlich von St. Nikolai im Sölktal; laut österreichischem Erdbebendienst hatte es eine Stärke von 3,1 nach Richter.

Keine Schäden erwartet
Das Beben wurde vereinzelt verspürt, Schäden an Gebäuden sind aber keine bekannt und seien aufgrund der geringen Stärke des Bebens auch nicht zu erwarten. Der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung dennoch, über das Internetformular der Zentralanstalt für Meteorologie bekanntzugeben, ob und wie stark sie das Beben verspürt hat.

Zuletzt hatte es in der Steiermark Anfang November im oberen Murtal ein Erdbeben gegeben - mehr dazu in
Leichtes Erdbeben im oberen Murtal (2.11.2016).


Publiziert am 02.03.2017
http://steiermark.orf.at/news/stories/2828627/
 

josef

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#88
Beben in der Schweiz auch in ganz Vorarlberg und Teilen Tirols spürbar:

Schweizer Erdbeben in ganz Vorarlberg spürbar
Im Schweizer Kanton Schwyz hat sich Montagabend um kurz nach 21 Uhr ein Erdbeben mit der Magnitude 4,7 ereignet. Das Epizentrum lag sechs Kilometer nordöstlich des Klausenpasses, ca. 50 Kilometer von der Vorarlberger Grenze entfernt.

Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte, war das Beben in ganz Vorarlberg und teilweise bis Innsbruck spürbar. Bei dieser Stärke könne es im Umfeld des Epizentrums zu leichten Gebäudeschäden kommen, so die ZAMG-Experten.

Publiziert am 07.03.2017
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2829474/
 

josef

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#89
Leichtes Erdbeben am Loiblpass
In den Karawanken rund um den Loiblpass, an der Grenze zu Slowenien, hat es in der Nacht auf Samstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Es hatte eine Stärke von 2,5, Schäden an Gebäuden seien nicht zu erwarten.

Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mitteilte, wies das Beben um 02.42 Uhr eine Magnitude von 2.5 auf und könnte „schwach verspürt worden sein“.

Der Österreichische Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage
www.zamg.ac.at auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

Publiziert am 11.03.2017
http://kaernten.orf.at/news/stories/2830401/
 

josef

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#90
Leichtes Erdbeben im Semmeringgebiet
In der Obersteiermark hat es am Freitag ein leichtes Erdbeben gegeben. Zwar konnte das Beben mit der Stärke 2,5 stellenweise wahrgenommen werden - Schäden an Gebäuden sind aber keine zu erwarten.

Das Erdbeben ereignete sich am Donnerstag um 5.59 Uhr im Semmeringgebiet; laut österreichischem Erdbebendienst hatte es eine Stärke von 2,5 nach Richter.

Keine Schäden erwartet
Das Beben wurde vereinzelt verspürt, Geschirr und Gläser hätten geklirrt, Schäden an Gebäuden sind aber keine bekannt und seien aufgrund der geringen Stärke des Bebens auch nicht zu erwarten. Der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung dennoch, über das Internetformular der Zentralanstalt für Meteorologie bekanntzugeben, ob und wie stark sie das Beben verspürt hat.

Zuletzt hatte es in der Steiermark Anfang März im oberen Murtal ein Erdbeben gegeben - mehr dazu in
Leichtes Erdbeben in der Obersteiermark(2.3.2017).

Link:

Publiziert am 07.04.2017
http://steiermark.orf.at/news/stories/2835815/
 

josef

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#91
Erdbeben westlich von Innsbruck
Am Freitag hat sich westlich von Innsbruck ein Erdbeben ereignet. Das Beben mit der Stärke von 3,6 wurde von vielen Menschen zum Teil heftig verspürt. Das Epizentrum lag etwa sechs Kilometer südwestlich von Innsbruck.

Das Zentrum des Bebens lag in etwa acht Kilometern Tiefe, was laut Anton Vogelmann vom Erdbebendienst der ZAMG für österreichische Verhältnisse im Durchschnitt liegt. Schon etwa eine halbe Stunde nach dem Beben langten bei der ZAMG über 100 Wahrnehmungsberichte ein. Bei einem derartigen Beben können etwa Gläser zu klirren beginnen, in seltenen Fällen seien auch Haarrisse im Putz nicht auszuschließen.

Link:

Publiziert am 12.05.2017
http://tirol.orf.at/news/stories/2842709/
 

josef

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#92
Leichtes Erdbeben bei Mürzzuschlag
In der Obersteiermark hat es am Donnerstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Zwar konnte das Beben mit der Stärke 2,9 stellenweise wahrgenommen werden - Schäden an Gebäuden sind aber keine zu erwarten.

Das Erdbeben ereignete sich am Donnerstag um 14.08 Uhr im Raum Mürzzuschlag; laut österreichischem Erdbebendienst hatte es eine Stärke von 2,9 nach Richter.

Keine Schäden erwartet
Das Beben wurde vereinzelt verspürt, Geschirr und Gläser hätten geklirrt, Schäden an Gebäuden sind aber keine bekannt und seien aufgrund der geringen Stärke des Bebens auch nicht zu erwarten. Der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung dennoch, über das Internetformular der Zentralanstalt für Meteorologie bekanntzugeben, ob und wie stark sie das Beben verspürt hat.

Zuletzt hatte es in der Steiermark Anfang April im Semmering-Gebiet ein Erdbeben gegeben - mehr dazu in
Leichtes Erdbeben im Semmering-Gebiet (7.4.2017).

Link:

Publiziert am 26.05.2017
 

josef

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#93
Schüler helfen bei der Erdbebenforschung
Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt und der HTL Mödling haben einen wichtigen Beitrag zur Erdbebenforschung geleistet. Mit neuen Messstationen wurde das seismische Netz verdichtet. Zudem wurde eine neue App entwickelt.

Für die rasche Meldung von Erdbeben an die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist nun eine eigene App für Smartphones entwickelt worden. Sie wurde nun an der Technischen Universität (TU) Wien präsentiert und steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

App macht „schnelle erste Einschätzung möglich“
„Die Meldungen aus der Bevölkerung nach einem Erdbeben machen eine schnelle erste Einschätzung der Lage möglich“, sagte Wolfgang Lenhardt von der ZAMG. „Wir im Erdbebendienst kombinieren die ersten Wahrnehmungsberichte nach einem Erdbeben mit den Messdaten und können sofort Informationen über Stärke und Auswirkungen an den Katastrophenschutz weitergeben. Somit wissen die Einsatzkräfte schnell, ob es nur ein harmloses Beben war oder weitere Maßnahmen notwendig sind.“


ZAMG
Schülerinnen und Schüler in der Zentrale des ZAMG-Erdbebendienstes in Wien


Daten wichtig für Katastrophenschutz
Langfristig gehen die Beobachtungsdaten auch in die Beurteilung der Erdbebengefährdung einer Region oder eines Standortes ein. Von Bedeutung ist das unter anderem für die Planung des Katastrophenschutzes und für Baunormen. Die App zeigt auch alle Erdbeben der letzten Stunden, Tage und Wochen in Österreich und weltweit, inklusive Distanz zum aktuellen Standort, sowie Tipps zum Verhalten bei Erdbeben und statistische Informationen.

Als Ergänzung zu diesen Daten haben Schüler und Absolventen des TGM in Wien und aus Niederösterreich sogenannte MacroSeismic-Sensoren zur preisgünstigen quantitativen Erfassung der Schwingungsbelastung entwickelt. Diese Sensoren werden in Gebieten aufgestellt, aus denen üblicherweise Erdbebenmeldungen kommen.


TU Wien/Brückl
Schüler präsentierten ihre selbstgebauten Seisomometer


Im Gegensatz zu den konventionellen seismischen Stationen wird damit in dicht bewohnten Gebiete gemessen. Vorgestellt wurden die Neuerungen bei der Schlussveranstaltung von „Schools & Quakes“ und „QuakeWatch Austria“. Im Rahmen dieser Projekte forschten Schüler des TGM sowie der Höheren Technischen Lehranstalten von Mödling und Wiener Neustadt mit TU-Experten und der ZAMG in Sachen Erdbeben.

Schwierige Einsätze in Höhlen und Stollen
So haben die Schülerinnen und Schüler aus Niederösterreich Messstationen in Höhlen und Stollen stillgelegter Bergwerke eingerichtet und modernisiert. In zum Teil schwierigen Einsätzen haben die Niederösterreicher die Stationen in der Seegrotte Hinterbrühl (Bezirk Mödling), in der Emmerberg-Höhle in den Fischauer Bergen, dem Georgistollen in Pitten (beide Bezirk Wiener Neustadt) und dem Schaubergwerk Grillenberg in Payerbach (Bezirk Neunkirchen) eingerichtet. Diese Daten stehen der ZAMG und der TU Wien in Echtzeit zur Verfügung.

Link:

Publiziert am 31.05.2017
http://noe.orf.at/news/stories/2846337/
 

josef

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#94
Leichtes Erdbeben in St. Kathrein an der Laming
Ein leichtes Erdbeben hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Montag in St. Kathrein an der Laming im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag registriert. Es wies eine Magnitude von 2,4 auf.

Das Erdbeben ereignete sich am Montag um 12.57 Uhr in St. Kathrein an der Laming. Laut österreichischem Erdbebendienst hatte es eine Stärke von 2,4 nach Richter. Das Beben sei von einigen Personen deutlich verspürt worden.

Keine Schäden erwartet
Schäden an Gebäuden sind aufgrund der geringen Stärke des Bebens aber nicht zu erwarten. Der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung dennoch, über das Internetformular der Zentralanstalt für Meteorologie bekanntzugeben, ob und wie stark sie das Beben verspürt hat.

Link:

Publiziert am 12.06.2017
http://steiermark.orf.at/news/stories/2848713/
 

josef

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#95
Leichtes Erdbeben im Raum Hallstatt
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat am Dienstag um 10.05 Uhr ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,8 in Hallstatt registriert. Schäden an Gebäuden seien aber nicht zu erwarten, hieß es seitens der Experten.

Stärke 2,8 ist bereits ein Wert, bei dem man das Beben spüren kann. Derartige Beben kommen in Oberösterreich etwa sechsmal im Jahr vor. Vor allem rund um Molln (Bezirk Kirchdorf) und im Salzkammergut sind die Beben meistens zu spüren. Das Beben hatte sein Epizentrum im Gebirge nahe Hallstatt und nahe an der Oberfläche, deshalb war es auch so gut spürbar.


pixabay

„Ein Rumpler wie bei einer Sprengung“
Der Amtsleiter von Hallstatt, Frank Höll, hat die Erderschütterung am Gemeindeamt auch gespürt, er war sich allerdings nicht ganz sicher, was es war und beschrieb seine Eindrücke gegenüber dem ORF Oberösterreich so: „Das ist eigentlich keine große Sache, es ist ein Rumpler wie bei einer Sprengung. Es hat nicht mal zehn Sekunden gedauert. Ich habe zunächst gedacht, dass es die derzeit immer wieder über uns fliegenden Abfangjäger sind. Aber es gab keinen Knall. Das Haus war kurz in Bewegung, aber nur ganz minimal.“

ZAMG bittet um Wahrnehmungen
Der Erdbebendienst der ZAMG bittet Personen, die das Beben um 10.05 Uhr ebenfalls gespürt haben, ihre Wahrnehmungen in die dafür vorgesehenen Formulare auf der Internet-Seite einzutragen.

Link:

Publiziert am 20.06.2017
http://ooe.orf.at/news/stories/2849992/
 

josef

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#96
Leichte Erdbeben in Wiener Neustadt
In Wiener Neustadt ist es in der Nacht auf Sonntag zu gleich zwei Erdbeben gekommen. Einmal kurz vor und einmal nach Mitternacht. Beide Erdstöße waren deutlich zu spüren, Schäden sind jedoch keine zu erwarten.

Das erste Erdbeben wurde um 23.40 Uhr registriert und hatte nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik eine Stärke von 1,9. Zum zweiten Beben kam es um 1.22 Uhr. Dieses hatte eine Magnitude von 2,4 auf und sei bereits verbreitet zu spüren gewesen.

Schäden an Gebäuden seien nicht bekannt und nach Angaben der ZAMG auch nicht zu erwarten. Diese ersucht die Bevölkerung, ihre Wahrnehmungen online in ein Formular einzutragen oder schriftlich an den Österreichischen Erdbebendienst zu senden.

Links:
Publiziert am 30.07.2017
http://noe.orf.at/news/stories/2857726/
 

josef

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#98
Erde im Semmering-Gebiet bebte
Bei Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) hat es heute Mittag ein Erdbeben der Magnitude 3,0 gegeben. Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) war das Beben im Semmering-Gebiet deutlich zu spüren.
Das erste Mal wurde der Raum Gloggnitz-Schottwien um 12.11 Uhr mit einer Magnitude von 3,0 erschüttert. Das Beben sei „deutlich verspürt“ worden. „Da haben die Leute von einem Zittern und einem Grollen im Untergrund berichtet. Die Bildschirme haben leicht gewackelt, manche sind auch erschrocken“, so Anton Vogelmann, Seismologe bei der ZAMG, gegenüber noe.ORF.at.

Nachbeben 23 Minuten später
23 Minuten später folgte ein Nachbeben mit einer Stärke von 2,2. „Das zweite Beben war dann deutlich schwächer“, sagte Vogelmann. Laut dem Experten kommen Erdbeben der Stärke 3,0 in Niederösterreich bis zu drei Mal pro Jahr vor und seien daher „nicht ungewöhnlich“. Schäden an Gebäuden werden seitens der ZAMG jedenfalls nicht erwartet.

Laut Vogelmann passierte das letzte gröbere Erdbeben im Semmeringgebiet vor ziemlich genau 53 Jahren, am 27. Oktober 1964. Damals hatte das Erdbeben eine Stärke von 5,3, wodurch es auch zu leichteren Schäden gekommen sei. Insbesondere der Semmering und das südliche Wiener Becken seien ein Gebiet, wo laut Vogelmann immer wieder stärkere Erdbeben vorkommen könnte. Gebäude müssten daher so gebaut werden, dass sie diesen Erschütterungen auch standhalten können, so der ZAMG-Experte.

Link:
Publiziert am 17.10.2017
http://noe.orf.at/news/stories/2872705/
 

josef

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#99
Erdbebenforschung am Grund der Kärntner Seen
Um Erdbeben besser vorhersagen zu können, untersuchen Geologen derzeit die Tiefen der Kärntner Seen. Dort haben Erdbeben deutliche Spuren hinterlassen. Die Daten sollen bei der Erstellung von Gefahrenzonenplänen einfließen.
In den Tiefen der heimischen Seen schlummern noch viele Unbekannte, die es zu erforschen gilt. Noch bis Ende der Woche sind Geologie-Forscher der Universität Innsbruck mit einem Forschungsboot an den Kärntner Seen unterwegs. Die Wissenschaftler aus Österreich, Belgien und Italien analysieren die Seeböden und suchen nach Spuren vergangener Erdbeben. Die Kärntner Seen eignen sich dafür besonders gut, da die seismischen Aktivitäten hier zahlreich waren und noch immer gut sichtbar sind.


ORF
Die Forscher arbeiten mit einer seismischen Methode und entnehmen überdies Bohrkerne

Das Forschungsprojekt ist auf vier Jahre ausgelegt. Die Geologen hoffen, Schlüsse auf die Häufigkeit von großen und sehr großen Erdbeben im Alpenraum ziehen zu können. Die gesammelten Daten sollen bei der Erstellung von Gefahrenzonenplänen einfließen und die Vorhersagbarkeit von Erdbeben verbessern. „Die Frage ist auch, ob der Rückgang der Vergletscherung und die dadurch verringerte Stabilität die großen Erdbeben erst möglich gemacht haben“, erläutert Projektleiter Jasper Moernaut.

Deutliche Erdbeben-Spuren in den Tiefen der Seen
Die Geologen Christoph Dexer, Jasper Moernaut von der Uni Innsbruck und Maddalena Sammartini vom Institut für Ozeanografie und Geophysik Triest untersuchen derzeit am Wörthersee Sedimentablagerungen. Denn der See sei wie ein „Archiv für vergangene Erdbeben“, sagt Dexer. Diese hätten Rutschungen verursacht, die nun untersucht werden.

„Die Sedimente sind wie Jahresringe bei einem Baum“, erklärt auch Projektleiter Moernaut. „Am Land unterliegt ein Erdrutsch der Erosion, oder Menschen tragen das Geröll weg und bauen Straßen. Am Seegrund gibt es das alles nicht.“ Und die Zusammensetzung der Erdrutsch-Sedimente unterscheidet sich deutlich von den üblichen Ablagerungen.


ORF
Bohrkern der Sedimente aus 80 Metern Tiefe

Verheerendes Beben im Jahr 1348
Kärnten eignet sich für die Erdbebenforschung besonders gut, fand doch hier 1348 eines der größten Erdbeben im Alpenraum statt. Vor 670 Jahren erschütterte das massive Erdbeben den Raum Kärnten und Friaul. Verheerende Schäden waren die Folge. Damals stürzte ein Teil des Villacher Hausbergs Dobratsch herunter und verschloss das Gailtal, woraufhin sich die Gail zu einem See aufstaute.

„Große Erdbeben gibt es alle 200 oder 300 Jahre. Die letzten 800 Jahre sind durch historische Quellen relativ gut dokumentiert“, erklärt Moernaut. Aber wie oft gibt es ein Beben, das Berge einstürzen lässt? Ein Beben wie 1348? Die Forscher suchen nun nach ähnlich großen Erdbeben vor 1348 und ob sie zyklisch vorkommen bzw. künftig vorkommen können.


ORF
Man erhofft sich bessere Voraussagen für die Zukunft und besseres Erkennen von Gefahrenzonen

„Karte“ vom Seegrund wird erstellt
Zwei Methoden wenden die Forscher dafür an, so Dexer. Einerseits durch eine seismische Methode, bei der akustische Wellen in den Untergrund geschossen und von dem Grund reflektiert werden. Das könne man sich dann am Computer anschauen und Sedimentstrukturen erkennen. Die zweite Methode sei das Ziehen von Bohrkernen. Das machen die Geologen an der tiefsten Stelle des Sees, 80 Meter ist der Wörthersee hier tief. Der Bohrkern wird entnommen und zur Analyse ins Labor geschickt. Bei der Probeentnahme sind die Geologen auch auf gutes Wetter angewiesen. Bei Wellen seien die Daten nicht brauchbar, sagt Jasper Moernaut.

Rückblick auf 14.000 Jahre
In der Veldener Bucht sind die Forscher bereits fündig geworden. Hier zeigen die Ablagerungen am Seegrund einen großen Erdrutsch an. Die Vermutung liegt nahe, dass das Erdbeben von 1348 der Auslöser gewesen sein könnte. Die Auswertung der Proben wird Gewissheit bringen. Die aktuell gezogenen Proben sind noch vergleichsweise klein. Plexiglasröhren, die mit einem Gewicht beschwert in den Boden gestoßen werden, fördern etwa die oberen eineinhalb Meter Seegrund zutage. Im kommenden Sommer wird in einem nächsten Schritt rund 15 Meter tief gebohrt. Moernaut: „Vielleicht 14.000 Jahre werden wir dann im Sedimentkern haben.“

Das Gesamtbudget von 400.000 Euro für das Forschungsprojekt wird in erster Linie durch eine Förderung des Wissenschaftsfonds gespeist. Weitere Unterstützung gibt es durch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), welche den seismologischen und historischen Teil beiträgt, von Geologen der Universitäten Wien und Salzburg, sowie vom Kärntner Institut für Seenforschung.

Publiziert am 23.10.2017
http://kaernten.orf.at/news/stories/2873097/
 

josef

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Leichtes Erdbeben im Ötztal
Ein leichtes Erdbeben hat sich am Sonntag um 13.02 Uhr im Ötztal ereignet. Das Beben im Raum Umhausen erreichte eine Magnitude von 2,7. Laut dem Erdbebendienst der ZAMG wurde das Beben vereinzelt schwach verspürt.
Schäden an Gebäuden seien nicht bekannt und auch nicht zu erwarten, heißt es vom Erdbebendienst. Die ZAMG ersucht, Meldungen über ein wahrgenommenes Beben mittels eines Formulars an die ZAMG zu schicken.

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