FAn und Bunkermuseum Wurzenpass (Kärnten)

FAn Wurzenpass - Fototour Teil-12

Fortsetzung und Abschluß der Besichtigung vom 22.08.12

- die letzten Fotos zeigen oben am Wurzenpaß - Scheitelpunkt - den dargestellten Angreifer (vorgesehen waren dafür die Ungarn als Teil der WP-Staaten) auf die FAn Wurzenpaß

- das Panoramabild zeigt den Blick der Angreifer auf die FAn Wurzenpaß (Bildmitte des Fotos)

mfg Fred
 

Anhänge

Saisonabschluss am Bunkermuseum!



Nationalfeiertag 2012 am Wurzenpass: Live- und Video-Action, Gulasch und Bier im Bunkermuseum
Live-Action: Am 26. Oktober können BesucherInnen heuer erstmals ab 13:30 Uhr miterleben, wie zwei verbunkerte Panzertürme unter Tarnhütten verschwinden…
Video-Action/Premiere am Drehort: Ein Special Forces-Team befreit einen abgeschossenen Piloten aus seiner Geiselhaft im Bunkersystem. Gedreht von und mit Vollprofis am Wurzenpass 2012...
Ganztägig gibt es auch erstmals Gulasch und Bier...

Alle VESpa-Mitglieder sind herzlich eingeladen (Familie und Freunde einfach mitbringen): raufkommen, dabei sein und gemeinsam unseren „speziellen Nationalfeiertag“ miterleben.
(Helft bitte auch aktiv mit, die Panzertürme unter den Tarnhütten verschwinden zu lassen… Aktivisten bitte bis 13:15 Uhr eintreffen!)

In diesem Sinne hoffentlich bis zum 26.Oktober 2012 am Wurzenpass,
mfg/mkg/mlg von ebendort,
as


Mag. Andreas Scherer, Oberst des höheren militärfachlichen Dienstes
Präsident des "Vereins zur Erhaltung der Sperranlagen der Sperrkompanie WURZEN (VESpa WURZEN)"
Initiator, Eigentümer und Betreiber "Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten" [UID-Nummer ATU63149989]
Sereiniggsiedlung 13, A-9500 VILLACH
+43-(0)664-2226423
andreas.scherer@bunkermuseum.at
www.bunkermuseum.at
 
BMWP vor Rettung?

Aktuell dürfte es für den Weiterbestand des Bunkermuseums am Wurzenpass gut aussehen:

www.bunker.at hat geschrieben:
Nach aktuell letztem Stand (KURIER-Artikel vom 25.08.2013) sollte die Hoffnung berechtigt gewesen sein - Lösung in Sicht ...!?!! ;-)
www.kurier.at hat geschrieben:
Krieg um alte Panzer wird beendet

Verteidigungsminister Klug beendet kuriosen Feldzug seines Vorgängers gegen gefördertes Museum.

Nach dem Ende des Kalten Krieges legte das Bundesheer 450 bewaffnete Bunkeranlagen still. Die einzige Anlage, die erhalten blieb, ist die „Sperranlage“ am Wurzenpass. Andreas Scherer, der letzte Miliz-Kommandant der Bergfestung, hatte das Areal gekauft und in ein Museum für die Sperrtruppe des Bundesheeres umgewandelt. Alle freuten sich, denn im Heeresgeschichtlichen Museum wäre ohnehin kein Platz gewesen. Das Bundesheer lieferte demilitarisierte Panzer und Kanonen. Die EU bewilligte Fördermittel für das „Friedensmahnmal“ im Dreiländereck Slowenien– Italien–Österreich. Und im Jahr 2008 feierte dort die Republik den Europatag.

Echter „Feind“

Im Jahr 2010 – lange nach dem Kalten Krieg – sah sich Scherer auf seinem martialischen Festungsberg plötzlich mit einem echten und entschlossenen „Feind“ konfrontiert: Dem Kabinett des damaligen Verteidigungsministers Norbert Darabos. Basierend auf eigentümlichen Begründungen wurde er aufgefordert, umgehend alle Exponate auf eigene Kosten nach Wien zu bringen und dort abzugeben.

Alleine die Transportkosten hätten Scherer ruiniert. Und die Gemeinde Arnoldstein hätte eine Attraktion verloren. Deshalb fasste der Kärntner Landtag fünf einstimmige Landtagsbeschlüsse zugunsten des Museums.

Doch Minister Darabos zeigte sich trotz der Bitten von Kärntner Parteifreunden wild entschlossen, den Wurzenpass endgültig zu entmilitarisieren. Seit nunmehr drei Jahren laufen Gerichtsauseinandersetzungen zwischen der Ministerialbürokratie und Scherer.

Verordneter Friede

Ein Krieg, den keiner will und von dem keiner etwas hat, befand der neue Verteidigungsminister Gerald Klug. Er befahlt, eine rechtlich einwandfreie Lösung zu finden, die allen Seiten entgegenkommt.

Freitag gab es eine von Klug verordnete Aussprache im Verteidigungsministerium. Unter Mitwirkung des Arnoldsteiner Bürgermeisters Erich Kessler wurde eine Lösung gefunden, die noch im Detail ausgearbeitet werden wird.

Sicher ist aber eines: Alle Exponate bleiben am Wurzenpass, und das Museum ist gerettet.
http://kurier.at/chronik/oesterreich/krieg-um-alte-panzer-wird-beendet/24.026.031
 
Das ist mal eine gute Nachricht. Scheint scheinbar die Vernunft gesiegt zu haben.:bravo:
Und vielleicht kann jetzt wieder was weitergemacht/verbessert werden am Wurzenpass.
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Bestand Bunkermuseum gesichert

Der jahrelange Konflikt zwischen Museumsbetreiber und Teilen des Verteidigungsministeriums ist beigelegt - dazu Bericht des ORF-Kärnten:
Bunkermuseum Wurzenpass gerettet

Das Bunkermuseum am Wurzenpass ist gerettet. Der über mehrere Jahre andauernde Streit zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Betreiber wurde beigelegt. Es ging u.a. um Vorwürfe wegen des Waffengesetz.

SPÖ-Verteidigungsminister Gerald Klug lud am Freitag alle Beteiligten zu einem Gespräch. Ausgebrochen war der Konflikt um das Bunkermuseum noch unter Klugs Vorgänger Norbert Darabos. Betreiber Andreas Scherer wurde angezeigt, weil er angeblich gegen das Waffengesetz verstoßen hatte.

Betreiber ortete Bestrafungsaktion
Er wurde aufgefordert, alle Exponate auf eigene Kosten nach Wien zu transportieren und dort abzugeben. Laut Scherer hätte das seinen Ruin bedeutet. Er ortete eine „Bestrafungsaktion“, weil er sich 2010 gegen seine Absetzung als Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Bundesheeres gewehrt habe. Seither schwelte der Konflikt beständig weiter, ein komplizierter Rechtsstreit entbrannte. Mit der jetzigen Lösung ist aber klar, dass alle Exponate am Wurzenpass bleiben dürfen. Darunter Geschütze und Panzer. Zu besichtigen sind u.a. die originalen unterirdischen Bunker und Gänge ab 1955.

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und der Arnoldsteiner Bürgermeister Erich Kessler zeigten sich in einer Aussendung am Montag erfreut über die Lösung. Das Bunkermuseum werde pro Jahr von 10.000 Gästen besucht und sei daher für die Gemeinde und das touristische Angebot Kärntens wichtig. Kaiser lobte die verbesserte Gesprächsbasis mit dem Bund.
Quelle: http://kaernten.orf.at/news/stories/2600046/
 
Bmwp

Es ist leider immer noch alles beim Alten:

Bunkermuseum Wurzenpass hat geschrieben:
Attacke(n) auf das Bunkermuseum Wurzenpass bzw. auf seinen Betreiber (2010-2013) - ...aus Darabos-Kabinett im Verteidigungsministerium! Und auch unter dem neuen Minister Mag. Klug - trotz Zusagen - noch immer nicht gelöst...!

Nach dessen Rücktritt liegt seit 11.03.2013 die Hoffnung auf eine gerechte Lösung bei seinem Nachfolger Mag. Klug - scheinbar laut KURIER-Artikel vom 25.08.2013 berechtigt: eine Lösung sollte unmittelbar bevor stehen...!?!! ABER: zu merken ist bis dato nichts!!!
 
http://kaernten.orf.at/news/stories/2635589/

Betreiber: Bunkermuseum Wurzenpass gerettet

Der Arnoldsteiner Gemeinderat hat am Montag zwei Verträge zum Bunkermuseum am Wurzenpass beschlossen. Damit verleiht das Verteidigungsministerium der Gemeinde alle strittigen Ausstellungsobjekte, weiters dürfen damit alle Stücke auf dem Grundstück des Museums bleiben.

In einer Aussendung des Betreibers, Andreas Scherer, hieß es, das „Zittern um die Zukunft des Bunkermuseums Wurzenpass/Kärnten hat endlich ein Ende“. Die beiden nun beschlossenen Verträge seien das Ergebnis langer Verhandlungen zwischen der Kärntner Politik und dem Verteidigungsministerium, so Scherer. Er bedankte sich beim guten Willen beider Seiten, das Museum zu erhalten.


Waffenrechtliche Bewilligung entzogen

Vor vier Jahren wurde dem privaten Betreiber zuerst die waffenrechtliche Bewilligung entzogen. Dann folgte eine Klage, wonach alle nunmehr bewilligungslosen Objekte auf eigene Kosten nach Wien überstellt werden sollen. Dabei ging es um funktionsunfähige Kanonen, Panzertürme und Panzer mit mehr als 160 Tonnen Gesamtgewicht. Das Bundesheer hatte sie seit der Museumseröffnung im Jahr 2005 in Unterstützung des gemeinsamen Projekts gratis angeliefert. Der eingeklagte Abbau und Rücktransport des Materials hätte laut Betreiber Scherer rund 275.000 Euro gekostet und ihn finanziell ruiniert.


Bunker im Originalzustand

Das Bunkermuseum zeigt die größte Verteidigungsstellung des Bundesheeres aus dem „Kalten Krieg“. Andreas Scherer war in den aktiven Zeiten der Anlage ihr letzter Kommandant und wollte dieses Relikt für die Nachwelt erhalten. Die sieben Bunker mit weitläufigen Verbindungsgängen und vorbereiteten Kampfstellungen sind im Originalzustand. Im 11.400 Quadratmeter großen Freiareal steht auch eine Sammlung aller Typen von Kanonen, Panzertürmen und Panzern, die in Österreich ab 1955 verbunkert waren. Ihr Verbleib ist jetzt sichergestellt.
 
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