Flugzeugabsturzstellen, Notlandeplätze WKII

S

Stalagmit 01

Guest
#4
Absturzstelle auf der Rax

Da gibt es doch unzählige Absturzstellen von Maschinen aller Art in unserer Gegend ! Ob Rax , Schneeberg , Schneealpe , Gahns und..und..und ,überall liegen die Trümmer rum , teils ober und teils unter der Erde !

Würde man da bei jedem Schrott so ein Trara machen , na serwas:D

Anbei Fotos von der Rax
 

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Tomturbo

Guest
#7
Crashplace Austria

Leider gibt es kein Detailliertes Archiv über abgestürzte oder abgeschossene Flugzeuge in Österreich von 1938-1945-In Memorium- Wo Besatzungen Ihr Leben im Einsatz verloren oder diesen überlebten.
Mein Vorschlag :
Wäre es Möglich in diesen Forum solche Daten zu bündeln.
Bin mir voll bewußt das diese Forum Unterirdisch de heißt.
Bin bei meinen Recherchen auf einen Absturz am 19 September 1943 im Innviertel gestoßen.
ORT:Viechtenstein- OÖ -Flugzeug : He 111
Absturzort Haugstein
Besatzung 6 Mann Tödlich verunglückt.
Ursache: Dichter Nebel
Anbei Foto von He111
Gedenkstein an der Absturzstelle.
Qelle: Kameradschaftsbund Schärding.
 

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malachit

Well-Known Member
#8
Ich unterstütze diese Iddee, würde sie aber gerne für Deutschland ausweiten.

Erstes Fundstückchen: Liberatorbomber, abgestürzt östl.München
Aus: merkur online.de

Vor genau 60 Jahren: US-Bomber stürzt ab
- Vaterstetten - Peter Linner, 17-jähriger Jugendlicher, der kurz vor seiner Einberufung zum Reichsarbeitsdienst stand, war Augenzeuge eines für Vaterstetten glimpflich verlaufenen Kriegsereignisses. Kennzeichnend waren im Juli 1944 die Angriffe amerikanischer Flieger auf München. Während eines Fliegeralarms am Vormittag des 19. Juli suchten Frauen und Kinder Schutz in Kellerräumen und Erdbunkern. <BR>
Peter Linner beobachtete das Kampfgeschehen am wolkenfreien Himmel. Ebenso wie viele Vaterstettener war auch er der Meinung, dass dem kleinen Dorf Vaterstetten mit 300 Einwohnern keine Gefahr aus der Luft drohte. Das plötzliche Aufheulen der Sirenen, Flugzeugmotorengeräusche, Flakfeuer und Detonationen waren zu hören, Druckwellen Vier oder fünf Mann sprangen aus dem Wrack zu spüren. Die Angriffe galten dem Rangierbahnhof München-Ost. Plötzlich raste eine offensichtlich angeschossene B 52 aus Süden kommend auf Vaterstetten zu. <P>"Eine Tragfläche löste sich und fegte rotierend und mit unheimlichem Geräusch über ein Waldstück an der heutigen Zeisigstraße", erinnert sich Linner. Mächtige Bäume wurden abrasiert. Ein abgerissener Motor bohrte sich westlich von Vaterstetten in einen Acker. Die Maschine selbst schlug einen Kilometer vom Ort entfernt, nahe der Ottendichler Straße auf und brannte. Vier oder fünf Mann sprangen während des Sturzes mit ihren Fallschirmen ab. Wie aus größerer Entfernung zu beobachten war, nahm sie später die herbei geeilte Flughafenwache München Riem in Gewahrsam.<P>Zwischenzeitlich machten sich bereits Dorfbewohner auf den Weg zur Absturzstelle. Angesichts der verheerenden Verwüstungen, des unsagbaren Leides und vielfachen Todes, die diese Bomber über München brachten, wurden sogar Rachegelüste geäußert. <P>Letztendlich obsiegte jedoch die Vernunft. Der Sohn des Dorflehrers, Hannes Gruber, war Leutnant und gerade auf Heimaturlaub, er mahnte zu Disziplin. Ein Mitglied der Flugzeugbesatzung hatte sich mit seinem Fallschirm in einem Baum verfangen. Er wurde aus seiner misslichen Lage befreit und erhielt erste Hilfe von einer Krankenschwester.<P>Die Absturzstelle konnte Peter Linner und sein Begleiter Hannes Gruber zu einem späteren Zeitpunkt in Augenschein nehmen. Der Rumpf der Maschine war völlig ausgebrannt. In den Trümmern lagen vier oder fünf verkohlte Leichen, die von Soldaten und Angehörigen der Luftwaffe zusammen mit den Resten des Flugzeuges am nächsten Tag abtransportiert wurden. <P>Nach gut einer Woche wurde Landwirt Hans Greißer durch starken Verwesungsgeruch auf einen weiteren Toten aufmerksam. Dieser lag in voller Ausrüstung und mit ungeöffnetem Fallschirm im Dickicht. "Die sichtbaren Körperteile waren völlig mit Maden übersät", erinnert sich Linner. Josef Hartl, Ortsobmann von Vaterstetten, ordnete an, dass Peter Linner gemeinsam mit anderen Feuerwehrmitgliedern den Leichnam bis zu seinem Abtransport am nächsten Morgen zu bewachen hatten.<P>Über den Flugzeugabsturz wird weiter berichtet, dass auf moosigem Waldboden pfützenweise Benzin stand. Der mutige Gärtnermeister Josef Hölz nutzte die Gunst der Stunde. Ausgerüstet mit Fässern und Odelschöpfer eilte er zum Unfallort und sicherte sich wertvollen Benzinvorrat. Peter Linner fand ein Schlauchboot mit Notausrüstung, das er auf abenteuerliche Weise in Verwahrung nehmen konnte. ez<P>
 
#10
Flugzeugabstürze über Österreich

Hier lässt sich aber u.a. einiges finden:

Österreich
Österreichische Flugzeug Hirstoriker
http://www.oefh.at/

in der 4 mal im Jahr erscheinenden ÖFH-Nachrichten erscheinen laufend Absturz- und Flugzeug-Funberichte

In Vorbereitung: öfh Nachrichten - Sonderdruck S31Die deutsche Luftwaffe in Österreich
Stationierungen von 1938 bis 1945 - Verluste September 1943 bis Mai 1945
von Hans und Martin Handig
Querformat, gebunden, harter Deckel, ca. 320 Seiten, 180 Abbildungen
Erscheint 2010
________________________________________
In preparation: öfh Nachrichten - Sonderdruck S31
Hans and Martin Handig: the german luftwaffe in austria
Units from 1938 to 1945 - Losses September 1943 to May 1945
Landscape-size, hardcover, Approx. 320 pages, 180 illustrations
Publication: 2010

http://flugzeugsuche.fornach.com/in...uerze-bezirk-gmunden&Itemid=27&layout=default
http://www.burion.de/index.php/lost...-eines-b17-bombers-bei-eisenberg-im-jahr-1945
http://www.kleinsoelk.at/flugzeugabsturz.html
http://www.sagen.at/texte/gegenwart/oesterreich/tirol/allgemein/flugzeugabsturz.html
http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Abstürze_amerikanischer_Bomber_im_Pinzgau_1944

Deutschland
Bayerische Flugzeug Historiker http://www.bayerische-flugzeug-historiker-ev.de/bayflughist/index.html
hier befassen sich mehrere mit der Erstellung eines Katalkoges aller Flugzeugabnstürze seit 1910 bis heute (Exeldatei und Einzelberichte dazu)
- hier arbeite ich mit

http://www.crashplace.de/index.php?section=gallery
http://www.flugzeugabstuerze-saarland.de/
http://www.flugzeugabstuerze-saarland.de/html/body_absturze.html
http://www.tauchdienste.de/wordpress/
http://members.aon.at/framak/helipage/pages/unfall.htm

Amtliche Verlustmeldungen der USAAF : http://www.aviationarchaeology.com/src/AFmacrMO.htm
http://www.archives.gov/research/ww2/missing-air-crew-reports.html

mfg Fred
 

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josef

Administrator
Mitarbeiter
#11
:danke Fred für die Hinweise!
Darüber hinaus sind mir noch folgende Aufstellungen/Zusammenfassungen betreffend Flugzeugverluste im Luftraum über Österreich bekannt:


Banny Leopold, ( Mitarbeit Tuider Othmar);
Dröhnender Himmel – brennendes Land.
Der Einsatz der Luftwaffenhelfer in Österreich 1943-45
;
Bundesverlag Wien 1988

Im Anhang Seiten 396 – 408:
„Verzeichnis der über Österreich oder von in Österreich stationierten Luftabwehrkräften abgeschossenen, beschädigten und abgestürzten amerikanischen und englischen Flugzeuge“


Beer Siegfried, Karner Stefan;
Der Krieg aus der Luft, Kärnten und Steiermark 1941 – 1945;
Weishaupt Verlag Graz 1992

Beilage 4 Seiten 344 – 356:
Abgestürzte amerikanische Flugzeuge/Besatzungen in Südösterreich


Handelsberger Anton;
Der Einsatzflughafen Fels/Wgr. Im Tullnerfeld.
Die Abwehreinsätze der I u. II/JG27 in den Luftschlachten über Österreich vom August 1943 – August 1944

Eigenverlag, Dürnrohr 1996

Bei der Beschreibung der einzelnen Einsätze im vorgenannten Zeitraum sind die Abschüsse und Eigenverluste angeführt.


Sowie der "Vorgänger-Band" des von Fred angekündigten "öfh-Nachrichten - Sonderdruckes S31":

Handig Hans u. Martin;
Verluste der deutschen Luftwaffe in Österreich, September 1943 bis Märt 1945;
öfh Nachrichten - Sonderheft 30, Wien 2005

Chronologische Darstellung deutscher Verluste in Österreich, 16 Seiten.


Die genannten Aufstellungen und Angaben in den Büchern sind natürlich teilweise ungenau, lückenhaft und unvollständig!

lg
josef
 
T

Tomturbo

Guest
#12
Flugzeugabstürze 1938-45

Vielen Dank für Eure Antworten und Infos.
Habe Heute mit Flugzeugsuche fornach@com Kontakt aufgenommen.
Vielleicht ergeben sich neue Erkenntnisse die noch in keiner Literatur stehen.


Viele Grüße Tom
 
#14
Flugzeugabstürtze Raum Hainburg

Hallo,
Bin auf der Suche nach einen Flugzeugabsturz im Raum Hundsheim/Hainburg im Jahre 1944. Wer hat hierzu Unterlagen oder kann mir weiterhelfen.
Ein weiteres Flugzueg habe ich bei Edelstal gefunden.
Hat wer mehr Infos! Auch suche ich alles über die Reichsschutzstellung!
 
Z

Zwerg Bumsti

Guest
#15
Für 1944 liegen mir keine Absturzmeldungen vor, aber für 1943.

Im Raum Hainburg ist am 02. 08. 43 eine Ju88A der 10. Staffel der VI./LG1 bei einem Übungsflug abgestürzt.
100% Bruch.
Die Maschine hatte die Kennung L1+XU.
Pilot war Lt Horst Novak, die Namen der 3 anderen Besatzungsmitglieder liegen mir nicht vor.
Alle 4 sind ums Leben gekommen.
 
Z

Zwerg Bumsti

Guest
#16
Zu Stalagmits Fotos von 2009 habe ich auch was gefunden:

Am 27. Jänner 1944 musste ein
Transportflugzeug wegen Vereisung
nahe der Bergrettungshütte
am Trinksteinsattel notlanden. Die
unverletzte Besatzung versuchte
einen Abstieg zu finden, geriet aber
aus mangelnder Ortskenntnis immer
wieder in die Felsen und musste
die Nacht im Flugzeug verbringen.
Am 28. Jänner um sieben Uhr
früh begann die Rettungsaktion
noch am gleichen Tag konnten die
fünf Soldaten geborgen werden.


Quelle: Alpingeschichte Reichenau


Es könnte sich um Trümmer dieser Ju52 handeln.
Der Kreis im Anhangsfoto markiert den Standort der "Seehütte".
 

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josef

Administrator
Mitarbeiter
#20
Absturz einer Do 17E am Ötscher im August 1938

Zwar nicht ganz dem Thread-Titel entsprechend, da noch vor Kriegsbeginn, ein Absturz in Niederösterreich:
Am 23.08.1938 (lt. anderen Quellen am 24.08.) zerschellte eine in Wiener Neustadt gestarteten Do 17E der Luftwaffe an den Nordhängen des Ötschers.

Ein ca. 80 x 40 cm großes Alu-Wrackstück ist am Standort Laubenbachmühle der NÖ. Landesausstellung 2015 ausgestellt. Die 3 Besatzungsmitglieder fanden damals den Fliegertod, letzte Reste der Maschine wurden erst 2008 im Rahmen einer Übung der Bergrettung geborgen.

Interessant die Bezeichnung der Do 17 als "Kleinflugzeug" auf der Bildbeschreibung :)

Bilder: NÖ. Landesausstellung 2015 - (Laubenbachmühle)
 

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