FuV – WNF - Werk V in Klagenfurt (ehemalige Tabakfabrik)

#21
Danke Josef du hast mir grad weitergeholfen. Ich habe mir nochmals ein Interview mit einer Zeitzeugin angehört, die gegenüber von Walterskirchen in Reifnitz wohnt (Sonnenhang). Sie hat berichtet dass es immerwieder in der Nacht Flugzeuglärm und dann „Lichter die am Wasser auf der Plattform gelandet sind“ gegeben hat. Das können durchaus auch die Leuchtfackeln am Leitwerk der Fritz X oder moderner Type gewesen sein. Weiter hat sie berichtet „es sind immer nur 1-2 Flugzeuge gelandet die anderen sind wieder weiter geflogen“
Weiters gibt es ja die abgestütze ME 110 unterhalb des Pyramidenkogels die Angeblich auf einem geheimen Testflug war (ist sicher im Forum hier bekannt geborgen in den 60er). Die Absturzstelle würde auch auf Anflug Walterskirchen via St Egyden, Linde, St Margarethen passen. Für Klagenfurt Annabichl passt der Absturtzort garnicht.
Ich bin übernächste Woche wieder am Wörthersee und schau mal ob ich die Zeitzeugin nochmals befragen kann (besonders wie schnell die Landung auf der Plattform war;)) und werde auch mal wieder zu der Absturzstelle der ME110 hingehen ist ja von der Straße auf den Pyramidenkogel nicht sehr weit, allerdings schon sehr verwachsen nach den vielen Jahren.
Gruß
Alexander

P.S.: sehe es sehr positiv, dass auf einmal Zeitzeugen und deren Kinder, Enkel eine Glaubwürdigkeit haben wenn sie Flugzeuge und Leuchtspuren in der Nacht gesehen haben, und das ohne Foto ;)
 
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#22
@struwwelpeter Immerhin war sie so interessant, dass sie vor einigen Jahren von einem Team in Amerika nachgebaut wurde und es wurden sogar probeabwürfe in der Wüste gemacht, um zu sehen wie treffgenau sie war.
Aber wie auch immer ist ja auch nur eine Variante
 
#23
Die überspitze Formulierung wurde gewählt wegen deiner Peinlichkeit diese Variante überhaupt zu schreiben, denn selbst 30 Sekunden Internetrecherche hätten dir Variante 5 bereits widerlegt, aber wenn man das Gold in den Bäumen sucht, na mach nur. Ich klink mich hier aus. Sonst krieg ich wieder Schädelweh vom auf den Tisch knallen.
Dir geht's jetzt sicher so wie den Fachleuten Ende des 19 Jh die gesagt haben "es ist nicht möglich dass etwas fliegt das schwerer als Luft ist und man soll endlich mit so schwachsinnigen Behauptungen aufhören" kann ich mir vorstellen. ;)
 
#24
Eine Me110 hat mit einer Fritz X sicherlich überhaupt nichts zu tun.
Was sollte in Sekirn gemacht worden sein?
Produktion? Wenn überhaupt dann nur die Steuerung einer Bombe. Eine Erprobung irgendeiner Bombe am Wörthersee ist glaub ich auszuschließen. Dafür wäre der Flugplatz in Annabichl da, und nicht eine 500m lange Startbahn im Wörthersee!!! Da hätten die entsprechenden Flugzeuge (He 177, Do 217) nie landen und gar starten können !!!
Am Wörthersee gab es eine Plattform für Wasserflugzeuge mehr nicht.
Ich glaube die Variante mit der Fritz X kannst du getrost zu den Akten legen. - meine Meinung
Ps. Komme aus der Gegend
 
#25
Eine Me110 hat mit einer Fritz X sicherlich überhaupt nichts zu tun.
Was sollte in Sekirn gemacht worden sein?
Produktion? Wenn überhaupt dann nur die Steuerung einer Bombe. Eine Erprobung irgendeiner Bombe am Wörthersee ist glaub ich auszuschließen. Dafür wäre der Flugplatz in Annabichl da, und nicht eine 500m lange Startbahn im Wörthersee!!! Da hätten die entsprechenden Flugzeuge (He 177, Do 217) nie landen und gar starten können !!!
Am Wörthersee gab es eine Plattform für Wasserflugzeuge mehr nicht.
Ich glaube die Variante mit der Fritz X kannst du getrost zu den Akten legen. - meine Meinung
Ps. Komme aus der Gegend
Danke für den Hinweis aber die 500m Plattform, denke ich eher für Zielabwurf und nicht als Startbahn.
ME 110 kann keine Lenkbombe tragen wie kommst du zu der Erkenntnis? (Bf 110 G-2 – Zerstörer, Jagdbomber oder Schnellbomber, variable Waffenausstattung, bis zu 1200 kg Bomben, 7,92-mm-MG 81Z im Heckstand)
Gruß
Alexander
 
#27
Das hab ich ja geschrieben das die Me 110 NICHTS damit zu tun hat!?!?
Und eine 500m lange Plattform für eine Bombe die ein Punktziel treffen soll!?!?
Frag mal im Kärntner Landesarchiv nach.
 
#29
Das Ziel dieser Bombe war nicht einen Punkt zu treffen???
Zeig mir ein 500m langes Schiff.
Selbst die US-Superträger sind nicht so lange.
Ich schließe mich meinen "Vorschreibern" an.
Bring einfach stichhaltige Beweise oder Tatsachen.
Dann wird hier jeder gerne mit dir weiter diskutieren.
 
#30
Welche Beweise sind her erwünscht für eine These? HD Video von Abwurf einer Fritz X von Zeitpunkt des Anwurfs von der Me 110G2 bis zum Einschlag auf der Plattform vor Walterskirchen mit Timecode? Dann brauche ich aber auch keine Diskussion in dem Forum hier Sarkasmus off Nochmals es ist nur eine Variante,
Bis jetzt ist zb schweigen im Wald warum die Eingänge wie auf den Fotos zu sehen ist ca 4x5 Meter messen. Auch der angebliche Notausgang! Würde mich interessieren was ich als Antwort bekäme wenn ich diesen Eingang auf dem Foto mit den Ausmaßen als Notausgang bezeichnen würde
LG
Alexander
 
#33
Nochmals zur Klarstellung, mir ist es persönlich egal Welche der 7 Varianten stimmen oder ob es vielleicht eine ganz andere ist, ich habe keine persönliche Bezug zu Merkur im Gegensatz zu Leo.
Ich will nur einfach darstellen was Sache ist und so wie zb bei Fort Hensel mit einem Team entsprechend publizieren
Gruß
Alexander
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#35
Plattform im Wörthersee
...Was sollte in Sekirn gemacht worden sein?
Produktion? Wenn überhaupt dann nur die Steuerung einer Bombe. Eine Erprobung irgendeiner Bombe am Wörthersee ist glaub ich auszuschließen. Dafür wäre der Flugplatz in Annabichl da, und nicht eine 500m lange Startbahn im Wörthersee!!! Da hätten die entsprechenden Flugzeuge (He 177, Do 217) nie landen und gar starten können !!!
Am Wörthersee gab es eine Plattform für Wasserflugzeuge mehr nicht.
Dieser Hinweis von @Berni8 dürfte der Realität am nächsten kommen!
Siehe dazu auch Beitrag von @Markus aus 2007! -> Hinweis auf provisorische Wasserflugzeug-Station

Dazu passt auch die Zeitzeugen-Variante 7: (aus Beitrag #17)
2 Personen „Art Wasserski für Flugzeuge zum Wasserstart und Landung“
Nur halte ich die angegebene Länge der Plattform mit 500 m für übertrieben: Realistisch 50 x 6 m statt 500 x 6 m! Leider besitze ich die von Markus zitierte Buchquelle "Flugplätze und Einsatzhäfen der Luftwaffe"
nicht und kann daher keine genaueren Quellenangaben liefern.
Im Buch von
Jürgen Zapf, "Flugplätze der Luftwaffe 1934-45 - Gesamtverzeichnis"
ist die "Wasserflugzeug-Station" nicht angeführt! Dürfte daher stammen, dass es sich dabei um eine Marine- und keine LW-Einrichtung handelte...(?)
 
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#36
Plattform im Wörthersee
Dieser Hinweis von @Berni8 dürfte der Realität am nächsten kommen!
Siehe dazu auch Beitrag von @Markus aus 2007! -> Hinweis auf provisorische Wasserflugzeug-Station

Dazu passt auch die Zeitzeugen-Variante 7: (aus Beitrag #17)


Nur halte ich die angegebene Länge der Plattform mit 500 m für übertrieben: Realistisch 50 x 6 m statt 500 x 6 m! Leider besitze ich die von Markus zitierte Buchquelle "Flugplätze und Einsatzhäfen der Luftwaffe"
nicht und kann daher keine genaueren Quellenangaben liefern.
Im Buch von
Jürgen Zapf, "Flugplätze der Luftwaffe 1934-45 - Gesamtverzeichnis"
ist die "Wasserflugzeug-Station" nicht angeführt! Dürfte daher stammen, dass es sich dabei um eine Marine- und keine LW-Einrichtung handelte?
Wenn ich die Rest im See vor vor Walterskirchen mir in Erinnerung rufe kommen mir 50 m zu wenig vor aber kann schon sein.
Dann forschen wir mal weiter! Was dort wirklich los war!
Vielleicht gibts ja doch mal eine Erklärung warum die Eingänge für einen Luftschutzbunker so groß sind ich habe keine Erklärung dafür wenn es nur ein Schutzraum war.
Gruß
Alexander
 
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#39
Und weiter? Wie gesagt erleuchte mich!
Und wenn dann bei Malborghet!!!;)
Das ist für mich noch näher wie der Wörthersee.
Glaub mir, ich kenne die alten Befestigungen an unserer ehemaligen Grenze.
Aber dafür gibt es glaub ich sogar einen eigenen Thread, wo ich schon das eine oder andere gepostet habe.
 
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josef

Administrator
Mitarbeiter
#40
...Es gibt 2 x2 verschlossene Eingänge, 2 auf Straßenniveau der Landesstraße nach Klagenfurt und 2 auf fast Seeniveau. Wobei die auf Seeniveau erst zu Beginn dieses Jahrtausends versiegelt wurden. (siehe auch Fotos dazu)...
So, habe ein wenig herumgesucht und im
"BGBL, Ausgabe vom 29.12.2000-Teil I, 141. Bundesgesetz: Bundesimmobiliengesetz - Neuorganisation der Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Bundes - Übertragung der von der BGV verwalteten Objekte und Liegenschaften in die Bundesimmobiliengesellschaft im Anhang A.1.2. ehemalige Luftschutzstollen" zu "Maria Wörth-Maiernigg, Katastralgemeinde Reifnitz" folgendes gefunden:

Es gibt nur die 2 vermauerten Eingänge im Bereich der Süduferstraße auf Parzelle 1057, Grundstücks-Nr. 14 u. 37! Es sind keine weiteren 2 Eingänge (-> fast auf See-Niveau westlich der genannten Eingänge an der Straße) angeführt bzw. im Besitz der BIG!

Screenshot-Ausschnitt aus Anhang zu BGBL 29.12.2000, 141.BG, A.1.2. "BIG LS-Stollen in Kärnten":

1538775691322.png
1538775740761.png


Das heißt, wenn sich westlich der 2 Stolleneingänge an der Süduferstraße (in Richtung Reifnitz) 2 weitere Eingänge (tiefer liegend) befinden, besteht kein Zusammenhang mit den LS-Objekten der BIG in Maiernigg! Diese müssten demnach irgend welche private Anlagen sein...
 
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