Güssing: Erste Elektro-Hybrid-Pferdekutsche Europas

josef

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Erste Elektro-Kutsche unterwegs
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In Güssing wurde gemeinsam mit Partnern aus der Steiermark und Slowenien die erste Elektro-Hybrid-Pferdekutsche Europas, wenn nicht sogar weltweit, entwickelt. Die Südburgenland-E-Kutsche ist den alten Postkutschen sehr ähnlich – aber sie hat einen Elektromotor und bietet den Luxus eines Wohnzimmers.
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Mit durchschnittlich zehn Kilometern pro Stunde und leichten Fußes waren die Rösser unterwegs, die die erste Elektro-Hybrid-Kutsche Österreichs bei ihrer Jungfernfahrt zogen. Den Charme einer alten Postkutsche versprüht sie nur nach außen. Ihr Innenleben ist luxuriös mit Kühlschrank, Ton- und Videoanschlüssen. Im Winter gibt es eine Sitzheizung. Die Kundschaft soll sich – wie die Pferde – zu jeder Jahreszeit wohl fühlen.

„Wir haben uns für fünf Geschäftsbereiche entschlossen, wo man die Kutsche anbieten kann. Wir werden unter anderem klassische Linienfahrten machen. Es wird zu bestimmten Tagen, zum Beispiel eine Linienfahrt von Güssing nach Heiligenbrunn geben – mit Uhudlerverkostung und Grammelpogatscherl“, so der Projektleiter und Initiator der touristischen Innovation Harald Popfsits.

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Die erste Elektro-Hybrid-Kutsche Europas ging im Südburgenland in Betrieb
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Die erste Elektro-Hybrid-Kutsche Europas ging im Südburgenland in Betrieb

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Güssings Bürgermeister Vinzenz Knor (ganz links), Projektleiter und Initiator der touristischen Innovation Harald Popfsits ( mitte), Tourismusverband Südburgenland Geschäftsführer Martin Ochsenhofer (ganz rechts) und Gäste



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Fixe Rundfahrten und zur Miete
Die Rundfahrten werden bis in den Kurort Bad Tatzmannsdorf (Bezirk Oberwart) angeboten. Zusätzlich kann die Kutsche geliehen werden oder mehrtätig für Gruppenreisen, Rundreisen oder auch Hochzeiten gebucht werden. Die Tagesmiete wird zwischen dreihundert und fünfhundert Euro betragen und soll das touristische Angebot im Südburgenland ausweiten. „Es passt wunderbar ins Südburgenland. Kleine, feine, gute Ideen sollen uns weiterbringen“, so der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Südburgenland Martin Ochsenhofer.

Entwicklung seit 2018
Seit 2018 tüftelte der Tourismusverband Südburgenland in Zusammenarbeit mit der Universität Maribor, dem Europäischen Zentrum für erneuerbare Energie in Güssing und dem „Energie Center Lipizanerheimat“ aus der Steiermark an der touristischen Innovation. „Wir können uns diese Hybridkutsche so vorstellen, wie ein E-Bike, das heißt, ich brauche sehr wohl Kraft – sie fährt nicht eigenständig, wie ein Auto – was auch für die Straßenzulassung wichtig war“, so Joachim Hacker vom Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie in Güssing.

Insgesamt kostete die Entwicklung und der Bau der neuen Elektro-Hybrid Kutsche rund 70.000 Euro. 85 Prozent sind von der EU gefördert, 15 Prozent zahlt der Tourismusverband Südburgenland.
04.10.2021, red, burgenland.ORF.at

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In Güssing wurde gemeinsam mit Partnern aus der Steiermark und Slowenien die erste Elektro-Hybrid-Pferdekutsche Europas, wenn nicht sogar weltweit, entwickelt. Die Südburgenland-E-Kutsche ist den alten Postkutschen sehr ähnlich – aber sie hat einen Elektromotor und bietet den Luxus eines Wohnzimmers.
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Also das stimmt nicht. Solche, wenn auch nicht so komfortable, Hybrirdkutschen gab (gibt?) es schon vor 5 Jahren in Südtiroler Gschlößtal. Damit wurden Touristen vom Parkplatz nach Innergschlöß gefahren.
Lg
Cerberus
 
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