#21
Russische Waffenlager ????

Hatten auch die Russen selbst Waffenlager in ihren besetzten Gebieten angelegt, um eine spätere, neuerliche Besetzung vorzubereiten?

Oder haben nur die anderen Alliierten solche Depots eingerichtet da die Russen als einzige, wirkliche Bedrohung gesehen wurden?
 

josef

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#22
Hatten auch die Russen geheime Waffenlager angelegt?

Hatten auch die Russen selbst Waffenlager in ihren besetzten Gebieten angelegt, um eine spätere, neuerliche Besetzung vorzubereiten? ...
Ich habe davon noch nichts gehört. Sie waren ja fast die ganze Zeit direkt an den Grenzen vor Ort, so ab 1956 in Ungarn und dann ab 1968 in der damaligen CSSR...und über alle Jahre des Kalten Krieges auf der Donau präsent (siehe weiter unten). Vermute auch, dass die Westalliierten von damals bei einem Einmarsch aus dem Osten die ehemaligen russischen Besatzungsgebiete in Niederösterreich, Burgenland, Teile von Oberösterreich (Mühlviertel) inklusive (Teilbereiche von...?) Wien sowieso wieder den Russen überlassen hätten!

Der Fokus der Westalliierten lag meines Erachtens in der Aufrechterhaltung der NATO-Verbindungslinien zwischen Westdeutschland und Italien über West- und Südösterreich, also ihren ehemaligen Besatzungszonen und die Flankensicherung des bayrischen Grenzraumes entlang der österreichischen Salzach- und Inngrenze gegenüber Angriffe aus dem Osten (Donaulinie...).

Nicht beurteilen bezüglich eines "Osteinfalls" durch die WAPA-Truppen kann ich das Verhalten bzw. die Funktion der "Minipartei" KPÖ in dieser Zeit. Zumindest in Niederösterreich stand das damalige Verhältnis der hauptberuflichen Parteigenossen in den Parteiorganisationen (Landesleitung, Bezirksleitungen usw.) in keiner Relation zur geringen Mitgliederzahl. Die ehem. Situation in Wien kenne ich nicht. Jedenfalls waren viele solcher "Mitarbeiter" auf längeren Schulungen in der damaligen UDSSR! Und ob es dabei nur um ideologische und büroorganisatorische Dinge ging, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis :)

Eine nicht unwesentliche Rolle während des Kalten Krieges dürften die Donau-Schifffahrtsgesellschaften der Ostblockländer, primär jene der "SDGP - Sowjetische Staatliche Donauschifffahrt", gespielt haben. Wie schon an anderer Stelle einmal berichtet, lagen bei Manövern des Bundesheeres, aber auch bei NATO-Manövern in D, besonders viele Schiffe der SDGP mit auffälliger Antennenausrüstung wegen angeblicher Maschinenschäden an den Ufern entlang der österreichischen Donaustrecke vor Anker! Wegen des Status als "Internationale Wasserstraße" der Donau (exterritoriales Gebiet) konnten die Behörden (solange von der Besatzung niemand an Land kam) nichts unternehmen!

Gerüchten zufolge sollen auch auf den österreichischen und bayrischen Donauabschnitten pendelnde Frachtschiffe als Nachschubdepots (Waffen, Munition, Betriebsstoffe) für die WAPA-Truppen gedient haben. Auch sollen in Kühlhäusern am Wiener Handelskai über Scheinfirmen Lebensmittelvorräte zur Truppenversorgung des WAPA eingelagert gewesen sein! Und an jedem Gerücht ist ein Funken Wahrheit...:D

lg
josef
 
#23
Ich habe davon noch nichts gehört. Sie waren ja fast die ganze Zeit direkt an den Grenzen vor Ort, so ab 1956 in Ungarn und dann ab 1968 in der damaligen CSSR...und über alle Jahre des Kalten Krieges auf der Donau präsent (siehe weiter unten). Vermute auch, dass die Westalliierten von damals bei einem Einmarsch aus dem Osten die ehemaligen russischen Besatzungsgebiete in Niederösterreich, Burgenland, Teile von Oberösterreich (Mühlviertel) inklusive (Teilbereiche von...?) Wien sowieso wieder den Russen überlassen hätten!

Der Fokus der Westalliierten lag meines Erachtens in der Aufrechterhaltung der NATO-Verbindungslinien zwischen Westdeutschland und Italien über West- und Südösterreich, also ihren ehemaligen Besatzungszonen und die Flankensicherung des bayrischen Grenzraumes entlang der österreichischen Salzach- und Inngrenze gegenüber Angriffe aus dem Osten (Donaulinie...).

Nicht beurteilen bezüglich eines "Osteinfalls" durch die WAPA-Truppen kann ich das Verhalten bzw. die Funktion der "Minipartei" KPÖ in dieser Zeit. Zumindest in Niederösterreich stand das damalige Verhältnis der hauptberuflichen Parteigenossen in den Parteiorganisationen (Landesleitung, Bezirksleitungen usw.) in keiner Relation zur geringen Mitgliederzahl. Die ehem. Situation in Wien kenne ich nicht. Jedenfalls waren viele solcher "Mitarbeiter" auf längeren Schulungen in der damaligen UDSSR! Und ob es dabei nur um ideologische und büroorganisatorische Dinge ging, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis :)

Eine nicht unwesentliche Rolle während des Kalten Krieges dürften die Donau-Schifffahrtsgesellschaften der Ostblockländer, primär jene der "SDGP - Sowjetische Staatliche Donauschifffahrt", gespielt haben. Wie schon an anderer Stelle einmal berichtet, lagen bei Manövern des Bundesheeres, aber auch bei NATO-Manövern in D, besonders viele Schiffe der SDGP mit auffälliger Antennenausrüstung wegen angeblicher Maschinenschäden an den Ufern entlang der österreichischen Donaustrecke vor Anker! Wegen des Status als "Internationale Wasserstraße" der Donau (exterritoriales Gebiet) konnten die Behörden (solange von der Besatzung niemand an Land kam) nichts unternehmen!

Gerüchten zufolge sollen auch auf den österreichischen und bayrischen Donauabschnitten pendelnde Frachtschiffe als Nachschubdepots (Waffen, Munition, Betriebsstoffe) für die WAPA-Truppen gedient haben. Auch sollen in Kühlhäusern am Wiener Handelskai über Scheinfirmen Lebensmittelvorräte zur Truppenversorgung des WAPA eingelagert gewesen sein! Und an jedem Gerücht ist ein Funken Wahrheit...:D

lg
josef
Josef,

Die Russen hatten nach Abschluss des Staatsvertrages nie Waffenlager auf oesterreichsichem Gebiet angelegt. Ausnahme war die von Dir beschriebene Schiffahrt auf der Donau, mit der Massgabe, dass es sich hier um internationales Gewaesser handelte. Einzig, waehrend der Verhandlung des Staatsvertrages war es immer wieder ein Punkt, dass die Russen moeglw. Truppen auf oesterreichischem Gebiet stationiert lassen wuerden, im Gespraech war immer eine Ecke im Muehlviertel, noerdlich der Donau in Oberoesterreich. Vermutl. war hier die westliche Lage und die Naehe zur Donau von militaerischem Interesse. Zustande kam es aber nie, im Staatsvertrag war der komplette Abzug der Besatzungsmaechte festgelegt worden.

Die wirkliche und realistische Gefahr war einzig im Jahr 1968, als der Warschauer Pakt den Prager Fruehlung niederschlug. Die Planungen der Russen in diesem Zusammenhang waren auch eine teilweise erneute Besetzung von Oesterreich. Von Interesse der Russen war immer die Donau, sowie Zugang zu Yugoslavien. Tito's Linie gefiel den Russen auch nicht zwingend.

Das russische Schiffe an der Donau Spionage trieben, und fuer Truppenversorgung planten und auch Lebensmittelvorraete via Scheinfirmen einlagerten, ist kein Geruecht, es ist eine Tatsache. In dem Buch "Marschmusik fuer Glockenspiel" wird dies auch genau beschrieben.
 
#24
Danke für die kompetenten Antworten;:bravo:

Finde ich sehr interessant was da noch nach dem Krieg diesbzgl. in Österreich gelaufen ist! Wir können froh sein, dass Alles so friedlich ausgegangen ist!!
Dank gebührt vor Allem unseren Politikern der Nachkriegszeit, denen haben wir viel zu verdanken: "Glaubt an dieses Österreich"!!!

LG Woodquarter
 
#25
Der moegliche Einfluss der KPOe kam nur ins Gespraech, als die Kommunisten in der Tschechoslovakei die Macht uebernahmen, und zwar 1948. Es geb Befuerchtungen, dass dies in Oesterreich wiederholt werden koennte.

Die KPOe war jedoch in Oesterreich seit immer recht unbedeutend. Auch wenn manche deren Mitglieder regelmaessig Reisen in den damaligen Ostblock unternahmen, viel ausrichten konnten sie nicht. Moskau wird freundlich geladen haben, die Leute sind der Aufforderung freundlich nachgekommen, reichliche Verpflegung wird zur Ueberzeugung beigetragen haben. Eine russiche Version der "Operation Gladio" gab's in Oesterreich nie, und solange Oesterreich sich halbwegs an die Neutralitaet hielt, und sonst ein Paradies fuer Spionage war, auch fuer Russen, war das Land fuer die Russen militaerisch weniger von Bedeutung.

Eine russische Militaerbasis im Muehlviertel nach Abschluss des Staatsvertrages war ein Interesse dass die Russen immer wieder hatten, durchsetzen konnten sie es nie. Moeglw. war auch das Interesse an einem neutralen Oesterreich dann doch groesser.

Es wurde relativ bald nach Kriegsende klar, dass sich die Grenzen der Besatzungszonen nochmal verschieben werden. Im Vergleich zu Deutschland war da Oesterreich sogar besser drann, da die Amerikaner in Deutschland Gebiete zu Gunsten der Russen aufgaben, und in Oesterreich die westl. Allierten Gebiete dazu bekamen. So war Thueringen, Teile von Sachsen und Sachsen Anhalt von den US-Amerikanern befreit worden, fielen aber dann in die russische Zone. In Oesterreich wurde ein Grossteil der Steiermark von den Russen befreit, die gesamte Steiermark fiel dann aber in die Britische Zone, und die Russen bekamen im Gegenzug nur das Muehlviertel in Oberoesterreich.

Besatzungszonenplaene gab es viele, einer sah sogar vor, dass ganz Oberoesterreich, Niederoesterreich und das noerdliche Burgenland zur russischen Zone fallen wuerden. Ein anderer Plan sah vor, dass sogar Niederoesterreich und die Steiermark geteilt werde, und im Osten den Russen zugesprochen werde, im Westen div. Allierten.

Was den Abzug nach dem Staatsvertrag betraf, waren sogar die Russen schneller, die Briten brauchten am laengsten, man meinte sogar, dass sie erst nach dem 26. Oktober das Land verliessen. Somit waren die Russen sogar vorbildlicher, in der Erfuellung der ausgehandelten Vertraege. Nur div. West-Allierten unterhielten Stay-Behind Organisationen, Waffendepots und dgl. die Russen nie. Warum auch? sie hatten ja den Zugang zur Donau, und auch nach Abschluss des Staatsvertrages.
 
#26
In der KPÖ gab und gibt es vermutlich noch immer viele grundsätzlich stalinistisch eingestellte Personen. Ich bezweifle nicht, dass diese im Krisen/Kriegsfall gewisse Funktionen übernommen hätten.

Besonders möchte ich in diesem Zusammenhang auf das Buch "Tito´s langer Schatten" verweisen, wo auch der aktuelle Bundessprecher der Partei mehrfach eher einschlägig erwähnt wird.

Dass sie viele Angestellte hatten, führe ich auch auf den ehemaligen Reichtum der Partei (Rudolfine Steindling´s Millionen) zurück, wo man viele mit Arbeitsplätzen versorgen konnte.
 
#27
In der KPÖ gab und gibt es vermutlich noch immer viele grundsätzlich stalinistisch eingestellte Personen. Ich bezweifle nicht, dass diese im Krisen/Kriegsfall gewisse Funktionen übernommen hätten.

Besonders möchte ich in diesem Zusammenhang auf das Buch "Tito´s langer Schatten" verweisen, wo auch der aktuelle Bundessprecher der Partei mehrfach eher einschlägig erwähnt wird.

Dass sie viele Angestellte hatten, führe ich auch auf den ehemaligen Reichtum der Partei (Rudolfine Steindling´s Millionen) zurück, wo man viele mit Arbeitsplätzen versorgen konnte.
Die KPOe war politisch sehr sehr schwach. Bei den Wahlen direkt nach dem Krieg hatten sie kaum Stimmen bekommen. Daraus resultierend galt es als unwahrscheinlich dass die KPOe jemals auf normalem demokratischem Wege etwas erreicht haette, das Bedrohungs-Szenario ging immer von einem Putschversuch aus, in Folge von Unruhen und Streiks.

Anstelle der Kommunisten hatte Oesterreich aber seit fast immer eine starke sozialdemokratische Linie, und genau auf diese geht Oesterreichs Geheim-Armee zurueck, und zwar auf den damaligen Gewerkschaftsboss Franz Olah. Getarnt hatte man das als "Oesterreischen Sport Wanderer und Bergfreunde-Verein" oder so aehnlich. Da wurden sogar einige Reviere irgendwo in Salzburg, also in der Amerikanischen Besatzungszone angekauft, um zu trainieren und zu ueben. Am Ende hatte diese Armee eine Staerke von fast 3000 Mann. Im Unterschied zu anderen Laendern in Europa war die oesterreichische Geheim-Armee von den Sozialdemokraten getragen, in anderen Laendern fast immer von der jeweiligen konservativen Linie des Landes.
 

josef

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#28
Die KPOe war politisch sehr sehr schwach... das Bedrohungs-Szenario ging immer von einem Putschversuch aus, in Folge von Unruhen und Streiks....
Dazu Wiki-Beitrag zu dem von den Kommunisten angezettelten "Oktoberstreik 1950": https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberstreiks_1950
Anstelle der Kommunisten hatte Oesterreich aber seit fast immer eine starke sozialdemokratische Linie, und genau auf diese geht Oesterreichs Geheim-Armee zurueck, und zwar auf den damaligen Gewerkschaftsboss Franz Olah. Getarnt hatte man das als "Oesterreischen Sport Wanderer und Bergfreunde-Verein" oder so aehnlich...
Mehr über den "Österreichischer Wander-, Sport- und Geselligkeitsverein": https://de.wikipedia.org/wiki/Österreichischer_Wander-,_Sport-_und_Geselligkeitsverein
 
#29
Ich kannte das alles nur von muendlichen Ueberlieferungen in Oesterreich. Ist exakt bekannt wo diese Geheimarmee trainierte, und welche Grundstuecke dazu erworben wurden?

Was mich auch noch ueberrascht, ist dass man so einfach Waffenlager angelegt hatte, und auch noch gehofft hatte, dass diese Waffen noch nach vielen Jahren in der Erde schussbereit sein sollten? Die Feuchtigkeit setzt denen ja sofort zu. Gleiches gilt fuer elektrische Geraete, etwa Funkgeraete, von denen hier immer wieder die Rede sei.
 
#30
Also - ich muss mal meine alten Unterlagen raussuchen. Nach meiner Erinnerung wurde die Liste der Standorte offiziell von der US-Botschaft übergeben. Die Vermessungspunkte orientierten sich an Baulichkeiten oder auch nur an großen Bäumen. Die Angaben waren sehr genau, aber nicht mehr in jedem Fall nachvollziehbar. Sei es, weil eine Straße drüber gebaut wurde oder eine Wasserleitung. Bei diesen Lagern muss man annehmen, dass die Waffen möglicherweise von Bauarbeitern mitgenommen wurde.
Der Großteil wurde aber gefunden und in einer konzertierten Aktion von BMI und BMLV geborgen. Drinnen waren Waffen, wie Rifles, Maschinenpistolen und Pistolen - weiters Sanitätsausrüstung und vor allem viel Sprengstoff.
Die Waffendepots lagen ausschließlich in der ehemaligen US-Zone. Angelegt wurden sie ab 1948 von US-Truppen, die ihre Tätigkeit als Manöver tarnten. Damals waren die Westalliierten wegen der Berlinkrise einerseits, aber auch wegen der noch immer ungeheuren Truppenstärke der Sowjets in ihrer Besatzungszone davon überzeugt, dass die Rote Armee weiter gegen Westen angreifen wird. Die US-Streitkräfte wollten sich bis Spanien zurückziehen, und erst nach dem Anrollen des großen Truppennachschubes den Gegenschlag starten. Zumindest Oberitalien sollte gehalten werden, weil auch über den Hafen Livorno der Truppennachschub kommen sollte. Klar, dass die Franzosen dagegen waren - da wäre die ganze Dampfwalze zweimal durch ihr Land gerollt. Deshalb haben die Franzosen keine Waffenlager angelegt, sondern ihre Zone Tirol mit Verteidigungsanlagen und Sprengkammern zur nachhaltigen Verteidigung eingerichtet.
Aufgrund der vergleichsweise wenigen Handfeuerwaffen und der dagegen sehr großen Sprengstoffmengen nehmen die Analysten des Bundesheeres an, dass seitens der US-Streitkräfte nicht so sehr ein groß angelegter Guerillakrieg geplant war - vielmehr sollten offenbar kleine Trupps im Falle eines sowjetischen Vorstoßes im Hinterland die Kommunikationseinrichtungen und Kommandostellen in die Luft jagen. Der Gladio-Hinweis eines Forumsteilnehmers hat sicher seine Berechtigung.
Wer nun tatsächlich die vorgesehenen Kämpfer waren - Fallschirmjäger, oder Bürger dieses Landes - ist bis heute unklar. Unklar ist auch, wie sie zu den Waffenlagern gekommen wären. Sie lagen in Tiefen bis zu fünf Meter, und ohne Bagger hätte das Freilegen einige Tage gedauert.
Ähnliche Lager gab es auch in der ehemaligen britischen Zone. Die wurden aber schon früher geräumt.

LG - Theurets
stimmt nicht ganz....1-2 lagen in der russischen zone östlich der enns
 

josef

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#34
Danke Fred für die Infos!
stimmt nicht ganz....1-2 lagen in der russischen zone östlich der enns
Die Waffendepots lagen ausschließlich in der ehemaligen US-Zone
@Theurets Angaben stimmen! Nach einiger Sucharbeit folgendes:
Die Zonengrenze (Demarkationslinie) zwischen russischer- und US-Zone wurde am 27. bzw. 28. Juli 1945 verändert! Sie wurde vom Raum Steyr ausgehend nach Süden bis in den Raum Weyer vom Ennsfluss auf die einige Kilometer weiter südöstlich verlaufende Landesgrenze zwischen NÖ. und OÖ. zurückverlegt! Demnach befanden sich die in der Aufstellung angeführten. am rechten Ennsufer (östlich des Flusses) liegenden Depots Ternberg und Weyer in der US-Zone!

Siehe auch hier und auch auf der von Fred eingestellten Karte in Beitrag #33!

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