Großglockner-Hochalpenstraße

josef

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#1
Großglockner Hochalpenstraße: Räumung läuft
Auf dem Großglockner läuft seit Anfang April die Schneeräumung für die Hochalpenstraße zwischen Kärnten und Salzburg. Am Mittwoch erreichte der Räumtrupp den Bereich des Fuscher Törls auf Salzburger Seite in 2.500 Meter Seehöhe.
Zwei Trupps sind noch bis Ende April im Einsatz und arbeiten sich von Kärnten und Salzburg aus bergwärts. Seit 9. April sind 15 Mitarbeiter der Betreibergesellschaft mit der Schneeräumung auf der Mautstraße beschäftigt. Die Großglockner Hochalpenstraße ist zwischen Bruck und Heiligenblut 48 Kilometer lang.


Großglockner-Hochalpenstraßen AG
Vier der blauen Spezialfahrzeuge sind auf der Hochalpenstraße im Einsatz

Freigabe ab 28. April geplant
Für die Schneeräumung sind die markanten blauen historischen Rotationsfräsen im Einsatz. Vier dieser Spezialräumfahrzeuge gibt es, dazu kommen noch zwei Traktoren und zwei Pistenraupen, die sich Meter für Meter über den Berg kämpfen müssen.

Am Mittwoch wurde auf Salzburger Seite der Gebirgspass beim Fuscher-Törl erreicht. Wenn das Wetter mitspielt und es zu keinen nennenswerten Schneefällen mehr kommt, könnte die Großglockner Hochalpenstraße voraussichtlich ab 28. April wieder schneefrei sein. Damit könnte die Öffnung - die eigentlich für Anfang Mai geplant war - etwas vorgezogen werden.


Großglockner-Hochalpenstraßen AG

Schnee liegt bis zu zehn Meter hoch
Nach den intensiven Niederschlägen im Winter liegt der Schnee heuer teilweise bis zu zehn Meter hoch.

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Publiziert am 18.04.2018
 

josef

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#2

Gerald Lehner

Großglockner, Österreichs höchster Berg

Glocknerstraße geräumt: Schnee bis neun Meter hoch
Seit Mittwochmittag ist die Großglockner Hochalpenstraße schneefrei. Nach nur knapp drei Wochen gelang den Arbeitsteams von Salzburger und Kärntner Seite her der Durchstich - trotz der Schneemassen mit Höhen von bis zu neun Metern.
Ab kommenden Samstag ist die Glocknerstraße wieder für den allgemeinen Straßenverkehr zwischen der Salzburger Gemeinde Fusch (Pinzgau) und Heiligenblut (Oberkärnten) geöffnet.

Schneemenge: 300 Kilometer Güterzug
Rund 700.000 Kubikmeter zum Großteil stark verfestigter Schnee wurden in den letzten drei Wochen von der Trasse im Hauptkamm der Hohen Tauern gefräst. Das entspricht einem vollständig gefüllten Güterzug, der fast 300 Kilometer lang wäre - von Salzburg bis Wien.


Franz Neumayr

Die Teams stießen von beiden Seiten - von Salzburg und Kärnten - bis zum höchstgelegenen Teil der weltbekannten Passstraße vor, wo sie ihren „Durchstich“ und das Zusammentreffen am Mittwochvormittag geschafft und traditionell gefeiert haben.

Spezialfräsen „System Wallack“ 60 Jahre alt
An vielen Stellen der Glocknerstraße waren heuer sehr große Schneehöhen zu bewältigen - bis zu neun Meter: „Eigentlich ganz so, wie es vor dreißig Jahren normal war“, sagt der Pinzgauer Spezialist Peter Embacher, der - für die Betreibergesellschaft der Straße mit ihrem Sitz in der Stadt Salzburg - die Schneeräumung leitet.

Die vier „Rotationspflüge - System Wallack“ sind seit 60 Jahren in jedem Frühjahr im Einsatz, auch heuer wieder. Benannt sind sie nach ihrem Erfinder Franz Wallack, dem Planer und Projektleiter beim Straßenbau in den 1930er Jahren. Damals in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise war es ein staatliches Programm Österreichs zur Arbeitsbeschaffung - orientiert am „New Deal“ des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt.

Steigungen bis 27 Grad möglich
Die riesigen Fräsen tragen den Schnee Schicht für Schicht ab und werfen ihn bis zu 40 Meter weit seitlich ins Gelände. Die Spezialfahrzeuge können dabei Steigungen bis zu 60 Prozent (entspricht einem Neigungswinkel von 27 Grad) überwinden.

Stufenweise Öffnung, Lawinengefahr
Die „Durchzugsstraße“ der Nord-Süd-Verbindung ist ab 28. April um 6.00 Uhr wieder offiziell befahrbar. Die beiden Stichstraßen zur Edelweiß-Spitze (2.571 Meter Seehöhe) und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.367 Meter) werden wegen der aktuellen Lawinengefahr voraussichtlich erst nächste Woche geöffnet.

In den nächsten Wochen dürfte die Glocknerstraße neben Touristen in Privatautos und Bussen auch wieder zahlreiche Radfahrer anlocken. Dazu die Skibergsteiger aus dem In- und Ausland, die die höhergelegenen Straßenbereiche als Ausgangspunkte für Skitouren auf den Dreitausendern der Tauern nützen.

Gerald Lehner, salzburg.ORF.at
Publiziert am 25.04.2018

Der „Durchstich“ und das Zusammentreffen von Kärnten und Salzburger Teams war am Mittwochvormittag geschafft








Alle Fotos Franz Neumayr


http://salzburg.orf.at/news/stories/2909197/
 

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#3


Glocknerstraße wieder schneefrei
Nach einwöchiger Verschiebung wird auf der Großglockner-Hochalpenstraße am Mittwochvormittag die Schneeräumung abgeschlossen. Neuschnee und Schneeverwehungen verzögerten heuer die Räumung der Passstraße.

Üblicherweise wird die Großglockner Hochalpenstraße bereits Anfang Mai geöffnet. Heuer wurde wegen der Wetterentwicklung mit neuerlichen Schneefällen jedoch eine Verschiebung um mehr als eine Woche notwendig. Die Schneefräsen treffen heute von Süden und Norden kommend bei der Passhöhe beim Hochtor aufeinander.

Schneehöhen bis zu zehn Meter
Der Treffpunkt liegt genau auf der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten auf einer Höhe von 2.504 Meter. Mitarbeiter der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) berichten, dass die diesjährigen Räumarbeiten besonders harte Kämpfe erforderten, Schneehöhen bis zu zehn Metern wurden gemessen.

Verkehrsfreigabe für die Glocknerstraße ist voraussichtlich am 10. Mai. Die mautpflichtige Großglockner-Hochalpenstraße ist ein Touristenmagnet, im Sommerhalbjahr werden im Schnitt bis zu eine Million Besucher gezählt.

Durchstich 2018 bereits Ende April
Im Jahr 2018 war der Durchstich etwa zwei Wochen früher möglich. Bereits am 25. April trafen die Räumfahrzeuge an der Grenze aufeinander - mehr dazu in Glocknerstraße geräumt: Schnee bis neun Meter hoch (salzburg.ORF.at; 25.4.2019).

Links:
Publiziert am 08.05.2019
Glocknerstraße wieder schneefrei
 

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#4
Vorerst keine Schneeräumung auf Großglockner Hochalpenstraße

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Die Großglockner Hochalpenstraße wird vorerst nicht vom Schnee befreit. Wegen der Ausgangsbeschränkungen werden die Arbeiten und damit auch die Verkehrsfreigabe verschoben.
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Üblicherweise arbeiten sich die Rotationsschneepflüge im April von Salzburg und Kärnten zur Passhöhe, dem Hochtor, durch die bis zu zwölf Meter hohen Schneemassen. Bis zu 700.000 Tonnen Schnee werden dabei weggefräst.

Noch unklar, wann Hochalpenstraße aufsperrt
Wann die Touristenattraktion heuer öffnet, ist noch unklar. Der planmäßige und jährlich vom Wetter abhängige Termin zwischen Ende April und Anfang Mai ist heuer nicht möglich. Vorläufig übernimmt die Sonne die Schneeräumung auf der 49 Kilometer langen Mautstraße. 2019 waren knapp eine Million Besucher auf der Straße über den Großglockner unterwegs.

ORF.at/Georg Hummer
49 Kilometer ist die Großglockner Hochalpenstraße lang
06.04.2020, Peter Obermüller, salzburg.ORF.at
Keine Schneeräumung auf Großglockner Hochalpenstraße
 

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#5
Da der "Vorbeitrag" vom ORF-Salzburg kam, muss natürlich auch der ORF-Kärnten mit einem eigenen Beitrag darüber berichten :):

Großglocknerstraße wird nicht geräumt
Die Großglockner-Hochalpenstraße zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich. Doch wegen der Coronavirus-Pandemie bleibt die Straße vorerst gesperrt. Sie wird auch erstmals in der Geschichte nicht von den bis zu zwölf Meter hohen Schneewächten befreit.
Online seit heute, 8.16 Uhr
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Um diese Zeit im Jahr sind die Schneeräumer normalerweise von Salzburg und Kärnten aus mit eigens dafür konstruierten Rotationspflügen aus den 50er Jahren im Einsatz, um einander dann beim Durchstich zu treffen. So war es immer Tradition, bis zu diesem Frühjahr.

Maschinen werden immer gewartet
Die Mitarbeiter der Großglockner-Hochalpenstraße AG (GROHAG) bereiteten auf jeden Fall alles für die Räumung vor, die Maschinen wurden in den vergangen Monaten gewartet. Jetzt stehen vier Stück parat. Der Heiligenbluter Lorenz Suntinger ist einer der Räumer, er kontrolliert vor jeder Fahrt, ob Motoröl und Kühlwasser in Ordnung sind. Seine Maschine ist ein Oldtimer, den man erst einmal kennenlernen muss. Suntinger ist ein Profi an den vielen Hebeln.

Fotostrecke mit 6 Bildern
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Bisher wurden um diese Jahreszeit immer die Straße gefräst
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Die Straße im unteren Bereich wird von Schneebruch befreit
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Arbeitsplatz mit herrlicher Aussicht
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Die Bedienung der alten Ander-Fräsen ist kompliziert
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Die Arbeiter kommen nur zu Fuß weiter
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Drohnenflug über die nicht geräumte Straße im unteren Bereich

Betreiber muss Beschlüsse fassen
Vorerst bleibt alles so wie es ist. Der Schranken wird nur für dringendste Arbeiten geöffnet. GROHAG-Vorstand Johannes Hörl: „Vorerst werden wir noch Organbeschlüsse benötigen, die nicht vor 20. Mai ein Ergebnis haben werden. Erst bei positiven Beschlüssen können wir anfahren. Der Aufsichtsrat alleine kann dem Vorstand nicht erlauben, einen Betriebsteil zu eröffnen, wenn dieser voraussichtlich nicht gewinnbringend sein wird.“

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Vorstand Johannes Hörl

Derzeit Windbrucharbeiten
Der Schnee auf der Straße ist extrem hart, weiter hinauf können die Männer nur zu Fuß, sie müssen Windbruch aufarbeiten, auch wenn die Straße nicht freigegeben werden sollte. Jetzt hofft man auf den Juni, so Vorstand Hörl: „Wenn Reisebeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen aufrecht bleiben, müssen wir davon ausgehen, dass wir diese Saison nicht gewinnnbringend organisieren können." 75 Prozent der Gäste seien aus dem Ausland, sie fallen komplett weg.“ Bis zu 900.000 Besucher kommen jedes Jahr auf die Großgockner Hochalpenstraße.
17.04.2020, red, kaernten.ORF.at
Großglocknerstraße wird nicht geräumt
 
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#6
Nun doch geräumt:

Großglockner: Später Durchstich gelungen
Der Durchstich bei der Schneeräumung auf der Großglockner-Hochalpenstraße ist Montagmittag gelungen. Wege der CoV-Krise erfolgte er verspätet. Die Räumteams aus Salzburg und Kärnten kamen beim Hochtor in 2.504 Meter Seehöhe an der Landesgrenze zusammen.
Online seit heute, 15.56 Uhr
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Nur sechs Tage haben die Schneeräumer heuer gebraucht, um die Route vom Schnee zu befreien. Normalerweise brauchen sie die doppelte Zeit. Der warme April und der schneearme Winter haben das heuer ermöglicht. Ein Drittel weniger Schnee musste heuer in den unteren Bereichen der Glocknerstraße beseitigt werden. Oben hingegen kamen auch in den letzten Wochen immer neue Schneemengen dazu.

Erstmals kamen heuer neben den bewährten, 70 Jahre alten Wallack-Fräsen auch moderne Schneefräsen probeweise zum Einsatz – mit Satellitennavigation an Bord. Damit können die Fahrer dem Straßenverlauf punktgenau folgen. Mit den traditionellen Fräsen müssen sie sich an Schneestangen orientieren.

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Dieselgetriebene Wallack-Fräse, traditionelle Spezialkonstruktion der 1930er-Jahre, bestens gewartet und sehr verlässlich
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Moderne Fräse mit GPS-Ausrüstung

Flugbild: Gerald Lehner
Archivbild vom vergangenen Jänner: Tief verschneite und verwehte Kehren der Glocknerstraße auf Salzburger Seite unter dem Fuscher Törl

Flugbild: Gerald Lehner
Archivbild vom vergangenen Jänner: Östliche Hohe Tauern. Vordergrund: Tief verschneite und verwehte Glocknerstraße auf Salzburger Seite unter dem Fuscher Törl mit der Edelweißspitze

Flugbild: Gerald Lehner
Archivbild aus dem Frühsommer 2019: Salzburger Seite unter dem Fuscher Törl

Flugbild: Gerald Lehner
Archivbild aus dem Frühsommer 2019: Reste des Pasterzengletschers unterhalb der Franz-Josef-Höhe (rechts) auf Kärntner Seite

Flugbild: Gerald
LehnerArchivbild aus dem Frühsommer 2019: Pasterzengletscher am Fuß von Großglockner und Johannisberg

Flugbild: Gerald Lehner
Hochwinter 2020: Großglockner und seine Nebengipfel auf Kärntner bzw. Osttiroler Seite der Hohen Tauern

Flugbild: Gerald Lehner
Westlicher Trabant der Glocknerstraße: Großes Wiesbachhorn, Fuscher Seite. Hinten links: Großglockner. Rechts: Hohe Riffl

Hohes Minus durch späten Termin
Johannes Hörl, Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG, rechnet heuer mit 2,5 bis 4,5 Millionen Euro Minus, weil die Straße erst später aufgesperrt werden kann. Sie wird am 27. Mai geöffnet – gemeinsam mit Shops und Gastronomiebetrieben sowie Park-, Rast- und Aussichtsplätzen. Wegen der Coronavirus-Krise konnte der traditionelle Durchstich und die Schneeräumung mit Wallack-Pflügen nicht im April stattfinden.

Die Großglockner-Hochalpenstraße gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich.Bis zu 900.000 Besucher kommen jedes Jahr. Die Straße ermöglicht ein leichtes und trotzdem abenteuerliches Vordringen ins Hochgebirge. Touristen kommen, um von der Franz-Josefs-Höhe auf die Pasterze, Österreichs längste Gletscherzunge, zu blicken oder auf dem Hochtor die Aussicht auf mehr als 30 Dreitausender zu genießen.

ORF.at/Georg Hummer
Sommerbild aus dem Archiv: Fuscher Törl auf Salzburger Seite. Die Großglockner Hochalpenstraße ist über 48 Kilometer lang und verbindet als höchstgelegene Passstraße in Österreich die Bundesländer Kärnten und Salzburg.

Bis zu zwölf Meter hohe Schneewechten
Erbaut wurde die Straße in den Jahren 1930 bis 1935. Ursprünglich war sie eine einspurige Schotterpiste mit Ausweichstellen in Sichtweite. Ihre Steigung betrug auf der ganzen Strecke nie mehr als zwölf Prozent. Im Laufe der Zeit wurde sie dann ausgebaut. Ende der 1930er-Jahre begann der Bau der befestigten Kehren. Mitte der 1950er-Jahre wurde sie asphaltiert und schließlich auf sieben Meter verbreitert. Jahr für Jahr muss die Straße von bis zu zwölf Meter hohen Schneewechten befreit werden. Sie führt über 34 Kehren.
25.05.2020, Katharina Garzuly, Gerald Lehner – salzburg.ORF.at
Großglockner: Später Durchstich gelungen
 
#7
Ich verfolge die Schneeräumung jährlich.
Irgendwie total interessant. Speziell der extreme Unterschied zu heuer und letztem Jahr, wo wir eigentlich 2x ein "extrem" hatten. Heuer ein sehr schneearmer Winter und letztes Jahr doch deutlich über den Durchschnitt.
 

josef

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#9
Trabis auf dem Glockner: Neue Ausstellung

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Vor 30 Jahren haben DDR-Bürger nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mit ihren Trabis die Hochalpenstraße zum Großglockner gestürmt. Dazu gibt es jetzt eine eigene Ausstellung. Im Ausstellungszentrum auf der Franz-Josefs-Höhe in Heiligenblut (Kärnten) sind Trabis in verschiedenen Varianten ausgestellt.

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Bis hinauf auf gut 2.400 Meter Seehöhe war es mit den Zweitakt-Motoren und Kunststoff-Karosserien keine einfache Fahrt. Nach Venedig war der Großglockner das beliebteste Ausflugsziel der mit neuer Reisefreiheit ausgestatteten Ostdeutschen.

„Tausende suchten damals die Freiheit“
Mit der neuen Ausstellung will GROHAG-Chef Johannes Hörl nach der CoV-Krise nun wieder mehr deutsche Besucher locken: „Die Geschichte lebt wieder auf. Tausende Menschen aus Ostdeutschland haben damals die Freiheit gesucht.“

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Die hochalpinen Bedingungen haben nicht alle Trabanten heil überstanden: „Sie landeten auch im Graben, sind am Rand stehengeblieben. Der ÖAMTC hatte bei technischen Pannen und beim Abschleppen sehr sehr viel zu tun.“ Das Hauptproblem für die Trabis auf der Glocknerstraße war das Bergabfahren, weil die Zweitaktmotoren so gut wie keine Bremswirkung entfalten.

Auf drei Stockwerken sind nun im Ausstellungszentrum der Franz-Josefs-Höhe die Trabis in verschiedensten Ausführungen zu sehen. Die Schau bleibt wie die Hochalpenstraße heuer bis Ende Oktober geöffnet. Geplant ist, dass sie über mehrere Jahre zu sehen sein soll.

01.07.2020, red, salzburg.ORF.at
Trabis auf dem Glockner: Neue Ausstellung
 
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