Historische Feuerwehrgeräte

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Diver

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josef

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#5
Historische Sammlung FF Kaltenleutgeben

@Diver :danke für die Bilder :bravo:

Beim Transportwagen mit der Tragkraftspritze nehme ich stark an, dass da bei der Restaurierung die "künstlerische Freiheit" ein wenig durchgegangen ist (Bereifung der Holzspeichenräder, Kotflügel...) :D , oder war das einmal ein Serienprodukt ?

lg
josef
 
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Diver

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#6
Hallo @Josef,
habe deine Frage meinen Kollegen weitergeleitet und der kann nicht mit 100%er Sicherheit sagen ob Serienprodukt oder ob Restauriert wurde. Er meint wenn diese Restauriert wurde, dann in den 1920er Jahren.

Lg. Thomas
 

josef

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#7
Historische Feuerwehrfahrzeuge Modellbaumesse 2012 St.Pölten

Bei der jährlichen Modellbauausstellung- u. Messe „Wunderwelt Modellbau“ im VAZ-St. Pölten war 2012 auch eine Sonderausstellung historischer Feuerwehrfahrzeuge. Nachfolgend 12 Fotos der alten Objekte:

Teil 1:

1.-3. Löschfahrzeug der Stadtfeuerwehr Krems (leider habe ich mir dazu keine weiteren Daten notiert ).

4.-6. Löschfahrzeug aus 1905 der Betriebsfeuerwehr Traisen. Interessant das Typenschild der ehemaligen Firma Damisch aus St. Pölten, die jedenfalls noch während des 2. Weltkrieges existierte, da sie als Unterlieferant für das „A-4 (V2) – Programm“ genannt wird (Zulieferprodukt unbekannt) => http://www.geheimprojekte.at/t_damisch.html
 

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josef

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#8
Historische Feuerwehrfahrzeuge Modellbaumesse 2012 St.Pölten - Teil 2

Teil 2:

7.-10. Dampfspritze der FF Neulengbach aus 1903.

11. Spritzenwagen mit manuellem Antrieb der FF Gutenbrunn.

12. Wassertransportwagen aus dem Stadtmuseum Traiskirchen.
 

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Harald 41

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#11
Hallo Josef;
:danke für die Bilder-Schande über mich das liegt schon lange auf meiner Warteliste, und ist von mir aus gar nicht so weit genauso wie Schlosshof:D.
Werde ich aber bei Gelegenheit nachholen.

LG Harry
 

josef

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#13
Salzburger Freilichtmuseum Großgmain

Im Freilichtmuseum Großgmain ist ein hölzernes Feuerwehrdepot mit Schlauchturm zu sehen. Auf einem Anhängewagen steht eine alte Motorspritze...
 

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josef

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#14
Erlauftaler Feuerwehrmuseum Purgstall

Nachfolgend einige Fotos von meinem Besuch am 17 05.2014 im "Erlauftaler Feuerwehrmuseum" in Purgstall.

Den Besuch des Museums im Feuerwehrhaus Purgstall kann ich jeden "Feuerwehrinteressierten" empfehlen!

Ebenso die dort noch bis 26. Oktober 2014 zu sehende Sonderausstellung "Leben hinter Stacheldraht" zum Thema "Kriegsgefangenenlager im Erlauftal während des 1. Weltkrieges". Siehe dazu auch http://www.unterirdisch-forum.de/index.php?threads/Österreichische-kriegsgefangenenlager-im-1-weltkrieg.11245/#post-93961 Beiträge #5 - #14.


Der kleine Bilderbogen zur Feuerwehrgeschichte spannt sich von einer "Stockspritze" aus 1800 bis zu einem schön restaurierten "Opel Blitz" Tanklöschfahrzeug, Bj. 1939:
 

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#18
In Oesterreich habe ich immer wieder ein hohes Mass von Freiwilligen-Organisationen rings um die Feuerwehren wahrgenommen, und auch das eingesetzte Geraet, sei es Autos, oder div. Feuerloeschanlagen waren oft sehr sehr veraltert.

In manchen freiwilligen Feuerwehren auf dem Lande fanden sich sehr viele museumsreife Feuerwehrautos in den Garagen, mit sehr niedriger Kilometer-Laufleistung, ohne Rost oder sonst irgendwas, aber dennoch jederzeit einsatzbereit. Baujahre ab 1960 waren durchaus ueblich und die ortsuebliche Meinung war "besser sie altern in der Garage als bei haeufigen Einsaetzen".

Im Gegenzu dazu findet man in Oesterreich eine von den wenigen Firmen, die quasi den Weltmarkt an modernsten Feuerwehrautos entweder dominieren, oder auf Nummer zwei sind, und zwar die Firma Rosenbauer.
 

josef

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#19
Aus für "Rutschstangen" bei der Wiener Berufsfeuerwehr

Zwar kein unmittelbares Feuerwehrgerät, aber doch irgendwie zum Thema "historisch" passend:
Keine Rutschstangen bei Wiener Feuerwehr

Schnell beim Brand sein ist das Ziel der Feuerwehr. Seit über hundert Jahren werden in Wachen rund um die Welt deshalb Rutschstangen eingesetzt. In Wien gibt es keine mehr. Es könne zu Verletzungen kommen - und man sei kaum schneller.

In US-Feuerwehrserien sind Rutschstangen bei jedem Einsatz zu sehen, wenn die Feuerwehrleute zu ihrem Einsatz aufbrechen und möglichst schnell aus dem ersten Stock zu den Fahrzeugen kommen wollen. „Stiegen sind genauso schnell, aber sicherer“, sagte Lukas Schauer, Pressesprecher der Berufsfeuerwehr Wien. In Wien gibt es daher nur noch eine Rutschstange - und die befindet sich im Feuerwehrmuseum Am Hof.

Höhere Verletzungsgefahr durch Rutschstangen
In Wien würden die Stangen „aus Sicherheitsgründen“ nicht mehr genützt, so Schauer. Sie seien bei Erneuerungen der Wachgebäude entfernt worden, da man für den Aufstieg sowieso Stiegen brauchte und der Zeitunterschied nicht so eklatant wäre. Auch Verletzungen seien bei den Stangen eher möglich. Die Feuerwehrleute können leichter überknöcheln, während Stiegen zu steigen eine gewohnte Tätigkeit darstellt.

Eine direkte Zeitersparnis gibt es auch wegen der Raumverteilung meist nicht mehr. Die Aufenthaltsräume befinden sich nicht immer über der Fahrzeughalle. Bei der Planung wird heutzutage außerdem darauf geachtet, dass die Wege möglichst kurz sind. Die Rutschstangen verbanden außerdem immer nur zwei Geschoße miteinander. Wollte man mehrere Stockwerke überwinden, musste die Stange gewechselt werden.

Schwer zu planen sei jedoch, wo sich die Feuerwehrleute zum Zeitpunkt des Alarms befinden. Feuerwachen sind eher groß und der Trupp nicht in einem einzigen Raum. Durch die Verstreuung im Gebäude ist der Weg zur Stiege - die meistens zentral liegt - häufig kürzer.

Geschichte in Wien unklar
Die erste Rutschstange der Welt wurde 1878 in Chicago eingeweiht. Wann die erste in Wien zum Einsatz kam, ist hingegen nicht klar zu bestimmen. Sicher kann die Berufsfeuerwehr nur bestätigen, dass es in der Hauptfeuerwache Mariahilf eine Stange gab. Diese, vermutet Schauer, war beim Bau 1914 errichtet worden. Im Zuge von Renovierungsmaßnahmen wurde sie entfernt.
Text u. Bilder: http://wien.orf.at/news/stories/2772386/
 

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