Kohlenbergbau Statzendorf

H

helmi

Guest
#41
@hoss33: Siehe Beitrag #1, Foto 4. Genau, in der Gasse zur Siedlung Hermannschacht hinauf ist auch eine Halde.
@helmi: Nicht Höbenbach, sondern Tiefenfucha! Dort gibt es im Ort direkt einen Gedenkstollen und einen weiteren im Feld an der Straße Richtung Angern. Wurden zum Gedenken an die Tonbergbaue in der Gegend errichtet, ist kein Schaubergwerk! Die beiden Gedenkstollen sind Stationen des von Thallern (Braunkohlebergwerk) ausghenden "Bergwerkgedenkweges". Ich bin gerade dabei, kurze Infos/Berichte über dieses ehemalige kleine Bergbaurevier zusammenzustellen, kommt demnächst...

lg
josef


mir fällt gerade ein in der sandgrube direkt also herrmannschacht
sind ein paar kleinere schwarze berge könnten auch halden sein bin aber nicht sicher da ich mir die bergerl nie genauer angesehen hab...hinterm berg in anzenhof liegen noch die schienen und es stehen vom berg selber noch holzbalken raus also war gestern kurz dort und hab ihn mir wiedermal angesehen..
 
H

hoss33

Guest
#42
mir fällt gerade ein in der sandgrube direkt also herrmannschacht
sind ein paar kleinere schwarze berge könnten auch halden sein bin aber nicht sicher da ich mir die bergerl nie genauer angesehen hab...hinterm berg in anzenhof liegen noch die schienen und es stehen vom berg selber noch holzbalken raus also war gestern kurz dort und hab ihn mir wiedermal angesehen..
Sobald das Wetter etwas weniger unwirtlich ist, werde ich mit großer Kamera ins Revier ausrücken und die Halden rund um Anzenhof abmarschieren. Wird ein schöner Familienausflug.
 
H

helmi

Guest
#43
hab ich auch vor...nachdem ich ja jetzt auch weiß wen ich fragen kann wenn ich was finde das mir auf únklar ist stell ichs rein dann könnts ma helfen
hehe
 
H

hoss33

Guest
#44
Hi, ich hab mir noch mal die Orthofotos angeschaut und hier Hermannschacht (heißt vermutlich so, weil der Schacht dort so hieß?) angefügt.

Was ist bei den "?", sind das auch Halden/event. verschlossene Schächte?

Von der Anlage bei Unterwölbling (siehe Karte im Eröffnungspost) scheint man überhaupt nichts mehr zu sehen.
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#45
@hoss33:
ROT => Halde Hermannschacht
GELB => Bereich der Bergbautätigkeit bis in die 1960iger Jahre (Dreibein-Fördergerüst)

Die Halden mit ? stammen vom Sandabbau, dort wurde erst nach dem Kohleabbau das Gelände "beackert".
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#49
Habe ein Bild von Wölbing (Schlackeberg ) gefunden,der kommt mir irgenwie von damals bekannt vor.
http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/6854/size/big
LG Harry
die Bezeichnung "Schlackenberg" ist eigentlich auch falsch! Schlacke ist ein Verbrennungsrückstand, auf den Halden hingegen ist, wie schon geschrieben, "taubes Gestein". Schlacke würde z.B. bei einem Haldenbrand entstehen, wenn sich Kohlereste, die mit dem Taubmaterial auf Halde kommen, entzünden. Derartiges ist mir vom Statzendorfer Revier nicht bekannt.

Bilder eines Haldenbrandes siehe bei Bergbau Fohnsdorf: http://www.unterirdisch-forum.de/index.php?threads/glanzkohlebergbau-fohnsdorf.8136/#post-69415

lg
josef
 
Zuletzt bearbeitet:
H

hoss33

Guest
#52
Noch eine Laienfrage (ich kenne mich mit Bergbau ja nicht aus, ich habe sogar lange geglaubt, dass Braunkohle nur in riesigen Tagbaurevieren abgebaut wird):

Wie erkenne ich denn die verschlossenen Schächte, sind da Betonplatten am Boden?

Ich nehme an, der Hauptschacht in Anzenhof war unmittelbar nördlich des großen Haldenbergs auf dem häutigen Gelände der Fa. Kirchner, oder?
 
H

helmi

Guest
#56
danke für die infos!

jetzt weiß ich endlich mehr über die geschichte meiner heimat hab mich imemr als kind gefragt wie es da zugegangen sein muss als alles noch bergbau gebiet war also danke danke danke!!!
 
H

hoss33

Guest
#57
Ich denke, den oben beschriebenen Schrägstollen in Kleinrust kann man sogar in der maximalen Zoomstufe im NÖ Atlas erkennen und hoffe, bald Fotos von meinen Erkundungen in der Region präsentieren zu können. Stay tuned!
 
H

hoss33

Guest
#58
Welch großartiges Wetter! Dieses haben wir heute zu einem Familienausflug genützt.

Der erste Stop war beim Kleinruster Stollen und man sieht ihn sofort, er ist unmittelbar bei der südlichen Ortstafel. Der Besitzer dürfte ihn in einen Keller umgebaut haben (Belüftung). Ich wollte noch am Feldrand runtergehen und die andere Seite fotografieren, aber es ist natürlich sofort jemand aus dem Haus gekommen und hat geschaut, was da für ein fremdes Auto stehen geblieben ist...



Anschließend sind wir zum Roten Kreuz und der dortigen Halde, NW von Hausheim. Direkt beim Kreuz ist der Hang abgegraben, dort werden auch die Sonnwendfeuer abgehalten. Im Hang sieht man überall Kohlereste.
Ich bin hinaufgeklettert und habe auch die andere Halde im O von Hausheim fotografiert.







Anschließend haben wir einen Spaziergang durch die wunderschön renovierte Kellergasse am Hermannschacht gemacht. An der unteren Halde vorbei, hinauf zur aufgelassenen Schottergrube. Die Siedlung Hermannschacht steht direkt auf der oberen Halde.



 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oben