Lost Places in Österreich

Hat denn da nie einer Interesse am Objekt gezeigt, für mich unverständlich Dach scheint noch in Ordnung zu sein. Ansonsten gute Bilder wie immer. mfg.kallepirna
 
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Ehemaliger Gutshof

-> siehe Beiträge #23 u. 24

Ich war da erst. Wird scheinbar jetzt hergerichtet da das Gemäuer noch steht
 

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HF130C

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Danke Joa für den Ausflug und den ausführlichen Bericht! Der Bewuchs ist im Gegensatz zu früher schon unglaublich ......

Die Brücke hat sich eigentlich recht gut gehalten, die Pfeiler scheinen in Ordnung zu sein, und die Tragwerke bestehen ohnedies aus Stahlträgern. Sogar die Gleisschwellen schauen teils tauglich aus und es liegen die Schienen über den Trägern, die Schwellen brauchen also nur die Spurhaltung zu besorgen. Ich behaupte einmal, in anderen (exotischeren) Ländern würden hier nach wie vor die Züge drüberfahren. Völlig desolat ist natürlich das Geländer und der Gehweg samt Haltepfosten.

Überhaupt ist es verwunderlich, dass es an dieser Stelle zu so einer massiven Hangrutschung kommen konnte, wirklich steil ist das Gelände nicht und der Wald war sicher auch damals schon vorhanden. Warum man - noch von Seiten der Bundesbahn - die Rutschzone nicht durch simple Anschüttungen sanierte, sondern mit einer Pionierbrücke als "Provisorium" überwand, wird wohl ein Rätsel bleiben. Möglicherweise war die Rutschung insoferne willkommen, als man die Linie ohnedies einstellen wollte, aber aus transportvertraglichen Gründen dies nicht sofort tun konnte.

Hier habe ich noch ein seltenes Video über die Märchenbahnzüge gefunden. Leider in furchtbaren Farben das passt aber zum derzeitigen morbiden Charakter, aber immerhin fährt noch die Dampflok der Reihe 93 und auch eine M31 ist zu sehen. Die Stelle mit den Ziegen ist der Bahnhof Burg, der große Bahnhof ist Rechnitz, heute leider noch mehr verschandelt. Vom Märchenwald sieht man leider nichts im Film.

 

Bunker Ratte

Well-Known Member
Die verlassenen Grabsteine in einem Südburgenländischen Wald:
Mein Hündchen offenbarte mir den Weg zu den Gräbern, verwachsen im wilden Gemüse!

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Joa

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dieses kleine Vögelchen flog aufgeschreckt dauernd gegen die Scheiben
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ich nahm es schließlich auf und entließ es durch die gebrochene Glasscheibe eines waldseitigen Fensters
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Elektroautos hatten wir in Österreich schon vor vielen Jahren!
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Joa

Guest
Zum Abschluss besuchte ich noch das Bürogebäude

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Ein außergewöhnlich interessantes Objekt, das auch etwas körperlichen Einsatz erforderte, um es betreten zu können und ich ersuche um Verständnis, dass ich trotz der vielen Bilder noch sehr viele weggelassen habe, die Rückschlüsse auf die Anlage ermöglicht hätten! ;)
 

HF130C

Well-Known Member
Danke für den interessanten Bericht. Ein paar Dinge sind äußerst bemerkenswert:

- Die Werbetafel für das Braunsteiner Elektromobil: Wenn man sich die technischen Daten so durchliest, könnten die Werte ja durchaus auch auf heutige E-PKWs passen: Reichweite 250km, 120km/h Höchstgeschwindigkeit, ~900kg Gesamtgewicht.
So groß scheint also der Fortschritt seit den 60-70er Jahren bei der vielgepriesenen e-mobility doch nicht zu sein. Freilich, das Braunsteiner-Fahrzeug war sicher recht primitiv, und ob es selbst hergestellt wurde, konnte ich nicht rausfinden, ich tippe da fast auf eine italienische Herkunft und Vetrieb und Wartung durch Braunsteiner,

Man erkennt, dass sich die Reichweite seit den 70ern nicht sonderlich weiterentwickelt hat, und aller Fortschritt in Komfort und Beschleunigung geflossen ist .....

- der gezeigte Ketten-Lastenaufzug ist eine technische Rarität, Schade, dass man von der Antriebseinheit nicht viel sieht.

- die ganze Fabrik ist scheinbar noch mit Leuchstofflampen des Durchmessers T12 (also 38mm) ausgestattet. Nun sind aber schon seit Anfang der 70er Jahre die T8 Röhren der Standard (mit 26mm Durchmesser). Auf den Bildern sieht man aber praktisch keine T8 Röhren, was durchaus auf das Schließungsdatum hinweisen könnte - es sei denn, man hat unendliche Vorräte an alten T12 Röhren zur Verfügung ...

- Andererseits gibt es schon die runden CEE Kraftstromsteckdosen. Diese wurden ab 1975 verbindlich vorgeschrieben und mussten anstelle der alten Flachstecker verwendet werden. Verfügbar waren die CEE-Stecker ab 1970.
D.h., das Werk muss noch um/nach ~1975 in Betrieb gewesen sein.
 
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