Lost Places in Österreich

Bunker Ratte

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Eine kleine verlassene Werkstatt Teil1:
Hier fallen schon lange keine Späne mehr, auch kein elektrischer Strom findet sich hier, die Sicherungen sind durchgebrannt und der Werkmeister ist schnell davon gerannt:D;).

31.jpg
 

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Bunker Ratte

Well-Known Member
Oh Michi das Häuschen ist so schick. Fraglich ob '56 da als letztes wer gearbeitet hat. Optisch könnte man es glauben:) wirklich tolle Bilder :) LG Raphi
Hallo Raphi,
herzlichen Dank! Hmmm ..... ja das wäre die Frage? Bis 1956 denke ich sicher, dannach wird es schwierig zu eruieren, vor allen weil die Grüne Vegetation relativ schnell vorantreibt. Doch denke ich, daß die sicher schon 50 Jahre leer steht!

Lg
Michi
 
Ja das wäre echt interessant aber das wird man denk ich nicht mehr raus bekommen. Auf jeden Fall wunderschöne Einblicke wie sich die Natur wieder alles zurück holt!
Ja glaub auch das es so lang schon leerstehen muss. Allein e wie es drin aussieht. Wahnsinn...
LG Raphi
 

HF130C

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Eine sehr interessante Werkstätte! Danke fürs zeigen. Welche Aufgabe die wohl hatte? Wahrscheinlich war das Aufgabengebiet dem ländlichen Ambiente zufolge weit gestreut.

Es liegen auffällig viele gerollte Bandsägeblätter herum, aber es gibt nur eine Bandsäge! Eventuell hat man sich mit dem Schärfen und der Reparatur dieser Sägeblätter intensiver beschäftigt? Sehr spannend!
 

Bunker Ratte

Well-Known Member
Eine sehr interessante Werkstätte! Danke fürs zeigen. Welche Aufgabe die wohl hatte? Wahrscheinlich war das Aufgabengebiet dem ländlichen Ambiente zufolge weit gestreut.

Es liegen auffällig viele gerollte Bandsägeblätter herum, aber es gibt nur eine Bandsäge! Eventuell hat man sich mit dem Schärfen und der Reparatur dieser Sägeblätter intensiver beschäftigt? Sehr spannend!
Guten Morgen HF130C, dankeschön. Ja ich denke auch das es sich um eine Reperaturwetkstatt handelt, was noch sehr interressant für mich war, das es zwei Eingänge gibt. Der eine Eingang ist seitlich da steht die Säge darin , der andere von vorne dort befinden sich die Hobelbank und die Sägeblätter , es gibt aber keinen Durchgang zwischen den 2 Räumen. Meine Frage an dich , wie alt schätzt du das nette kleine Häuschen ungefäir?
Lg
Michi
 

HF130C

Well-Known Member
Der eine Eingang ist seitlich da steht die Säge darin , der andere von vorne dort befinden sich die Hobelbank und die Sägeblätter , es gibt aber keinen Durchgang zwischen den 2 Räumen. Meine Frage an dich , wie alt schätzt du das nette kleine Häuschen ungefäir?
Die Raumtrennung ist in der Tat interessant. Dies könnte sogar ein Hinweis auf 2 getrennte "Unternehmen" sein? Betrieblich wäre es ja extrem ungünstig, irgendwelche Produkte im Regen von einer zur anderen Seite tragen zu müssen.

Die Maschine in 40 und 49 ist eine recht primitive Drechselbank. Sogar ein Werkstück ist noch eingespannt. Dies scheint die halbfertige Spule eines Spinnrades zu sein. Leider sieht man von der Drechselbank die Antriebsseite nicht. Es wäre interessant zu wissen, ob der Antrieb elektrisch war oder per Fußwippe ähnlich einer alten Nähmaschine funktioniert hat. Gibts da noch mehr Bilder?

Ob man die vermutete Spinnradspule nur als Ersatzteil gefertigt hat oder ob es sich um eine "Spinnraderzeugung" gehandelt hat, müsste man noch herausfinden. Der andere Raum mit der Bandsäge würde da schon dazupassen, bloß die Raumtrennung will mir nicht so ganz plausibel erscheinen.

Der Schalter in Nr 56 müsste in dem Raum mit der Bandsäge sein und könnte deren Anlassschalter gewesen sein.

Bezüglich des Alters des Gebäudes sollte dieses anhand diverser Verzierungsdetails schon Ende des 19 Jh anzusetzen sein, ob die Grundsubstanz älter ist, ist anhand der Bilder schwer zu sagen. Umbauten und "Modernisierungen" sind bei solchen Zweckbauten immer möglich. Auch wäre das Gebäude im Konsens mit den umgebenden Bauten zu betrachten, der Handwerksbetrieb wird im Verbund mit den umgebenden dörflichen(?) Bauten entstanden sein.

Da der Betrieb in den 50er Jahren noch aktiv war, wäre das Herausfinden der Tätigkeit nicht so schwer: Dorfchronik, Pfarrchronik oder Wirtschaftskammerarchiv könnten helfen. Auch hat es sich sehr bewährt, auf alte Leute im Ort zuzugehen und einfach zu fragen, Auch Nachbarn können oft weiterhelfen. Ich finde gerade diese persönlichen Nachforschungen recht spannend, da man viele Details erfährt und oft auf weitere ähnliche Plätze in der Umgebung hingewiesen wird.
 

Bunker Ratte

Well-Known Member
Hallo HF130C ,
hier am Foto sieht man ein Antriebsrad für einen Keilriemen. Ich nehme an das die Maschine mit Motor betrieben wurde. Ich habe heute am Gemeindeamt angerufen die Dame hat gesagt sie meldet sich morgen mal bei mir , sie schaut mir nach was es über das nette Häuschen zu erzählen gibt.
Lg
Michi
 

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Ich war jetzt mal nachschauen und hab mich auch ganz nett mit den Nachbar unterhalten und auch die Erlaubnis bekommen mich umzusehen. Soviel dazu.
Es war ein kleiner Betrieb. Das haben 2 Brüder gemeinsam gemacht. Es durfte dann um die 60iger nicht mehr bearbeitet worden sein und da diese 2 Brüder keine Frauen hatten steht es jetzt da u keiner weiß was man damit machen soll.
Ich weiß durch die Unterhaltung auch was das genau war nur weiß ich jetzt nicht ob ich das erwähnen darf. Das Foto das Michi gerade hinzugefügt hat wollt ich auch Grad beifügen.
Glg raphi
 
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josef

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...Es war eine kleine Meister Wagnerei meinte der Herr. Da wurden holzwagen wie man sie früher hatte hergestellt...
Als Jahrgang 1950 und "am Land" zuhause bzw. aufgewachsen, kann ich mich noch an den örtlichen "Wagner" erinnern. Der war nach dem Hufschmied einer der wichtigsten Handwerker! Wenn ich mich da zurückerinnere, kam es da so in den 1960iger Jahren durch die Motorisierung in der Landwirtschaft zum Niedergang des Gewerbes.

Anfänglich wurden noch teilweise alte "Leiterwagen" aus der "Ochsen- und Pferdetraktionszeit" auf die Bedürfnisse der neuen "Traktorepoche" umgebaut! Da wurden die mit eisernen Radreifen beschlagenen Holzräder gegen "Gummibereifung" getauscht und die hölzerne "Deichsel" gegen eine aus Metall getauscht (dies meist in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schmied...). Andere Wagner (-> Holzarbeiten...) fertigten ebenfalls in Arbeitsteilung mit den Schmieden (-> Metallrahmen...) Ein- und Zweiachsanhänger für die neuen "Dieselstinker". Wobei auch bei dieser Produktumstellung die Wagner mit der Zeit auf der Strecke blieben, da sie mit den Preisen der in den Fabriken in Serie erzeugten Anhänger nicht mitkamen...

Alte Leiterwagen:
1. "Salzburger Freilichtmuseum" Großgmain
2. "Museumsdorf Niedersulz im Weinviertel NÖ.
 

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Bunker Ratte

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Es war eine kleine Meister Wagnerei meinte der Herr. Da wurden holzwagen wie man sie früher hatte hergestellt. Auf der einen Seite wohl die Räder und bei der anderen Seite wurde der Wagen hergestellt.
Danke für die Hinweise! Meine Gedanken waren bei einem Holzverarbeitungsbetrieb. Ich denke, die Anrainer vor allem ältere Personen in der Nachbarschaft, werden den Betrieb wohl kennen und dadurch gehe ich davon aus, daß diese Informtionen von sicherer Quelle sind.

@josef , danke für die Bilder aus dieser Zeit, so kann man sich vorstellen, was in dem Betrieb hergestellt worden sein könnte, oder hergestellt worden ist!

Lg
Michi
 
Das ehemalige Hotel einer bekannten Tänzerin und Sängerin.

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Hammer Bilder und echt tolle Location Joa. Mir gefällt vor allem der Eingang der total verwaschen ist am Ende deiner Bilder und natürlich auch das Bild wo der efeu sehr weit im Keller? reingewachsen ist. War ja ein richtiges Fundstück so zufällig :D würd es Herzchen geben die man Bildern schenkt würd ich einige vergeben :cool:


HerrGottSakra zu deinen Bildern... Ich bin sprachlos wie man immer so was finden kann. Aber wie du schreibst finden es wohl leider auch die falschen. Es ist für mich nicht verständlich, wieso so respektlos mit Sachen umgegangen wird die einen nicht gehören. Schade. Echt schade das nichts so gelassen wird wie es einmal war. :rolleyes::mad:

LG Raphi
 
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