#21
Mammutbäume in Gansbach-Dunkelsteinerwald

Die Bäume stehen im Ort.
der Grösste im Friedhof neben den Russengräbern,
2 weitere in privaten Gärten und ein Setzling aus 2002 im Garten eines Bekannten.

Der Gurhof hat seine eigene Geschichte.
Das mit Göttweig kann ich nicht bestätigen,
aber nach dem Krieg war dort ein Häftlingsarbeitslager.
Mittlerweile ist das Areal in Privatbesitz.


Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vor 2 Jahren der Mammutbaummörder war. Beschäftige mich nebenbei mit Problembaumabtragungen, Der Baum wurde damals ungünstig gepflanzt, und von mir auf Kundenwunsch abgetragen.

Es wurde aber bei allen Bäumen das Wachstum unterschätzt, alle zu nahe an den Grunstücksgrenzen und jetzt zerstören die Wurzeln die Gartenmauern.

Alex
 
#22
Mammutbäume Linz/Umgebung

Hallo bin neu hier im Forum.
Ich kenne noch zwei weitere Mammutbäume. Einer steht im Botanischen Garten Linz und einen kenn ich noch im Stiftsgarten von Wilhering.
 

josef

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#24
Mammutbäume bei Paudorf im Dunkelsteinerwald

Ergänzend zu Beiträgen #11 u. #12:

Gestern bei einer Wanderung auf den Waxenberg (oberhalb Kleinwien - gegenüber Göttweig) aufgenommene Übersicht des Mammutbaumbestandes im Paudorfer Wald:

1. Blick vom Waxenberg ( 500m) nach Süden. Die Mammutbäume befinden sich rechts der Bildmitte zum rechten Bildrand.

2.u.3. Der Baumbestand quer durch die Bildmitte...
 

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josef

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#25
Mammutbaum in Steinaweg

Bei einer kurzen Rundwanderung entdeckte ich gestern im Further Ortsteil Steinaweg (nordwestlich des "Göttweiger Stiftsberges") auf einem privaten Baugelände einen weiteren Mammutbaum:

1. Bildmitte Richtung rechts ist der Baum zu erkennen.
2.-4. Der Baum...obwohl ich seit der Kindheit in der Gegend wohne ist er mir erst jetzt aufgefallen :)
5. Gegenüber dem Standort des Baumes auf Privatgelände mündet der Halterbach (von rechts kommend) in die Fladnitz. Hinten die Ortskapelle von Steinaweg.
 

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M

mascho1

Guest
#26

josef

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#29
ORF-Beitrag zu den "Göttweiger Mammutbäumen" in Paudorf

Heute auf den Seiten des ORF-NÖ. gefunden:
Exotische Mammutbäume in Göttweig

In Niederösterreichs Wäldern hat so mancher Exot Wurzeln geschlagen: Im Göttweiger Wald bei Paudorf (Bezirk Krems) ragen Mammutbäume weit über die anderen Bäume hinaus. Sie wurden vor 130 Jahren aus Kalifornien importiert.

Eine Handvoll kleiner Samen hatte im Jahr 1880 genügt, um im Wald rund um das Stift Göttweig Großes entstehen zu lassen: Die Mammutbäume mit ihrer rötlichen, sehr weichen Rinde sind heute bis zu 45 Meter hoch. Ihren Ursprung haben sie in Kalifornien. „Es ist eine spektakuläre Geschichte“, erzählt der Forstmeister vom Stift Göttweig, Pater Maurus Kocher. „Der spätere Abt von Göttweig, Adalbert Dungel, war in Kalifornien, hat dort die Baumriesen gesehen und sich gedacht, dass sie doch auch in Göttweig wachsen müssten.“

Größter Bestand in Österreich
Der Plan ging im wahrsten Sinne des Wortes auf. Dabei ist das Pflanzen von Mammutbäumen alles andere als eine einfache Aufgabe. „Es ist in der Tat eine eigene Wissenschaft“, sagt Pater Maurus. „Die Samen der Mammutbäume brauchen einen Waldbrand, eine Hitzeentwicklung, um zur Keimfähigkeit zu gelangen. Dieses Know-how hat sich Adalbert Dungel in Kalifornien geholt - wie wir sehen mit Erfolg.“

1929 wurden im Göttweiger Wald etwa 30 Examplare von Mammutbäumen gezählt, bis ein extremer Frost - die größte Gefahr vor allem für junge Bäume - die Hälfte davon erfrieren ließ. Ein weiterer Baum fiel in den vergangenen Jahren Sturm Kyrill zum Opfer. Bei den aktuell 14 Mammutbäumen handelt es sich dennoch um den größten zusammenhängenden Bestand in Österreich.

Auf den Spuren seltener Baumarten
Das Plateau, auf dem die Bäume stehen, trägt heute den Namen Adalbert-Rast. Es ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Schulklassen und von der kleinen Ortschaft Paudorf nach einer Stunde Fußmarsch durch den Wald zu erreichen. Neben den Mammutbäumen kann man dort in der Wald-Erlebniswelt auch auf Erkundungstour gehen: Mehr als 50 verschiedene Baumarten, die man zum Teil in den heimischen Wäldern nicht finden würde, wurden dort angepflanzt. Sie alle sind mit Schildern versehen, wie etwa die Schlangenfichte mit ihren langen, schlangenartig herabhängenden Ästen.

„Abt Adalbert war auch beeindruckt von allen anderen Baumarten“, erzählt Pater Maurus. „So hat er etwa auch die Douglasien nach Göttweig gebracht, die hier gedeihen und beeindruckend wachsen.“ Die großen Stars der Lichtung sind allerdings die Mammutbäume. „Sie sind jetzt schon fast 50 Meter hoch“, sagt Pater Maurus, „und sie sind mitten im Leben. So groß wie die Bäume in Kalifornien (um die 70 Meter; Anm.) werden sie zwar nicht, aber über 50 Meter werden sie schon erreichen.“ Für Nachwuchs wurde außerdem bereits gesorgt: Zum 100-Jahr-Jubiläum der „alten“ Bäume wurden drei neue Exemplare gepflanzt, denen man im Göttweiger Wald nun beim Wachsen zusehen kann.


Thomas Koppensteiner, noe.ORF.at
http://noe.orf.at/tv/stories/2762276/
 
#31
Mammutbaum Mogersdorf

Hallo,

war vor kurzen in Mogersdorf Bez. Jennersdorf im Burgenland, am Schlößlberg steht neben den Kreuzstadlrestaurant "Am Schlößelberg" und den Museum ein Mammutbaum!

Mogersdorf 77
8382 Mogersdorf

LG
Thomas
 

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josef

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#32
Danke Thomas für den Hinweis :bravo:
Diese "Riesen in spe" sind doch verbreiteter als ursprünglich angenommen :)

lg
josef
 

Geist

Worte im Dunkel
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#34
Gewaltiger Blitz sprengte Mammutbaum-Spitze

Dass sich ein Blitz mit einer immensen Stromstärke von 300.000 Ampere entlädt, kommt in Österreich weniger als zehnmal im Jahr vor. Von so einem Blitz dürfte jüngst ein Mammutbaum in Bad Gleichenberg im Bezirk Südoststeiermark getroffen worden sein.

Wenn ein Gewitterblitz durch die Atmosphäre fährt und schließlich in ein Objekt einschlägt, beträgt die Stromstärke bei der Entladung durchschnittlich 10.000 bis 20.000 Ampere, so Gerhard Diendorfer, der Leiter des österreichischen Blitzortungssystems ALDIS – deshalb schütze man im äußeren Blitzschutz üblicherweise vor entsprechenden Ereignissen bis 200.000 Ampere.

Einer von 10.000 Blitzen
Heftigere Blitze können vorkommen, erreichen aber extrem selten die 300.000 Ampere-Grenze. Heuer kam das Ausnahmeereignis allerdings schon einmal ein – und traf eine Naturkostbarkeit im Kurpark von Bad Gleichenberg: Mehrere Meter der Spitze des Sequoiadendron giganteum (Riesenmammutbaum) aus dem Jahr 1872 wurden dabei einfach weggesprengt.

„Im Vorjahr sind österreichweit nicht mehr als acht von rund 90.000 Blitzen mit mehr als 300.000 Ampere gezählt worden“, hob Diendorfer am Donnerstag die Seltenheit so eines Ereignisses hervor. „Wenn sich die Amplituden in einer Höhe von über 300.000 Ampere bewegen, dann ist das somit ein Ereignis, das einen von 10.000 Blitzen betrifft.“

Das „Austrian Lightning Detection and Information System“ (ALDIS) verfügt über insgesamt acht Ortungssensoren, die sich über Österreich verteilen. Jeder dieser über GPS zeitsynchronisierten Sensoren erfasst mit hochempfindlichen Antennen die elektromagnetischen Signale aller Blitzentladungen im Umkreis von einigen 100 Kilometern, wertet diese an Ort und Stelle aus und meldet die Ergebnisse an die ALDIS-Zentrale in Wien.

Baumriese um 20 Meter gekürzt
„Wir haben nach dem Blitz in Bad Gleichenberg gesucht und haben einen Blitz, der ein außerordentliches magnetisches Feld produziert hat, gefunden“, so Diendorfer. Damit erkläre sich auch die gewaltigen Schäden an dem bisher 60 Meter hohen Baumriesen, der nun um rund 20 Meter gekürzt dasteht. „Die Energie, die bei so einer Entladung innerhalb eines Sekundenbruchteils umgesetzt wird, ist gewaltig“, legt der Experte dar. Das Wasser im Stamm koche in Bruchteilen einer Sekunde und sprenge die Rinde und die Krone vom Baum.

red, steiermark.ORF.at/Agenturen
Quelle: Gewaltiger Blitz sprengte Mammutbaumwipfel
 
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