Maschine, Gerät, Motor?

G

Geronimo

Guest
#3
Also auf den ersten Blick dachte ich, da hat wohl jemand die Reste seiner Kneipe im Wald entsorgt.
Obiges könnte eine Thekenkühlung sein. Früher stand in der Theke ein Becken mit Wasser, welches gekühlt wurde und durch das die Bierleitung in Spiralen lief.
Letztes Bild sieht aus wie eine "Schlange". In ihr laufen Bierleitungen und eine Kühlleitung, damit das Bier auf dem langen Weg vom Lager zur Theke kühl bleibt.
 
#4
Also auf den ersten Blick dachte ich, da hat wohl jemand die Reste seiner Kneipe im Wald entsorgt.
Obiges könnte eine Thekenkühlung sein. Früher stand in der Theke ein Becken mit Wasser, welches gekühlt wurde und durch das die Bierleitung in Spiralen lief.
+1

Letztes Bild sieht aus wie eine "Schlange". In ihr laufen Bierleitungen und eine Kühlleitung, damit das Bier auf dem langen Weg vom Lager zur Theke kühl bleibt.
+1
Mir derart "Schläuchen" hatte ich oft zu tun - bei mir warens aber keine Thekenschlangen...


Beides wohl eher Müll...
 
H

Harald 41

Guest
#5
Hallo Geist;
Die ersten Bilder sehen für mich wie das Innenleben eines Kühlschranks aus, daß zweite könnte aus dem Wagramer Wald sein da liegt auch so ein Schlauch.:D

LG Harry
 
#6
Kühlschrank dürfte stimmen. So wie es aussieht, sogar noch ein alter, lautloser Absorberkühlschrank ohne Kompressor. Der Ammoniak dürfte längst raus sein.
 

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#9
Ein neues Fundstück - Motor

Ich hab wieder eine Frage zu einem Fund. Den Motor unten haben wir bei einem Ausflug nach Pischelsdorf gefunden. Kann den jemand identifizieren? Prägung war keine drauf, nur ein paar Zahlen (, die eventuell hilfreich gewesen wären :D ).
 

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#16
Motoraufbau...

Guten Abend !

Nach dem betrachten der Motorbilder mal etwas Technik:

Auf dem Bild 1 sieht man sehr gut die Ansicht von Zylinder Nr. 1 bis Nr. 4.
Zwischen dem Hauptlager 2 und 3 ist das auf der Kurbelwelle angeschmiedete Gegengewicht zum Masse- und Unwuchtausgleich selbiger zu erkennen - genau am Übergang Zylinder 2 auf 3.

Hier gibt es keine Hauptlagerung, also entsteht höherer Druck durch Zylinder Nr.2 und 3 auf die Kurbelwelle.

Dies deutet auf einen Benzinmotor hin da Dieselmotoren aufgrund der hohen Verdichtung immer fortlaufend Hauptlager nach jedem Zylinder haben.

Darunter das offene Gehäuse der Ölpumpe mit den Zahnrädern. (Alu möglicherweise da glänzend).

Ganz vorne vor dem Motor steckt der Lüfterflügel aus Stahlblech in der Erde - somit was älteres da heute alle Lüfter aus Kunststoff sind.

Vorne am Motor links das Flacheisen mit Schlitz ist der Riemenspanner für die Lichtmaschine (Klima war wohl noch nicht..).

Die Riemenscheibe vorne ebenfalls altertümlich mit eingegossenen Vertiefungen um leichter wuchten zu können.

Jedoch noch kein Balancer (Gummizwischenring zur Vibrationsdämpfung) sichtbar - ab 1980 erste Bauserien bei GM.

Ebenfalls auffällig ist das breitee Hauptlager Nr.4 mit der kleinen Öffnung rechts zwischen den Schrauben der Lagerschale.

Hier vermute ich statt dem üblichen Wellendichtring (Simmerring) eine Stopfbüchsenabdichtung wie bei amerikanischen V8-Motoren üblich.
Durch die Aussparung im Lagerbock läuft das Lecköl der Stopfbüchsenpackung bzw. schmiert Öl die Packung wegen Trockenlauf.

Zuletzt noch muss ich das Argument mit "der Kupplung im Motorgehäuse" leider widerlegen SORRY !!

Der Motor ist schlichtweg nicht vollständig vom Getriebe getrennt worden!

Hier ist noch die Getriebeglocke, also das Kupplungsgehäuse am Block verschraubt.

Demontiert wurde lediglich das Schaltgetriebe von der Glocke sowie die Druckplatte mit Kupplungsscheibe, ersichtlich ist noch der Ausrückhebel der Kupplungsdrucklagers zu sehen.

Die Kupplung selbst wurde vermutlich noch mit Bowdenzug vom Pedal betätigt da diese 2 Bohrungen mit Schlitz am Hebel dies andeuten.
(1 Loch durchgehend da hier der Nippel reinkommt von vorne gesehen, dann im Schlitz rüberschieben und in das nur halb durchgebohrte Loch einrasten lassen).

Der noch sichtbare Motorhalter dürfte ebenfalls aus Alu sein, also Neuzeit.
Ähnliche waren im Admiral und Käpitän verbaut.

Alles zusammen könnte durchaus GM/Opel oder Vauxhall sein.....
Jedoch nicht extrem alt da die Ölpumpe-falls aus Alu- noch wenig zersetzt ist.

Ich würde den Block mitnehmen und reinigen. Auch als Altmetall bringt er noch einige Biere !!

Hoffentlich ist jetzt der Forschergeist wieder erwacht, ich mach mich auch noch mal auf die "Motorensuche".

LG Ronald
 

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#18
Ich hab wieder etwas gefunden, das ich nicht identifizieren kann. Weiß jemand was das ist? Mein Vorschlag ist, dass es so ein Gurtspanngerät ist oder etwas ähnliches. Das löchrige sehr feste Material gehört jedenfalls dazu.
 

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B

blitzwerner007

Guest
#19
Für das Spannen von Gurten wäre mir das zu aufwendig konstruiert.

Damals gab es fast ausschliesslich Lederspanngurte, und nur wenige aus Leinen, die waren dafür umso teurer.
 
B

blitzwerner007

Guest
#20
Gegen eine Spannvorrichtung spricht auch das kleine Stückchen Holz.

Meiner Meinung nach war dieses Bauteil an einem technischen Holzkasten montiert.
 
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