Hubschrauber von Thomas Morgenstern gestohlen
In Mauterndorf (Lungau) ist in der Nacht auf Montag ein Hubschrauber gestohlen worden, der von der Firma des ehemaligen Skisprungstars Thomas Morgenstern betrieben wird. Laut Polizei war die Aktion offenbar gut vorbereitet: Die Täter dürften die Maschine vollgetankt und eine mondhelle Nacht für den Flug genutzt haben. Das Landeskriminalamt Salzburg ermittelt.
Online seit gestern 28.09.2026, 13.55 Uhr (Update: gestern, 18.30 Uhr)
Teilen
Die Maschine des Typs Robinson R44 wurde offenbar aus einem Hangar entwendet. Unbekannte Täter starteten den Hubschrauber laut Polizei Salzburg gegen 1.50 Uhr vom Flugplatz Mauterndorf.
Einbruchsspuren am Hangar
Ein Mitglied des Flugvereins, das sich auf dem Flugplatz aufhielt, nahm die Startgeräusche eines Hubschraubers wahr. Den Piloten, der die Maschine üblicherweise fliegt, konnte es nicht erreichen. Danach stellte das Vereinsmitglied Beschädigungen und Einbruchsspuren an der Eingangstür des Hangars fest, teilte die Polizei am Montag mit.
Ein Sprecher von Morgenstern bestätigte der APA Medienberichte, wonach der Hubschrauber von Morgensterns Firma betrieben wird. Eigentümer der Maschine ist der ehemalige Spitzensportler aber nicht. Morgenstern bietet damit Hubschrauberrundflüge und persönliche Erlebnisflüge an.
Hubschrauber vor dem Start aufgetankt
Der Bezirkspolizeikommandant des Lungaus, Felix Gautsch, schilderte dem ORF Salzburg die Vorgehensweise der Täter: „Es gab einen Einbruch bei der Hintertür zum Hangar. Der Hubschrauber wurde vom Hangar auf diesem Rangierwagen hinausgefahren, der dann wieder ordentlich zurückgestellt wurde.“ Bevor die Maschine in Betrieb genommen worden sei, sei sie an der Tankstelle am Flugplatz Mauterndorf noch vollgetankt worden, so Gautsch. Hinweise auf den oder die Täter gibt es derzeit noch nicht. Die am Montag gesicherten Spuren würden nun ausgewertet. „Es gibt Fingerabdruckspuren, DNA-Spuren. Wir müssen aber schauen, ob die nicht auch zum Flugplatzbetreiber gehören“, sagte Gautsch.
Fotostrecke mit 2 Bildern
ORF
Bilder aus besseren Tagen: Stolz präsentierte Skisprungstar Thomas Morgenstern den rund 600.000 Euro teuren Hubschrauber
ORF
Am Flugplatz Mauterndorf war die Maschine des Typs Robinson R44 „zuhause“
Polizei vermutet gut vorbereitete Tat
Vieles deute auf eine gut geplante Auftragsarbeit hin, erklärte der Bezirkspolizeikommandant. „Es ist zu vermuten, dass zumindest ordentlich vorerhoben wurde vom Dieb oder von den Dieben und dass diese sich gut vorbereitet haben auf diese Aktion.“
Der Hubschrauber sei nicht nachtflugtauglich. Die Täter hätten daher offenbar eine mondhelle Nacht abgewartet. „Das war eben gestern und vorgestern ideal für einen Flug dann in der Finsternis“, sagte Gautsch.
Fotostrecke mit 2 Bildern
ORF
Ein Bild von 2015, das die Anfänge von Thomas Morgensterns Helikopterkarriere zeigt
Manuel Aster
Um diesen Helikopter soll es gehen
Ermittlungen in alle Richtungen
Die Polizei ermittelt nun buchstäblich in alle Himmelsrichtungen. Gemeinsam mit Austro Control und dem Österreichischen Bundesheer sucht die Polizei nach dem Hubschrauber, sagte Polizeisprecherin Valerie Bachler. Sie bestätigte, dass die Maschine über Kroatien geortet worden sei.
29.09.2026, red, salzburg.ORF.at/Agenturen
Hubschrauber von Thomas Morgenstern gestohlen
In Mauterndorf (Lungau) ist in der Nacht auf Montag ein Hubschrauber gestohlen worden, der von der Firma des ehemaligen Skisprungstars Thomas Morgenstern betrieben wird. Laut Polizei war die Aktion offenbar gut vorbereitet: Die Täter dürften die Maschine vollgetankt und eine mondhelle Nacht für den Flug genutzt haben. Das Landeskriminalamt Salzburg ermittelt.
Online seit gestern 28.09.2026, 13.55 Uhr (Update: gestern, 18.30 Uhr)
Teilen
Die Maschine des Typs Robinson R44 wurde offenbar aus einem Hangar entwendet. Unbekannte Täter starteten den Hubschrauber laut Polizei Salzburg gegen 1.50 Uhr vom Flugplatz Mauterndorf.
Einbruchsspuren am Hangar
Ein Mitglied des Flugvereins, das sich auf dem Flugplatz aufhielt, nahm die Startgeräusche eines Hubschraubers wahr. Den Piloten, der die Maschine üblicherweise fliegt, konnte es nicht erreichen. Danach stellte das Vereinsmitglied Beschädigungen und Einbruchsspuren an der Eingangstür des Hangars fest, teilte die Polizei am Montag mit.
Ein Sprecher von Morgenstern bestätigte der APA Medienberichte, wonach der Hubschrauber von Morgensterns Firma betrieben wird. Eigentümer der Maschine ist der ehemalige Spitzensportler aber nicht. Morgenstern bietet damit Hubschrauberrundflüge und persönliche Erlebnisflüge an.
Hubschrauber vor dem Start aufgetankt
Der Bezirkspolizeikommandant des Lungaus, Felix Gautsch, schilderte dem ORF Salzburg die Vorgehensweise der Täter: „Es gab einen Einbruch bei der Hintertür zum Hangar. Der Hubschrauber wurde vom Hangar auf diesem Rangierwagen hinausgefahren, der dann wieder ordentlich zurückgestellt wurde.“ Bevor die Maschine in Betrieb genommen worden sei, sei sie an der Tankstelle am Flugplatz Mauterndorf noch vollgetankt worden, so Gautsch. Hinweise auf den oder die Täter gibt es derzeit noch nicht. Die am Montag gesicherten Spuren würden nun ausgewertet. „Es gibt Fingerabdruckspuren, DNA-Spuren. Wir müssen aber schauen, ob die nicht auch zum Flugplatzbetreiber gehören“, sagte Gautsch.
Fotostrecke mit 2 Bildern
Bilder aus besseren Tagen: Stolz präsentierte Skisprungstar Thomas Morgenstern den rund 600.000 Euro teuren Hubschrauber
Am Flugplatz Mauterndorf war die Maschine des Typs Robinson R44 „zuhause“
Polizei vermutet gut vorbereitete Tat
Vieles deute auf eine gut geplante Auftragsarbeit hin, erklärte der Bezirkspolizeikommandant. „Es ist zu vermuten, dass zumindest ordentlich vorerhoben wurde vom Dieb oder von den Dieben und dass diese sich gut vorbereitet haben auf diese Aktion.“
Der Hubschrauber sei nicht nachtflugtauglich. Die Täter hätten daher offenbar eine mondhelle Nacht abgewartet. „Das war eben gestern und vorgestern ideal für einen Flug dann in der Finsternis“, sagte Gautsch.
Fotostrecke mit 2 Bildern
Ein Bild von 2015, das die Anfänge von Thomas Morgensterns Helikopterkarriere zeigt
Manuel Aster
Um diesen Helikopter soll es gehen
Ermittlungen in alle Richtungen
Die Polizei ermittelt nun buchstäblich in alle Himmelsrichtungen. Gemeinsam mit Austro Control und dem Österreichischen Bundesheer sucht die Polizei nach dem Hubschrauber, sagte Polizeisprecherin Valerie Bachler. Sie bestätigte, dass die Maschine über Kroatien geortet worden sei.
29.09.2026, red, salzburg.ORF.at/Agenturen


