Neue Ausstellung rund um Strom
Ab dem 8. Juli gibt es im Naturkundemuseum inatura in Dornbirn eine neue Sonderausstellung rund um das Thema „Verstehen Sie Strom?“. Dabei lernen Kinder und Erwachsene bei einer interaktiven Reise alles über die Geschichte und die Funktionsweise des elektrischen Stroms.
Online seit heute, 7.00 Uhr
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Neue Ausstellung rund um Strom
Ab dem 8. Juli gibt es im Naturkundemuseum inatura in Dornbirn eine neue Sonderausstellung rund um das Thema „Verstehen Sie Strom?“. Dabei lernen Kinder und Erwachsene bei einer interaktiven Reise alles über die Geschichte und die Funktionsweise des elektrischen Stroms.
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Die interaktive Schau zeigt auf, dass Strom in der Natur seit Millionen von Jahren vorkommt und wie der Mensch ihn zu verstehen und nutzen lernte. Fragen wie „Wie kommt Strom durchs Netz zur Steckdose?“ werden anschaulich beantwortet, die Besucherinnen und Besucher können sich selbst zudem als „menschliche Batterie“ ausprobieren.
Kinder und Erwachsene können außerdem an Magnetskulpturen experimentieren oder am Handgenerator spüren, wie viel Kraft es braucht, einen Föhn anzutreiben. Ein Pumpspeicherkraftwerk macht die Erzeugung und Verteilung von Strom erlebbar, und die Netzstabilität verlangt von den Besuchern einiges an Balance, heißt es bei der Pressekonferenz am Dienstag.
Fotostrecke
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In der neuen Sonderausstellung dreht sich alles um das Thema „Verstehen Sie Strom?“
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Pioniere des Stroms aus Vorarlberg und dem Rest der Welt
Zudem widmet sich die bis Mai 2027 laufende Ausstellung Menschen, die die Elektrifizierung der Welt ermöglichten: Thales von Milet, der Jahrhunderte vor Christi Geburt das Wort „Elektron“ prägte, Luigi Galvani und seine Experimente mit zuckenden Froschschenkeln, Alessandro Volta, der die erste Batterie erfand, Michael Faraday, der erkannte, dass sich mit Magneten Strom erzeugen lässt und nicht zuletzt dem legendären „Stromkrieg“ zwischen Thomas Edison und Nikola Tesla.
Schindler setzte Meilensteine
Auch der Vorarlberger Elektropionier Friedrich Wilhelm Schindler, dessen Pionierleistungen den Grundstein für den heutigen Vorarlberger Energieversorger illwerke/vkw legten, wird in der Ausstellung gewürdigt. Schindler elektrifizierte bereits 1884 seinen Betrieb in Kennelbach und erhielt 1893 in Chicago eine Goldmedaille für die erste vollelektrische Küche der Welt. Sein Kraftwerk in Andelsbuch im Bregenzerwald war bei seiner Eröffnung 1908 das größte der Donaumonarchie.
Lange Geschichte
Das Naturkundemuseum in Dornbirn hat eine lange Geschichte. Gegründet wurde es auf Initiative des Fabrikanten und Sammlers Siegfried Fussenegger im Jahr 1927. Anfangs wurden Fusseneggers geologische und botanische Sammlungen in der Fronfeste, dem alten Rathaus in Dornbirn, ausgestellt. Später zog die Sammlung in die Stierhalle am Viehmarktplatz in Dornbirn um, wo sie über zwei Jahrzehnte lang verblieb.
Im Jahr 1994 wurde eine Expertengruppe beauftragt, ein Entwicklungskonzept für eine Neugestaltung der Ausstellungsräumlichkeiten zu erstellen. Schließlich beschlossen die Stadt Dornbirn und das Land Vorarlberg im Dezember 1999, die „Neue Naturschau“ auf dem Rüsch-Werke-Areal zu errichten.
Institut als Dokumentationszentrum
Die Institution „inatura“ ist nicht nur Museum, sondern auch gleichzeitig Dokumentationszentrum der Natur Vorarlbergs. Gesammelt wird naturwissenschaftliches Daten- und Belegmaterial mit Landesbezug. Daraus lassen sich etwa Verbreitung und Gefährdung einer Tier- oder Pflanzenart ermitteln. Außerdem werden Veranstaltungen zu naturkundlichen Themen in ganz Vorarlberg durchgeführt.
08.07.2026, red, vorarlberg.ORF.at/Agenturen
Kinder und Erwachsene können außerdem an Magnetskulpturen experimentieren oder am Handgenerator spüren, wie viel Kraft es braucht, einen Föhn anzutreiben. Ein Pumpspeicherkraftwerk macht die Erzeugung und Verteilung von Strom erlebbar, und die Netzstabilität verlangt von den Besuchern einiges an Balance, heißt es bei der Pressekonferenz am Dienstag.
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In der neuen Sonderausstellung dreht sich alles um das Thema „Verstehen Sie Strom?“
Pioniere des Stroms aus Vorarlberg und dem Rest der Welt
Zudem widmet sich die bis Mai 2027 laufende Ausstellung Menschen, die die Elektrifizierung der Welt ermöglichten: Thales von Milet, der Jahrhunderte vor Christi Geburt das Wort „Elektron“ prägte, Luigi Galvani und seine Experimente mit zuckenden Froschschenkeln, Alessandro Volta, der die erste Batterie erfand, Michael Faraday, der erkannte, dass sich mit Magneten Strom erzeugen lässt und nicht zuletzt dem legendären „Stromkrieg“ zwischen Thomas Edison und Nikola Tesla.
Schindler setzte Meilensteine
Auch der Vorarlberger Elektropionier Friedrich Wilhelm Schindler, dessen Pionierleistungen den Grundstein für den heutigen Vorarlberger Energieversorger illwerke/vkw legten, wird in der Ausstellung gewürdigt. Schindler elektrifizierte bereits 1884 seinen Betrieb in Kennelbach und erhielt 1893 in Chicago eine Goldmedaille für die erste vollelektrische Küche der Welt. Sein Kraftwerk in Andelsbuch im Bregenzerwald war bei seiner Eröffnung 1908 das größte der Donaumonarchie.
Lange Geschichte
Das Naturkundemuseum in Dornbirn hat eine lange Geschichte. Gegründet wurde es auf Initiative des Fabrikanten und Sammlers Siegfried Fussenegger im Jahr 1927. Anfangs wurden Fusseneggers geologische und botanische Sammlungen in der Fronfeste, dem alten Rathaus in Dornbirn, ausgestellt. Später zog die Sammlung in die Stierhalle am Viehmarktplatz in Dornbirn um, wo sie über zwei Jahrzehnte lang verblieb.
Im Jahr 1994 wurde eine Expertengruppe beauftragt, ein Entwicklungskonzept für eine Neugestaltung der Ausstellungsräumlichkeiten zu erstellen. Schließlich beschlossen die Stadt Dornbirn und das Land Vorarlberg im Dezember 1999, die „Neue Naturschau“ auf dem Rüsch-Werke-Areal zu errichten.
Institut als Dokumentationszentrum
Die Institution „inatura“ ist nicht nur Museum, sondern auch gleichzeitig Dokumentationszentrum der Natur Vorarlbergs. Gesammelt wird naturwissenschaftliches Daten- und Belegmaterial mit Landesbezug. Daraus lassen sich etwa Verbreitung und Gefährdung einer Tier- oder Pflanzenart ermitteln. Außerdem werden Veranstaltungen zu naturkundlichen Themen in ganz Vorarlberg durchgeführt.
08.07.2026, red, vorarlberg.ORF.at/Agenturen
Neue Ausstellung rund um Strom