Notebook-Ladegerät

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#1
Frage an die Elektroniker unter uns:

Ich habe ein neues Notebook. Dessen Netzteil bringt 19,5 V, 4,7 A.

Mein altes Notebook-Netzteil (selber Hersteller, selber Stecker, selbe Polung) bringt 19,5 V, 3,3 A.


Nun würde ich gerne mein Netzzteil nicht dauernd durch die Welt schleppen, sondern eines zuhause und eines am Arbeitsplatz lassen.
Kann ich das Netzteil vom alten Notebook denn überhaupt an das neue anschließen oder mache ich da was kaputt?

Danke im Voraus!
 

otto

Reiseleiter
Mitarbeiter
#2
SuR hat geschrieben:
Frage an die Elektroniker unter uns:

Ich habe ein neues Notebook. Dessen Netzteil bringt 19,5 V, 4,7 A.

Mein altes Notebook-Netzteil (selber Hersteller, selber Stecker, selbe Polung) bringt 19,5 V, 3,3 A.


Nun würde ich gerne mein Netzzteil nicht dauernd durch die Welt schleppen, sondern eines zuhause und eines am Arbeitsplatz lassen.
Kann ich das Netzteil vom alten Notebook denn überhaupt an das neue anschließen oder mache ich da was kaputt?

Danke im Voraus!
Steckertechnisch sollte es passen.
Meist hat dann der neuere Schleppi eine dickere CPU, die neueren CD/DVD-Drives nutschen auch ganz schön was weg (wenn aktiv). Gut, das kann kurzzeitig der Akku puffern.
Da Steckerbelegung & Spannung stimmen kann erst mal so nix wesentliches passieren. Man muß das probieren, ist immerhin rund ein Viertel was dann unter Umständen vom Strom her fehlen könnte.
Oder, es geht auf Anhieb weil SONY in dem Falle ein dickeres Netzteil übrig hatte.

Ich würde, um gaaaanz sicher zu gehen einfach mal die Stromaufnahme vom Schleppi unter verschiedenen Bedingungen messen.

Gruß
Gerd
 

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#3
Prima - vielen Dank!

Das heißt doch, dass im Zweifelsfall das Notebook übers Netzteil nicht genügend Saft bekommt und ein bißchen am Akku nuckelt.
Und der kann sich dann in der Aus-Zeit ja wieder aufladen...
 
B

Bastler

Guest
#7
Normal sollte das gehen,das was kaputtgeht ist eher unwarscheinlich(aber nicht ausgeschlossen,müsste schon jemand wissen welche regelcharakteristik das schwächere Netzteil hat,manche sind eher weich,die halten den Maximalstrom und gehen bei Überlastung entsprechend mit der Spannung runter,die nehmen Überlastung selten übel,andere versuchen bei Überlastung die Spannung zu halten und gehen mit dem Strom rauf,solche Netzteile können sich auch überhitzen)

Wenn sich das nicht klären lässt wäre es angebracht den Laptop an dem schwachen Netzteil nur mit rausgenommenem Akku zu betreiben(hat auch nur Sinn wenn bekannt ist das der Laptop auch in Betrieb den Akku läd) und von Zeit zu Zeit mal das Netzteil anzufassen wie warm das wird.


Wenn das Netzteil durchballert kann auch der Laptop durchgeschossen werden....
 

otto

Reiseleiter
Mitarbeiter
#8
... lass mich mal dumm fragen: Warum überhitzt sich das Netzteil nicht?
Mhh, gute Frage ...
Ich denke mal bei den Schaltnetzteilen namhafter Hersteller geht die Stromentnahme bis OkUli (OberkanteUnterlippe) sodann setzt die Regelung ein ... in der Regel regeln die hinten den Ausgang "dicht". Bedeudet im Umkehrschluß, bei der und der Spannung und der und der max. Stromentnahme entsteht die Verlustleistung X für die das Netzteil konzipiert wurde. Tritt nun der Fall "Stromhunger" ein übernimmt der Akku als Puffer weil mehr Stom kommt nicht aus den NT (gut, das U wird dabei bissel einbrechen); ergo: Verlustleistung vom NT steigt nicht (Regelung) an.
Kritisch wird es natürlich bei Verwendung billigster ungeregelter NT's - da kann schon mal was daneben gehen. Trifft aber so in Florians Falle nicht zu .

Natürlich kommt es immer auf den jeweiligen Fall an. Beim Florian ist schon mal davon auszugenhen - beide NT's gleiches U - passt erst mal.
Die Differenz beim I sehe ich nicht sooo kritisch, wer brennt schon am Stück oder lässt rechenintensive Proggis zur gleichen Zeit laufen ... ich nicht. Für solche Fälle müssen die NT's aber konzipiert sein - eben für den DAU.

Ach so, neuere Laptop-NT's regeln in der Regel weich ... die Hersteller wissen ja das da immer noch der Akku mitkann.

Um es auf den Punkt zu bringen, in diesem Falle wie oben geschildert hätte ich überhaupt keine Hemmungen mit beiden NT's zu arbeiten :p

Gruß
Gerd
 

Joe

Fehlerkramrumschlager
Mitarbeiter
#9
Und dann das schwächere Netzteil mal ab und an per "human temperature interface" kontrollieren.
Danke für die Antworten.
Gruß
Joe
 

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#10
Also laden tut das Netzteil den Akku auch beim Notebook-Betrieb. Da gibt es eine Ladeanzeige für den Akku, und die klettert ggf. auch beim Betrieb, bis voll.

Das mit "Stromlieferung Netzteil > Strombedarf des DAU" von Gerd erscheint mir logisch. Ich bin auch sicher kein Heavy-User, was den Stromverbrauch angeht.

Allerdings mag ich das ohne Akku nur ungerne ausprobieren. Denn ein Systemabsturz bei laufendem Betriebssystem ist normalerweise nicht soooo das Wahre.

Hat vielleicht einer von euch einen Link, woraus hervorgeht, welche Komponenten im Notebook durchschnittlich wie viel Strom ziehen?
 

otto

Reiseleiter
Mitarbeiter
#11
SuR hat geschrieben:
...
Hat vielleicht einer von euch einen Link, woraus hervorgeht, welche Komponenten im Notebook durchschnittlich wie viel Strom ziehen?
Vergess es :D
Das hängt von unzähligen Faktoren ab ... CPU/Grafikchipset/USB-Last/Drives usw. Geht schon damit los, kann das Teil Akkuturboladung, oder was steckt im PCMCIA-Slot, WLAN oder Blauzahn ...

Steck's drann und fertich :) und den Rest machste so --> "human temperature interface"

Gruß
Gerd
 
T

technikfix

Guest
#13
Mann, endlich ein Thema wo ich auch mal was weiß und dann komm ich zu spät ! :( Also, die heutigen PWM ( Pulsweiten moduliert) gesteuerten AVR`s regeln relativ hart. Die Spannung bleibt stabil der Strom wird im Maxumum gehalten. Die Spannung muß stabil bleiben, da sonst im internen PC Netzteil Schwingungen aufkommen. Intern werden ja nocheinmal die 19,5 V wiederum mit Schaltnetzteilmimik auf 5V, 3,3V usw. gebracht. Das Netzteil kann sich also nicht übermäßig erwärmen (iss ja`n Netzteil, kein Kaffeewärmer), nebenbei ist es intern mit einer Temperatursicherung versehen.
Das Netzteil bringt nie den vollen Strom für PC mit Brenner und Co. und allem zusätzlichen externem Getöse. Der Akku muß meistens kurzzeitig herhalten.
Aber : Viele PC`s laufen gar nicht ohne eingelegten Akku an ! Oder, wenn er mit Akku gebootet und dann der Akku entnommen wird, stürzt er ab.....
Der Akku hat auch nicht die volle Spannung von 19,5V. Im Akkugehäuse befindet sich ein Step Up Regler,der von der Akkuspannung ( hängt vom Hersteller ab, sagen wir mal 14V ) erst die 19,5 V erstellt. Gleichzeitig ist dieser Regler auch das Ladegerät. So, das nur zum Erhellen !
Fazit: das kleinere AVR tut`s eigentlich genauso, aber der Akku wird zwischendurch ein bisschen rangenommen ( Weibchen will auch, ich aber keine Zeit.....)
Kinder betet, Vatter lötet !!
 
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