Parlamentsgebäude Wien I.

josef

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#21
Parlamentssanierung: Arbeiten am Dach

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Die Erneuerung des Dachs steht bei der Sanierung des Parlamentsgebäudes in den nächsten Monaten im Mittelpunkt. Dazu wird auch am neuen Besucherzentrum und rund um den Nationalratssitzungssaal gearbeitet.

Laut Bundesimmobliengesellschaft läuft die Generalsanierung noch immer plangemäß. Rund 90 Prozent der Vergabeverfahren sind bereits abgewickelt, etwa 80 Prozent der Aufträge vergeben, wurde bei einer Medienführung erklärt.
Die Sanierung ist mit einer Kostenobergrenze von 352,2 Mio. gedeckelt. Die im vergangenen Jahr gestarteten Arbeiten sollen bis Sommer 2021 laufen. Derzeit sind 240 Menschen auf der Baustelle beschäftigt. In Spitzenzeiten sollen es mehr als 550 sein.

Historische Fenster und Türen restauriert
Zu den nächsten Schritten zählt die Restaurierung historisch wertvoller Flächen (wie Fenster, Türen und Wandmalereien) aus der Entstehungszeit (1874 bis 1883), aber auch vom Wiederaufbau 1945 bis 1956, und das unter Erhaltung der Patina. Auch Stahlbetonarbeiten für die Anbindung zur Tiefgarage Schmerlingplatz und an den Haupttreppen oder auch das Einbringen von Großkomponenten der technischen Gebäudeausstattung kommen nun an die Reihe.
red, wien.ORF.at/Agenturen
Politik: Parlamentssanierung: Arbeiten am Dach
 

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#22
Parlament bekommt graues Blechdach
Das Parlamentsgebäude in Wien wird nach Abschluss der Generalsanierung kein grünes Kupferdach mehr haben. Die jetzige Abdeckung soll komplett durch ein graues Blechdach ersetzt werden, hieß es am Montag bei einer Baustellenführung.
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Im Moment ist man mit den Bauarbeiten laut Angaben der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) „im Plan“, die angepeilte Fertigstellung im Sommer 2021 scheint realistisch.

Die statischen Arbeiten an dem historischen Gebäude sind laut BIG fast abgeschlossen. Lediglich im Besucherzentrum wird auch in dieser Richtung noch fleißig gewerkelt. Etwa 200 bis 250 Arbeiter sind jeden Tag im Einsatz, beim Besucherzentrum hätten sie laut BIG einen „architektonischen Meisterwurf“ umgesetzt. Durch Abbrucharbeiten ist es nämlich gelungen, Tageslicht ins Innere zu bekommen.

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Das grüne Kupferdach weicht grauem Blech

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Die Bauarbeiten laufen „nach Plan“

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Die Fertigstellung im Sommer 2021 scheint realistisch

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Das Großprojekt spielt sich laut Bundesimmobiliengesellschaft in sechs Bauphasen ab

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Ein Blick in den ehemaligen Sitzungssaal des Reichsrates

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Durch die Generalsanierung entsteht ein Flächengewinn von etwa 13.000 Quadratmetern

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Etwa 200 bis 250 Arbeiter sind jeden Tag im Einsatz

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Insgesamt sind 80 Firmen an der Generalsanierung beteiligt

Flächengewinn von etwa 13.000 Quadratmetern
Aus ehemaligen Lagerräumen wurde für die Erweiterung des Besucherzentrums eine zusätzliche Nutzfläche von 500 Quadratmetern gewonnen. Ein geplanter Ausstellungsraum soll ein erhöhtes Volumen für die Öffentlichkeit bieten. Im Moment sieht es allerdings noch etwas wild aus: Stahlträger stützen die Konstruktion, Säulen werden abgerissen, Kabelrollen liegen herum, und große Ziegel werden in Scheibtruhen durch die Gegend geschoben. Insgesamt sind 80 Firmen an der Generalsanierung beteiligt. Durch die Generalsanierung entsteht ein Flächengewinn von etwa 13.000 Quadratmetern.
Die baulichen Eingriffe an dem Gebäude sind teilweise sehr riskant, weil die historischen Strukturen nicht beschädigt werden dürfen. Der ehemalige Bundesratssaal, der im Moment von riesigen Stahlträgern gehalten wird, ist mit Sensoren ausgestattet. Über eine App haben die Bauleiter immer die Kontrolle und werden sofort über etwaige Bewegungen informiert. Jede kleine Regung kann gefährlich sein, denn die wertvollen Wände und Verzierungen könnten Risse bekommen.

Großprojekt in sechs Bauphasen
Insgesamt spielt sich das Großprojekt laut Bundesimmobiliengesellschaft in sechs Bauphasen ab. Die Phasen eins bis vier laufen den Angaben zufolge im Moment alle gleichzeitig. Der erste Schritt beinhaltet Räumung und Entkernung des Gebäudes, in einem zweiten Schritt werden Abbrucharbeiten und statisch erforderliche Umlagerungen durchgeführt. Phase drei besteht aus Rohbaumaßnahmen wie Betonarbeiten an Wänden und Decken. In Phase vier kümmern sich die Arbeiter um Rohinstallationen und beginnen mit Ausbauarbeiten.

Phase fünf und sechs werden dann Komplettierung und eine erste Inbetriebnahme bzw. die Fertigstellung und die komplette Inbetriebnahme sein. Und ganz zum Schluss, nicht unwichtig für die Wiedereröffnung, wird man laut BIG „reinigen, reinigen, reinigen“.
09.09.2019, red, wien.ORF.at/Agenturen

Chronik: Parlament bekommt graues Blechdach
 

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#23
Herausforderung Statik gemeistert
Auf der Großbaustelle Parlament wird weiter mit Hochdruck gearbeitet. Doch trotz schweren Geräts, das eingesetzt wird, ist höchste Präzision erfordert: Die baulichen Eingriffe sind teilweise sehr riskant, weil die historischen Strukturen nicht beschädigt werden dürfen. Jede kleine Regung könnte an den wertvollen Wänden und Verzierungen Risse verursachen. Die großen Herausforderungen der Statik gelten mit dem derzeitigen Stand als gemeistert.
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Massive Stahlträger stützen die historische Decke unter dem Bundesratssitzungssaal

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Im Saal selbst eine Ebene darüber registrieren Sensoren die kleinste Bewegung


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Via App wird Alarm geschlagen, bevor die Bausubstanz Schaden nehmen kann


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Um Raum zu gewinnen, werden etwa hier im Besucherzentrum nur die verputzten Säulen verbleiben, 10.000 Quadratmeter Nutzfläche kommen durch die Renovierung insgesamt dazu

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Wo im Vorjahr noch Bagger im Schlamm standen, laufen nun zwei Ebenen unter dem Plenarsaal alle Installationen zusammen

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Mit Betondecken getrennt: Eine Ebene darüber – direkt unter dem Nationalratssitzungsaal


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Der Plenarsaal selbst ist noch immer unter dem freien Himmel


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rNoch fehlt das graue Blechdach, grünes Kupferdach wird das Parlament keines bekommen

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Die tiefgreifenden Veränderungen in der Statik konnten ohne Schäden an der Bausubstanz abgeschlossen werden

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Die gleichzeitige freie Sicht auf mehrere Ebenen veranschaulicht die starken Eingriffe

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Auch hier ist zu sehen, dass kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. Etwa 200 bis 250 Arbeiter sind jeden Tag im Einsatz.

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rHinter vielen Türen lauert noch immer der Abgrund

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Auch im Historischen Sitzungssaal wurde mit der Renovierung begonnen

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Der Einbau moderner Technik in das historische Gebäude gilt als besondere Herausforderung

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rLaut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ist man „im Plan“, die angepeilte Fertigstellung im Sommer 2021 scheint realistisch

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An manchen Stellen sind die Oberflächen bereits fertiggestellt – ein kleiner Blick in die Zukunft des Gebäudes

10.09.2019, ORF.at/Agenturen

Parlamentsumbau: Herausforderung Statik gemeistert
 

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#24
Parlamentssanierung: Lokal mit Stadtblick

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Das in Sanierung befindliche Parlamentsgebäude wird künftig Besuchern und Mitarbeitern ein Dachrestaurant mit Blick über die Dächer Wiens bieten. Geplant sind unter anderem vier Außenterrassen im Restaurantbetrieb am Dach als Teil des neuen Besucherzentrums.
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Durch die Generalsanierung des Parlaments dürfen sich künftige Besucher, Parlamentsmitarbeiter und Parlamentarier auf 13.000 Quadratmeter mehr Fläche freuen. Aus Lagerräumen, dem Dachboden und den sogenannten „Mischräumen“, die ursprünglich für den Luftaustausch verwendet wurden, werden Büroarbeitsplätze, zwei neue Ausschussräume („Lokal 1“ und „Lokal 2“) unterhalb des Nationalrats- und Bundesratsaals, neue Technikräume und die vier Dachterrassen inklusive Restaurant geschaffen.

Säulenhalle durch Stahlkonstruktion gesichert
Derzeit werden neben der Herstellung des neuen Dachausbaus am gesamten Gebäude zwei Drittel der gemauerten Pfeiler unterhalb der historischen Säulenhalle abgebrochen. Die Last der Säulenhalle wird ähnlich wie beim gesicherten Bundesratsaal durch eine Stahlkonstruktion abgesichert.

Um Beschädigungen zu vermeiden kommt ein spezielles Monitoringsystem zum Einsatz, das die heiklen Stütz-und Abrissarbeiten mittels Sensoren am Boden überwacht, hieß es am Montag bei einem Baustellenbesichtigungstermin für Medienvertreter. Bei der kleinsten Bewegung werden zwölf Techniker über Whatsapp-Nachricht alarmiert.

APA/Herbert Neubauer
Große Herausforderung bei der Parlamentsbaustelle am Dr.-Karl-Renner-Ring ist die Statik des Gebäudes

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Insgesamt spielt sich das Großprojekt laut Bundesimmobiliengesellschaft in sechs Bauphasen ab

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Insgesamt sind 80 Firmen an der Generalsanierung beteiligt

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Durch die Generalsanierung entsteht ein Flächengewinn von etwa 13.000 Quadratmetern

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Die angepeilte Fertigstellung des Parlaments ist für Sommer 2021 geplant

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Die Bauarbeiten sind laut Angaben der Bundesimmobiliengesellschaft weiterhin „im Plan“

Fernwärme und Fernkälte in historischen Gemäuern
Das neue Glasdach für den Nationalratssaal, das im Frühjahr 2020 voraussichtlich fertiggestellt wird, bringt den Parlamentariern echtes Tageslicht. Durch eine Metallbeschichtung auf dem Glas wird der Regen fast schlierenfrei abperlen. Dieser Lotus-Effekt wirkt reinigend auf die Glasflächen, sodass eine Reinigung nur einmal im Jahr nötig sein wird.

Die historische Substanz des Gebäudes wird nach Angaben der Parlamentsdirektion „zum Großteil“ erhalten und durch modernste Technik „bestmöglich“ erweitert. Fernwärme, Fernkälte und auch schnelles 5G-Internet kommen künftig zum Einsatz.

500 Luster demontiert und gereinigt
Im Zuge der Generalsanierung wurden seit letzten Sommer rund 740 Fenster, 600 Türen vor Ort thermisch und sicherheitstechnisch adaptiert. 500 Luster wurden demontiert, gereinigt und werden nach der Sanierung wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren. Bei den Restaurierungsarbeiten kommen laut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) fast ausschließlich heimische Klein- und Mittelbetriebe zum Zug.

Der Original-Wappenadler, der im Juni 2018 demontiert wurde, wird in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Nähe der Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich restauriert. Rechtzeitig zur ersten Nationalratssitzung voraussichtlich im Herbst 2021 wird er wieder im Plenarsaal hängen. Die Bauarbeiten sind laut Angaben der Bundesimmobiliengesellschaft weiterhin „im Plan“.
14.10.2019, red, wien.ORF.at/Agenturen

Chronik: Parlamentssanierung: Lokal mit Stadtblick
 

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#25
Riesenkran für Parlamentssanierung aufgestellt

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Bei der Sanierung des Parlamentsgebäudes in Wien kommt ein gigantisches Baugerät zum Einsatz. 600 Tonnen schwer und rund 70 Meter hoch ist der Raupenkran, der jetzt aufgestellt wurde.
Mit dem Kran wird ein riesiger Stahldruckring montiert. Dieser soll als Unterkonstruktion für die Glaskuppel des neuen Sitzungssaals des Nationalrats dienen, hieß es am Donnerstag in der Parlamentsdirektion. Es sind vier Stahlteile, auf denen das Dach künftig ruhen wird. Zusammen wiegen sie ungefähr 180 Tonnen. Damit der Raupenkran bei der Montage nicht umkippt, braucht er ein zweites 200 Tonnen schweres Gerät als Gegengewicht.

APA/Georg Hochmuth

Parlament bekommt Dachrestaurant
Im Fokus der Bauarbeiten stehen zurzeit auch das zukünftige Besucherzentrum und das neue Dachrestaurant mit vier Außenterrassen. Die im vergangenen Jahr gestarteten Arbeiten am frühhistoristischen Gebäude des Architekten Theophil Hansen sollen bis Sommer 2021 laufen. Die Sanierung ist mit einer Kostenobergrenze von 352,2 Millionen Euro. gedeckelt.
Durch die Sanierung entstehen 13.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche für die Besucher, Parlamentsmitarbeiter und Parlamentarier. Aus Lagerräumen, dem Dachboden und den „Mischräumen“, die ursprünglich für den Luftaustausch verwendet wurden, werden Büroarbeitsplätze, zwei neue Ausschussräume, neue Technikräume und die vier Dachterrassen inklusive Restaurants geschaffen.

500 Luster demontiert und gereinigt
Neben den Arbeiten mit schwerem Gerät gibt es auch zahlreiche Feinarbeiten: Im Zuge der Generalsanierung wurden seit letzten Sommer beispielsweise rund 740 Fenster, 600 Türen an Ort und Stelle thermisch und sicherheitstechnisch adaptiert. 500 Luster wurden demontiert, gereinigt und werden nach der Sanierung wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren. Bei den Restaurierungsarbeiten kommen laut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) fast ausschließlich heimische Klein- und Mittelbetriebe zum Zug.

Der Originalwappenadler, der im Juni 2018 demontiert wurde, wird in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Nähe der Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich restauriert. Rechtzeitig zur ersten Nationalratssitzung voraussichtlich im Herbst 2021 wird er wieder im Plenarsaal hängen. Die Bauarbeiten sind laut Angaben der BIG weiterhin „im Plan“.
07.11.2019, red, wien.ORF.at/Agenturen

Chronik: Riesenkran für Parlamentssanierung aufgestellt
 
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