Rohr im Stollenwand

#22
Es ist eindeutig Drainage. Diese roten Tonröhren gibt es heute noch. Sie liegen am Fuß hinter jeder Stollenwand und verlaufen zum Mundloch. Vor den Stollen, vor allem im Bereich der 16 sieht man an der Feuchtigkeit, daß sie heute noch das Schichtenwasser gut ableiten.



@Steiger
Du nennst Dich zwar "Steiger", aber die Qualispangen der BW kann man ja schließlich heute auch im Handel kaufen, ohne sie erwerben zu müssen........
uwe
 
S

Steiger79

Guest
#23
Ihr habt ja recht !!!!

geb euch ja recht ,würde jetzt nach dem Bild auch von einer Drainage ausegehn. ich nehm alles zurück und behaupte das gegenteil !!!!
 
M

MunaUede

Guest
#25
Hallo,

habe mal eine Frage, es heißt hier u.a.

"Vor den Stollen, vor allem im Bereich der 16 sieht man an der Feuchtigkeit, daß sie heute noch das Schichtenwasser gut ableiten."


Auf der Jonastalseite von Dieter wird über das Thema Damm im Zusammenhang mit den Kottbildern, dem Bienstein und mit Verweis auf einen Hinweis im Objekt "Riese" (Eingang von SS gesprengt) informiert bzw. zur Diskussion gestellt (hoffentlich alles richtig wieder gegeben). :kukuk

Gibt es an der vermuteten Stelle auch Drainrohre? Gab es im Grundbereich Grabungen? Wenn nicht direkt dort ggf. Geröll als Ursache, dann weiter hinten (Dranirohre müssten doch auch dort zu finden sein)?

Auf der anderen Seite wurde aber hier im Forum diskutiert, dass es wahrscheinlich keinen gesprengten Eingang gibt? :fragend

MfG

MunaUede
 

Joe

Fehlerkramrumschlager a. D. :)
Mitarbeiter
#27
Das obere Bild (ein Beitrag höher) zeigt den Biensteinkopf in östliche Richtung.

Das untere Bild zeigt den Biensteinkopf von der Straße aus.
 

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Joe

Fehlerkramrumschlager a. D. :)
Mitarbeiter
#28
und das hier zeigt die Karte, die auch in der Rieseausstellung hängt.
Der grüne Pfeil zeigt die Blickrichtung Biensteinkopf in östliche Richtung (erstes Bild), der rote entsprechend den Blick von der Straße (unteres Bild).

Fehlt nun noch der Ausschnitt.....
 

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Joe

Fehlerkramrumschlager a. D. :)
Mitarbeiter
#31
....das liegt also alles unter etwas Schutt begraben.

Und jetzt frag bitte nochmal, was du wissen möchtest. Das habe ich in meinem Alter bis hierher schon wieder vergessen. :huch

Gruß
Joe
 
M

MunaUede

Guest
#33
Hallo,

auf dem Lubi sehe ich als nicht-ortskundiger nur einen weißen Fleck und keine Schienenstränge. Kannst du die Pfeile bitte noch ins Lubi eintragen bzw. ist eine bessere Auflösung mgl.?

Frage war: Stimmt das mit der Sprengung (Karte mit Schienenstrang) eines Stollens oder stimmen die Aussagen im Forum, es gab keine Sprengung?

Von SUR Antwort aus dem Forum (Suchwort Archive):

"Dass die Mundlöcher von 1 - 12 etc. nach Beendigung der Demontage durch die Rote Armee gesprengt wurden, steht wohl so ziemlich außer Zweifel. Exakte Quellen hierfür könnten vielleicht bei Karlsch/Laufer: Demontagen in der SBZ 1944 - 1949 genannt sein.

Dass hingegen die SS gesprengt haben soll, ist meines Wissens nicht nachweisbar belegt, sondern nur behauptet bzw. überliefert. Gleiches gilt für die angeblichen Sprenungen in der 12. "

MfG

MunaUede
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Dieter

Ehrenchefchen
Mitarbeiter
#34
Ich glaube, wir reden hier von sehr unterschiedlichen Dingen, die erst mal sortiert werden müssen.

"normale Stollen"
Hier ist eigentlich alles so weit klar. Es gibt keinerlei Hinweise (mit zwei Ausnahmen), daß in den bekannten Stollen irgendwas noch vor Eintreffen der Amerikaner gesprengt worden sein soll. Weder mittendrin noch an der Ortsbrust. Eine Ausnahme bildet der Eingangsbereich der 12. Hier ist nicht klar, ob schon vor Eintreffen der Amerikaner ein eventueller Abzweig in Richtung Bienstein gesprengt wurde. In diesem Bereich liegt auch der Stollen 13, der nach Remdt schon während der Bauarbeiten "eingefallen" sein soll.

"vermutete Stollen"
Es ist nicht klar, ob es zwischen oder neben den bekannten Stollen weitere gegeben hat und wann die gesprengt wurden. Es gibt ja die vielfach zitierten Aussagen, die Amis hätten jede Menge Dokumente weggefahren und dann wären Sprengungen zu hören gewesen. Auf die normalen Stollen kann sich das nicht beziehen. Und es gibt geophysikalische Messungen, die zumindest auf weitere Stollen hindeuten. Von daher kann also nicht ausgeschlossen werden, daß schon die SS irgend etwas gesprengt hat. Wir können es ganz einfach derzeit nicht nachvollziehen.

"Bienstein"
Die Polen weisen in der Riese-Ausstellung mit den gezeigten Bildern auf einen Stollen hin, der in den Bienstein führen soll. Die Quelle dieser Erkenntnis liegt im Dunkel. Es gibt jede Menge, was dafür spricht, aber auch jede Menge dagegen.
Dafür sprechen die Hinweise, daß es im Bienstein oder dessen unmittelbarer Umgebung eine natürliche (große) Höhle geben soll, die nichts mit der heute noch zu besichtigenden kleinen zu tun hat. Diese Höhle hat bislang keiner gefunden, ganz im Gegenteil. Dafür sprechen auch die Hinweise von Remdt auf Stollen 13, der genau in die vermutete Richtung führt. Ein weiterer Hinweis findet sich im obigen Luftbild aus 53, wo an der Westseite des Biensteins deutlich eine Art Rampe, Damm oder was auch immer zu sehen ist, der in etwa in Richtung des vermuteten Einstieges führt. Weitere Hinweise bieten die Befahrungsberichte des Kulturbundes bezüglich des Eingangsbereiches der 12. Hier gibt es Hinweise darauf, daß ein nach Osten abzweigender Gang vorhanden war, der allerdings zum Befahrungszeitpunkt schon durch Sprengung nicht befahrbar war. Heute türmen sich an der Verdachtsstelle Tonnen von Gestein, die einer russischen Sprengung des Jahres 1989/90 zugeschrieben werden. Dazu kommen recht eindeutige Hinweise auf verbühnte Schächte auf dem Bienstein und das Geräusch, was durchaus auch ein Hinweis auf abregnendes Wasser oder Luftbewegung in einem Schacht sein kann. Dafür sprechen auch noch die als 12a bekannten und teilweise gefälscht im Umlauf befindlichen Kott-Fotos, die einen getarnten, kleinen Stollen rechts der 12 zeigen könnten.

Dagegen spricht vor allem die Tatsache, daß man an einer fast senkrechten Wand durch Sprengung keinen Stollen vernünftig tarnen kann. Es wäre heute etwas zu sehen. Ist es aber nicht.

Es ist also nicht nachvollziehbar, wer in welcher Folge was gesprengt, gefunden oder ausgeräumt hat.

Gruß

Dieter
 

Joe

Fehlerkramrumschlager a. D. :)
Mitarbeiter
#35
Danke, Dieter. :suff Spare ich mir die Arbeit.

Noch zum Bild von Volwo: Das ist ein Bild aus den bekannten Stollen. Diese liegen also eher nicht im Bereich des roten Kreises.

Ob der als "Damm" bezeichnete Strich irgendwas mit Wasser zu tun hat ist auch nicht klar. Es ist halt an dieser Stelle etwas auf dem Luftbild zu erkennen.

Gruß
Joe
 
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