Schlacht bei Deutsch Wagram 1809

Bunker Ratte

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#21
Bei meinem Spaziergang zuletzt in der nähe des Rußbaches(Marchfeldkanal) stoß ich auf eine Bildtafel, die ein Schema zeigt über die Entscheidung der Schlacht von Wagram!
Am 6.Juli 1809 wollte Erzherzog Carl aus der Defensive Napoleon überraschend angreifen und damit die Initiative übernehmen. Seine Hoffnungen erfüllten sich nicht.
Da 4. Korps unter Feldmarschall Rosenberg griff befehlsgemäß am 4. Juli um 4 Uhr früh an, stieß bis Glinzendorf vor und traf auf abmarschbereite Truppendes französischenMarschalls Davout. Da aber das 6. Korps (Feldmarschall Klenau) und das 3. Korps unter General Kolowarth bis zu 6 Stunden Verstätung hatten, gelang die Aktion nicht und Napoleon konnte unter Einsatz seiner Garde die Truppen von Davout retten.
Davout marschierte nach Osten, überquerte den Rußbach bei Loepoldsdorf und griff nördlich des Rußbaches an. Gegen 14 Uhr befahl Erzherzog Carl den allgemeinen, geordneten Rückzug, da auch das Korps seines Bruders, Erzherzog Johann, nicht aus Richtung Bratislava - wie geplant und befohlen - erschienen war.
Zitat: Bildtafel auf Bild 1

Bildausschnitt von Bildtafel auf Bild 1
Bildausschnitt Bild 1.jpg
 

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Bunker Ratte

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#22
Das Denkmal neben dem Wehrturm in Markgrafneusiedl:
Dadurch sich das Denkmal in unmittelbarar Nähe des Wehrturmes befindet, konnte ich auch von dem Wehrturm ein paar aktuelle Eindrücke festhalten!

3.jpg

Zum Wehrturm siehe auch in einem anderen Thread unter: Historische Ruine Markgrafneusiedl
10.jpg
 

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josef

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#23
Hauptquartier Napoleons bei der Schlacht von Wagram am 6. Juli 1809

Etwa 2 km NW von Raasdorf, an der Verbindungsstraße nach Deutsch Wagram, erinnert ein kleines Denkmal an das Hauptquarier von Napoleon bei der Schlacht von Wagram im Juli 1809. Die Straße durchschneidet dort eine kleine, maximal 2 m hohe und nun bewaldete, Bodenerhebeung. Links der Straße in Fahrtrichtung Deutsch Wagram steht das Denkmal:

1. - 2. Das Denkmal von der Straße aus gesehen
3. Blickrichtung N gegen Deutsch Wagram
4. - 5. Die Gedenktafeln auf der Vorder- und Rückseite
6. Text einer neben dem Denkmal stehenden Info-Tafel
7. Aktuelles Panorama des Schlachtfeldes vom französischen "Feldherrnhügel" aus gesehen. Links der Straße hinter der Buschzeile Aderklaa, rechts der Straße erkennt man den Silo von Deutsch Wagram. Das sich noch weiter nach rechts Richtung Parbasdorf und Markgrafneusiedl erstreckende Schlachtfeld ist durch Windschutzgürtel verdeckt.
8. Bild mit der Darstellung des Schlachtfeldes vom Hauptquartier Napoleons aus, zu sehen im Heimat- und Napoleonmuseum Deutsch Wagram: Links der Mitte ist das brennende Wagram und ganz links Aderklaa, rechts der Mitte Parbasdorf und ganz rechts Markgrafneusiedl zu erkennen...
(Eigene Aufnahme v. 04.09.2016)
9. Ausschnitt aus dem Schlachtenbild, linke Seite - Richtung gleich Foto 7.: Links Aderklaa und in Bildmitte das brennende (Deutsch) Wagram.
10. Rechte Seite des Bildes mit Parbasdorf und rechts Markgrafneusiedl mit dem Turm der heutigen Ruine
(-> siehe Fotos Beitrag #22).


(Aufnahmen 1. - 7. v. 10.09.2018, 8. - 10. v. 04.09.2016)
 

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josef

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#24
...und hier noch ein Link zu einem im Gebüsch hinter dem Denkmal befindlichen Beton-Unterstand. Eine genauere Begutachtung unterließ ich wegen der allzu üppigen Botanik :), außerdem gibt es schon genug Bilder...
 
#25
Zum Stichwort üppige Botanik : Das ehem. Grenz- und Zollhaus am Isonzo (linke Uferseite) der KuK-Monarchie steht noch heute. Ist verwittert und wild umrankt. Das Grenz- und Zollhaus der Italiener gegenüber exisiert nicht mehr.
 
#26
Ein Spaziergang in der Lobau bei Großenzersdorf, machte mich auf ein Denkmal Napoleons aufmerksam!

Übergangsstelle der Franzosen:
Sechs Wochen nach der Schlacht von Aspern führte Napoleon seine Armee in der Nacht vom 4. zum 5. Juli 1809 abermals in das Marchfeld. An dieser Stelle wurde eine von 12 Brücken errichtet, die den Franzosen einen sicheren Übergang ermöglichte. Wenige Stunden später begann die zweite Marchfeld Schlacht, die den Krieg 1809 entschied.
Quelle: Bild 250

251.jpg
 

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#27
Zu dem Denkmal fällt mir der alte Wachturm am Geschriebenstein ein, der ursprünglich zur Hälfte (!) Ungarn gehört hatte. Und großzügig der Republik Österreich überlassen wurde. Wenige Meter östlich ging der sog. "eiserne Vorhang" vorbei, wobei mir eine Tür auffiel, die man für burgenländische Bauern angebracht hatte, um ihre Wald- oder Feldstücke zur Bewirtschaftung zu erreichen.
(Der Gulyasch-Kommunismus war ein wenig anders, als der übliche im Ostblock!)
 
#28
Ein Spaziergang in der Lobau in Aspern, machte mich auf dieses Denkmal aufmerksam:

Napoleons Hauptquartier in der nähe der Panozzalacke!
In dieser Gegend errichtete Napoleon am 20.Mai 1809 sein Hauptquartier. Er versammelte einen Teil seiner 75.000 Soldaten zählenden Armee in der Lobau, um in das Marchfeld vorstoßen zu können. Ziel war der Raum zwischen Aspern und Eßling, wo die österreichische Hauptarmee unter Erzherzog Carl stand.

400.jpg

300.jpg

Lg
Michi
 
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josef

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#29
Napoleon-Denkmal bei der Panozzalacke in der Lobau
Hinweis zur Aufschrift mit schwarzer Farbe: I. KYSELAK:


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© Bunker Ratte

Joseph Michael Kyselak (1798-1831) hatte die Gewohnheit, sich bei seinen zahlreichen Wanderungen mit seinem Namen in großen schwarzen Buchstaben auf markanten Stellen in der Landschaft "zu verewigen".

Wobei viele heute besonders gut sichtbare Namenszüge Fälschungen sind!
 
#31
Die Schlacht um Aspern
Heute bei einer Wanderung am kleinen Anninger, besuchte ich den Husarentempel, der den gefallenen von "der Schlacht um Aspern" gewidmet wurde. Hinweise zu: Schlacht bei Aspern

Der Husarentempel in Mödling als "Tempel des Kriegsruhms"
Der Husarentempel, auf dem Kleinen Anninger im Gemeindegebiet von Mödling, ist ein klassizistischer Bau, der sich im Naturpark Föhrenberge auf einer Höhe von 496 m ü. A. befindet.
Die ursprüngliche Version, 1812 in einem Sturm vollkommen zerstört, war im Auftrag von Fürst Johann I. Josef von Liechtenstein von dem Architekten Joseph Hardtmuth zwischen 1809 und 1811 in Holzbauweise hergestellt worden.
Der heutige massiv ausgeführte Husarentempel wurde im Jahr 1813 von Joseph Kornhäusel als „Tempel des Kriegsruhms“ errichtet. Er ist den Gefallenen der Schlacht bei Aspern gewidmet, und die Grabstätten im Innern enthalten die Körper von fünf Soldaten aus dieser Schlacht. Die Gräber werden auch heute noch von der Stadt Mödling als Ehrengräber behandelt.
Der Tempel ist eine der vielen künstlichen Ruinen, die im Umkreis der Burg Liechtenstein, dem damaligen Sitz der Liechtensteiner, gebaut wurden.
Der Fürst ließ auch die damals gerodeten Berghänge mit der für die Gegend typischen Schirmföhre aufforsten.
Der familiengeschichtliche Bezug zum Denkmal dürfte Kronprinz Rudolf 1888 bewogen haben, als Ort seines Suizids zunächst den Husarentempel ins Auge zu fassen (siehe: Mizzi Kaspar).
Quelle: Husarentempel (Wiki)

221.jpg

230.jpg
 

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josef

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#33
Heimat- und Napoleonmuseum Deutsch Wagram

Das Heimat- und Napoleonmuseum Deutsch-Wagram bietet einen Überblick über die Schlacht bei Wagram, die hier im Marchfeld zwischen Österreich und Frankreich ausgetragen wurde.
Die Schlacht ereignete sich am 5. und 6. Juli 1809. Kaiser Napoleon kommandierte die französische Armee, die österreichische Armee stand unter der Führung von Erzherzog Carl.

1543150277505.png
(Museum D.Wagram)

Nachfolgend Impressionen aus dem Museum betreffend der Schlacht von 1809 in 3 Teilen:
 

josef

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#34
Heimat- und Napoleonmuseum Deutsch Wagram - Teil 1:

1. Das Museumsgebäude: Dieses Haus wurde um 1740 erbaut und diente Erzherzog Carl vor und während der Schlacht bei Wagram am 5. und 6. Juli 1809 als Hauptquartier.
2. Blick in die Museums-Gewölbe des historischen Bauwerkes.
3. - 4. Historische Karten des Schlachtfeldes.
5. - 7. Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Truppen Napoleons.
8 - 10. Waffen und Ausrüstungsgegenstände der österreichischen Truppen.
 

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josef

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#35
Heimat- und Napoleonmuseum Deutsch Wagram - Teil 2:

11. - 13. Jede Menge Fundstücke vom Schlachtfeld...
14. "Napoleon während der Schlacht": Ausschnitt aus der Bilddarstellung/Diorama des hier gezeigten Ausblickes vom "Hauptquartier Napoleons" an der Straße bon Raasdorf nach Deutsch Wagram.
15. "Napoleons Tisch": An diesem Tisch ist angeblich Napoleon in einem Haus in der Nähe des Museum am 16. Juli 1809 gesessen...
16. - 17. Bunte Uniformnachbildungen der Franzosen...
18. - 20. ...und der österreichischen Truppen.
 

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josef

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#36
Heimat- und Napoleonmuseum Deutsch Wagram - Teil 3:

21. Helm eines österreichischen Grenadiers des Infanterie- Regimentes "Wenzel Graf Colloredo".
22. - 24. Modelle von verschiedenen Tross-Fahrzeugen.
25. - 27. Modelle der Artillerieausrüstung.
28. Originale Kanonenkugeln...
29. - 30. Zeitgenössische Darstellung von Schlachtszenen...
 

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#37
Ein Spaziergang in der Lobau in Aspern, machte mich auf dieses Denkmal aufmerksam:
Ein weiters Napoleondenkmal in der Lobau entdeckt: Bei der Vorwerkstrasse nähe Oberleitner Wasser, man gedenkt an die Napoleonstrasse von 1809!
Vom Brückenkopf am Hauptarm der Donau führte eine Straße bis zu diesem Punkt, von wo die Franzosen am 20.Mai 1809 den Übergang in das Marchfeld begannen. Über diese Hauptstraße zogen die meisten der 75.000 französischen Soldaten, die an den beiden darauffolgenden Tagen in der Schlacht von Aspern und Eßling kämpften - und besiegt wurden.
Quelle: Bild 7

8.jpg
 

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