Verlassenes Fabriksgebäude a. d. Piesting

#23
Nein, sicher nicht! Die auf Paletten gestapelten alten Ziegel dürften für eine weitere Nutzung gelagert werden und stammen von abgebrochenen Mauerwerk oder so...

Im Kesselhaus befinden sich noch drei Hanomag - Steilrohrkessel (Stadler S. 174ff.)
Diese sind am großen Foto - Beitrag #11 zu erkennen! Die Kesselrohre befinden (befanden ?) sich innerhalb der Ziegelummauerung, auf der Vorderseite erkennt man je Kessel 2 Öffnungen für Brenner.

Anhang anzeigen 111977 Quelle: https://www.akpool.de/ansichtskarte...sichtskarte-postkarte-hanomag-steilrohrkessel

Abb. der "Innereien" einer Steilrohrkesselanlage ohne Ausmauerung des Stahlskelettes

Wie erklärt sich dann folgendes Bild?
 

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#25
Ja im norden steht das kesselhaus. war anfangs eine mühle.
Südwestlich die große halle damals mit gleisanschluss. Sind da noch schienen vorhanden? Auf luftis sieht man nur grün und am laserscan die linie wo die schienen gelaufen sind
Dort gabs auch noch eine weberei westlich und eine pulverfabrik vom ersten wk noch weiter westlich.
 
#26
Wie erklärt sich dann folgendes Bild?
Das erklärt sich damit, das der Ofen innen wie aussen mit Ziegel verkleidet ist. Durch die verwitterung innen wie aussen, sprengt es immer wieder ziegelsplitter ab.
Wenn du ein altes unbehandeltes Zeigelmauerwerk findest, wie auch auf fast allen fotos die im Forum ersichtlich sind, wirst du irgendwo abgesprengte teile finden.
Und da es in einem Kessel bekanntlich SEHR HEISS wird, ist der ziegel extrem spröde und ausgetrocknet worden. über die nichtnutzungsjahre dringt jetzt feuchtigkeit ein und bricht bei jedem frost wieder kleine teile des verbundes ab....
Irgendwann ist der ziegel nur noch splitterzeugs und der gemauerte kessel bricht zusammen...

Hier wurde NIE Ziegel gebrannt, würde mit dieser Art von Ofen auch nicht funktionieren. Die Öfen in der Fabrik waren rein zur Dampferzeugung und wären für einen Ziegelbrennerei überhaupt nicht geeignet. Viel zu klein.
 
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