Wasserbehälter/Bunker nahe Weißenbach a.d. Triesting

#1
Zuletzt im Triestingtal unterwegs unter anderem auch im Raum Weißenbach an der Triesting auf einen Hang hinter einem Fabriksgelände, genauer gesagt südwestlich davon nahe der Siedlung "Am Brand". Es gibt 2 Bauwerke im Umkreis von ca. 50m die vermutlich auf einen Wasserbunker unbekannter Bauzeit hinweisen. Einen davon und den daneben liegenden Schacht konnte ich besichtigen. Aufgrund der Rohrleitungen, liege ich mit meiner Vermutung wohl nicht so daneben? Jedoch kann ich nicht sagen aus welcher Zeit die Objekte stammen und wozu sie hier benötigt wurden?

Der kleine Nebenschacht auf Bild 48
48.jpg

Blick in das größere Objekt:
45.jpg
 

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#5
Zuletzt im Triestingtal unterwegs unter anderem auch im Raum Weißenbach an der Triesting auf einen Hang hinter einem Fabriksgelände, genauer gesagt südwestlich davon nahe der Siedlung "Am Brand".
Das müsste demnach süd/westlich der Firma Starlinger/Unistrap liegen? Ein Stück haugaufwärts auf einer flachen Ebene, wenn ich mich nicht täusche? Meiner Ansicht zufolge, was man auf den Bildern erkennen kann ein älteres Bauwerk, daß man durchaus als Wasserbunker bezeichnen kann. Vielleicht stamt dieser stillgelegte Behälter noch aus den Kriegsjahren und gehörte zu dem Betriebsgelände. Auf jeden Fall intressante Bilder, Danke!
 
#7
Ja das mit Firma Starlinger/ Unistrap stimmt.
Aufschlussreich wäre natürlich zu wissen, was für ein Betrieb zuvor auf dem Gelände gewirtschaftet hat? Soweit ich weiß wurden die Betriebsgebäude modernisiert, man kann noch gut den Sichtziegelbau an den Außenwänden erkennen, daher müsste es sich um einen älteren bestehenden Betriebsstandort handeln!
 
#8
Aufschlussreich wäre natürlich zu wissen, was für ein Betrieb zuvor auf dem Gelände gewirtschaftet hat? Soweit ich weiß wurden die Betriebsgebäude modernisiert, man kann noch gut den Sichtziegelbau an den Außenwänden erkennen, daher müsste es sich um einen älteren bestehenden Betriebsstandort handeln!
Hallo MHSTG44,
das wäre natürlich sehr interessant zu wissen , welche Firmen damals dort waren ,was dort damals erzeugt wurde!?Vielleicht kann uns Josef weiterhelfen;)?
Es ist eine spannende Gegend .
Lg
Michi
 

josef

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#11
Lt. schlot.at wurden die Fa. Pittel 1911 an einen Tischlermeister weiterverkauft:
Um 1895 veräußerte Baron Pittel die Anlage auf dem sich der Schlot befindet an die Aktiengesellschaft der Kaltenleutgebener Kalk- und Zementfabrik deren Vizepräsident und Verwaltungsrat er war.
Die neue Firma setzte die Produktion von Zement und Weiterverarbeitung fort.
1910 kaufte die Firma Pittel den stillgelegten Betrieb zurück den 1911 dann der Tischlermeister Karl Koudela erwarb.
BN | Weissenbach/Triesting | A. Pittel und Comp.
 
#12
Habe vor Jahren mit dem Gründer-Ehepaar Starlinger (beide bereits verstorben) damals eine Firmenbesichtigung gehabt.
Mit den Maschinen sind die Säcke produziert worden, in denen Kaffee, Zement, Kakao u.ä. von den "Entwicklungsländern" gehandelt wurden.
Meistens über See verschifft.
Ein überaus erfolgreiches Weltunternehmen - versteckt in Weissenbach.

Heute, soweit ich es übersehen kann, ist die nächste Generation der Familie zusätzlich erfolgreich im Immobilienbereich tätig.
 
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