Wien 19. - Cobenzl

#25
reste der sprungschanze finden.daher die überbauung des baches.der lsd. diente dem bautrupp als schutz.

auszug von wikipedia:
Cobenzl-Schanzeie Cobenzl-Schanze auf dem Cobenzl (Reisenberg) wurde 1931 errichtet und 1940 umgebaut.
Sicher nicht; 1940 wurden noch keine LSD-Gräben in Wien errichetet.
Schon gar nicht für so unwichtige Sachen wie Sprungschanzenbau.
Un wie schon getippt diese beiden LSD-Gräben wurden nie fertiggestellt.

lg

Cerberus9
 
R

ratte2011

Guest
#27
gut cerberus9 dann verrate uns das geheimnis der LSD-gräben.ich kann mir nicht vorstellen das ehm. mitglieder des turnerbundes sich irren.1940 wurde die schanze umgebaut.das die gräben erst später entstanden sind,ist mir auch klar.mich würde eher der standort der grotte interessieren.war es vielleicht doch die unterirdische zisterne?und warum wurde der danebenliegende schlossteich zugeschüttet?
 
#28
@Kellergeist
Die Ratte hat auch nichts von 1940 geschrieben.
...und 1940 umgebaut 1940.Der lsd. diente dem bautrupp als schutz.
Hat er doch.


@Hallo Andreas

gut cerberus9 dann verrate uns das geheimnis der LSD-gräben
Welches Geheimnis?









mich würde eher der standort der grotte interessieren.
Da mich die Grotte nicht interessiert kann ich dir zu deiner Fragen bzgl. der Grotte nicht viel sage. Nur soviel ist eher ein Gröttchen.



lg
Cerberus9

PS.. Es gab keine Flak am Himmel
 
R

ratte2011

Guest
#29
der bautrupp war noch nach 1940 vor ort. die flakkenzeichnung beim himmel war nur eine vermutung.zwei 3,7er standen beim parkplatz endstelle des bußes 38a.ob es der warheit entspricht weis ich nicht.
 
#30
@ratte2011
Mag ja sein das der Bautrupp nach 1940 auch noch vor Ort war. Obwohl mir nicht klar was der dort machte.
LSD-Gräben (in Wien) wurden aber erst ab Juli 1943 gebaut. In den Randbezirken sogar erst ab 10/43. Ich kann mir nicht vorstellen, das der Bautrupp so lange dort war. Noch dazu wo die Lage schon angespannt war und Personal nur mehr für kriegswichtige Aufgaben eingeteilt wurde. Und wie gesagt, diese beide LSDG´s sind nie vollendet worden. Was für auf einen späten Baubeginn schließen läst.



lg

Cerberus9
 
#34
ich war noch im Schloss

Als ich ca 15 war, sind wir (ein Freund und ich) auf den Cobenzel gefahren und durch das löchrige Gitter in das Schloss "eingedrungen". Die Zimmerflucht im ersten Stock war sehr eindrucksvoll weil alle Türen fehlten und man von ganz links nach ganz rechts sehen konnte.

In der Nähe der Küche (Erdgeschoss) gab es einen Schacht mit Eisenleiter. Das war uns damals zu unheimlich, also suchten wir weiter. Wir fanden dann hinter dem Schloss einen Eingang in einen Stollen der gereadeaus in den Berg führte, dann einen leichten Knick machte und in einer Kammer mündete. Der Boden des Stollens war geschottert. Beim Knick gab es eine Abzweigung welche wir beim Rückweg nahmen und die uns in den Keller des Schlosses führte. Dort sind wir dann über eine Eisenleiter wieder hinauf. Das war der Schacht vom Anfang.

Ein paar Jahre später hat ein Freund meine Bruder besucht. Er war Baumeister und er erzähle uns dass er nun das Schloss abreissen un die Schächte und Stollen verfüllen muß. Sein Name war Wolfgang Geischläger, die Firma gibt es noch.
 
G

Grafcobenzl

Guest
#37
Grotte

Hallo,
Bin neu zum Forum hinzugestossen - Frage ob jemand die Grotte beim Schloss Cobenzl schon gefunden bzw betreten hat? Diese hat für mich schon immer einen wahnsinnigen Reiz gehabt (Erzählungen und Bilder des Vaters) :hopp und historisch hat sie auch einiges zu bieten!!:bravo:
Danke und LG
GC
 
G

Grafcobenzl

Guest
#38
Als ich ca 15 war, sind wir (ein Freund und ich) auf den Cobenzel gefahren und durch das löchrige Gitter in das Schloss "eingedrungen". Die Zimmerflucht im ersten Stock war sehr eindrucksvoll weil alle Türen fehlten und man von ganz links nach ganz rechts sehen konnte.

In der Nähe der Küche (Erdgeschoss) gab es einen Schacht mit Eisenleiter. Das war uns damals zu unheimlich, also suchten wir weiter. Wir fanden dann hinter dem Schloss einen Eingang in einen Stollen der gereadeaus in den Berg führte, dann einen leichten Knick machte und in einer Kammer mündete. Der Boden des Stollens war geschottert. Beim Knick gab es eine Abzweigung welche wir beim Rückweg nahmen und die uns in den Keller des Schlosses führte. Dort sind wir dann über eine Eisenleiter wieder hinauf. Das war der Schacht vom Anfang.

Ein paar Jahre später hat ein Freund meine Bruder besucht. Er war Baumeister und er erzähle uns dass er nun das Schloss abreissen un die Schächte und Stollen verfüllen muß. Sein Name war Wolfgang Geischläger, die Firma gibt es noch.
Hallo,
Es ist wahnsinn, das man dieses Bauwerk 1966 abgerissen hat, was soll man dazu noch sagen....... Aber das Karl Lueger DK kommt auch bald weg, die Ringstrasse wird umbenannt, Probleme haben wir momentan eh keine, oder....:bravo::hilfe2::ichsagnix:
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#40
Marcello La Speranza, Robert Bouchal; "Die letzten Spuren des Krieges in Wien"
...und wie kommt man zu seinem Buch??
Normalerweise über den Buchhandel oder eine Bibliothek... :)

=> siehe auch http://pichlerverlag.styriabooks.at/article/3772 bzw. weitere Literaturhinweise unter http://www.unterirdisch-forum.de/forum/showthread.php?t=7870&page=2

Es ist wahnsinn, das man dieses Bauwerk 1966 abgerissen hat, was soll man dazu noch sagen....... Aber das Karl Lueger DK kommt auch bald weg, die Ringstrasse wird umbenannt, Probleme haben wir momentan eh keine, oder...
Sicher war der Abriss des Cobenzl-Objektes vor 46 Jahren eine "Kulturschande ersten Ranges"! Nur ist ein Konnex mit der angedachten "Verlegung" des "Lueger-Denkmals" und der Umbenennung eines Abschnittes der Ringstraße, alleine schon von den Dimensionen her, weit hergeholt!

lg
josef
 
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