Wien ist die Großstadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität

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josef

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#1
Studie: Wien ist erneut die Stadt mit der höchsten Lebensqualität
19. Februar 2014

Europäische Städte liegen im Mercer-Ranking vorne - 223 Großstädte weltweit bewertet

Wien ist die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Zu diesem Ergebnis kommt die Mercer-Studie 2014, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Wien liegt zum wiederholten Mal vorne, im "Quality of Living Ranking" dominieren europäische Städte. Zürich landet auf Platz zwei, das neuseeländische Auckland auf dem dritten Platz. München kommt auf den vierten Platz, gefolgt von Vancouver, das damit die lebenswerteste Stadt in Nordamerika ist.

Singapur (Platz 25) schneidet unter den asiatischen Städten am besten ab, während Dubai (73.) den ersten Platz im Nahen Osten und Afrika belegt. Pointe-à-Pitre (69.) auf Guadeloupe nimmt den Spitzenplatz für Zentral- und Südamerika ein.

Im Europa-Ranking landen hinter Wien, Zürich und München die deutschen Städte Düsseldorf und Frankfurt. Die geringste Lebensqualität gibt es laut Mercer-Studie in Europa in der georgischen Hauptstadt Tiflis (Platz 191).

Ins Ausland entsandte Mitarbeiter wurden befragt
Laut einer Mitteilung des Personalunternehmens Mercer vom Dienstag wurde heuer die Lebensqualität von 223 Großstädten bewertet. Dafür wurden ins Ausland entsandte Mitarbeiter von Institutionen und Konzernen auf der ganzen Welt befragt. Am Ende des Rankings befindet sich Bagdad, die Hauptstadt des Irak.
http://derstandard.at/1392685560022/Neue-Studie-Wien-ist-Stadt-mit-der-besten-Lebensqualitaet

Mehr Details zur Studie: http://www.mercer.com/qualityoflivingpr
 
#2
Hallo Josef,

mich würde interessieren, ob du auch persönlich die Wertung der Mercer-Studie teilst?

Ich persönlich halte nicht viel davon. Zwar liebe ich Wien, aber ich mag nicht die Stadt. Es gibt eine Reihe anderer Städte, die in manchen Punkten Wien deutlich voraus sind.

Nur so aus Neugier...

LG,
Martin
 
#3
Ich find schon das Wien eine top Stadt ist, (ich glaub sogar schon seit 2008 Nr. 1).

Klar kann man immer was verbessern, aber das ist glaub ich schon "sudern auf sehr hohem Niveau"
lg Stoffi
 

josef

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#4
Hallo Josef,
mich würde interessieren, ob du auch persönlich die Wertung der Mercer-Studie teilst?

Ich persönlich halte nicht viel davon. Zwar liebe ich Wien, aber ich mag nicht die Stadt...
Hallo Martin,
Wien liegt unbestritten im Ranking diverser internationaler Studien immer im Spitzenfeld, bei Mercer schon einige Jahre ganz vorne. Darum stellte ich als „Nichtwiener“ diesen Beitrag wertfrei ins Forum!

Als „Nichtwiener“ fühle ich mich bei meinen Wien-Besuchen sehr wohl! Verbringe öfters einige Tage bei meiner Tochter/Schwiegersohn in der Stadt. Sicher hat jede Großstadt ihren eigenen Flair und auch ihre weniger schönen Seiten, aber Wien ist halt Wien! Der Slogan „Wien ist anders“ hat schon was auf sich, nicht nur als Negativwerbung, wie es oft abgetan wird! Jedenfalls hat sich Wien in den letzten etwa 3 Jahrzehnten von der „grauen und kleinkariert provinziell geprägten Stadt“ zu einer „echten“ Großstadt gemausert (die sie übrigens bis 1918 auch schon mal war :))! Dabei wurde aber, im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten, die richtige Mischung traditioneller und moderner Weise in allen Bereichen gefunden! Wenn auch das eine oder andere Vorhaben nicht so nach Geschmack des „ewig raunzenden und grantelnden Wieners“ gelaufen ist… , jeder „ echte Weaner“ ist im Endeffekt stolz auf SEIN WIEN!

Kann mir aber als seit Geburt „am Land lebender“ Niederösterreicher den ständigen Aufenthalt/Wohnsitz im verdichteten urbanen Raum der Großstadt nicht vorstellen! Deshalb möchte ich auch keine weitere persönliche Wertung zum Thema abgeben…

lg
josef
 
#5
Hallo Josef,

danke für deine Meinung!

Wie gesagt liebe ich Wien auch. Weil ich hier wohne, fallen mir gewisse Dinge auf (...auf die Nerven...), die möglicherweise nicht so stören, wenn man außerhalb wohnt und nur gelegentlich hierher kommt.

Zur Illustration möchte ich nur zwei Beispiele nennen, die nach meiner Ansicht das Ranking deutlich verschlechtern würden, so sie Beachtung fänden, und zwar:

1) "Wien hinter der Planke". Damit meine ich die grandiose Verschandelung der Stadt mit Plakatwänden. Mache Straßenzüge sind wirklich grotesk mit Werbung verplankt. Die GEWISTA leistet da ganze Arbeit...

2) "Wien, der Rübenacker". Damit ist der extrem schlechte Zustand vieler Fahrbahnen gemeint. Zum Glück gibt´s die Gurtenpflicht damit man sich im Auto anschnallen kann um die Verletzungsgefahr bei dem Gerumpel etwas zu minimieren. Es wäre an der Zeit die Sanierung der Straßenbeläge anzugehen (die meisten stammen aus den 60er Jahren). Schon allein wegen der Verkehrssicherheit.

Mir ist schon klar, das derartige Zustände in einer Studie zur "Lebensqualität" nicht so gut ankommen.

Nur meine Meinung.

LG,
Martin
 
#7
Sorry, aber ich finde Wien nach wie vor eine Top Stadt. Ob jetzt Platz 1,2,3 ist recht wurscht .. die anderen städte im top ranking sind normalerweise Zürich und Vancouver.... also ich weiss nicht was Varga dazu sagt, aber Wien ist doch entspannter als Zürich, das kulturelle Angebot ist in Wien schon der hammer :)
 
#9
Die Redakteure vom Standard haben es ganz gut beschrieben wie das funktioniert, ich hätte mir auch nicht vorstellen können, wie München auf Platz 4 landen konnte, wie schlecht müssen dann die anderen erst sein. Die Reichen malen sich eben ihre Welt schön und publizieren das dann in solchen Vergleichen von Reichen für Reiche, oder nach der ADAC-Methode :D.

Eine seriöse Studie würde die Menschen befragen welche die überwiegenden Mehrheit der Bewohner einer Stadt bilden, die Unterschicht und die Mittelschicht. Krankenschwestern, Verkäufer, Polizisten, KfZ-Mechaniker, Angestellte usw., diese müssen den Wahnsinn einer Stadt ertragen mit all ihren Lärm, ihrer Enge, ihrem Gestank und der inflationären Preisentwicklung.
 
#10
Ich persönlich halte nicht viel davon. Zwar liebe ich Wien, aber ich mag nicht die Stadt. Es gibt eine Reihe anderer Städte, die in manchen Punkten Wien deutlich voraus sind.
Mir geht's da aehnlich. Oft habe ich den Eindruck, dass diese Studie sich an die Zielgruppe " gut bezahlte Manager mit Ab-ordnung ins Ausland" wendet.

Im Vergleich zu anderen Staedten (insbs. Muenchen oder div. Staedten im skandinavischen Raum) ist in Wien einiges Verbesserungswuerdig.

Geht's um Lebensqualitaet und oeffentliche Infrastruktur, U-Bahn, medizinische Versorgung, u. Berufs- bzw. Verdienstmoeglichkeiten haette ich Muenchen definitiv vor Wien gestellt.

Auch bietet Muenchen bessere Flugverbindungen, nicht nur der Flughafen ist dort besser, auch die Fluege sind meist billiger, zumal es mehr Direktverbindungen auf der Langstrecke gibt.

Der Flughafen von Wien, insb. die neuen Umbauten dort, wird m.E. als komplette Fehlkonstruktion empfunden, die einem Fremdenverkehrsland wie Oesterreich sehr wenig gerecht wird.

Diese Dinge sind allerdings immer abhaengig von der persoehnl. Betrachtung.

Geht's rein nach der Kultur und der Kueche oder Fremdenverkehr, haette ich Wien vorangestellt.
Und auch bei der Kultur ist das so eine Frage. In Sachen "Musicals" finde ich London wiederum am besten.
Die Frage ist auch, ob diese Diskussion in ein Forum passt?
 

josef

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#11
Die Frage ist auch, ob diese Diskussion in ein Forum passt ?...
Hallo Peter,
dir dürfte entgangen sein, dass das Forum seit ca. 2 Jahren sich mit der Neuausrichtung

UNTERIRDISCHES, GESCHICHTE UND TECHNIK

sich weiteren Themenkreisen geöffnet hat und z.B. das Unterforum "Österreich Allgemeines" kein festgeschnürtes Korsett mit Fokus auf ein bestimmtes Thema hat,,,
lg
josef
 
#12
Ich war ca.15 Jahre in der Welt unterwegs (Westen, Skandinavien und Osten) und zwar zu 80% mit dem Auto, wo man viel direkt mitbekommt.

Skandinavien ist sehr geregelt und alles recht teuer, frueher gab es den Alkohol nur gegen Ausweis in speziellen Geschaeften etc. Nicht umsonst sind dort die Leute sehr "aufgeschlossen", da Parties aufgrund der Preise fast nur zu Hause veranstaltet werden.
Oder ihr kennt die angetrunkenen Skandinavier auf Schiurlaub in Oesterreich (dies kommt von der Ueberlegung: je mehr ich trinke, desto mehr spare ich, also trink ich soviel, bis der Urlaub gratis ist - kein Witz).

Norwegen ist der groesste KG/Person Verbraucher von Pizzen in Europa. Sehr wenig Leute gehen dort in Restaurants. Und so ist auch die Beziehung - etwas frostig.

Im Osten kein Geld, irre Massen an Leuten und blanker Egoismus (alles in den Grosstaedten). Vom Verkehr kaum zu erzaehlen (z.B. Bukarest). Also der taegliche Ueberlebenskampf wegen jeder Kleinigkeit- bis zum Parkplatz.

Also seit ich jetzt wieder in Wien arbeite, dieser Flair vergangener Tage, die Geschichte, Architektur aber auch das Wirtshaus, Heuriger oder ganz einfach das "Dorf" Wien ist ein irrsinnig gutes Lebensgefuehl.
Dazu kommt noch die finanzielle Kraft der Einwohner und damit Lebensfreude.

Durch die vielen Zuzuegler aus dem Osten hat sich die Lebensqualitaet schon verschlechtert - ganz einfach mehr Massen, weniger Wohnungen, mehr Konkurrenz, Ruecksichtslosigkeit etc.
Und die haben ja alle wenig Geld.

Also fuer mich steht ausser Frage, Wien liegt sicher im Spitzenfeld!!
Nur wissen es viele Wiener oder Oesterreicher nicht zu schaetzen.

P.S. ich wohne nicht in Wien und wurde dort auch nicht geboren
 

josef

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#13
Wieder einmal etwas für die ewigen Nörgler, Nestbeschmutzer, Besserwisser, Motschkara usw. ...:


Wien erneut lebenswerteste Stadt
Zum neunten Mal in Folge hat das US-Beratungsunternehmen Mercer die Bundeshauptstadt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Wien punktete mit Sicherheit, Öffi-Netz und Kulturangebot.
„Wie erfolgreich ein Auslandseinsatz ist, hängt vom persönlichen und beruflichen Wohlergehen des einzelnen Expatriates und dem Wohlergehen seiner Familien ab“, sagt Slagin Parakatik von Mercer und verantwortlich für die „Quality of Living“-Studien. In der Untersuchung wurde zum 20. Mal die Lebensqualität in 231 Großstädten von Expatriates bewertet.Im internationalen Vergleich liegt Wien vor Zürich sowie Auckland und München. Den letzten Platz belegt wie auch in den Vorjahren Bagdad.


APA/Herbert Neubauer
Mercer lobt Wiens Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Zur Beurteilung der Lebensqualität jeder Stadt wurden 39 Kriterien analysiert, die aus Sicht von Mitarbeitern, die ins Ausland entsandt wurden, eine zentrale Rolle spielen. Diese Merkmale schließen unter anderem politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte ein. Hinzu kommen Faktoren wie Gesundheit und Bildungsangebote.

Aufholbedarf bei Entsorgung und Luftverschmutzung
In Wien loben die Autoren explizit die Schulen, die Stromversorgung sowie die persönliche Sicherheit. Auch die Vielfalt an Freizeit- und Kultureinrichtungen wurde hoch bewertet. Ein separates Ranking hat das Beratungsunternehmen heuer für den Bereich Entsorgung und Hygiene inklusive Abfallbeseitigung, Verbreitung von Infektionskrankheiten oder Luftverschmutzung als wichtige Faktoren für die Lebensqualität einer Stadt durchgeführt. Hier konnte Wien mit dem 26. Platz keinen Spitzenwert erreichen. Angeführt wird die Spezialauswertung von Honolulu vor Helsinki und Ottawa.

Trotz Brexit und der damit verknüpften wirtschaftlichen Volatilität sowie weiterer politischer Unsicherheiten in der Region bieten viele europäische Städte nach wie vor die weltweit höchste Lebensqualität. Unter den Top-Ten des Städtevergleichs finden sich mit Düsseldorf (Rang sechs), Frankfurt (sieben), Genf (acht), Kopenhagen (neun) und Basel (zehn) in der Mehrzahl europäische Städte. Daneben sind Neuseeland und Australien mit Auckland (zwei) und Sydney (zehn) vertreten. Hinzu kommt Kanada mit Vancouver auf Platz fünf.

Links:
Publiziert am 20.03.2018
http://wien.orf.at/news/stories/2902128/
 
#15
Hier der letzte Vergleich betreffend reichste EU Regionen, gemessen am BIP pro Kopf.
Überraschenderweise ist hier Bratislava auf Platz 6, Prag auf Platz 7 und Salzburg 17, Wien 18 weit abgeschlagen.
Die Erklärung der Stadt Wien gegenüber Bratislava:
Bratislava hat ein größeres flächenmäßiges Einzugsgebiet, viele Bewohner arbeiten in Österreich und wohnen in Bratislava, große Werke der deutschen Autoindustrie

aber wie auch immer, nach Öffnung der Schengen Grenzen ist es zu Veränderungen gekommen.
Wobei ich jetzt eher dazu tendiere, dass es nicht zu Gunsten der einheimischen Bevölkerung war, sondern ausschliesslich der Wirtschaft dient.
Auf Wiener Baustellen, die enorm boomen durch den Wohnbau, wird Deutsch nur mehr selten gesprochen....

Die Tabelle mit auch interessanten Postings stammt von hier: https://derstandard.at/2000075200678/Reichste-Regionen-der-EU-Bratislava-und-Prag-weit-vor-Wien

und Zürich scheint überhaupt nicht mehr auf ;)

 

josef

Administrator
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#16
Hier der letzte Vergleich betreffend reichste EU Regionen, gemessen am BIP pro Kopf.
Überraschenderweise ist hier Bratislava auf Platz 6, Prag auf Platz 7 und Salzburg 17, Wien 18 weit abgeschlagen.
Die Erklärung der Stadt Wien gegenüber Bratislava:
Bratislava hat ein größeres flächenmäßiges Einzugsgebiet, viele Bewohner arbeiten in Österreich und wohnen in Bratislava, ...
Da müsste man genau die tatsächlich berücksichtigten Flächen + Bewohner der berücksichtigten Regionen des -> "Speckgürtels" kennen!
...viele Bewohner arbeiten in Österreich und wohnen in Bratislava...
B. ist heute praktisch eine Vor- oder Sattelitenstadt von Wien -> Morgen- und Abendspitzen A4 und Bahn...von/nach B. ...
 

josef

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#17
Und nicht nur bei der US-Mercer-Studie...



Wien laut „Economist“ lebenswerteste Stadt
Sieben Jahre lang hat Melbourne die „Economist“-Liste der lebenswertesten Städte angeführt. Jetzt hat Wien die australische Millionenmetropole abgelöst. Auf den Plätzen folgen Melbourne und Osaka.
Eines der wichtigsten Kriterien für die Tester ist die Frage, wie stabil und sicher ein Land bzw. eine Stadt sind. Nachdem die Terrorgefahr in Österreich kleiner ist als in Australien, hat Wien als quasi „ewiger Zweiter“ den Dauerersten Melbourne von der Spitze verdrängt. Ganz unten auf der Liste stehen Damaskus (Syrien), Dhaka (Bangladesch), Lagos (Nigeria), Karachi (Pakistan) und Port Moresby (Papua-Neuguinea).


ORF.at/Roland Winkler
Wien punktet maximal unter anderem bei Bildung

Mit Gesundheit, Bildung und Infrastruktur gepunktet
Die Studie des renommierten britischen Wirtschaftsmagazins „Economist“, der „Economist Intelligence Unit Global Survey“, wird jedes Jahr viel beachtet. Insgesamt wurden dafür 140 Großstädte nach Kriterien wie Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung, Stabilität und Kultur miteinander verglichen.

Platz - Stadt - Land

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Wien lag in den vergangenen Jahren stabil auf Platz zwei - mehr dazu in Wien ist eine der lebenswertesten Städte. Wien und Melbourne erhielten beim diesjährigen Ranking die volle Punktezahl bei Gesundheitssystem, Bildung, Kultur und Infrastruktur. Ausschlaggebend für die Topplatzierung Wiens waren laut den Autoren der Studie weiters die große soziale Sicherheit, die politische Stabilität und die niedrige Kriminalitätsrate. Hier hat Melbourne im Vergleich zum Vorjahr Punkte verloren.

Wien als Seriensieger bei Mercer
In einem ähnlichen Vergleich ist Wien die Lebensqualität betreffend schon seit Jahren Nummer eins. Das US-Beratungsunternehmen Mercer kürte Wien neunmal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt. Auch in dieser Reihung punktete Wien mit Sicherheit, dem öffentlichen Verkehrsnetz und dem Kulturangebot. Bewertet wurden 231 Großstädte - mehr dazu in Wien erneut lebenswerteste Stadt.

Link:
Publiziert am14.08.2018
Wien laut „Economist“ lebenswerteste Stadt
 
S

Senator74

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#18
Sorry, aber ich finde Wien nach wie vor eine Top Stadt. Ob jetzt Platz 1,2,3 ist recht wurscht .. die anderen städte im top ranking sind normalerweise Zürich und Vancouver.... also ich weiss nicht was Varga dazu sagt, aber Wien ist doch entspannter als Zürich, das kulturelle Angebot ist in Wien schon der hammer :)
Solche Rankings sind problematisch. Der subjektive Charakter der Bewertung/der Bewerter ist nie völlig "wertfrei.
Ich könnte Lobeshymnen über Wien schreiben, die Stadt aber auch "verreissen". Kommt einfach auf das persöniche Erleben an.
Und nebenbei: Warum unterscheidet man bei den Bewohnern WIENER und WEANA ??
 
S

Senator74

Guest
#19
Ich kenne Vancouver, ebenfalls im Vordefeld der Bewertungen, stimmt, ist eineStadt mit Flair. Aber für mich deutlich hinter Quebec, das mich fasziniert.
Berlin, Stockholm, Oslo...endlos würde die Liste.
 
#20
Interessante Details zu Übernachtungen in Österreich (inklusive Wien)

Meine Meinung dazu:
- Österreich hat ca. 10 Millionen Einwohner und 150 Million Übernächtigungen pro Jahr (Spitzenreiter sind unsere deutschen Freunde)
- Der Westen Österreichs ist mit weitem Abstand der Spitzenhalter bei Übernächtigungen
- Gäste sind dort ein wesentlicher Einkommensfaktor, ganze Industrien und Täler leben davon
- Dementsprechend unterschiedlich sind die Strukturen in Österreich. Im Westen mehr professional, teuer, gediegen.
Im Osten eher billiger und reduzierter Qualität (vom Essen, Hütten in den Bergen, Grundstückspreise, Häuserpreise, der allgemeinen Einstellung)
Dies natürlich auch durch die 10 jährige sowjetische Besatzung (wenig Investitionen) und der Naturschönheiten im Westen geschuldet.

Wie auch immer da gibt es viele Faktoren.

Quelle

Das Urlaubsland Österreich war im vergangenen Jahr bei Urlaubern und Urlauberinnen sehr gefragt. Die heimischen Tourismusbetriebe verzeichneten mit deutlich mehr Nächtigungen und Ankünften einen neuen Rekord, wie Daten der Statistik Austria für 2019 zeigen.

Einen starken Aufwind gab es bei Gästen aus Deutschland, die mehr als ein Drittel der gesamten Übernachtungen stellten. Auch der Start in die Wintersaison 2018/19 verlief aufgrund des „überdurchschnittlich guten Dezember-Ergebnisses“ positiv.
Mit fast 150 Millionen Nächtigungen sei im Vorjahr ein neuer Höchstwert erreicht worden, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Gegenüber 2017 entspricht das einem Anstieg um 3,6 Prozent. Zuwächse gab es sowohl bei inländischen (plus 2,2 Prozent auf 39,37 Millionen) als auch ausländischen Gästenächtigungen (plus 4,2 Prozent auf 110,38 Millionen).
1548351029579.jpg Grafik:APA/ORF.at; Quelle: APA/Statistik Austria
Mehr Deutsche und Ungarn kamen
Auch bei der Zahl der Gäste gab es mit rund 45 Millionen einen neuen Rekordwert, wobei sich die Ankunftszahl inländischer Gäste um 3,0 Prozent erhöhte und jene ausländischer Gäste um 4,6 Prozent, so die vorläufigen Ergebnisse der Statistik. Einen Aufwind verzeichneten die Betriebe 2018 bei Gästen aus Deutschland. Mit 56,26 Millionen Nächtigungen (plus fünf Prozent) stellten sie mehr als ein Drittel der gesamten Übernachtungen im vergangenen Jahr.
1548351029832.jpg
Grafik:APA/ORF.at; Quelle: APA/Statistik Austria
Rund zehn Millionen Übernachtungen (plus 2,7 Prozent) fielen auf Gäste aus den Niederlanden, dem zweitwichtigsten Herkunftsland. Den höchsten Anstieg gab es mit fast neun Prozent bei ungarischen Gästen. Etwas weniger gefragt war Österreich bei Touristen aus der Schweiz und Liechtenstein (minus 1,8 Prozent) und Italien (minus 1,1 Prozent), wo es Nächtigungsrückgänge gab.

Wien immer beliebter
Einen richtigen Touristenansturm erlebte im Vorjahr die Bundeshauptstadt Wien, wo die Übernachtungen um 6,3 Prozent auf 16,5 Millionen zulegten. Die Umsätze der Hotellerie erhöhten sich doppelt so stark wie die Übernachtungen – mehr dazu in wien.ORF.at. Die Hoteliervereinigung warnte indes davor, dass es vor allem in der Wiener Innenstadt bald zum Phänomen des „Overtourism“ – also zu viele Touristen an einem Ort – kommen könnte. Aber es gebe Strategien, um gegenzusteuern – mehr dazu in wien.ORF.at.

1548351030108.jpg
Grafik:APA/ORF.at; Quelle: APA/Statistik Austria

Touristen und Touristinnen nächtigten im vergangenen Jahr besonders gern in gewerblichen Ferienwohnungen und -häusern. In diesem Segment wurden Zuwächse von 10,5 Prozent auf 13,03 Millionen Nächtigungen verzeichnet. Die meisten Nächtigungen entfielen aber mit rund 53 Millionen auf Fünf- und Viersternhotels, was einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2017 entspricht.
 
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