Zivilschutz - private Vorsorge/Bevorratung/Verhaltensregeln bei besonderen bzw. außergewöhnlichen Vorfällen usw. ...

josef

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#21
Ergänzende Fragebeantwortung zu Beitrag #20:
Allgemeine Verhaltensregel im Fall eines Blackout?
Antwort: Ruhe bewahren, über Radio informiert bleiben, sich für einige Stunden Tätigkeiten ohne Bedarf an elektrischer Energie widmen.
Um das Schreckensszenario eines langanhaltenden Blackouts, welches hoffentlich nie im extremsten Ausmaß eintreten wird, nicht ganz so tierisch Ernst zu betrachten, ein "Seitenblick" auf die pragmatische Problemlösung in New York 1965:

Egal, ob Handy, Kühlschrank oder U-Bahn: Strom unterstützt Menschen in modernen Gesellschaften in allen Bereichen ihres Lebens. Lange Stromausfälle über weite Gebiete hätten deshalb katastrophale Folgen. Doch immer wieder wird auch von einem freudigen Ereignis in Folge berichtet: dem Baby-Boom neun Monate nach dem Stromausfall.

Die frischgebackenen Eltern wurden in dem Blatt wie folgt zitiert: "Man konnte sich nicht sicher fühlen, wenn man allein ins Bett gegangen wäre" erklärte eine junge Mutter. "New Yorker sind romantisch. Es war der Kerzenschein", wird ein junger Mann zitiert, der gerade Vater geworden war. Soziologen waren laut Tolchin der Meinung, dass sich die Menschen durch den Kollaps endlich wieder mit sich selbst beschäftigen mussten.
Textauszug aus Mehr Geburten nach Stromausfällen?
:);):D
 

josef

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#22
Blackout Notfallhilfe "Stromkoffer" - eine Entwicklung des Kärntner Zivilschutzverbandes unter Mithilfe von Schülern der HTL Spittal an der Drau:


Stromkoffer als Notfallhilfe bei Blackout
Nach den schweren Unwettern im Vorjahr hat der Zivilschutzverband nach Lösungen gesucht, um eine stromlose Zeit zu überbrücken. Es wurde ein Stromnotkoffer entwickelt, der mit Sonnenenergie aufgeladen wird und bis zu zwölf Stunden Strom liefern kann.
Durch die vielen entwurzelten Bäume rissen im Vorjahr auch viele Stromleitungen. Dutzende Haushalte, zum Beispiel in Bad Eisenkappel, waren tagelang ohne Strom. Darunter auch Häuser, deren Photovoltaikanlage von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig sind. Eine mögliche Lösung auch für Haushalte ohne Photovoltaikanlage ist im Krisenfall der Stromkoffer.


ORF
Das Photovoltaikelement des Prototypen ist so groß wie eine Tischplatte

Strom für Heizungssteuerung und Licht
Er ist so groß wie eine Autobatterie und wird mit einem angeschlossenen Solarpaneel aufgeladen, damit er im Notfall bereit ist. Die Batterie hat auch noch ein Jahr nach dem Aufladen genug Energie, um den Haushalt für zehn bis zwölf Stunden mit dem Notwendigsten zu versorgen. Anton Podbevsek vom Zivilschutzverband hatte die Idee dazu. Nach dem Zusammenbruch der Stromversorgung in Bad Eisenkappel habe er im privaten Bereich getüftelt. Es sollte im Winter die Heizung noch funktionieren, entweder mit Notstromaggregat oder auf andere Weise: „Da gab es den Kontakt mit der Solarwirtschaft in Kärnten mit der Frage, wie schafft man das berühmte Einkaufssackerl Strom.“


ORF
Am Koffer kann man Geräte anstecken

Aufladen dauert bei Sonne drei Stunden
Der Stromkoffer kann immer wieder aufgeladen werden. Bei Sonnenschein dauert es drei Stunden, bei bewölktem Himmel bis zu sechs Stunden bis er voll ist. Kärnten Solar entwickelt das Projekt nun weiter, sagte Geschäftsführer Michael Jaindl: „Der Haupteinsatzzweck ist die Versorgung im Krisenfall. Wir reden nicht davon, die Vollversorgung zu gewährleisten, sondern dass prinzipiell notwendige Abläufe in einem Gebäude aufrecht erhalten werden können. Heizungssteuerung, Umwälzpumpe, eventuell Kaffeemaschine und Handys sowie ein Mindestmaß an Beleuchtung.“

Kernstück sei ein Batteriespeicher, so Jaindl, dazu ein Laderegler, damit man die Energie aus dem Solarpaneel übernehmen könne und ein Wechselrichter um die Energie aus der Batterie in haushaltsübliche Spannung umzuwandeln.


ORF
Es reicht für Licht, Handyladegeräte, kleinere Kühlschränke oder die Heizungssteuerung

Diplomarbeit öffnete Schülern die Augen
Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Spittal arbeitete tatkräftig an der Umsetzung der Idee des Stromkoffers mit. Sie schrieben eine Diplomarbeit, unterstützt von Solarexperten. Für die Schülerinnen war es eine ganz neue Erfahrung, sagte Teamleiterin Natalie Moser. Wenn man merke, dass Strom nicht selbstverständlich sei, bekomme man ein stärkeres Bewusstsein dafür.

Der Stromkoffer soll bald auf den Markt kommen und samt kleinem Solarpaneel 800 bis 900 Euro kosten, so Jaindl. Man wolle das Gerät in den nächsten Wochen zur Marktreife bringen und mit Herstellern verhandeln. Es gebe noch Verbesserungsmöglichkeiten in der Elektronik, wie der Prototyp zeigt. „Wir sind zuversichtlich, dass es bis Mitte des Sommers im Handel erhältlich sein wird.“ Der Stromkoffer für den Krisenfall sorgt auch schon in anderen Ländern für Interesse, sagte Anton Podbevsek vom Kärntner Zivilschutzverband.

Publiziert am 10.06.2019
Stromkoffer als Notfallhilfe bei Blackout
 

josef

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#23
Kaum ein Wanderer kennt die Notrufzeichen

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Um im Notfall auf sich aufmerksam zu machen, sollten Wanderer eine Warnweste im Rucksack haben und die Notrufzeichen beherrschen. Darauf macht die Vorarlberger Bergrettung aufmerksam.
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Blauer Himmel, bunte Blumenwiesen und traumhafte Panoramen ziehen viele ins Gebirge. Das Vergnügen wird aber manchmal durch einen Unfall getrübt. Immer öfter muss der Rettungshubschrauber ausrücken, um in Not geratene Wanderer zu bergen.

Bei solchen Einsätzen sind aber auch Pilot und Rettungsmannschaft auf Unterstützung angewiesen. Denn sie können schneller helfen, wenn der Unfallort deutlich einsehbar ist. Für solche Fälle gibt es internationale Notrufzeichen.

ORF/Neugebauer/Wüstner
Notrufzeichen für die Einsatzkräfte im Hubschrauber

Notrufzeichen
Zwei wichtige Handzeichen erleichtern den Bergrettern die Arbeit:
– Beide Hände schräg nach oben gestreckt bedeutet „YES“ und heißt so viel wie: Wir brauchen Hilfe.
– Eine Hand nach oben und eine Hand nach unten gestreckt bedeutet „NO“: Wir brauchen keine Hilfe.
Allerdings kennt kaum ein Bergwanderer diese Zeichen, sagt Artur Köb, Bundesflugrettungsreferent und leitender Flugretter der Flugrettung Vorarlberg aus der Praxis.

Warnweste hilft bei Ortung
Sehr bewährt, weil schon aus weiter Entfernung sichtbar, haben sich für das Flugrettungsteam bunte Kleidungsstücke, die mit der Hand kräftig geschwungen werden. „Das ist das verlässlichste Mittel, im Gebirge jemanden zu finden“, sagt Köb.
Denn nicht immer ist schon die Bergrettung vor Ort, die den Helikopter mittels Funkkontakt einweisen kann. Deshalb empfiehlt es sich, für den Fall des Falles ein farbiges Kleidungsstück – etwa eine Warnweste – in den Rucksack zu packen. Am besten wäre es allerdings, alpine Unfälle durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu vermeiden. Dazu gehören: Die offiziell markierten Bergwanderwege (weiß-rot-weiß) und alpine Steige (weiß-blau weiß) nicht verlassen.

Pixabay/Pexels
Viele Wanderer kennen die Handzeichen für „Yes“ und „No“ nicht

Weitere Tipps
  • Vorsicht bei alpinen Routen. Sie führen meist durch wegloses Gelände, über Gletscher oder Fels mit Kletterstellen und sollten nur von erfahrenen Berggängern bewältigt werden.
  • Gletscher nur mit fachkundiger Führung begehen.
  • Kein Risiko bei Schlechtwetter oder gesundheitlichen Problemen eingehen, sondern lieber umkehren.
  • Schneefelder können gefährlich sein. Wenn der harte oder gefrorene Schnee keinen Halt bietet ist es sicherer, einen anderen Weg zu suchen.
  • Im Unglücksfall den Notruf 144 mobilisieren.
ORF Vorarlberg
Chronik: Kaum ein Wanderer kennt die Notrufzeichen
 

Soundy

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#25
@josef, danke für den Link zum Zivilschutz Steiermark!
Ich bin der Letzte, der auch nur die geringste Panik verbreiten will, aber ein Tipp an alle Leser dieser Seite: Ein längerer Stromausfall kann passieren !! (hoffentlich nie!) Lest Euch den Link durch, ladet ihn auf Euren PC und verteilt die Datei weiter. Auch bei Krankheit und anderen Gründen, die ein Verlassen der Wohnung verhindern, ist es gut Trinkwasser, Konserven, Campingkocher und Batterien für Radio u.a. zu Hause zu haben.
 

josef

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#27
Risiko für Blackout markant gestiegen
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Im vergangenen Sommer hat ein Stromausfall Venezuela lahmgelegt. Ein Blackout muss nicht gleich ein ganzes Land betreffen, es kann auch eine Stadt wie Wien sein. Es gibt zwar Schutzvorkehrungen, doch die Zahl der Noteinsätze im Wiener Stromnetz steigt massiv an.
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Ampeln fallen aus, Aufzüge bleiben stecken, das Handynetz bricht zusammen: Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) stellte gerade erst ihre Schwerpunkte für das Bundesheer vor. Dabei war auch die Sicherung kritischer Infrastruktur bei einem Blackout ein Thema. Für den Fall eines weiträumigen Stromausfalls gibt es in Wien Schutzvorkehrungen. Und das ist auch gut so, denn laut Wien Energie gab es noch vor wenigen Jahren rund 15 Mal im Jahr Noteinsätze. Heute ist das bis zu 220 Mal der Fall.

Es besteht also 220 Mal pro Jahr das Risiko, dass das Stromnetz zusammenbricht. Das muss nicht die Folge einer Cyberattacke sein. Durch den immer größer werdenden Anteil von Wind- und Sonnenstrom ist das Stromnetz immer stärkeren Schwankungen ausgesetzt.

Wien Energie/Walter Luttenberger
Kraftwerk Donaustadt

„Inselversorgung“ für Wien
Ein Blackout ist ein weiträumiger Stromausfall, der mehrere Bundesländer oder auch mehrere Staaten betrifft. Ein Zusammenbruch der Stromversorgung hat unmittelbar Auswirkungen auf die gesamte Stadt. Selbst die Versorgung mit Wärme fällt dann zum Großteil aus. Wien Energie errichtet in diesem Extremfall mit seinen Kraftwerken Simmering und Donaustadt in enger Zusammenarbeit mit den Wiener Netzen und dem Übertragungsnetzbetrieber APG eine regionale Versorgungsinsel – bis das überregionale Stromnetz wiederhergestellt ist.

Um ein Blackout erst gar nicht entstehen zu lassen, ist Wien Energie quasi als Feuerwehr im Einsatz. Gibt es irgendwo im Netz einen Engpass gibt, wirft Wien Energie so rasch wie möglich die Kraftwerke Simmering und Donaustadt an. Beide sind „schwarzstartfähig und inselbetriebsfähig“. Das heißt, sie können unabhängig vom Stromnetz ohne elektrischen Energiebezug in Betrieb gehen. So kann für Wien im Fall eines flächendeckenden Blackouts eine regionale Versorgungsinsel aufgebaut werden. Kritische Infrastruktur wie Krankenhäuser werden zuerst wieder mit Strom versorgt, nach und nach folgt der Rest Wiens.

Wien Energie/Ian Ehm
Kraftwerk Simmering

Was jeder beitragen kann
Im Falle eines Blackouts ersucht Wien Energie die Wienerinnen und Wiener, Ruhe zu bewahren und bestimmte Verhaltensweisen zu befolgen:
  • Schalten Sie Herdplatten, Bügeleisen und Elektroheizungen aus oder nehmen Sie die Geräte vom Netz. Sie können gefährlich überhitzen, wenn der Strom wieder fließt.
  • Nehmen Sie sensible Geräte wie Computer vom Netz, denn sie könnten durch Spannungsspitzen bei Wiedereinschaltung beschädigt werden.
  • Halten Sie Kühlschrank und Gefriertruhe geschlossen, um Kälteverluste zu verhindern.
  • In Tiefgaragen oder Tunnels Motor sofort abstellen, da Lüftungssysteme ausfallen können.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Autofahrten, da Ampeln und Verkehrsleitsysteme nicht funktionieren.
  • Gehen Sie sparsam mit Batterie- oder akkubetriebenen Geräten um (Handys, Taschenlampen, etc.)
  • Versuchen Sie keinesfalls bei Ausfall der Heizung Ihre Wohnung mit dem Gasherd zu heizen. Dabei besteht akute Explosionsgefahr.
18.01.2020, red, wien.ORF.at

Link:
Risiko für Blackout markant gestiegen
 
#28
Stromkoffer als Notfallhilfe bei Blackout
Stromkoffer als Notfallhilfe bei Blackout
Der Stromkoffer soll bald auf den Markt kommen und samt kleinem Solarpaneel 800 bis 900 Euro kosten.
Wenn jeder Bürger diese Summe in einen Fond für den Ausbau der Energiesysteme invesetieren würde, hätte man solche Probleme nicht mehr. Aber hey, mit Angst kann man viel bessere Geschäfte machen. Ich denk da an Zelte, Dosenfutter, ect... ;)

Davon abgesehen, sowas gibts schon viel günstiger...

Solarladegeräte
 
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josef

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#29
ORF -Radio Wien
Wie man sich für ein Blackout wappnet
Großräumige Stromausfälle sind flächendeckende Gefahrensituationen und können nie ausgeschlossen werden. Da kaum jemand mit ihnen rechnet, sind auch nur die Wenigsten auf sie vorbereitet.
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Stellt man sich das Szenario eines flächendeckenden Blackouts vor, so sind davon nicht nur Wohnhäuser betroffen. Auch Tankstellen, Supermärkte und Banken wären plötzlich lahmgelegt. Öffentliche Verkehrsmittel stehen still, der Verkehr kommt zum Erliegen, Funknetze und Kanalsysteme funktionieren nicht mehr. Im Angesicht dieser Gefahr sei eine richtige Vorbereitung essentiell, betont der Österreichische Zivilschutzverband.

„Ich werde hier immer wieder gefragt, wie man sich denn am besten auf ein solches Szenario vorbereitet. Wichtig ist, dass man all unsere Empfehlungen auf die eigene Familie und den eigenen Haushalt anpasst“, erklärt Wolfang Kastel, Geschäftsführer der Helfer Wiens. „Dazu bieten wir kostenlose Vorträge und Beratungsgespräche an.“

Diese Dinge sollte man zu Hause haben
Ein auf den Haushalt und die Familie angepasster Vorrat an Lebensmitteln und Getränken ist essentiell. Kastel rät allen Bürgerinnen und Bürgern: „Bevorraten Sie sich mit dem, was Ihnen schmeckt – das was Sie auch unterm Jahr essen würden und sollten.“ Bohnen, Linsen und Reis seien zwar die logische Wahl, bringen jedoch nichts, wenn man nicht kochen könne. Dennoch gilt: „Möchten Sie etwas erwärmen, verwenden Sie einen Campingkocher oder Brennpaste.“

Wichtige Vorräte:
  • Lebensmittel- und Getränkevorrat
  • Taschenlampen
  • standfeste Kerzen, Teelichter
  • Gas(camping)kocher
  • Brennpaste
  • batteriebetriebenes Radio
  • Medikamente
  • Geld
  • Hygieneartikel
Detaillierte Informationen finden Sie im Blackout-Ratgeber des Zivilschutzverbandes.
Kommunikation und Information sind im Falle eines Blackouts oberste Priorität. Kastel empfiehlt ein batteriebetriebenes Radio, auch ein Vorrat an Körperpflege- und Hygieneprodukten ist sinnvoll: „Wir wollen uns schließlich, wenn schon alles andere nicht mehr funktioniert, nicht auch hier noch Probleme einhandeln.“ Außerdem sollte man sich überlegen, welche Medikamente man vorrätig haben muss.

Ist man auf ein medizinisches elektronisches Gerät angewiesen, so sollte man den Hersteller rechtzeitig kontaktieren und bereits im Vorfeld Lösungen erarbeiten. Zu guter Letzt sollten ausreichend Lichtquellen vorhanden sein. „Achten Sie aber auf standsichere Kerzen, am besten eignen sich Teelichter. Ein zusätzliches Feuer durch umgefallene Stabkerzen oder dergleichen muss jedenfalls vermieden werden“, warnt Kastel. Mindestens zwei Batterie- oder Dynamotaschenlampen sollten auch bereitstehen.

ORF.at/Roland Winkler
Ursachen für ein Blackout können eine weitreichende Netzüberlastung oder Naturkatastrophen sein

Richtiges Verhalten bei Stromausfällen
Wichtig sei vor allem, Ruhe zu bewahren. Schließlich würde im Falle eines Blackouts sofort daran gearbeitet, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Laufende Informationen erhalten Sie am leichtesten über batteriebetriebene Radios oder das Autoradio. Der Zivilschutzverband hält dazu an, erste Hilfe zu leisten und neue Informationen ans eigene Umfeld weiterzugeben.

Gefährdende Elektrogeräte wie Bügeleisen oder Herd gehören ausgeschaltet, eine eingeschaltete Lampe dagegen gibt sofort Aufschluss, sollte der Strom wieder fließen. Sensible Geräte wie Computer und Laptop nimmt man am besten vom Netz. Nicht dringende Autofahrten sollte man vermeiden, auch batteriebetriebene Geräte eher sparsam verwenden.

Auch wenn der Strom wieder fließt, gilt es immer noch Geduld zu bewahren und nicht sofort alle Geräte wieder anzuschließen. Warten Sie auf Durchsagen im Radio. Kontrollieren Sie anschließend alle Geräte, Uhren und Alarmanlagen. Auch Lebensmittel in Kühlschrank und Gefriertruhe müssen überprüft werden. Gasgeräte sollten ausschließlich von Fachkräften wieder in Betrieb genommen werden und eignen sich während des Blackouts nicht als Heizungsersatz, da die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen besteht.
11.02.2020, red, wien.ORF.at

Links:

Wie man sich für ein Blackout wappnet
 

josef

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#30
Unterschätzte Gefahr von Akku-Bränden
Einmal mehr warnen die Experten von Zivilschutz und Brandverhütung vor der unterschätzten Gefahr von Akku-Bränden. Immer stärkere Akkus kommen in immer mehr Geräten zum Einsatz, was natürlich auch die Risiken steigen lässt.
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Jeder fünfte Brand in Oberösterreich kann auf die Zündquelle „elektrische Energie“ zurückgeführt werden, was natürlich auch für von Akkus ausgelösten Brandereignissen gilt. Akkus werden seit Jahren immer leistungsstärker und werden auch immer häufiger eingesetzt. Damit steigt auch die von Akkus ausgehende Brandgefahr.

Wichtige Verhaltensregeln
Die Brandgefahr durch Akkus lasse sich aber mit den folgenden Verhaltensregeln deutlich senken, so Zivilschutz-Präsident Michael Hammer:
  • Ausschließlich vom Hersteller freigegebene Ladegerät verwenden
  • Akkus an einem kühlen Ort ohne Sonneneinstrahlung lagern
  • Laden Sie den Akku auf einer nichtbrennbaren Unterlage, entfernen Sie alle brennbaren Materialien rundherum
  • Mechanisch beschädigte Akkus dürfen nicht mehr benutzt werden Warnzeichen sind uA Erhitzung, Verfärbung, Verformung, Sengspuren oder Geruch
  • Beim Betrieb der Geräte bzw. beim Laden des Akkus darf die Wärmeabgabe nicht behindert werden
  • Vermeiden Sie Kurzschlüsse bei den Akkus, d.h. schützen Sie die Pole
Zur Ergänzung empfehlen die Experten noch Rauchmelder, um rascher auf etwaige Brände reagieren zu können.
Unterschätzte Gefahr von Akku-Bränden
 
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