USA: AREA 51 declassified

josef

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#2
Das Geheimnis der „Area 51“

"Sommerloch"-Bericht über Area 51 im ORF:

Luftwaffenbasis statt „UFO-Landeplatz“
Die berüchtigte „Area 51“ in der Wüste von Nevada gilt als das Pilgerziel für UFO-Gläubige. Doch während die Öffentlichkeit über abgestürzte außerirdische Raumfahrzeuge und mysteriöse Lichterscheinungen mutmaßt, wird in den unterirdischen Trakten der Hochsicherheitszone in aller Stille an den Hightech-Fluggeräten der Zukunft gearbeitet. Selbst die US-Präsidenten wissen oft nicht, was in den Labors vor sich geht. Nur durch Zufall kam die Existenz einzelner Geheimentwicklungen jüngst ans Tageslicht.

Das Geheimnis der „Area 51“
Seit Jahrzehnten wird über mysteriöse Lichterscheinungen und unbekannte Flugobjekte über der Wüste Nevadas spekuliert. Jetzt scheint gewiss, dass es sich hierbei nicht um unerklärbare Phänomene, sondern um die neuesten Entwicklungen des streng geheimen US-Luftwaffenstützpunkts „Area 51“ handelt.
Nur selten bekommt die Öffentlichkeit eine der Geheimentwicklungen zu Gesicht. Der Zufall führte bei der Militäraktion, bei der Al-Kaida-Führer Osama bin Laden getötet wurde, im pakistanischen Abbottabad zur Entdeckung eines Hightech-Hubschraubers, der aus dem militärischen Sperrgebiet nahe Las Vegas stammte.

Unteriridische Laboratorien
Laut Schätzungen umfasst die Geheimbasis „Area 51“ als Teil der Nellis Air Force Base in Nevada neben einem großen Flughafen mit Dutzenden Hangars und zahlreichen Start- und Landebahnen auch Wohnhäuser und Sportstätten. Die Forschung an vielen Geheimprojekten soll zudem in einem riesigen unterirdischen Tunnelsystem untergebracht sein.

Videokameras und Bewegungssensoren erfassen die Gegend, Schilder warnen vor dem Einsatz von Schusswaffen bei unbefugtem Betreten des Areals. Bewaffnete Sicherheitsleute in Tarnanzügen und weißen Jeeps, die „Cammo Dudes“, greifen jeden Eindringling auf und nehmen ihn fest. Um den Blick auf das Areal zu verwehren, wurden in den 1990er Jahren kurzerhand auch alle nahe gelegenen Berge zum Sperrgebiet erklärt.

Selbst US-Präsidenten wissen nicht Bescheid
Doch wie schafften es die USA, die Geheimhaltung über Jahrzehnte zu wahren und den Mythos der „Area 51“ aufrechtzuerhalten? Selbst in Zeiten von WikiLeaks und Google Earth drangen bisher keine seriösen Details über das sagenumwobene Sperrgebiet an die Öffentlichkeit.
Die Antwort ist so simpel wie wirksam. Informationen zu den einzelnen Geheimprojekten werden nur einem kleinen Kreis Eingeweihter zugänglich gemacht. Dieses „Need to know“-Prinzip macht auch vor US-Präsidenten nicht halt. Selbst diese wissen nicht, was in den Komplexen vor sich geht.

Luftkämpfe mit Beute-MiGs
Der isolierte Standort der Militärbasis trägt ein Übriges dazu bei, warum Hightech-Flugzeuge, Tarnkappen-Helikopter und die Spionagedrohne, die ebenfalls bei der Kommandoaktion in Pakistan im Einsatz war, zuerst am anderen Ende der Welt und nicht in Nevada auftauchten.

Als militärischer Luftwaffenstützpunkt errichtet, wurde das Testgelände viele Jahre zur intensiven Studie von erbeutetem Kriegsgerät vor allem sowjetischen Ursprungs genutzt. Scheinluftkämpfe von gekaperten MiGs gegen die US-Staffel sollten die Piloten für künftige Einsätze vorbereiten. Diese Testflüge mit fremden Jagdflugzeugen sind die Erklärung für viele der mysteriösen Lichterscheinungen, die beobachtet wurden. Es handelte sich um die aufglühenden Triebwerke der geheimen Testjets.

Eigenes Flugterminal für „Area 51“-Pendler
Nur ein Teil der Mitarbeiter ist permanent auf dem Stützpunkt stationiert. Der Großteil wird mehrmals pro Tag von einem eigens abgetrennten Terminal auf dem McCarran-Flughafen in Las Vegas eingeflogen. „Wer Interesse an etwas gezeigt hat, aber nicht in das Projekt involviert war, wurde sofort vom Gelände verbannt“, bestätigt der ehemalige Radarspezialist Thornton Barnes, Gründer des „Area 51“-Veteranenverbands „Roadrunners Internationale“, gegenüber dem britischen „Independent“. „Selbst jetzt im Ruhestand stellen wir einander keine Fragen über unsere Arbeit.“

UFO- und Alien-Hype
Die genutzte Technik wird ebenfalls von der Außenwelt abgeschirmt. „Ohne Verbindung zum Internet und durch die Deaktivierung von USB-Ports und anderen portablen Datenträgern wird der Datenaustausch mit der Außenwelt verhindert, und Cyberattacken werden unmöglich gemacht“, sagte Bill Sweetman, Chefredakteur des Fachmagazins „Aviation Week“, gegenüber dem „Independent“.

Auch die gezielte Desinformation gehört zur Strategie der Geheimhaltung. „Mit der Aufregung rund um vermeintliche UFOs und gesichtete Außerirdische wurde und wird heute noch eine Menge Lärm um nichts gemacht. In Wirklichkeit werden damit geheime Testflüge der neuesten Entwicklungen verschleiert“, so Sweetman. Die Ablenkungsmanöver sollen so weit gehen, dass von Zeit zu Zeit gezielt mit Lasershows mysteriöse Lichterscheinungen produziert werden, um die Alien-Gerüchte anzuheizen.

Geheimwaffen in Pakistan aufgetaucht
Auf Bildern der US-Militäraktion gegen Bin Laden sind eine unbemannte Drohne des Types RQ-170 Sentinel sowie ein havarierter und zurückgelassener Tarnkappen-Hubschrauber zu sehen, wie der „Independent“ berichtet. Unbemerkt von Beobachtern und Pakistans Luftwaffe kreisten sie über Bin Ladens Versteck und lieferten direkt in die unterirdische Zentrale des US-Stützpunktes detaillierte Bilder der hinter Mauern geschützten Villa.
Die futuristisch anmutende und auch als „Bestie von Kandahar“ bezeichnete Drohne ist mit modernsten Kameras bestückt und kann von der Wüste Nevadas aus ferngesteuert werden. Als Erbauer wird das Rüstungsunternehmen Lockheed Martin genannt.

Das abgestürzte Stealth-Helikoptermodell soll laut Experten eine Weiterentwicklung des Typs Boeing-Sikorsky RAH-66 (Spitzname: „Comanche“) sein. Die Schalldämpfung sorgt dafür, dass der verräterische Lärm der Rotorblätter gedrosselt wird und der Helikopter auch bei sensiblen Aktionen eingesetzt werden kann. Offizielle Erklärung für den Absturz ist laut US-Militär ein technischer Defekt.

„Area 51“ wird vergrößert
Auf der Militärbasis in der Wüste Nevadas herrscht bis heute rege Bautätigkeit. Wie Satellitenbilder zeigen, wurden in den Jahren 2007 und 2010 zwei neue große Hangars errichtet. Über deren streng geheimen Inhalt kann bisher nur spekuliert werden.
Quelle: http://www.orf.at/stories/2067212/2067211/
 
#3
Und wo sind da jetzt die Neuigkeiten?:D
Ich mein, wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt hatte weis das doch schon seit den 90igern...:gut:

Oder wird, wie alle Jahre wieder, mit "UFOs" nur das Sommerloch gestopft?!:schlecht:
 

josef

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H

Harald 41

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#8
Das Video geht leider nicht auf, aber die Bilder sind interessant,bin zwar kein Flugzeugprofi aber in meiner Kindheit hatte ich einmal ein Buch über Düsenjets bekommen und eine Maschine hatte es mir für damalige Zeiten sehr angetan die "SR 71 Blackbird" mit bis zu 3 Mach für damals ein Hammer, die dürfte in Area 51 entwickelt worden sein, zumindest ist sie auf einigen Bildern zu sehen leider schon lange in Pension, nur Steven Segal darf sie noch im Film noch fliegen.:D

http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_SR-71

LG Harry
 
P

Picard

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#10
Hallo!

... in meiner Kindheit hatte ich einmal ein Buch über Düsenjets bekommen und eine Maschine hatte es mir für damalige Zeiten sehr angetan die "SR 71 Blackbird" mit bis zu 3 Mach für damals ein Hammer, die dürfte in Area 51 entwickelt worden sein,...
Das Teil ist immer noch der Hammer. Wenn es interessiert: Es gibt ein Buch von Ben Rich, dem langjährigen Chef der Lockheed Skunk Works (Ben Rich & Leo Janos: Skunk Works), in dem neben der Entwicklung der F117A auf auf die U2 und die SR71 eingegangen wird.

Ach ja, und dann habe ich da noch was aus Google Earth - Edwards AFB angeblich aus 2002, also lange nach Ausserdienststellung der SR71 :D

Ciao,
Stefan
 

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josef

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josef

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#12
Sturm auf Area 51 und "Alienstock": Aufregung um Facebook-Event
Inzwischen mehr als zwei Millionen Zusagen – Veranstalter plant dreitägiges Festival nahe der Area 51 im September
Die Area 51 bietet reichlich Stoff für Verschwörungstheorien. Zu dem militärischen Sperrgebiet in der Wüste im Süden des US-Bundesstaats Nevada halten sich seit langem hartnäckig Gerüchte über Aliens und militärische Geheimprojekte. Mancher Ufologe vermutet hier die Überreste eines angeblich 1947 nahe der Kleinstadt Roswell (New Mexico) abgestürzten Ufos – und seiner Insassen.

Das Areal kam in "Akte X"-Folgen vor, ebenso in Roland Emmerichs Blockbuster "Independence Day". Die US-Regierung hüllte sich lange in Schweigen über die Anlage der Luftwaffe. Die CIA bestätigte die Existenz erstmals 2013 offiziell mit der Veröffentlichung von Dokumenten. Daraus geht hervor, dass in dem Gebiet rund 200 Kilometer nordwestlich von Las Vegas während des Kalten Kriegs die Spionageflugzeuge U-2 und A-12 Oxcart getestet wurden. Das klingt viel unspektakulärer als die zahlreichen Theorien über Experimente mit extraterrestrischen Lebensformen, aber an der Faszination für die Area 51 hat es nichts geändert. Im Gegenteil.


Ausschnitt vom offiziellen "Alienstock"-Plakat.
Foto: Alienstockfestival.com

Sturm auf Area 51
Ende Juni erstellte der Student Matty Roberts aus Kalifornien eine Veranstaltung auf Facebook und rief dazu auf, das Areal am 20. September zu stürmen, um "Aliens zu sehen" und Geheimaktivitäten aufzudecken. "Sie können nicht alle von uns stoppen", schrieb er. Es war als Witz gedacht. Dann aber sagten immer mehr Menschen zu. Inzwischen sind es mehr als zwei Millionen.

Nun ist das mit solchen Aufrufen bei Facebook immer so eine Sache. Eine – unverbindliche – Zusage ist schnell geklickt, dahinter muss nicht unbedingt echtes Interesse stecken, nicht selten fallen Teilnehmerzahlen am Ende viel geringer aus. Im Fall des Area-51-Events entwickelte das Ganze aber eine so große Dynamik, dass Roberts im Juli in einem Interview des Senders ABC News dazu aufrief, den Aufruf bitte nicht zu ernst zu nehmen.
Die US-Luftwaffe sah sich zu einer Warnung genötigt. Auf dem Gelände würden Kampfflugzeuge getestet. Jeder Versuch, illegal in eine militärische Einrichtung einzudringen, sei gefährlich, hieß es in einer Stellungnahme von Sprecherin Laura McAndrews.


Die Front eines Supermarktes nahe der "Area 51".Foto: Getty

"Alienstock" statt "Woodstock"
Inzwischen plant Roberts für den 20. bis 22. September ein Festival in Rachel, einem winzigen Ort nahe der Area 51. Das sei eine sichere Alternative zu dem Sturm auf das Militärareal, sagte er dem Sender NBC. Auf einer Webseite, die unter dem Facebook-Event verlinkt ist, wird die Veranstaltung als "Alienstock"beworben – in Anlehnung an das Woodstock-Rockfestival vor 50 Jahren. Als Ort wird ein Motel mit nur wenigen Zimmern angegeben. Die Informationen sind spärlich, Anfragen an Roberts bleiben unbeantwortet.

Unklar ist, wie das ganze logistisch funktionieren soll. Rachel hat gerade einmal rund 50 Einwohner, der Ort besteht aus nicht viel mehr als ein paar flachen Häusern inmitten einer kargen Landschaft am Highway 375, über den ab und an Kühe laufen. Einen Bahnhof gibt es nicht. Die nächste Stadt mit einem Flugplatz liegt rund 80 Kilometer entfernt.

Einwohner skeptisch
Die Menschen in Rachel scheinen alles andere als begeistert über die Festivalpläne. Man werde nicht auf dem Laufenden gehalten und sei nicht glücklich über das Ereignis und das zu erwartende Chaos, heißt es auf der Webseite des Ortes. Die Menschen sollten doch bitte ein andermal kommen.
Die Einwohner weisen darauf hin, dass es in dem Ort keine Tankstelle gibt. Teilnehmer müssten Erfahrung darin haben, in einer rauen Wüstengegend zu campen, und genügend Essen und Wasser mitbringen. Erinnerungen an das Fyre-Festival werden wach, ein Luxusevent, das auf einer Insel in den Bahamas stattfinden sollte und wegen einer äußerst miesen Organisation im Fiasko endete.

Behörden rechnen mit Problemen
Die große Frage ist, wie viele Menschen dem Aufruf am Ende tatsächlich folgen und in die Wüste Nevadas kommen werden. In Lincoln County – dem Landkreis, zu dem Rachel gehört – stellen sich die Behörden schon auf das Worst-Case-Scenario ein. Varlin Higbee, stellvertretender Vorsitzender des Kreisausschusses, rechnet damit, dass es im schlimmsten Fall 20.000 Menschen werden könnten. Aber er betont, dass man es bisher nicht genau sagen könne.

Der Kreis bereitete vorsorglich schon einmal eine Notstandserklärung vor. Das ist eine Maßnahme, um im Ernstfall Ressourcen des Bundesstaates mobilisieren zu können. In dem Landkreis leben nach Higbees Angaben gerade einmal rund 5.000 Menschen. Einen Rettungshubschrauber gibt es nicht. Er warnte, dass die Temperaturen Ende September nachts schon mal unter den Gefrierpunkt fallen könnten. "Die Leute müssen vorbereitet sein oder sollten gar nicht erst kommen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Egal was am Ende in Nevada passiert: Der Mythos Area 51 wird wohl bestehen bleiben.
(APA, 26.08.2019)

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Storm Area 51
Alienstock

Sturm auf Area 51 und "Alienstock": Aufregung um Facebook-Event - derStandard.at
 

josef

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#14
"Storm Area 51": "Alienstock"-Festival nach Las Vegas verlegt
Die Organisation klappte nicht wie gewünscht

Die Aliens der Area 51 brauchen keine Angst haben, entdeckt zu werden.
Foto: AP Photo/John Locher

Ende August sorgte ein geplantes Facebook-Event für Lacher und viele Zusagen: Ziel war, die Area 51 zu stürmen. Um die Militärbasis in der Wüste von Nevada ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien: 1947 soll hier ein Raumschiff abgestürzt sein. Das militärische Sperrgebiet soll also das eine oder andere Geheimnis hüten. Die Veranstalter wollten diese lüften. Motto "They can't stop us": Mehr als zwei Millionen Menschen – so viele hatten zwischenzeitlich zugesagt – könnten nicht aufgehalten werden. Der Aufruf entpuppte sich zwar als Spaß, ein Musik-Festival namens Alienstock sollte aber allemal noch dort stattfinden.

Schlechte Organisation
Dieses wird nun aber nach Las Vegas verlegt. Denn dem Organisator wurde der Aufwand zu groß, wie "Gizmodo" berichtet. Matty Roberts plante es ursprünglich für 19.-22. September im Örtchen Rachel. Als Grund werden verschiedene Hürden genannt, etwa der Mangel an Infrastruktur und Sicherheitsvorkehrungen, schlechte Planung und Risikomanagement. Roberts zeigte sich gegenüber dem "Las Vegas Review-Journal" erleichtert über die Absage.
Er wirft der Mitorganisatorin in Rachel vor, nicht für die nötigen Verträge gesorgt zu haben. "Wir mussten eine humanitäre Katastrophe befürchten", so Roberts. Das Gegenüber sieht das naturgemäß anders. Connie West beklagt, dass die finanziellen Fragen nicht geklärt waren.

Ersatzevent
Wie es weitergeht, darüber herrscht auch Uneinigkeit. West dürfte ein Festival in kleinerem Rahmen planen. Potentielle Gäste werden bereits vorgewarnt, dass sie sich um Verpflegung und Unterkunft selbst kümmern müssten. Roberts bietet am 19. September eine Ersatzveranstaltung in Las Vegas an. (red, 11.9.2019)

Link
They Can’t Stop All of Us
Nachlese
"Area 51"-Enthüllung wenig spektakulär

"Storm Area 51": "Alienstock"-Festival nach Las Vegas verlegt - derStandard.at
 

josef

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#15
So lief das irre Netzevent rund um Area 51
Der Geheimstützpunkt des US-Militärs wurde zwar nicht gestürmt, aber in mehr oder weniger kreativen Kostümen befeiert. Eine Ansichtssache:
Eigentlich wollten sie Aliens sehen – und einen Geheimstützpunkt des US-Militärs stürmen. So weit kam es am Freitag nicht. Allerdings haben es sich trotz Warnungen Hunderte Menschen nicht nehmen lassen, in den 50-Seelen-Ort Rachel im Süden der Wüste des US-Staates Nevada zu kommen, um ein Festival zu feiern und zu campen – und sich zumindest den hoch gesicherten Eingang zur Area 51 anzuschauen. Eine Ansichtssache und die Hintergrundgeschichte dazu:
(APA, red)

Ende Juni hatte der Student Matty Roberts aus Kalifornien ein Event auf Facebook erstellt und dazu aufgerufen, das Sperrgebiet zu stürmen, über das sich hartnäckig Gerüchte über Aliens, abgestürzte UFOs und militärische Geheimprojekte halten.
Foto: APA/AFP/BRIDGET BENNETT

Die Resonanz war enorm – zwei Millionen Facebook-Nutzer sagten zu, 1,5 Millionen zeigten sich interessiert. Dabei soll alles nur ein Witz gewesen sein.
Foto: REUTERS/Jim Urquhart

Roberts widmete das Event schließlich in das "Alienstock"-Festival um, was kurz vor dem Termin nach Las Vegas verlegt wurde. Wegen mangelnder Infrastruktur hätte es in Rachel möglicherweise in einer "humanitären Katastrophe" enden können, hieß es zur Begründung. Nur eine lokale Bar hielt weiterhin an den Festivalplänen fest.
Foto: REUTERS/Jim Urquhart

Aufatmen wollten Einwohner wie Joerg Arnu dennoch nicht: Sie befürchteten "Mobszenen" durch Besucher, die den weiten Weg auf sich genommen und sich von der Veranstaltung mehr erhofft hatten. Vorsorglich hatten sie Warnschilder vor ihren Häusern aufgestellt und Funkverbindungen unter den Nachbarn eingerichtet.
Foto: REUTERS/Jim Urquhart

Am Ende sei die Lage aber "recht ruhig", schätzungsweise seien 2.000 Menschen nach Rachel gekommen, sagte der gebürtige Niedersachse am Freitag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Foto: AP Photo/John Locher

Ein paar "verrückte Typen" seien dabei, einige Besucher hätten sich mit Ganzkörperkostümen als Aliens verkleidet,...
Foto: Bridget BENNETT / AFP)

...ab und zu sei Musik zu hören.

Im Grunde seien es Touristen, "die sich alles angucken" und rege zwischen dem Ort und dem Gate zur Area 51 hin- und herfuhren, sagte er.
Foto: APA/AFP/BRIDGET BENNETT

Unweit von Rachel gab es eine weitere Veranstaltung, das "Storm Area 51 Basecamp" in Hiko. Dort sollte es ebenfalls um die Area 51, UFOs und außerirdisches Leben gehen – mit Musik, Foodtrucks und Doku-Film-Vorführung. Nur ohne die große Aufregung.
Foto: APA/AFP/BRIDGET BENNETT

Hier noch ein paar weitere Bilder:
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/MARIO TAMA

Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/MARIO TAMA
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/MARIO TAMA
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/MARIO TAMA
So lief das irre Netzevent rund um Area 51 - derStandard.at
 
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