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Roland1

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#2
Mich würd intressieren was die Amis wirklich im See suchen!
Ich glaub nicht das die hinter dem Gold her sind! Ich vermute da ist was viel wichtigers im See als Gold!
 
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Hasi

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#3
moi
Wahrscheinlich suchen sie den Uranbomber oder andere Geheimwaffen oder irgendwelche Aktienfälschungen oder Kunstwerke
zzzzz....
Hasi
 

josef

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#5
Verzögerung...

lt. ORF-Steiermark Meldung:


Verzögert Schneeschmelze Tauchstart?
Die Schneemassen des heurigen Winters könnten für eine Verzögerung der geplanten Vermessung und Kartierung des Toplitzsees sorgen. Das viele Schmelzwasser trübt nämlich die Sicht im See. Der Projektstart war für Anfang April geplant.
Dienstag, 29.03.05

Die Österreichischen Bundesforste als Eigentümer und das US-Tauchunternehmen Global Explorations Company Inc. hatten Anfang Februar einen entsprechenden Vertrag über die Zusammenarbeit abgeschlossen.


http://steiermark.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=373488

lg
josef
 

josef

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#6
Wieder einmal Tauchfahrten im Toplitzsee...

Dazu Meldung im ORF-Steiermark:

Forscher taucht im Toplitzsee ab
Der deutsche Forscher Hans Fricke hat offenbar wieder eine Genehmigung für Tauchfahrten mit seinem Mini-U-Boot "Jago" zu Forschungszwecken im Toplitzsee im Salzkammergut bekommen.

Tauchfahrten bis Ende Oktober
Hans Fricke hatte mit dem Mini-U-Boot "Geo" 1988 Tauchfahrten im See unternommen. Laut dem Wirt der Fischerhütte am See, Albrecht Syen, wird Professor Fricke wieder im Toplitzsee abtauchen. Die auf zehn Tage angesetzten Tauchfahrten müssen bis zum 31. Oktober stattfinden.

Erforschung und Sammlung von Bakterien
Zweck der Tauchfahrten soll die Erforschung und Sammlung von u.a. Fadenbakterien sein, denen Fricke mit seinem Team bereits im Herbst 1988 auf der Spur war. Neben Fricke sollen auch einige Forscher an den Tauchfahrten teilnehmen. Die Ergebnisse und Sammlungen sollen nach den Tauchfahrten in Laboratorien ausgewertet werden.

Mehr Infos zur Seebiologie
Ziel ist es limnologische (also seenkundliche) Information über den Toplitzsee zu erhalten. Das Gewässer wurde zwar seit den 1930er Jahren untersucht, doch würden noch mikrobiologische Studien fehlen. Mit Frickes U-Boot können u.a. Temperaturen gemessen werden. Das Unterwasserfahrzeug kann auch über kleine Saugspritzen Proben nehmen.

Vermessungsarbeiten bisher unterbrochen
Der Beginn von Vermessungs- und Kartierungsarbeiten im Toplitzsee durch ein US-amerikanisches Tauchunternehmen hingegen war in den vergangenen Jahren immer wieder vertagt worden. Ursache seien Probleme mit der naturschutzrechtlichen Bewilligung und private Gründe, wie Scott Norman, Expeditionsleiter der Global Explorations Company, im Frühjahr gesagt hatte.

Wird Geheimnis vom Toplitzsee gelüftet?
Offiziell geht es bei dem Taucheinsatz zwar um die Kartierung des kleinen Sees im steirischen Salzkammergut, doch wie schon bei den unzähligen vergangenen Expeditionen schwingt auch die Hoffnung mit, das eine oder andere Geheimnis des in Zusammenhang mit der NS-Zeit bekannt gewordenen Alpensees zu lüften.

Suche nach angeblichem Nazi-Schatz
Aus touristischen Gründen sei die Kartierungsarbeit mittels Sonaren auf das Frühjahr und den Herbst begrenzt, hatten die Bundesforste als Grundeigentümer am See immer wieder betont. Der Grund des Interesses der Bundesforste an einer vollständigen Kartierung: So genannte Schwarztaucher stören trotz Tauchverbotes regelmäßig die Ruhe des Toplitzsees. Erst wenn die Gerüchte um einen angeblich im Toplitzsee verborgenen Schatz aus der Nazi-Zeit gelüftet seien, könne der Schutz des sensiblen Ökosystems gewährleistet werden.
Quelle: http://steiermark.orf.at/magazin/immergutdrauf/wissen/stories/229715/

Link zum Toplitzsee: http://www.toplitzsee.at/
 
Zuletzt bearbeitet:

Joe

Fehlerkramrumschlager a. D. :)
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#8
Ah, es gibt also auch Schwarztaucher. Was sind denn dann tauchende Schwarzbefahrer? :D

Und Scott Norman hat den Namen geändert...... :huch

Gruß
Joe
 

josef

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#9
Neues Buch über Toplitzsee...

Der Meeresbiologe und "Wurmentdecker" Hans Fricke hat nun ein Buch über seine Tauchgänge im Toplitzsee geschrieben:

Hans Fricke; "Mythos Toplitzsee - Tauchfahrt in die Vergangenheit"; Amalthea-Verlag ISBN: 978-3-85002-676-5

Mehr darüber im ORF-Steiermark:


Zoologe geht Toplitzsee auf den Grund
Nazi-Gold und zahlreiche Geheimdokumente sollen am Grund des Toplitzsees im Ausseerland liegen - doch dem Zoologen Hans Fricke hat es eher die Unterwasserwelt des Sees angetan. Nun hat er ein Buch darüber geschrieben.

Bomben statt Goldschatz
Der Toplitzsee hat immer wieder für Gerüchte gesorgt. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist er Gegenstand wildester Spekulationen - so soll ein Goldschatz der Deutschen Reichsbank irgendwo auf dem Grund des Sees liegen. Bei der Suche nach den in den letzten Kriegstagen von der SS angeblich versenkten Kisten haben schon unzählige Tauchgruppen ihr Glück versucht - vergeblich. Denn gefunden hat man bisher nur gefälschte Pfundnoten und Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.

Fricke entdeckte spezielle Wurmart
Nach mehreren Unglücksfällen wurde in den 60er-Jahren ein Tauchverbot erlassen, erst seit den 80er-Jahren darf wieder getaucht werden. Hans Fricke, Meeresbiologe aus Deutschland, folgte dem Ruf des Sees: Mit seinem Mini-Tauchboot Geo erforschte er Bakterien im Gewässer. Außerdem entdeckte er einen bisher unbekannten Wurm, der ohne Sauerstoff überlebt.

"Nur der Toplitzsee kommt in Frage"
"1987 sind Würmer in der Tiefsee entdeckt worden, die in einem sauerstofflosen Medium leben. Da habe ich mir gedacht, es muss solche Würmer auch in einem See geben. Natürlich nicht so große, im Meer werden sie drei Meter lang. Da habe ich gesagt, der Toplitzsee ist der einzige See, der da in Frage kommt, weil der unten schwefelwasserstoffangereichert ist - und ich bin fündig geworden", so der deutsche Zoologe und Buchautor.

"Das sind die wahren Entdeckungen"
Tatsächlich ist der Toplitzsee ab 15 Meter sauerstofflos und von der Wasserzusammensetzung einzigartig. "Schwefelwasserstoff ist ein giftiger Stoff, der Stoff, der einstmals auf der Erde vorhanden war, zu ganz frühen Zeiten, und solche Organismen haben wir da unten gefunden. Das sind die einzigen, die wahren Entdeckungen", schwärmt Fricke.

"Da ist wirklich nichts unten"
Dass ein mysteriöser Goldschatz in den Tiefen des Sees liegt, glaubt Fricke nicht: "Absuchen können sie ein Gewässer nie, aber da ist wirklich nichts unten. Sie können da Schrott finden und vielleicht ein paar Pfundnoten, aber das ist wirklich alles", ist der Deutsche sicher.
Quelle: http://steiermark.orf.at/magazin/immergutdrauf/tipps/stories/355532/
 
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Ralf 08666

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#10
Hallo.

das Buch habe ich gerade ausgelesen,,,,sehr gutes Buch, das einen großen Bogen spannt von dem bereits sagenumwobenen Wurm über den Namensgeber des "Unternehmens Bernhard (Bernhard Krüger, den Prof. Fricke ausfindig machte und sogar in seinem Tauschboot mitnahm)" bis hin zu den Spekulationen Henriette von Schirachs über den Verbleib der Wagner-Partituren, die sich bei Kriegsende im Besitz Hitlers befunden haben. Auch die Portraits von Personen, mit denen Fricke während seiner "Toplitzsee-Zeit" zu tun bekam, angefangen von österreichischen Bankmanagern über ehemalige Angestellte der "Marineversuchsanstalt" bis hin zu Simon Wiesenthal machen das Buch interessant und wirklich lesenswert. Leider läßt Prof. Fricke eigentlich keinerlei Spielraum mehr für Geschichten, Mythen und Spekulationen über das, was am, im und um den See passierte und was wirklich drin ist/war. Ich hab´auch die Toplitzseebücher von Köberl, Zauner und ...ararrgll, da fällt mir der Name nicht mehr ein.., die nicht ganz so rigoros Fakt auf Fakt auf den Tisch legen, sondern -zumindest für mich- immer noch ein Schlupfloch für Phantasien lassen. Dagegen enttäuscht Frickes Buch in dieser Hinsicht...im besten Sinne des Wortes...die Täuschung endet und man kann klar sehen....

...aber wenn ich wieder hinfahr, werd ich mich freiwillig wieder kleinen Phantasiespielchen hingeben, denn das macht mir einfach mehr Spaß.

Gruß
Ralf
 

otto

Ruheständler im Dienst
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#11
Hallo.
...
werd ich mich freiwillig wieder kleinen Phantasiespielchen hingeben, denn das macht mir einfach mehr Spaß.

Gruß
Ralf
... und richtig gut Essen kann man dort in der Fischerhütte. Landschaft & Lage sind einfach überwältigend.
Ich fand es um den Kammersee noch einen Zacken schärfer (mit'm Boot übern Toplitzsee - da führt kein normaler Weg hin) mit dem künstlich angelegten Kanal.
... alles bissel wie Märchenwelt dort in der hinteren Ecke.

LG
Gerd
 

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josef

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#13
Triftkanal Kammer- Toplitzsee

Da ich weiß, dass sich hier im Forum auch einige Eisenbahn- (Feldbahn-)Freunde "herumtreiben", eine kleine Ergänzung zum Foto (2) des Triftkanals von @Otto:

Die am Kammersee entspringende Traun, deren Wasser in den vergangenen Jahrhunderten sehr ausgiebig und, unterstützt von kunstvollen Wasserbauten, zur Holzförderung genutzt wurde, weist bereits in ihrem Oberlauf zwei bemerkenswerte Triftbauten auf: Der 1549 gebaute Triftkanal zwischen Kammer- und dem Toplitzsee und die schön gemauerten Anlagen am Ausfluß des Toplitzsees, wo die Traun dem Grundlsee zufließt. Dass der mit großem Aufwand erbaute Triftkanal, lange nach der Zeit der Holztrift, als Trasse einer kurzen Waldbahn diente, ist wenig bekannt. 1946 wurde eine etwas mehr als 100 Meter lange schmalspurige Bahn gebaut. Holzknechte schoben die Wagen. Am Ende der Strecke gelangte das Langholz in den Toplitzsee und wurde bis zum Seeausfluß geschwemmt. Ein Fuhrwerkstransport war ausgeschlossen, weil um den See kein Fahrweg vorhanden war.
Soweit ein Text zu dieser kurzen Waldbahnstrecke auf der Sohle des Schwemmkanals aus

Manfred Hohn; Waldbahnen in Österreich Bd. 2; Wien 2003; Seite 60

sowie ein leider qualitativ schlechtes Foto aus gleicher Quelle mit folgendem Bildtext:

Die sehr einfache Waldbahnstrecke zwischen Kammer- und dem Toplitzsee führte durch die Schlucht des ehemaligen Schwemmkanals. Zwischen den Schienen liegen Laufbretter. Der hölzerne Rahmenwagen diente dem Holztransport.
 

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josef

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#14
Tauchgänge abgesagt!

Geldmangel: Keine Schatzsuche im Toplitzsee
Die Tauchgänge im Toplitzsee zur Kartierung und Erkundung vermeintlicher Nazi-Schätze sind abgesagt worden. Eine US-amerikanische Tauchtruppe konnte die von den Bundesforsten vereinbarten Sicherheiten nicht auftreiben.


Scott plant seit fünf Jahren Tauchgänge
Anfang des laufenden Jahres waren die Zeichen noch gut gestanden, dass der US-Amerikaner Norman Scott nach rund fünf Jahren zähen Ringens tatsächlich mit seiner Bergefirma Global Explorations in den Alpensee im Ausseerland abtauchen könne. Doch bereits die erste Frist für die von den Bundesforsten geforderten Sicherheiten im April war verstrichen. Man bot Scott die Möglichkeit, bis zum 15. Juni die Gelder auf die Beine zu stellen, aber auch dieser Termin verstrich.

Vertrag für Bundesforste "hinfällig"
Somit ist für den Pressesprecher der Österreichischen Bundesforste, Bernhard Schragl, "der Vertrag hinfällig". Der Grund für die Probleme dürfte wohl in einem Finanzierungsengpass in Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise liegen.

See soll trotzdem kartiert werden
Die Bundesforste würden sich nun um Alternativen umsehen, um das Gewässer doch noch kartieren zu lassen, "damit Ruhe im See einkehrt", so Schragl. Die Bundesforste würden daran denken, die Vergabe auszuschreiben.

Spekulationen über Nazi-Schätze
Scotts Chance sei jedoch endgültig vorbei. Schon in den vergangenen fünf Jahren hatte der Taucher aus Florida mehrmals Anläufe gestartet, um den Toplitzsee zu erforschen. Offiziell hätte es bei der Expedition zwar um die Kartierung des kleinen Sees im Salzkammergut gehen sollen, doch wie schon bei den unzähligen vergangenen Untersuchungen bestand die Hoffnung, ihm das eine oder andere Geheimnis aus der NS-Zeit zu entlocken.
Quelle: http://steiermark.orf.at/stories/369143/
 
H

Harald 41

Guest
#16
Hallo;
Habe da eine Frage an unsere Deutschen Nachbarn,und zwar sah ich vor einigen Jahren eine Doku über einen See in Deutschland an der Österreichischen Grenze.
Musste aber kurz in einer Karte nachsehen,weil mir der Namen nicht mehr einfiel,aber gleich darauf hatte ich ihn wieder und zwar ist es der Alatsee.
Um diesen See ringen sich viele Gerüchte,wird auch Blutender See genannt und wie in Wiki nachzulesen beherbergt er schwefelhaltiges Wasser,dass sich seit tausenden Jahren angeblich mit dem oberen nicht mehr vermischt hat.

Aber nun meine Frage;
Im zweiten Weltkrieg wurde dorten auch etwas unternommen,und wie ebenfalls in Wiki nachzulesen wird dort genauso Nazigold vermutet,und einige Eisenstangen kann man heute noch unter Wasser sehen.
Weiss da jemand vieleicht etwas genaueres darüber.:fragend

LG:Harry
 

Joe

Fehlerkramrumschlager a. D. :)
Mitarbeiter
#17
Dort sollen von der Forschungsanstalt " Graf Zeppelin" (Stuttgart-Ruit) im Auftrage des RLM Unterwasserschleppversuche mittels einer Seilschleppmaschine durchgeführt worden sein, um das Strömungsverhalten diverser Fluggeräte zu erproben.

Falls noch mehr zu diesem Thema kommt, trenne ich diesen Teil des Threads ab.
Gruß
Joe
 

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#18
Das Thema Alatsee ist wirklich interessant. So war dort bei Kriegsende auch ALSOS zu Gast.

An Nazigold im Alatsee glaube ich allerdings nicht. Das ist halt die übliche Märchenspinnerei, die auch bei vielen anderen Geheimobjekten zu sehen ist.
 
H

Harald 41

Guest
#19
Hallo Joe und Florian;
Danke für Euer Interesse an der Geschichte,wie gesagt sah ich vor einigen Jahren eine Doku über diesen See.
Währe für mich persöhnlich zu weit um selber zu recherchieren,die Vermutungen um etwaiges Nazigols stammen aber nicht von mir sondern von Wikipedia.
Es wird leider überall vieles hinzu iterpretiert.:danke

LG Harry

PS:Aber irgenwie Geheimnissvoll ist er schon.
 
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