SuR

... wie immer keine Zeit ...
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#2
AUA!

Ich frag´ mich jedesmal bei solchen Bildern, warum dort die Gebäude so extrem schnell vergammeln. Liegt das an diesen komischen Bretterdach-Konstruktionen?

Wenn das in der DDR genau so schnell gegangen wäre, hätten 16 Mio. im Zelt wohnen "dürfen".
 
#4
AUA!
Ich frag´ mich jedesmal bei solchen Bildern, warum dort die Gebäude so extrem schnell vergammeln. Liegt das an diesen komischen Bretterdach-Konstruktionen?
Mich wunderts nicht. Ich hab mal in Quebec ein paar Häuser etwas genauer angesehen. Hier (in Europa) werden Ziegel bis zu 25cm verwendet. Dort sind es Holzplanken die bei uns vielleicht als Verzierung in Zimmern verwendet werden. Dampfsperren, Taupunkt oder Dämmung sind Fremdwörter. Temperaturschwankungen im Beispiel Montreal zwischen +35°C und -30°C.
Holz verzeiht das einfach nicht.

Das Schlimmste ist IMHO aber, daß dort mit der Klimaanlage auch geheizt wird. Und dann wundert sich irgendwer über Blackouts. Ich habe auf fast allen Kontinenten keine schlimmeren Elektroinstallation als in Nordamerika (inkl. Kanada) gesehen.
 
#6
Detroits Hauptproblem liegt in der Industrie. Nicht nur die einseitige Ausrichtung auf eine einzige Industriesparte, sondern auch die miese Technologie und folgedessen Absatzeinbrueche, Verlust von Marktanteilen, Abbau von Jobs etc....
 
#7
Mich wunderts nicht. Ich hab mal in Quebec ein paar Häuser etwas genauer angesehen. Hier (in Europa) werden Ziegel bis zu 25cm verwendet. Dort sind es Holzplanken die bei uns vielleicht als Verzierung in Zimmern verwendet werden. Dampfsperren, Taupunkt oder Dämmung sind Fremdwörter. Temperaturschwankungen im Beispiel Montreal zwischen +35°C und -30°C.
Holz verzeiht das einfach nicht.

Das Schlimmste ist IMHO aber, daß dort mit der Klimaanlage auch geheizt wird. Und dann wundert sich irgendwer über Blackouts. Ich habe auf fast allen Kontinenten keine schlimmeren Elektroinstallation als in Nordamerika (inkl. Kanada) gesehen.
Ich hab neulich ein Studie gelesen, daß wenn in Nordamerika die Häuser nach deutscher Bauverordnung von 1988 gebaut wären, sie schlagartig 70% Energieeisparung hätten...:D
 
#9
Energie ist in Canada deutlich billiger als in Deutschland oder Oesterreich. Auch diese deutschlanduebliche "Oeko-Manie" zusammen mit dem staatlichen "Foerderungsjungel" gibts dort eher weniger. Schlecht isolierte Haeuser gibts in Deutschland leider auch genug, und zu gut isolierte Haeuser leider auch.

Der ORF sollte sich auchmal mit seinen eigenen Themen beschaeftigen, insbs. seine "politische Faerbung" und seine Vaetterleswirtschaft. Dies findet sich in Canada wiederum weniger.
 
#10
Energie ist in Canada deutlich billiger als in Deutschland oder Oesterreich. Auch diese deutschlanduebliche "Oeko-Manie" zusammen mit dem staatlichen "Foerderungsjungel" gibts dort eher weniger. Schlecht isolierte Haeuser gibts in Deutschland leider auch genug, und zu gut isolierte Haeuser leider auch.

Der ORF sollte sich auchmal mit seinen eigenen Themen beschaeftigen, insbs. seine "politische Faerbung" und seine Vaetterleswirtschaft. Dies findet sich in Canada wiederum weniger.
Um das es ist mir nicht gegangen. Aber zig Häuser in Nordamerika (inkl. Kanada) sind wirklich, was Stromverbrauch und Dämmung (vor allem bei den Temperaturen im Norden) angeht, unter jeder Kritik. Weil es billig ist, rechtfertigt es noch lange nicht eine Schindluderei mit den Ressourcen. Wenn jeder ein klein wenig dazu beiträgt, hilft es irgendwann allen.
 
#11
Stimmt alles. Nur, ist nicht an jedem Land irgendwas drann, was nicht passt oder mittelalterlich anmutet.

Am Ende muss man dort leben und Arbeiten, dann sieht man die Vor und Nachteile. Der ORF neigt halt immer gerne dazu ueberheblich aufzutreten, und mit de Finger auf andere zu zeigen, dabei koennte er mal ruhig damit anfangen die Fehler bei sich selbst zu suchen, - insbs. was die zuvor angesprochenen Themen betrifft.

Der Umgang mit Energie und Energiegewinnung ist in Canada grundsaetzl. ein anderer als in Europa. Vieles wird auch positiver gesehen, ohne die permanente "Prinzip-Neinsagerei" aus Europa. Die Kritik die ich eher an Canada habe sind die relativ hohen und jaehrlich erhobenen Grundsteuern die mit steigendem Wert der Immobilie gleich mitsteigen. Zudem sind bei Wohnungen die Betriebskosten relativ hoch, - aus mir unerfindlichen Gruenden. Google mal nach "Condo Fees" und Du wirst fuendig.

Die Bauweise kritisiere ich insbs. im Bereich der Low Rise Condominiums, da wird mir viel zu viel mit Holz gemacht, zu wenig Beton, etwa eine Betondecke wie in Deutschland.

Selbst bei High Rise Condos im Raum Toronto hat man auf dem Bau ordentlich geschlampt. Die sind gerademal fuer Investoren interessant, die sie nach einigen Jahren ( noch befor Reparaturen anstehen) bald abstossen.
 

josef

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#12
Vor 100 Jahren in Detroit...

Das Fließband und seine Auswirkungen

Es war ausgerechnet in der heutigen Pleitestadt Detroit, wo vor genau 100 Jahren eine Revolution ihren Ausgang genommen hat: Zum ersten Mal wurde im Ford-Werk Highland Park bei der industriellen Produktion ein Fließband eingesetzt. Und damit änderte sich nicht nur das Wirtschaftssystem, sondern auch die Arbeitswelt und damit die Gesellschaft grundlegend. Autopionier Henry Ford sollte mit seinen Innovationen einer ganzen Epoche einen Namen geben.

Arbeitswelt radikal verändertEs ist am 7. Oktober 1913 gewesen, als in der Ford-Autofabrik in Detroit auf eine völlig neue Produktionsweise umgestellt worden ist. Man begann mit dem Probebetrieb eines behelfsmäßigen ersten Montagebands für die Produktion des Modell T. Das Auto sollte eine einzigartige Erfolgsgeschichte schreiben, seine Produktionsweise die Welt revolutionieren.
Unternehmer Henry Ford ließ über das Fließband Zündmagneten für das Modell T montieren, das er seit 1908 baute und das die Motorisierung der USA einleitete. Die Fertigungszeit der Magneten verkürzte sich auf dem Band von 20 auf fünf Minuten. Es folgte das Fahrgestell, das bisher in zwölf Arbeitsstunden gefertigt wurde. Es verließ nun bereits nach eineinhalb Stunden das in der Anfangsphase noch von einem Seil gezogene Fließband. Bald wurde auf diese rationelle Weise der ganze Wagen zusammengesetzt.

Vorbild Fleischverarbeitung
Das Fließband hatte ein Vorbild: eine Fleischwarenfabrik in Chicago. Ford beobachtete, wie die Rinder- und Schweinehälften durch eine Kettenbahn von einem Arbeitsplatz zum anderen weitertransportiert wurden. Jeder Schlachter war auf bestimmte Handgriffe spezialisiert. Das Fleisch konnte viel schneller und fachgerechter verarbeitet werden. Aber erst die Übernahme dieses Produktionsprinzips in der Automobilindustrie und die vollständige Automatisierung dort machten das Fließband zum umstrittenen Symbol einer neuen Zeit.

Mehr und billiger
Ford selbst beschrieb den Grundgedanken als „Verminderung der Ansprüche an die Denktätigkeit des Arbeitenden und eine Reduzierung seiner Bewegungen auf das Mindestmaß“. Das - so die Idee - erhöhe die Produktivität und die Stückzahlen. Das Auto wurde dank der billigen Herstellung zu einem Massenprodukt - ganz in Sinne Fords, der auf Preissenkungen setzte, um seinen Absatz zu steigern. Extras gab es keine. Angeblich sagte Ford, der Kunde dürfe sich jede Farbe aussuchen - so lange sie schwarz sei.

Ford drückte den ursprünglichen Preis von 850 Dollar mit Hilfe des ersten Fließbandes und der Massenproduktion später auf 260 Dollar. Ford produzierte 1914 mit 13.000 Arbeitern 300.000 Autos, während 299 andere Autohersteller mit 66.350 Beschäftigten nur 280.000 Autos bauten.

Massenproduktion und Massenkonsum
Neben dem Fließband war es aber auch eine zweite Innovation, mit der Ford seinen Erfolg begründete. Ford verdoppelte 1914 die Löhne seiner Arbeiter auf fünf Dollar pro Tag gegenüber 2,34 Dollar und reduzierte gleichzeitig die tägliche Arbeitszeit von neun auf acht Stunden. Andere Unternehmen folgten dem Beispiel nach anfänglichem Widerstand.
Fords Vorstoß kam freilich nicht aus reiner Nächstenliebe: Drei Monatsgehälter waren etwa so viel wie der Preis eines Modell T. Es wurde also nicht nur das Produkt geschaffen, sondern quasi auch die Abnehmer. Auf die Massenproduktion folgte die Sicherung des Massenkonsums. Als Fordismus sollte dieses Prinzip in die Wirtschaftsgeschichte eingehen.

Die späte Krise des Fordismus
Jahrzehntelang regierte dieses System, ehe es in die Krise kam. Die Unzufriedenheit der Arbeiter mit dem eintönigen Alltag wuchs. Auch aus wirtschaftlicher Sicht kamen bald Zweifel auf: Unflexibel und störungsanfällig war die Produktion, ein Fehler legte gleich den gesamten Ablauf lahm. Hinzu kam die stetig zunehmende Automatisierung, Arbeiter wurden mehr und mehr durch Maschinen ersetzt. Die Industrie war auf dem Arbeitsmarkt ohnehin bereits gegenüber der Dienstleistungsbranche im Rückzug begriffen.

Ab den 1970er Jahren wurden die Produktionsweisen auch in der Autoindustrie dann zunehmend flexibler. Hersteller wie Toyota setzten auf die Gruppenfertigung statt auf starren Fließbandtakt. Dennoch ist die Arbeit am Fließband noch heute tägliche Realität für Millionen Menschen - nicht nur in der Fertigung von Produkten in Schwellenländern für den westlichen Markt.
http://www.orf.at/stories/2201099/
 

josef

Administrator
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#13
Wieder einmal Detroit...

Pleitestadt mit zwei Gesichtern: Verarmtes Zentrum, reiche Vororte

Verarmtes Zentrum auf der einen Seite, luxuriöse Vororte auf der anderen Seite. Auch Jahre nach der größten Städtepleite in den USA ist Detroit weiterhin eine Stadt mit zwei Gesichtern. Von einer Wiederauferstehung sei Detroit weit entfernt, ist die Stadtexpertin Margit Mayer überzeugt. Schuld daran sei nicht nur der Zusammenbruch der Automobilindustrie.

Abwanderung setzt der Stadt zu
Detroit hat die bei weitem größte Städtepleite in der Geschichte der USA hinter sich. Vor etwas mehr als einem Jahr schloss die ehemalige Autometropole ihr Insolvenzverfahren ab. Eine wachsende Armutsbevölkerung, der Wertverfall von Immobilien und die Folgen der massiven Abwanderung in die Vororte setzen der Stadt aber weiterhin zu.

Mit der Pleite von Detroit hatte der ehemalige Insolvenzverwalter Kevyn Orr eine Reihe von Entlassungen, Einsparungen bei Löhnen und Pensionen, eine Sparrunde bei kommunalen Dienstleistungen und den Ausverkauf von kommunalem Besitz vorangetrieben. Aber zu dieser Zeit war die ehemalige Millionenmetropole bereits auf 688.000 Einwohner geschrumpft.

Konzentrierte Armutsbevölkerung
„Der Exodus der Mittel- und Arbeiterklassen, die abgewandert sind, hat eine konzentrierte Armutsbevölkerung in der Stadt zurückgelassen“, sagt die Politologin Margit Mayer, Expertin für Stadtpolitik an der Freien Universität (FU) Berlin im Gespräch mit ORF.at. Im Jahr 1950 lebten 1,8 Millionen Menschen in der Stadt, in den 90er Jahren bis 2009 blieb die Einwohnerzahl bei etwa einer Million über die Jahre konstant, seitdem schrumpft die Einwohnerzahl von Jahr zu Jahr, wie das United States Census Bureau in seinen Zahlen ausweist.

Bei dem Umschuldungsplan wurden der Stadt sieben Milliarden Dollar der insgesamt 18 Milliarden Dollar (16,19 Mrd. Euro) schweren Verschuldung aus den Büchern gestrichen. Orr sprach damals von einer „historischen Entscheidung“ und sagte, Detroit bewege sich auf einem Weg hin zu finanzieller Stabilität. Diese bezweifelt Mayer: „Sowohl die eigenen Einkünfte als auch die Finanzausgleichsquellen des Staates Michigan sind so gering, dass die Haushaltseinkünfte Detroits bis in die Mitte der 2020er Jahre eher sinken oder maximal konstant bleiben.“

Postindustrieller Übergang verpasst
Detroit hat Jahrzehnte von der Automobilindustrie gelebt: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte sich die Stadt zum führenden Standort der US-Autoindustrie entwickelt. 1909 begann Ford die erste Massenproduktion, der sich andere Autobauer bald anschlossen. Nach wie vor sitzen die „Big Three“, General Motors, Ford und Chrysler, in Detroit, als Produktionsstandort hat die Stadt aber an Bedeutung verloren – und gleichzeitig auch den Übergang in das postindustrielle Zeitalter verpasst, so Mayer.

Längst haben Kreative Detroit als attraktive Stadt entdeckt, in der man mit wenig Geld viel Raum für Möglichkeiten hat. Sie errichten in den verlassenen Produktionshallen Ateliers und Galerien, stemmen Bars aus dem Boden oder planen Architekturbüros. „Creative Industries können durchaus ein Ansatzpunkt zur wirtschaftlichen Erholung einer Stadt sein, weil diese von niedrigen Flächenpreisen profitieren“, sagt Peter Mayerhofer vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) gegenüber ORF.at. Jedoch sei der Prozentsatz dieser Einwohnergruppen in Detroit zu gering, als dass sie einen relevanten Faktor beim wirtschaftlichen Aufschwung darstellen könnten, erklärt Mayer.

Ökonomische Basis verschoben
Die ökonomische Basis moderner Städte hat sich in den letzten Jahrzehnten von der industriellen Produktion hin zu dienstleistenden Tätigkeiten verschoben. Die „Städte der Zukunft“ seien immer solche mit Technologie- und Wissensvorteilen, höher qualifizierten Arbeitskräften und vorrangig innovativen Unternehmen, sagt Mayerhofer. Erfolgreiche Städte, die den Übergang zur postindustriellen kreativen Stadt geschafft haben, würden sich also nicht nur auf ein Erfolgsmodell verlassen.

Es ginge vor allem darum, inwieweit Innovationen innerhalb einer Branche auf eine andere nahe Branche neu angewendet werden können. Das passiere dann, wenn es viele Branchen gibt, die sich technologisch und kognitiv nahe stehen und somit voneinander profitieren können. Optimal sei daher weder die Spezialisierung auf eine Branche noch eine enorme, nicht verwandte Branchenvielfalt, so Mayerhofer.

Weiße Vororte schotten sich ab
Von diesen Fragen ist Detroit aber weit entfernt: Über 80 Prozent der Bewohner der verarmten Stadt sind Afroamerikaner. Sie ist umgeben von weißen wohlhabenden Vororten. Ein Teil der Firmen ist zwar in Downtown Detroit geblieben, viele Unternehmen sind aber in die Vorstädte gezogen, sodass viele dieser Vororte reich und prosperierend sind. Das bildlichste Beispiel ist Grosse Pointe, östlich von Detroit am Ufer des Lake St. Clair gelegen. Grosse Pointe gehört zu den reichsten Städten der USA. Und hier sehe man das strukturelle Problem, sagt Mayer.

Detroit habe überhaupt keine Möglichkeit, sich wirtschaftlich neu aufzustellen, da die Kommune über keine finanziellen Mittel dafür verfügt. Mayer: „Mittels Finanzausgleichsmaßnahmen innerhalb der Region könnte man eine steuerliche Umverteilung angehen. Dafür gibt es jedoch keine Mehrheiten im politischen System, sondern heftigen Widerstand aus den Vororten, der obendrein stark vom Staat Michigan favorisiert wird."

Wer es sich leisten kann, zieht weg
Das Spezifische an US-amerikanischen schrumpfenden Städten im Vergleich zu Städten in Österreich oder Kanada sei deren eingeschränkter Handlungsspielraum, so Mayer. Über Jahrzehnte verboten rassistische Strukturen und Regeln Afroamerikanern, Eigenheime in den Vororten zu kaufen. In bestimmten von Afroamerikanern bewohnten Gegenden vergaben die Banken keine Hypotheken (Redlining). „Resultat ist, dass in den von Firmen und wohlhabenden Menschen entleerten Städten auch die Steuern wegbrachen und damit die Ressourcen und Handlungsspielräume für Kommunen wie Detroit“, sagt Mayer. Obendrein habe der Bund den Ausbau der Infrastruktur massiv subventioniert, sodass in die Vororte zog, wer immer es sich leisten konnte.

„In Kanada, Deutschland oder Österreich verhinderten Strategien wie Annexion und Eingemeindung, dass reiche Vororte ihr eigenes Süppchen kochen“, sagt Mayer. Die Möglichkeit, auch vom Reichtum ihrer umliegenden wohlhabenden Vororte über Steuern zu profitieren, sei daher auch eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft von Städten wie Detroit.

Arbeit und Ausbildung für Detroiter
Ebenso müssten solche Städte auch den Investoren, die in ihren jeweiligen Downtowns investieren, Zugeständnisse abgewinnen – zum Beispiel, dass sie mit ihren Projekten auch Arbeits- und Ausbildungsplätze für lokale Einwohner stellen. Neubauten sollten nach Meinung der Stadtexpertin zum Teil auch erschwingliche Mietwohnungen beinhalten. Die Kommune könnte auch dafür sorgen, dass die in ihren Besitz übergegangenen, von ihren vormaligen Eigentümern aufgegebenen und verfallenen Häuser renoviert und kostengünstig auf den Markt gebracht oder als Sozialwohnungen angeboten werden.

Aber solange Detroit nicht als Teil der Region mit ihren Vororten betrachtet werde, sagt Mayer, gebe es wenig Hoffnung auf eine schnelle wirtschaftliche Erholung der ehemaligen glanzvollen Autostadt.


Manuela Tomic, ORF.at
http://orf.at/stories/2325407/

Nochmals der Link zu Detroiturbex.com, da hätten unsere "Urbexer" ein reiches Betätigungsfeld :spock:
 
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