Korneuburg und Umgebung: Kasernen und Reste von Einrichtungen der K.u.K. Armee bzw. 1. ÖBH

H

Harald 41

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#22
Hallo Soundy;
:danke Für die Bilder, da bin ich total falsch gelegen Unterrohrbach liegt ja schon bei Spillern bzw. Stockerau.

LG Harry
 
H

Harald 41

Guest
#25
Hallo Josef;
:danke für die alten Ansichtskarten, leider ist hier wie man sieht alles aus Holz wird heute nichts mehr vorhanden sein.

LG Harry

PS: Soundy ebenfalls danke für das Bild, jetzt haben wir uns überschnitten habe mit dem Hochladen getrödelt.
 
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josef

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#27
Ehem. Jahn- bzw. „Franz Joseph-Kaserne“ Korneuburg

Kannte eventuell jemand die Jahnkaserne in Korneuburg:fragend, habe gerade einen Link gefunden...
Ehem. "Jahn-" bzw. „Franz Joseph-Kaserne“:
Die „Jahn-Kaserne“ wurde im Jahre 1882 vom k.u.k. Hofbaumeister Franz Olbricht (1842 – 1907) gemeinsam mit dem Architekten und Hofbaumeister Ferdinand Dehm (1846 – 1923) als „Franz Joseph-Kaserne“ errichtet und nach dem Zerfall der Monarchie zu einem Miethaus umgebaut. Für eine zukünftige Nutzung dieses Areals in hervorragender Lage wird im Rahmen einer Projektentwicklung eine für die Stadt Korneuburg und ihre Bewohner lebensqualitätsaufwertende Lösung erarbeitet.

Nach der Veräußerung dieses Areals an das NÖ Friedenswerk wurde bereits mit dem Abriss begonnen.
Korneuburg

lg
josef
 

josef

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#28
Korneuburg - ehem. Albrecht-Kaserne

Das Eisenbahn- und Telegraphen Regiment war auch in der ehemaligen Erzherzog Albrecht Kaserne stationiert:
Albrechtskaserne und Kammeramtsgebäude
Zwischen Chimanigasse und Stockerauerstraße liegt das Areal der ehemaligen Albrechtskaserne. Die Backsteinbauten stammen aus 1892, das Kammeramtsgebäude, heute Volkshochschule/Volksheim aus 1938/40. Die Albrechtskaserne wurde von der Stadt Korneuburg errichtet und an die Armee vermietet. Sie wurde als Schule des militärischen Eisenbahn- und Telegrafenwesens genützt. Das Kammeramtsgebäude wurde von der deutschen Wehrmacht erbaut. Militärisch genutzt wurde die Anlage bis zum Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht im Jahre 1955. Die Kaserne diente ab Dezember 1956 als Lager für ungarische Flüchtlinge und wurde in weiterer Folge als Durchgangslager für rumänische, jüdische Flüchtlinge verwendet.
Auszug aus Korneuburg

Südlich des Bahnhofgeländes und in der Doanu-Au westlich der Werft waren Lagereinrichtungen und das Übungsgelände.

In der Leobendorferstraße, parallel zur Landesbahnstrecke Korneuburg-Ernstbrunn-Mistelbach, waren ebenfalls große gemauerte Lagerhallen für die Eisenbahntruppe. Heute ist das Gelände Teil der "Dabsch-Kaserne" (ABC-Abwehrschule).
 

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Bunker Ratte

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#29
Wasserturm des Genesungslagers für verwundete Soldaten im WK1
Bei der Besichtigung des Turmes traf ich einen netten Herrn vom Schrebergartenverein, der mir den Zugang ermöglichte. Ich durfte den Turm auch von innen besichtigen. Jedoch ist die Steigleiter in den Turm hinauf, wo sich die Wasserrohre befanden nicht mehr intakt, um einen Aufstieg zu ermöglichen. Der Turm wird als Bier-und Getränkelager für den Verein verwendet. Die Bauweise des Turmes und sein Kleid ist bis auf die Beleuchtung und die neue Bedeckung des Daches noch im Originalzustand. Auch die historische Vergangenheit über den Turm, bekam ich erzählt von dem netten Herrn. Die Kleingarten Siedlung war damals ein Barakenlager im WK1. Leider gibt es keine Unterlagen über das Gebäude, er meinte Eventuell auf der Gemeinde. Ich möchte mich hiermit nochmal herzlich bedanken, bei den jenigen der mir die Besichtigung ermöglicht hat.
Der Wasserturm diente zur Wasserversorgung des Genesungslagers für verwundete Soldaten des Ersten Weltkrieges, die auf dem Gebiet der heutigen Schrebergärten in Baracken untergebracht waren. Die Donaustraße hieß einst Holz-Gstetten-Weg und führte zum heutigen Ausstreifplatz an der Donau, wo einst die Flöße landeten und Bauholz die Donau abwärts brachten.
Quelle: Kulturrundgang Korneuburg und auch unter Wassertürme Korneuburg

214.jpg
 

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Bunker Ratte

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#30
Wasserturm des Genesungslagers für verwundete Soldaten im WK1 Teil2:
Auch die inneren Werte sind bemerkenswert, bis auf den Lagerinhalt:D!

208.jpg
 

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Bunker Ratte

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#31
Korneuburg - Wasserturm ehem. Genesungslager WKI

Hatte vor kurzem etwas in Korneuburg zu erledigen,da sprang mir ein Wasserturm ins Auge.
Dieser diente zur Wasserversorgung eines Genesungslagers im ersten Weltkrieg für verwundete Soldaten, wo sich einst das Barackenlager befand sind heute Schrebergärten.
Der Wasserturm den @Harald41 gepostet hat, steht im Trenkenschuh und diente zur Wasserversorgung der Belegschaft des Pioniergerätelagers. Zumindest kann man dies aus den geposteten Quellen in #14 lesen!
 

josef

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#32
Der Wasserturm den @Harald41 gepostet hat, steht im Trenkenschuh und diente zur Wasserversorgung der Belegschaft des Pioniergerätelagers...
Stimmt, @Harry hat da etwas "kehrvert" geschrieben...

Wasserturm von Beitrag #1 ist eindeutig dem ehemaligen Pi-Gerätelager zuzuordnen (Trenkenschuh)
Der Turm in der Schrebergartenanlage von Michi war für das "Genesungslager" (zwischen Donaustraße und Parkweg):

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HF130C

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#33
Eine Frage zum Hauptbild des Beitrages #15: Da ist ein Seilzug erkennbar, der hinter den Leitersprossen nach oben führt. Wofür könnte der gedient haben? Konnte man erkennen, wo er unten geendet hat?
Für die Betätigung eines Wasserventiles ist mir das Seil fast zu filigran. Könnte es eine spätere Zutat sein?
 

Bunker Ratte

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#34
Eine Frage zum Hauptbild des Beitrages #15: Da ist ein Seilzug erkennbar, der hinter den Leitersprossen nach oben führt. Wofür könnte der gedient haben? Konnte man erkennen, wo er unten geendet hat?
Für die Betätigung eines Wasserventiles ist mir das Seil fast zu filigran. Könnte es eine spätere Zutat sein?
Hallo HF130C,
das Seil ist mit der Anzeige der Fühlmenge auf "Bild 202" verbunden, jedoch weiß ich nicht wo es oben endet. So glaube ich, wurde der Wasserstand in dem Behälter gemessen. Jedoch kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie dies funktioniert haben könnte?

Lg
Michi
 

HF130C

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#35
das Seil ist mit der Anzeige der Fühlmenge auf "Bild 202" verbunden, jedoch weiß ich nicht wo es oben endet. So glaube ich, wurde der Wasserstand in dem Behälter gemessen. Jedoch kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie dies funktioniert haben könnte?
Danke für den Hinweis. Damit ist alles klar, Im Wassertank ist ein Schwimmkörper, An dem hängt das Seil und das wird über Umlenkrollen nach unten zum Wasserstandanzeiger geführt. Hebt oder senkt sich der Schwimmer oben im Behälter, dann tut dies auch der Zeiger unten. Eine simple und einfache Konstruktion, die im heutigen Elektronikzeitalter niemand mehr bauen würde ....
 

Bunker Ratte

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#36
Danke für den Hinweis. Damit ist alles klar, Im Wassertank ist ein Schwimmkörper, An dem hängt das Seil und das wird über Umlenkrollen nach unten zum Wasserstandanzeiger geführt. Hebt oder senkt sich der Schwimmer oben im Behälter, dann tut dies auch der Zeiger unten. Eine simple und einfache Konstruktion, die im heutigen Elektronikzeitalter niemand mehr bauen würde ....
Danke für die Aufklärung, man lernt nie aus "Super"!
 

josef

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#37
Nachfolgend eine Kurzdarstellung der Korneuburger Kasernenanlagen bis 1918

lt. Stefan Bader, Johann Bartl;
Die Garnison Korneuburg - Ein Stück österreichische Militärgeschichte
Herausgeber Republik Österreich - BM für Landesverteidigung und Sport, Wien 2011



"Kloster- oder Augustiner Kaserne":
Erstbezug 1810, in der Stockerauer Straße (1808 aufgelassenes Kloster).

1580230639362.png
Militärische Nutzung bis 1918, danach zivile Nutzung (Wohnungen und Gewerbebetriebe)


"Schießstatt-Kaserne":
Ecke Wienerstraße/Wienerring:

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Die militärische Nutzung des Gebäudes dürfte um 1850 begonnen haben, mit dem Neubau der "Albrecht-Kaserne" um 1890 endete die militärische Nutzung. Das Gebäude diente danach nur mehr ziviler Nutzung und wurde erst 1991 abgerissen.


"Baracken - Kaserne":
Entstand 1871 auf der "Victoria-Wiese vor der Stadt
1580230749003.png
...wurden bis zur Fertigstellung der "Albrecht Kaserne" ebenfalls hier untergebracht.
Danach zivile Nutzung durch Einbau von Wohnungen. Diese hatten "Substandard-Charakter"..., Abriss nach dem 2. WK.



"Kaiser-Franz-Joseph-Kaserne":
Neubau im Bereich Wienerstraße/Jahnstraße, Bezug 1882
1580231621336.png

Belegt wurde die Kaserne durch das neu aufgestellte "Eisenbahn- und Telegraphenregiment"
1887 wurde am Gelände der Kaserne ein "Zeugsdepot" mit direktem Gleisanschluss an die Nordwestbahn errichtet.

Mit Ende des 1. Weltkrieges endete die militärische Nutzung der Kaserne, die Objekte wurden danach für zivile Wohnungen genützt. 2013 wurden die alten Gebäude abgerissen um Platz für Neubauten zu gewinnen...


"Übungsplatz für das k.u.k. Eisenbahn- und Telegraphenregiment"
Um 1883 begann auch der Ausbau eines großen, den Aktivitäten des Eisenbahnregiments entsprechenden, Übungsgeländes.
Dieses erstreckte sich südlich der Nordwestbahn auf den schon bisher als Exerzierplatz genutzten Wiesen bis in das Augelände an der Donau.
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Es entstanden umfangreiche Übungsanlagen für Bahnbau- und betrieb, Brückenbau, Wasserpionierdienst und Telegraphendienstbetrieb. 1884 wurde der "Technische Übungsplatz" noch um eine "Elementarschießstätte" erweitert. Es entstanden große Lagergebäude für Eisenbahnmaterial (Feld- und Normalspurgleismaterial, Oberbaulager, Wagenpark usw.), für Brückenelemente, Werkstätten usw. . Das Depotgelände erhielt einen eigenen Gleisanschluss zum Bahnhof Korneuburg und für den militärischen Bahnbetrieb wurden umfangreiche permanente und temporäre Übungsstrecken angelegt...
1895 umfasste das Übungsgelände 55 Hektar...


"Kronprinz-Rudolf-Truppenspital"
Durch die ständige Zunahme von Militärpersonal in Korneuburg war zur medizinischen Versorgung der Mannschaften auch die Errichtung eines Truppenspitals notwendig. Dafür ließ der damalige Bürgermeister Johann Kwizda auf eigene Kosten am Laaer Ring ein Spital errichten und stellte dieses ab 1885 der Militärverwaltung gegen Mietzins zur Verfügung:
1580235303242.png
Am Gelände befindet sich heute das Korneuburger Spital...


"Erzherzog-Albrecht-Kaserne"
Neubau im Bereich zwischen Stockerauer Straße-Chimanigasse/Albrechtgasse, Bezug 1893
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Der weitere Kasernen-Neubau wurde notwendig, da die Verlegung des 2. Bataillon des Eisenbahn- und Telegraphenregiments, welches bisher in Bosnien stationiert war, nach Korneuburg vorgesehen war und zusätzlich ein 3. Bataillon neu aufgestellt werden sollte.

Die "Albrecht-Kaserne" war in weiterer Folge in der Zwischenkriegszeit vom 1. ÖBH und dann von der Deutschen Wehrmacht belegt. Militärisch genutzt wurde die Anlage noch bis zum Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht im Jahre 1955. Die Kaserne diente ab Dezember 1956 als Lager für ungarische Flüchtlinge und wurde in weiterer Folge als Durchgangslager für rumänische, jüdische Flüchtlinge verwendet. Die verbliebenen Objekte befinden sich in Privatbesitz...


"Lokomotiv- und Feldbahndepot"
Die vorhandenen Hallenflächen zur Lagerung und Instandhaltung des umfangreichen Feldbahnmaterials reichten bald nicht mehr aus. Deshalb entschloss sich die k.u.k. Militärverwaltung zur Errichtung von weiteren Hallen, Remisen und Werkstätten. Als Standort wählte man ein Gelände zwischen Korneuburg und Leobendorf, entlang der Lokalbahnstrecke Korneuburg - Ernstbrunn -Mistelbach (heutige "Dabsch-Kaserne").
Um 1908 wurde die Depot-Anlage, bestehend aus Kanzlei- und Werkstättengebäuden, Maschinenhaus, Remise für 60 Feldbahnlokomotiven, 12 Hallen für Fuhrpark, 120.000 Meter Gleisjoche, 250 Weichen und 600 Feldbahnwagen sowie 3 großen Ausrüstungsmagazinen, fertig.
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Die Luftaufnahme dürfte nach Ende der russischen Besatzungszeit (1955) entstanden sein. Einige renovierte Hallen werden heute noch vom ÖBH ,-> "Dabsch-Kaserne", verwendet.


"Feldbahn-Übungsstrecke"
1912
wurde vom Depot in Leobendorf ausgehend eine rund 13 km lange permanente Feldbahn-Übungsstrecke um den Burgberg von Kreuzenstein herum, gebaut...
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Soweit eine Kurzdarstellung der Korneuburger Kasernenanlagen bis 1938.
Mehr über die militärischen Objekte in KO ab 1938 findet man hier...

Alle Bilder des Beitrages sowie Textgrundlage aus:
1580240214829.png
 
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josef

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#38
Kurzer Abriss zur Geschichte und Gliederung des "Eisenbahn- und Telegraphenregiments" bis Kriegsbeginn 1914:


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1580316952332.png
1580317020213.png
Quelle: Seiten 80-81 aus
Stefan Bader, Johann Bartl;
Die Garnison Korneuburg - Ein Stück österreichische Militärgeschichte
Herausgeber Republik Österreich - BM für Landesverteidigung und Sport, Wien 2011
 

josef

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#39
Noch ein paar Bilder aus dem vom ÖBH herausgegebenen Buch
"Die Garnison Korneuburg - Ein Stück österreichische Militärgeschichte"
mit Motiven vom Übungsgelände des Eisenbahnregiments in und um Korneuburg:
(Im Buch kein Hinweis auf eingeschränkte Veröffentlichungsrechte...)
 

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josef

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#40
Zwischenkriegszeit 1918 - 1938

Von den ehemaligen K.u.K. Kasernen in Korneuburg verblieb nach Ende des Ersten Weltkrieges in der neugegründeten Ersten Republik nur mehr die "Albrecht Kaserne" weiterhin unter militärischer Nutzung. Dem neuen Staat wurden lt. Friedensvertrag von Saint Germain Eisenbahnpioniere als eigener Logistik-Truppenkörper untersagt und nur "herkömmliche" Pioniertruppen zugestanden. So kam es zur Auflösung des K.u.K. Eisenbahnregiments.

Aus dem zu Kriegsende 1918 in Korneuburg noch stationierten "Ergänzungstruppenkörper des K.u.K. Eisenbahnregiments" entstand in der nunmehrigen Republik Anfang 1920 das "Technische Bataillon 2" mit dem Kommando und der 2. Kompanie in Korneuburg. Die 1. Kompanie war in Klosterneuburg, der Brückenzug in Krems und ein Scheinwerferzug in Wien stationiert.

Anfang 1921 wurde das "Technische Bataillon 2" neu strukturiert:
Das Kommando, die 1. und 2. Kompanie sowie die Zeugstelle waren in Korneuburg stationiert, der Brückenzug verblieb in Krems.
Da man sich damals der Bedeutung des militärischen Eisenbahnwesens bewusst war, richtete man im Bataillon wieder einige kleine eisenbahntechnische Verbände ein!
Man stelle je einen "Eisenbahntechnischen Zug" in Wels, Stadt Salzburg, Graz und Klagenfurt auf.
Diese Einheiten mussten aber auf Anordnung der Alliierten im gleichen Jahr wieder aufgelöst werden!

Anfang 1923 wurde das "Technischen Bataillon 2" aufgelöst und als "Pionierbataillon 2" neu aufgestellt (-> der Brückenzug Krems wurde herausgelöst und zum "Brückenbataillon Krems").

1928 wurde das in Korneuburg stationierte "Pionierbataillon 2" auf "Wiener Pionierbataillon Nr. 2" umbenannt.

Mir 14. Februar 1937 kam es wieder zur Aufstellung einer "Eisenbahnpionierkompanie" und eines "Eisenbahngerätelagers" im Verband des "Wiener Pionierbataillon Nr. 2" in Korneuburg!

Bei der Übernahme durch die Deutsche Wehrmacht bzw. der Überleitung (gemeinsam mit dem "Brückenbataillon Krems) zum direkt dem Oberkommando der Wehrmacht unterstellten "Eisenbahnpionierbataillon 56" im Jahre 1938 gliederte sich das
"Wiener Pionierbataillon Nr. 2" in Korneuburg wie folgt:

- Bataillonskommando
- 1. und 2. Pionierkompanie
- Zeuganstalt
- Eisenbahnkompanie Nr. 1
- Eisenbahngerätelager
- Schleppbahnbetriebsdetachement in Felixdorf (-> Militärbahn im Steinfeld [Pulverfabrik Blumau, Munitionslager Groß Mittel])

Textquelle: Kurzzusammenfassung der Seiten 125 - 140 aus
Stefan Bader, Johann Bartl;
Die Garnison Korneuburg - Ein Stück österreichische Militärgeschichte

Herausgeber Republik Österreich - BM für Landesverteidigung und Sport, Wien 2011
Ebenso stammen die nachfolgenden Bilder aus vorgenannter Quelle (Im vom ÖBH herausgegebenen Buch befindet sich kein Hinweis auf eingeschränkte Veröffentlichungsrechte...)
 

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