Waldviertelbahn - Waldviertler Schmalspurbahn

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Diver

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#1
Da ich mehrmals im Jahr an der Station Heidenreichstein der Waldviertelbahn vorbeifahre , dacht ich mir nun ein paar Fotos und Infos über diese hier zu veröffentlichen.

Leider hat der Betrieb noch Winterschlaf , wie auf den Fotos zu sehen ist, aber ich hoffe das es trotzdem Interessant ist.

Die Waldviertler Schmalspurbahnen sind ein Netz von drei zusammenhängenden Eisenbahnstrecken mit einer Spurweite von 760 mm, welche von Gmünd in Niederösterreich aus das nordwestliche Waldviertel auf Strecken nach Litschau, Heidenreichstein und Groß Gerungs erschließen. Alle Streckenäste werden ausschließlich touristisch genutzt und von der NÖVOG bzw. einem Eisenbahnverein betrieben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldviertler_Schmalspurbahnen
Weitere Infos:

http://de.wikipedia.org/wiki/Waldviertler_Schmalspurbahnen
http://www.noevog.at/de/waldviertelbahn
http://www.resy.waldsoft.at/page_pool/200251095633/htm/20060927223255.htm
http://www.wsv.or.at/
http://www.waldviertelbahn.info/
http://schmalspur.bahnen.at/strecke02.php

Lg.Thomas
 

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Harald 41

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#5
Hallo Thomas;
:danke für die interessante Fotoserie, kenne die im Wald4rtel nur vom drüberfahren mit dem Auto.

LG Harry
 

josef

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#6
Waldviertelbahn - Südast

@Diver :danke für die aktuellen Bilder vom Nordast!

Habe einige Fotos aus 1989 u. 1992 ausgegraben, als es noch regulären Planbetrieb am Südast (Gmünd-Groß Gerungs) gab, Dampflok Reihe 399:

1989 - leider regnerischen Tag, mit dem Auto nach Gmünd und dann mit dem Bähnle durch die Gegend:

1. Nach Ankunft in Groß Gerung war für die 399.02 Wasserfassen angesagt.
2. Dann "Umsetzen" der Lok an die andere Seite der Garnitur...
3. Der Zugchef überwacht den Kuppelvorgang, dann geht es "Tender voraus" zurück nach Gmünd...
4. Zugkreuzung in Langschlag mit Triebwagen Reihe 5090.
5. u. 6: 1992 - ebenfalls 399.02 in Groß Gerungs, damals war ich mit dem Auto unterwegs und sah die Rauchsäule der Lok schon von der Ferne über dem Ort! Da musste ich natürlich zum Bahnhof, als Entschädigung für Frau und Tochter gab es einen Konditoreibesuch...:D
 

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Harald 41

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#7
Hallo Josef;
:danke für die Bilder, die Bahn sah ich auch leider fotografierte ich sie damals nicht, machte vor einigen Jahren einen Kurzurlaub in Gross Gerungs 3 Tage.
Ja die Konditorei ( die haben gute Schokospitz ) ist da nicht zu verachten, ebenso der Gasthof Hirsch am Hauptplatz:)

LG Harry
 

josef

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#8
"115 Jahre Dampf und Diesel" - Jahresausstellung 2017 im Schloss Weitra

Nun ein kleiner Überblick von der Ausstellung über die Waldviertler Schmalspurbahn im Schloss Weitra:


Teil 1 von 3: (Alle Fotos aus der Ausstellung im Schloss Weitra - Aufnahmedatum 19.05.2017)

  1. Einladung aus 1896 zu einer „Interessentenversammlung“ für das Bahnprojekt
  2. „Visionen“ zum Projekt
  3. Von der „Vision zur Realisierung“
  4. Wahl der Spurweite von 760 mm
  5. Betrachtungen zum Bau
  6. Baustellenfoto „…mit Krampen und Schaufel“
  7. Errichtung des Viaduktes in der Nähe von Weitra
  8. Arbeiten vor dem künftigen Tunnelportal bei Bruderndorf
  9. Eröffnungszug in Weitra
  10. Gmünd 1907: O-Bus trifft mit einem „Komarek Dampftriebwagen“ zusammen.
 

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josef

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#9

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josef

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#10
Teil 3 (Rest)

21. Personenzug mit Lok Rh. 2190
22. Personenzug mit Doppeltraktion Rh. 2091
23. 2 Züge mit Loks Rh. 2095 bei der Ausfahrt vom Abzweigebahnhof Alt Nagelberg (linkes Gleis Richtung Heidenreichstein, rechts geht es nach Litschau), im Hintergrund die Glashütte Stölzle.
24. Schmalspurtriebwagen Rh. 5090 der ÖBB.
25. - 26. Triebwagen-Reihe 5090 in den Farben der NÖVOG.
27. Diverse Gegenstände aus dem Bahnbetriebsgeschehen.
28. „Komposteur“ zum Einprägen des Datums auf den alten Fahrkarten aus Pappe.
29. Modell des Bahnhofes Steinbach- Groß Pertholz.
30. Hoffentlich bleiben die Gleise der Waldviertelbahn noch lange vor der „Haltescheibe“ verschont…
 

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josef

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#12
Bahnhof Gmünd - vor der Abfahrt nach Groß Gerungs:

Beim Einscannen einiger analoger "Album-Bilder" aus 1989 kamen mir auch einige Fotos vom 26.08.1989, aufgenommen am Bhf. Gmünd vor der Abfahrt des Schmalspur-Personenzuges nach Groß Gerungs, in die Quere (Lok 399.02):
(Im Beitrag #5 gibt es Bilder von der Ankunft bzw. vom "Lokumspannen" für die Rückfahrt im Bhf. Groß Gerungs...)
 

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josef

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#13
Historischer Bahnhof bei Gmünd wird verkauft
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Der Waldviertler Schmalspurbahnverein verkauft den 121 Jahre alten Neu-Nagelberger Bahnhof (Bezirk Gmünd). Die Nutzungsideen der Interessentinnen und Interessenten für das historische Gebäude sind so vielseitig wie das Verkaufsobjekt selbst.
Online seit heute, 5.28 Uhr
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Bereits 1990 erwarb der Waldviertler Schmalspurbahnverein, auch bekannt als Wackelstein-Express, den Bahnhof Neu-Nagelberg in Breitensee bei Gmünd und machte ihn zum Vereinssitz. Vor zehn Jahren wurde der Sitz allerdings nach Heidenreichstein (Bezirk Gmünd) verlegt und der Bahnhof Neu-Nagelberg einem Vereinsmitglied vermietet. Nachdem die bisherige Mieterin aber im vergangenen Jahr verstorben ist, sucht der Waldviertler Schmalspurbahnverein nun neue Besitzer für den Bahnhof.

Zusammen mit dem 148 Quadratmeter großen Gebäude steht auch eine Wald- und Grünfläche mit insgesamt einem Hektar Fläche zum Verkauf. Daneben können nach Wunsch auch 100 Meter Nebengleise und ein Waggon übernommen werden. Ausrufungspreis für das gesamte Grundstück mit Gebäude sind 99.000 Euro. Der Zuschlag erfolgt dann für den Bieter mit dem besten Preis- und Nutzungsvorschlag, so der Vereinsobmann.

Nostalgiezüge fahren auch weiterhin
Die vor dem Gebäude verlaufenden Hauptgleise bleiben allerdings im Besitz des Waldviertler Schmalspurbahnvereins und werden auch weiterhin zu touristischen Zwecken befahren, erklärt Vereinsobmann Manfred Schwingenschlögl. „Die Nostalgiezüge verkehren von Mai bis Oktober mehrmals in der Woche. Von Juli bis August sogar täglich. Das ist auch der Grund dafür, warum der Zugang zum Bahnsteig für Gäste auch von den neuen Besitzern gewährleistet werden muss“, so der Obmann gegenüber noe.ORF.at.

Fotostrecke
ORF/ Anna Perazzolo
Der historische Bahnhof Neu-Nagelberg soll noch im Juni seinen Besitzer wechseln
ORF/ Anna Perazzolo
Die Nebengleise samt Waggon können von den neuen Besitzern übernommen werden. Die Hauptgleise, auf denen auch weiterhin die Nostalgiezüge verkehren, bleiben im Besitz des Waldviertler Schmalspurbahnvereins.
ORF/ Anna Perazzolo
Die Tür zur Ticketausgabe ist noch original erhalten
ORF/Anna PerazzoloDer ehemalige Warteraum des Bahnhofs wurde zu einem Vorzimmer umfunktioniert
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Im Gegensatz zu Strom und Wasser gibt es im Gebäude keine Zentralheizung. Geheizt wurde bisher durch einen Holzofen.
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Früher befand sich in diesem Raum die Lampisterie, in der Petroleumlampen gewartet wurden
ORF/ Anna Perazzolo
Auch die originale Kohlenrutsche ist noch vorhanden
ORF/ Anna Perazzolo
Die Kohlenrutsche führt in den früher genutzten Kohlekeller
ORF/ Anna Perazzolo
Über eine nicht beleuchtete Treppe gelangt man in den Dachboden mit originalem Ziegelboden

Neben dem Erhalt des Zugangs wünsche man sich im Verein aber auch Besitzer, die sich zumindest zum Teil mit dem Gebäude identifizieren und die vorbeifahrenden Züge schätzen. Interessenten für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude gibt es jedenfalls bereits. „Wir waren über das enorme Interesse überrascht. Was uns besonders freut ist natürlich, dass so viele Interessenten dabei sind, die den Leuten den Bahnhof auch weiterhin zugänglich machen wollen“, berichtet Schwingenschlögl.

Vielseitige Nutzungsideen
Bianca und Benjamin aus Stössing (Bezirk St. Pölten) zum Beispiel möchten ihre kleine Wohnung hinter sich lassen und ein Leben als Selbstversorger im Waldviertel beginnen. „Wir würden natürlich schauen, dass der Bahnhof von der Bahn aus weiterhin sichtbar bleibt. Ein Vorgarten mit einem kleinen Zäunchen würde uns gefallen. Und natürlich Hochbeete mit selbst angebautem Gemüse und vielleicht ein paar Hühner im hinteren Teil vom Grund“, so Benjamin. Er selbst ist seit seiner Kindheit von Zügen begeistert und hat auch eine Zeit lang als Lokführer bei der Ybbstalbahn gearbeitet. „Im Herzen bin ich ein Eisenbahner und für mich ist das hier, falls es tatsächlich etwas wird, eine richtige Ehre.“

Andere hingegen, wie etwa Manfred Lanzinger aus Baumgartenberg in Oberösterreich, suchen eine spannende Beschäftigung. „Das Gebäude könnte man schön langsam renovieren und ein oder zwei ‚Tiny Häuser‘ zum Wohnen dazustellen. Das wäre dann ein Projekt von fünf bis zehn Jahren“.
Neuer Besitzer für 121 Jahre alten Bahnhof im Juni
Aber auch Unternehmen interessieren sich für das historische Gebäude. Gerhard Hufnagel vom Stadthotel in Waidhofen an der Thaya möchte das touristische Konzept durch den Bahnhof erweitern. Dabei soll „dem Bahnhof diese schöne Substanz erhalten bleiben und saniert und renoviert werden. Das Ziel wäre, den Gästen das Wohnen am Bahnhof mit dazugehörigem Zug anbieten zu können“, so Hufnagel. Welches Konzept sich durchsetzt, wird sich bereits im Juni entscheiden. Da soll der Bahnhof Neu-Nagelberg seinen Besitzer wechseln.
07.06.2021, Anna Perazzolo, noe.ORF.at

Link:
Historischer Bahnhof bei Gmünd wird verkauft
 
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