Aussichtswarten, Aussichtstürme, Aussichtsplattformen, Aussichtskanzeln...

Bunker Ratte

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Europawarte im Retzerland an der Grenze zum Waldviertel:

Die Europawarte St. Benedikt steht am Schafberg bei Waitzendorf, an der Grenze zum Waldviertel, 471m über dem Meeresspiegel. Der Aussichtsturm wurde 1980 anlässlich des 1500-jährigen Jubiläums des hl. Benedikt, dem Schutzpatron Europas, errichtet. Sie stellt das sichtbare Zeichen der Gemeinschaft der Völker Europas dar. Über 112 Stufen gelangt man auf die Aussichtsplattform auf welcher ein 6m hohes Kreuz in den Himmel ragt. Die Gesamthöhe der Europawarte beträgt 26m.
Quelle: Europawarte Schrattenthal

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josef

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Aktuelle und vergessene Aussichtspunkte um den Wörthersee in Kärnten:

Als Sommerfrischler nach Aussicht suchten
Vor vielen Jahren sind Urlauber nicht in erster Linie zum Baden an den Wörthersee gekommen, sondern um die Sommerfrische zu genießen. Sie wollten wandern, sich erholen und vor allem die Aussicht genießen. Daher wurden rund um den Wörthersee viele Aussichtspunkte errichtet, von denen nur einige noch erhalten sind.
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Der bekannteste Aussichtspunkt ist wohl der Pyramidenkogel am Wörtherseesüdufer. Er war schon um die Jahrhundertwende eine Aussichtswarte für die Urlauber, so Kärnten Guide Astrid Legner. Ursprünglich habe ihn der Verschönerungsverein von Pörtschach errichten lassen, damit man eine schöne Aussicht auf die Halbinsel Pörtschach bewundert konnte – mehr dazu in
Die Türme des Pyramidenkogels.

ORF/Petra Haas
1968 wurde der 50 Meter hohe Betonturm gebaut und 2012 durch eine europaweit einzigartige Holzkonstruktion ersetzt

Von Holz zu Beton zu Holz
In den 50er Jahren gab es einen hölzernen Turm, 1968 wurde ein 50 Meter hoher Betonturm gebaut, der 2012 durch den jetzigen 100 Meter hohen Holzturm samt Lift und Rutsche ersetzt wurde.

APA/DERHANDLER/STEINTHALER
Der neue Turm ist beleuchtet, bietet Lift und Rutsche und ist 100 Meter hoch

Einige überdachte Rastplätze errichtet
Laut Legner habe man am Nordufer des Wörthersees viele überdachte Rastplätze errichtet, die bis heute erhalten sind. Auch die Burgruinie Reifnitz in Keutschach war beliebter Aussichtspunkt. Der Standort der Burg ist laut Legner einer der ältesten in Kärnten. Die Burganlage bestand aus drei Wehrkomplexen. „Sie wird als Drillingsburg in den Geschichtsbüchern geführt. Der Hauptteil war an der Stelle, wo man heute noch das schöne spätgotische Kircherl von St. Margarethen sehen kann, wenn man von Reifnitz Richtung Keutschach fährt, sieht man rechts oberhalb der Straße den Reste der Burg.“

Johann JaritzCC BY-SA 3.0
Kirche St. Margarethen

Turm der Burg als Aussichtswarte
Heute finde man im Wald noch eine Aussichtswarte, die zugewachsen sei und meist nur von Ortskundigen gefunden werden. Viel ist von der Burg nicht mehr erhalten. Die Bauern sollen die Burgsteine aus Baumaterial verwendet haben. Den Rest eines Wachturms sehe man noch, auf dem vor rund 120 Jahren eine hölzerne Aussichtswarte errichtet worden sei. Von dort hat man nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Bucht von Reifnitz, sondern auch auf die Landeshauptstadt.

Viele Aussichtspunkte überwachsen
Noch einige weitere solcher Aussichtspunkte zogen damals die Sommerfrischler an, sagte Legner: „Ob das die hohe Gloriette in Pörtschach war oder die Zillhöhe bei Klagenfurt. Ich habe auch schon Reste eines ehemaligen Turms auf dem Weg zum Gustav-Mahler-Komponierhäuschen gesehen, wenn man vom Parkplatz Maiernigg hinauf spaziert.“

Johann JaritzCC BY-SA 3.0
Hohe Gloriette hoch über Pörtschach

Wer einige dieser Aussichtspunkte einmal besuchen möchte, kann dies in einer eigenen Führung auf dem Wörthersee-Rundwanderweg mit Kärnten Guide Legner machen. Aber einige liegen inzwischen auf privaten Grundstücken oder sind aufgrund des unwegsamen Geländes schwer zu erreichen. Eines gilt aber heute wie damals für diese Aussichtspunkte, es seien immer Kommunikationspunkte gewesen.
20.03.2020, red, kaernten.ORF.at

Links:
Als Sommerfrischler nach Aussicht suchten
 

Bunker Ratte

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Tempelbergwarte am 403m hohen Tempelberg in der Marktgemeinde St.Andrä-Wördern:
Der Bau der Warte wurde am 26. Juni 1906 zu Ehren von Kaiser Franz Joseph I. anlässlich seines 60-jährigen Regierungsjubiläums vom Altenburger Gemeinderat beschlossen und ab dem Frühjahr 1908 von der Baufirma Karner aus Wördern errichtet. Die Eröffnung fand am 27. September 1908 statt; die Festrede hielt der Orthopäde Adolf Lorenz.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Warte zwar stark baufällig, die Sektion Klosterneuburg des Österreichischen Touristenklubs konnte sie jedoch erhalten und mit Hilfe von zahlreichen Subventionen im Ausmaß von 16.000 Schilling wieder instand setzen. Die feierliche Wiedereröffnung fand am 7. Oktober 1956 stand. Im Jahre 1980 wurde die Warte wieder an die Gemeinde St. Andrä-Wördern zurückgegeben.
Quelle: Tempelbergwarte (Wiki)

ein paar Impressionen von meiner Wanderung:
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Bunker Ratte

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Tempelbergwarte am 403m hohen Tempelberg in der Marktgemeinde St.Andrä-Wördern Teil2:
und noch ein paar Aufnahmen. Leider war das Wetter nicht so schön, um besser die Aussicht einzufangen.

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Ein Blick Richtung Donau Burg Greifenstein:)
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weiter Westlich der Donau entlang, neben der Donau (rechts im Bild) der Donaualtarm Greifenstein:)
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zu #123 und#124

Jubiläumswarte am Anninger ist gerettet
Novomatic-Gründer schenkt Geld für den Erhalt des beliebten Ausflugsziels. Es muss aber einen Neubau geben.

Es ist eine gute Nachricht, inmitten schwieriger Zeiten. Die Jubiläumswarte am Anninger im Naturpark Föhrenberge im Wienerwald konnte in letzter Minute gerettet werden. Novomatic-Gründer Johann F. Graf stellt 250.000 Euro für den Neubau der Warte bereit.
400.000 Euro Gesamtkosten.
Einen Teil wird die Wirtschaftsagentur des Landes NÖ, ecoplus, im Rahmen eines neuen touristischen Entwicklungskonzepts in der Region finanzieren. Im Mai 2021 könnte die Warte dann errichtet werden.

Zwei Gutachten ergaben, dass die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Bei einer etwaigen Sanierung hätte die Konstruktion verstärkt werden müssen.
Allerdings wird die Warte völlig neu errichtet, wie der Obmann des „Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877“, Leo Lindebner, erklärt. Bei einer Sanierung wäre das alte Bauwerk zu klobig geraten.

Anmerkung:
War vor ca. 2-3 Jahren dort oben und ist mir damals schon etwas "filigran" vorgekommen, im Vergleich mit anderen gleichartigen Konstruktionen. Ich meine aber nicht gefährlich oder schwankend, aber sehr zart konstruiert.



Quelle
 

Bunker Ratte

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Kamptalwarte am Heiligenstein in Langenlois/Zöbing:
Ich traf auf der Warte einen netten Herrn der mir ein wenig über den interessanten Ort erzählte und zwar vom Zöbinger Perm, ein Geologisches Zeitalter. Die Permokarbonflora vom Zöbinger Heiligenstein, ein wenig zur Geologie!

kurze Info zur Warte:
Die Kamptalwarte wurde 1897 vom Österreichischen Touristenklub errichtet und wird bis heute von seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern instandgehalten.
Die Kamptalwarte erreicht man von Zöbing aus gehend in einer halbstündigen Wanderung durch schöne Wälder und den berühmten Weinterrassen (Wanderweg 65). Sie liegt auf 351 m Seehöhe und bietet einen wunderschönen Ausblick in das Kamptal und die Weinstadt Langenlois. An schönen Tagen reicht die Aussicht bis zum Ötscher und zum Schneeberg.

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Bunker Ratte

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Kamptalwarte am Heiligenstein in Langenlois/Zöbing Teil2:
auch dieses Objekt soll einst eine Warte gewesen sein, ein wenig unterhalb des Heiligensteins bei der Kellergasse. Der Herr erzählte mir, dass früher Langenlois und Zöbing ein eigener Ort war. Die Kamptalwarte gehörte zu Langenlois und die hier gezeigte zu Zöbing. Die die Zöbinger damals aus Neid errichten ließen. Die noch sichbaren Überreste der Warte, die einst höher gewesen sein soll, wurden mit Antennen geschmückt!

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josef

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Oktaeder in Sigleß
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Ein besonders auffälliges Kunstwerk befindet sich über der Gemeinde Sigleß (Bezirk Mattersburg): Auf einem wunderschönen Aussichtspunkt steht ein achtseitiger Würfel – der Oktaeder von Sigleß. Er wurde vom Bildhauer Heinz Bruckschwaiger errichtet.

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Bruckschwaiger lebte in Sigleß und verwirklichte bis zu seinem Tod im Jahr 2019 zahlreiche Landschaftsprojekte. Er tat das, wovon viele träumen und realisierte seine Ideen. Von Weitem wirkt der Oktaeder in Sigleß wie ein Raumschiff, das auf dem Hügel über der Ortschaft gelandet ist. Erst beim Näherkommen werden die Dimensionen deutlich.

Fotostrecke
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Oktaeder in Sigleß
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Oktaeder in Sigleß

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Oktaeder in Sigleß

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Oktaeder in Sigleß

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Bildhauer Heinz Bruckschwaiger

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Oktaeder in Sigleß

Von Gleichseitigkeit fasziniert
Bruckschwaiger sei schon immer von „Platonischen Körpern“ – also von Polyedern mit größtmöglicher Symmetrie – fasziniert gewesen, erzählte sein Sohn Simon. Sein Vater habe es sich zu Ziel gesetzt, alle fünf „Platonischen Körper“ in der Landschaft umzusetzen, zwei davon habe er verwirklicht: den Tetraeder in Bad Sauerbrunn und eben den Oktaeder in Sigleß.

Der Oktaeder sei weithin sichtbar und vom Oktaeder aus könne man auch den ganzen Bezirk und sogar bis zum Neusiedler See sehen. Seinen Vater hätten diese gleichseitigen Gebilde immer fasziniert und er hätte versucht, das mit dem natürlichen Stoff Holz auch umzusetzen, sagte Simon Bruckschwaiger.

Verein „Kunzt“ pflegt Bruckschwaigers Erbe
Seit dem Tod des Bildhauers kümmert sich der Verein „Kunzt“ um die Erhaltung der Landschaftsprojekte. Man werde sie pflegen und auch weiter publik machen, damit leute kämen, um sich das anzuschauen, so Simon Bruckschwaiger. Alle zwei Jahre gebe es auch bei Bruckschwaigers Himmelsleiter in Sigleß ein Musikfest.
13.04.2021, red, burgenland.orf.at
Oktaeder in Sigleß
 

MHSTG44

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Kamptalwarte am Heiligenstein in Langenlois/Zöbing:
Ich traf auf der Warte einen netten Herrn der mir ein wenig über den interessanten Ort erzählte und zwar vom Zöbinger Perm, ein Geologisches Zeitalter. Die Permokarbonflora vom Zöbinger Heiligenstein, ein wenig zur Geologie!

kurze Info zur Warte:
Die Kamptalwarte wurde 1897 vom Österreichischen Touristenklub errichtet und wird bis heute von seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern instandgehalten.
Die Kamptalwarte erreicht man von Zöbing aus gehend in einer halbstündigen Wanderung durch schöne Wälder und den berühmten Weinterrassen (Wanderweg 65). Sie liegt auf 351 m Seehöhe und bietet einen wunderschönen Ausblick in das Kamptal und die Weinstadt Langenlois. An schönen Tagen reicht die Aussicht bis zum Ötscher und zum Schneeberg.

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bei der Warte war ich auch mal unterwegs;):D
 
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