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Harald 41

Guest
#61
Letzte Teile der Reichsautobahn neben A21

Hallo war gestern Nachmittag noch in Heiligenkreuz,um mir die Reste der Reichsautobahn anzusehen.Habe mir dort an einer Tankstelle Informationen geholt,leider etwas enttäuscht,da mir gesagt wurde das die Schächte im Wald voriges Jahr zugeschüttet wurden damit niemand hineinstürtzt,und ein
Betonpfeiler der am Ortsrand stand wegen Strassenbauarbeiten weggerissen wurde.
Aber das es noch ein Viadukt das noch volkommen erhalten ist gibt.
Also machte ich mich auf die suche,leider gleich den falschen Weg,fuhr dann Weiter in die Nachbarortschaft und erkundigte mich gleich beim ersten Haus,
auch dort waren die Bewohner sehr freundlich,der Herr erklärte mir nochmals genau den weg,und zeigte mir sogar wo ich runtergehen musste,ich bedankte mich und ging hinunter.
Im Anhang der folgenden Bilder kann man gut den Bauabschnitt sehen im Hintergrund ist ein kleiner See zu sehen mit einer Hütte ,auch das besagte Viadukt dürfte in Privatbesitz sein,da wie man sehen kann die Einfahrt mit einem Holztor und einem Vorhängeschloss versperrt ist.


LG Harry:)
 

Anhänge

#64
Rab

Schöne Bilder,

ich kann mich dunkel erinnern, dass in meiner Kindheit im Bereich Giesshübl auch noch "Bauruinen" zu sehen waren. Ich weiss aber nicht, wohin die verschwunden sind bzw. ob sie bei der jetzigen A21 Verwendung fanden.

lg
Garfield
 
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WA1971

Guest
#65
Hallo war gestern Nachmittag noch in Heiligenkreuz,um mir die Reste der Reichsautobahn anzusehen.
[...]
Im Anhang der folgenden Bilder kann man gut den Bauabschnitt sehen im Hintergrund ist ein kleiner See zu sehen mit einer Hütte ,auch das besagte Viadukt dürfte in Privatbesitz sein,da wie man sehen kann die Einfahrt mit einem Holztor und einem Vorhängeschloss versperrt ist.
Diese Baureste befinden sich am Nordhang des kleinen Bodenbergs, oder?
 
W

WA1971

Guest
#66
Schöne Bilder,
ich kann mich dunkel erinnern, dass in meiner Kindheit im Bereich Giesshübl auch noch "Bauruinen" zu sehen waren. Ich weiss aber nicht, wohin die verschwunden sind bzw. ob sie bei der jetzigen A21 Verwendung fanden.
Garfield
Der Talübergang Gießhübl wurde an genau derselben Stelle, wie von der RAB-Bauleitung geplant, etwa 35 Jahre später vollendet. Sogar die 1942 halbvollendet stehengebliebenen Widerlager sind original, wie man noch heute, trotz Generalsanierung, an der Sandsteinverkleidung sehen kann.
 
H

Harald 41

Guest
#67
Hallo WA1971; die Reste befinden sich auserhalb von Heiligenkreuz wenn man auf der Bundesstrasse Richtung Mödling fährt,dann links abbiegt.:)
Wie der Berg heißt kann ich Dir leider nicht sagen.

LG Harry

PS: Kennst Du noch weitere Objekte der Autobahn die noch erhalten sind?
 
W

WA1971

Guest
#68
Hallo WA1971; die Reste befinden sich auserhalb von Heiligenkreuz wenn man auf der Bundesstrasse Richtung Mödling fährt,dann links abbiegt.:)
Wie der Berg heißt kann ich Dir leider nicht sagen.
Das dürfte schon die Gegend sein, die ich gemeint habe.

PS: Kennst Du noch weitere Objekte der Autobahn die noch erhalten sind?
Zwischen der Kreuzung der Landstraßen nach Alland/Mayerling/Heiligenkreuz und dem früheren Gipsbergwerk Preinsfeld gibt es eine mehrere hundert Meter lange Dammschüttung (mit Entwässerungskanälen) und mindestens einem (im Winter) gut sichtbaren Durchlass. So sah das wenigstens vor einem Jahr aus. Das ist auf der anderen Seite von Heiligenkreuz, also westlich des Sattelbachtales. Zwei Bilder in diesem Thread.
Die Pfeilerreste des geplanten Talübergangs Sattelbach wurden, wie schon mehrfach erwähnt, vor einigen Jahren entfernt, die Widerlager über dem Tal scheinen bei dieserm Bauwerk gar nicht begonnen worden zu sein.
 
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Harald 41

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#69
Hallo WA1971;danke für die Info,werde ich vielleicht noch heuer aufsuchen.

LG Harry

PS:Hinter dem Bauwerk was ich einstellte befindet sich ein kleiner See und ein kleines Holzhäuschen.( falls es Dir weiterhilft)
 
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WA1971

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#70
Hallo WA1971; die Reste befinden sich auserhalb von Heiligenkreuz wenn man auf der Bundesstrasse Richtung Mödling fährt,dann links abbiegt.:)
Wie der Berg heißt kann ich Dir leider nicht sagen.

LG Harry

PS: Kennst Du noch weitere Objekte der Autobahn die noch erhalten sind?
Könntest Du den Standort des Bauwerks bitte noch einmal angeben oder die Anfahrt beschreiben?
Wenn man von Heiligenkreuz nach Osten Richtung Mödling fährt, müsste die (nicht-fertiggestellte) RAB-Autobahntrasse bis zur Kreuzung mit der Straße nach Sittendorf (Höhenkote 412 m auf der BEV-Karte 1:50.000, Anschlussstelle Heiligenkreuz der heutigen A 21) m.E. nämlich auf der rechten Seite liegen.
 
H

Harald 41

Guest
#71
Hallo WA1971;hoffe wir sprechen von der selben Stelle,ich erkläre es Dir genauer,Du fährst von Heikigenkreuz richtung Mödling biegst rechts Richtung Füllenberg ab.Du überquerst aber nicht die A21 sondern gehst rechts neben dem Zaun an der A21 ca.2-300m hinunter (ist als Reitweg markiert) vorsicht sehr gatschig teilweise ist nicht zu übersehen,die ersten Mauerteile befinden sich etwa 40m von der A21 entfernt in einer Senke. Dürfte aber in Privatbesitz sein.
LG Harry:)

PS: Viel Glück beim finden,habe ich auch gleich gefunden zumidest jetzt im Winter.
 
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WA1971

Guest
#72
Hallo WA1971;hoffe wir sprechen von der selben Stelle,ich erkläre es Dir genauer,Du fährst von Heikigenkreuz richtung Mödling biegst rechts Richtung Füllenberg ab.Du überquerst aber nicht die A21 sondern gehst rechts neben dem Zaun an der A21 ca.2-300m hinunter (ist als Reitweg markiert) vorsicht sehr gatschig teilweise ist nicht zu übersehen,die ersten Mauerteile befinden sich etwa 40m von der A21 entfernt in einer Senke. Dürfte aber in Privatbesitz sein.
LG Harry:)

PS: Viel Glück beim finden,habe ich auch gleich gefunden zumidest jetzt im Winter.
Danke, jetz' is ma klar. Richtung Mödling, dann links zur Autobahn (Straße Richtung Füllenberg) und vorher (zu Fuß) rechts runter. Seltsam, das ist die einzige Stelle, die ich dort bisher zu Fuß noch nie erkundet habe. Ich war nämlich der irrigen Annahme, so nahe an der später ausgeführten Autobahntrasse samt Anschlussstelle wären sicher keine Baureste mehr. Und, siehe da, genau dort....:staun
Das ist übrigens nicht beim kleinen oder großen Bodenberg, die sind näher bei Stift und Ort Heiligenkreuz (östlich des Sattelbachtals), rechts der Straße nach Mödling.
 
H

Harald 41

Guest
#73
Hallo WA1971;habe gerade noch einmal meinen Bericht gelesen,meinte natürlich von Heiligenkreuz nach Mödling links nicht rechts,aber sonst passt die Beschreibung exakt.Vielleicht triffst Du den Eigentümer dem das jetzt gehört und Du kannst Dir das ganze von innen ansehen.
Ich hatte damals nicht das Glück-aber das Vorhängeschloss ist ziemlich neu.

LG Harry:)


PS: könnte als Lageraum verwendung finden.
 
#74
Fand auf der HP der "450th Bombardment Group (H), 47th Wing, 15th Air Force" Lubi, welche Teile der Trasse der damaligen RAB-Baustellen im Bereich St. Pölten-Spratzern samt Anschlussstelle (Mariazellerstraße) => heute "St.Pölten-Süd", zeigen.

Aufnahmen dürften lt. Einsatzliste vom 23.03.1945 stammen => "St.Poelten, South Marshalling Yards". Damals gab es in Spratzern den Verschubbahnhof "St.Pölten-Süd", die starke Rauchentwicklung stammt von einem getroffenen Munitionszug...

Am 2. Bild ist rechts der Anschlussstelle die Kaserne Spratzern, heutige "Kopalkaserne", zu erkennen.
Hallo Josef,

Ich versuche gerade die Bombenangriffe auf St.Pölten zu rekonstruieren. Deine Bilder haben mir dabei sehr geholfen! Manfried Rauchensteiner behauptet in "Der Krieg in Österreich 45'" auf Seite 68, dass der Angriff am 22. März erfolgte. In den Aufzeichnungen eines St.Pöltners ist aber ebenfalls der 23. März vermerkt => Rauchensteiner dürfte hier falsch liegen! Unglaublich welches Chaos bei den angeblichen Angriffen in den Büchern herrscht...

LG,
Markus
 

josef

Administrator
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#75
Entfernung des Reichsadlers auf Autobahnbrücken in Salzburg

Durch einen Beitrag im Eisenbahnforum Österreich (EBFÖ) und einer PN von @Ralf08666 wurde ich auf nachstehendes Kuriosum aufmerksam:

Dazu ein Artikel aus den "Salzburger Nachrichten" v. 16.04.09:

Asfinag ließ Reichsadler wegmeißeln - Zerstört.
Die Asfinag entfernte Reichsadler von ihren Brücken. Beim Denkmalschutz fragte niemand nach. Jetzt wurden die Arbeiten eingestellt.


Christoph ReiserEva Hammerer Salzburg (SN). Die Reichsadler an den Autobahnbrücken im Salzburger Stadtgebiet und in Wals-Siezenheim sind weg. Die betreffenden Steinblöcke wurden vergangene Woche im Auftrag des Autobahnbetreibers Asfinag entsprechend bearbeitet. Die Reichsadler könnten nur mit Stemmeisen entfernt werden, hieß es bei der Asfinag. Daher werden sie bei der Demontage zerstört.

Beim Denkmalamt fragte aber offensichtlich niemand nach. SN-Recherchen zufolge wurden die Arbeiten an den verbliebenen Brücken vorerst auf Eis gelegt.

Die Hoheitszeichen des Nazireichs waren auf allen Brücken angebracht, die beim Bau der Reichsautobahn von München nach Salzburg und von Salzburg nach Wien errichtet wurden, bevor die Bauarbeiten im Jahr 1942 endgültig eingestellt wurden. Alle Hakenkreuze, die von den Reichsadlern in den Fängen gehalten wurden, wurden bereits nach Ende des Zweiten Weltkriegs entfernt.

Die Asfinag sprach am Mittwoch von einem „sensiblen Thema“. Die Entscheidung, die Reichsadler zu entfernen, sei durch den Anruf eines Bürgers beim Servicecenter der Asfinag eingeleitet worden. Daher sei die firmeninterne Rechtsabteilung konsultiert worden. Dort machte man darauf aufmerksam, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Asfinag gegen das Verbotsgesetz aus dem Jahr 1947 verstoße, wenn die Adler weiter auf den Brücken blieben. Das ist insofern verwunderlich, weil die Reichsadler bei der Verbreiterung der „Stadtautobahn“ und damit auch aller Brücken Ende der 1990er-Jahre auf drei Spuren nach außen rückten. Selbst bei Brückenneubauten – wie etwa der Salzachbrücke – fanden die Relikte des Dritten Reichs auf den Widerlagern Platz. Jetzt wurden sie weggemeißelt.

Mit der Demontage der steinernen Überreste des Nationalsozialismus sei man rechtlich auf der sicheren Seite, betonte man am Mittwoch hingegen bei der Asfinag. Da eine zeitgleiche Demontage aller Reichsadler aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich war, wollte man die Hoheitszeichen bei Sanierungsarbeiten beseitigen. Insgesamt sollen im Land Salzburg 30 Brücken betroffen sein. Die steinernen Zeitzeugen befänden sich zum Teil an Stellen, die nicht sofort einsichtig seien, heißt es. Unter anderem sind die Reichsadler vergangene Woche von der Autobahnbrücke Hagenau entfernt worden. Mit dem geplanten Autobahnanschluss habe die Demontage allerdings nichts zu tun, hieß es bei der Asfinag. Beim Bundesdenkmalamt in Wien wusste man nichts von der Demontage und zeigte sich überrascht. Die Argumentation, wegen Wiederbetätigung belangt zu werden, löste bei den Experten in einer ersten Reaktion Belustigung aus. Bundesdenkmalamt und Asfinag vereinbarten am Mittwochnachmittag, die Demontage vorerst einzustellen. Heute, Donnerstag, werden Gespräche geführt. Die Experten wollen prüfen, ob die Reichsadler erhaltenswert sind oder nicht.

Im Jahr 2002 verschwand bereits ein Reichsadler von der Eisenbahnbrücke über die Autobahn bei Salzburg-Taxham. Die Brücke war für den dreigleisigen Schienenverkehr umgebaut worden, als auf der Autobahn eine neue Spur zum EM-Stadion in Kleßheim errichtet wurde. Der Adler wurde bei der Demontage zerstört.

Beim neuen Hauptbahnhof wird jene Adlerskulptur weiter zu sehen sein, die derzeit die Spitze der Halle ziert. Sie stammt noch aus der österreichisch-ungarischen Monarchie und soll renoviert werden.
Salzburg / 16.04.2009
Quelle: http://search.salzburg.com/articles/3930049?highlight=Reichsadler

Dazu eine Ankündigung in der PN von @Ralf08666:
Werde dann am WE eine Stelle der nicht mehr vorhandenen Adler fotografieren und stelle das dann mit einem Vorher-Nachher-Vergleichsbild ein
Im Vorhinein schon mal :danke

lg
josef
 
G

gollhamj

Guest
#76
Entfernung der Reichsadlers auf Autobahnbrücken in Salzburg

Wenn die Gedankengänge und Auswirkungen mancher Mitbürger nicht zum weinen wären könnte man darüber fast lachen.

Hoffentlich müssen dann nicht die Granitverkleidungen im Linzer Autobahnbereich von den Brücken abgeschlagen werden.
Es wurden nur Trassierungsarbeiten durchgeführt und an den geplanten Brückenbaustellen waren die Steine bereits gelagert und wurden nach dem Krieg verwendet. Auch bei dem 3 spurigen Ausbau sind diese wieder verbaut worden.
 
R

Ralf 08666

Guest
#77
Hallo,
wie versprochen...habe heute die entsprechenden Stellen angefahren und die Bilder gemacht. Ich bin aber nicht wahnsinnig und auf leg´ auf der Autobahn mal kurz nen Zwischenstop ein, um die Brücken zu fotografieren....deshalb ist das eine Vorher-Nachher-Bild nicht ganz deckungsgleich.

Bild 1: Autobahn S-Wien, Unterführung beim Europark So sah daß noch letztes JAhr aus

Bild 2...und so jetzt.....(natürlich war da auch noch ein Riesenstau und Polizei, Feuerwehr...)

Bild 3: Beim Autobahndreieck A 1 -A 10 (West/Tauernautobahn) waren auf allen Brückenpfeilern (3 oder 4) die Adler mit den Baujahren...einer davon hier zu sehen.

Bild 4: Von der zaunbewehrten Seite, die entsprechende Tafel bzw. der Ersatzstein sind aber deutlich zu sehen...

Bild 5: Und in Salzburg selbst, bei einer ehemaligen Kaserne sah ich heute durch Zufall folgende Veränderung: So sah´s vor 2 Jahren dort aus...eigenlich nicht tragisch, oder?

Bild 6: Aber trotzdem mußte es weg. In diesem Falle verzichtete man sogar auf den "Ersatzstein"..


Es bleibt, wie´s jahrzehntelang war: Sobald wir Deutschen auf irgendeinen Blödsinn kommen, "schwappt" das mit einiger Verzögerung zu "Euch" nach Österreich rüber...wobei die Erklärung der ASFINAG (Stichwort "Wiederbetätigung") dem ganzen noch eine neue Dimension gibt...darauf muß man erst mal kommen...interessant auch, daß laut Zeitungsartikel "der Anruf EINES Bürgers" genügte, um hier Tausende von Euros (he, auch meine, ich hab´ ne Jahresvignette :motzen:) auszugeben....sind die immer so zuvorkommend und hilfsbereit?

Gruß
Ralf
 

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josef

Administrator
Mitarbeiter
#78
Ralf :danke für die Fotos! Das Bundesdenkmalamt hat der ASFINAG weitere Entfernungen eingestellt...

Bei der Einfahrt in die ehmalige Struberkaserne ist mir die Sache eher egal, soweit die Arbeiten der niederländische Investor bezahlt hat! Dort werden ja sicher die alten Bauobjekte geschliffen werden...


lg
josef
 
R

Ralf 08666

Guest
#79
Bei der Einfahrt in die ehmalige Struberkaserne ist mir die Sache eher egal, soweit die Arbeiten der niederländische Investor bezahlt hat! Dort werden ja sicher die alten Bauobjekte geschliffen werden...
lg
josef
Josef,

ich bin jedesmal wieder ganz baff, was Du alles weißt :bravo:

Danke für die Infos.

Ralf
 
#80
DIe Straßen....

des F.....

ALOA.....

also ich schließe mich nun an den Ehrenwerten Kollegen einige Bilder im Vergleich zu zeigen.
 
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